Sonntag, 19. Mai 2013Nightwish mit Floor Jansen (temporär)Okay, bin mit der Meldung nur sieben Monatezu spät, aber seit Tarja Turunen 2005 die Metal-Band Nightwish verlassen hatte, war die Musik nicht mehr so attraktiv für mich. Nightwish war eine der ersten Bands, die mich seit meinen ersten Metal-Erfahrungen um 1999 herum, begleitet haben. Dementsprechend schade fand ich, dass Tarja 2005 ausgestiegen ist. Die neue Sängerin Anette Olzon konnte mich stimmlich nie so begeistern, vor allem als ich einige Live-Mitschnitte gehört hatte. Seit Oktober 2012 hat Nightwish keine Sängerin mehr, als Interims-Frontfrau stieg aber Floor Jansen ein, die ich von früher noch aus After Forever-Zeiten kenne. Meine erste Begnung mit ihr war auf dem Ayreon-Album „Universal Migrator Part 1: The Dream Sequencer“ und konnte mich da schon extrem begeistern. Stimmlich ist Floor eine starke Verbesserung in meinen Ohren. Ich bin gespannt, wie es mit Nightwish weiter geht, wobei aktuell das Projekt Imaginaerum Vorrang bei den Bandmitgliedern hat. Girls of Perl: Open Source ist kein KriegsschauplatzVia Adolfos Blogeintrag bin ich gerade auf ein Essay von Susanne Schmidt und anderen Perl Girls aufmerksam geworden. Der Text “Open Source Is Not A Warzone. Not Every Man Is A Dick” befasst sich mit Frauen in Open-Source-Communities und dem Verhalten einiger Männer ihnen gegenüber. Dies hat weniger etwas mit Perl zu tun, sondern allgemein mit (technischen) Bereichen, in denen Frauen stark unterrepräsentiert sind. Eurovision Song Contest 2013Gestern wurde der Eurovision Song Contest 2013 (ESC) in Malmö veranstaltet. Ich schaue die Veranstaltung schon länger. Vor allem ist der Einblick in die Lieder anderer Länder und Kulturen recht interessant. Natürlich nur dann, wenn der Song irgendwie etwas mit dem Land zu tun hat, was auf dem ESC ja sehr oft nicht der Fall ist. Georgien zum Beispiel hat ein absolut nichtssagendes, x-beliebiges Pop-Duett ins Rennen geschickt. Für Deutschland trat Cascade mit Frontfrau Natalie Horner. Die Dance-Nummer war in meinen Ohren nicht so schlecht, aber die europäischen Zuhörer sahen das anders. Platz 21 von 26 ist nicht so berauschend. Für mich selbst gab es dieses Jahr folgende Platzierung (dahinter in Klammern die echte Platzierung):
Immerhin lag ich dieses Jahr nicht so daneben, aber meinen normalen Musikgeschmack trifft der ESC natürlich nicht so genau. Da ist einfach zu viel Pop dabei. Aber so etwas braucht es wahrscheinlich, wenn man Sieger werden will – oder man präsentiert eine abgefahrene Show wie Lordi im Jahr 2006. Mehr Metal könnte der ESC definitiv gebrauchen. ;) Mittwoch, 15. Mai 2013Film: Iron Man 3
Nach seinem Abenteuer mit den Avengers hat Tony Stark aka. Iron Man (Robert Downey Jr.) eine persönliche Krise. Er leidet unter Angstzuständen und Schlaflosigkeit und zieht sich immer mehr in seine Arbeit an neuen Iron-Man-Anzügen zurück, worunter seine Beziehung zu Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) leidet. Als der Mandarin (Ben Kingsley) auf den Plan tritt und Amerika bedroht, fordert Iron Man ihn heraus, nur um daraufhin vernichtend geschlagen zu werden. Aber es wäre ja nicht Iron Man, wenn er sich nicht davon erholen würde. Das Thema „Held fällt tief und muss zu sich selbst findet“ ist irgendwie in Mode. The Dark Knight Rises hat es ja vorgemacht. Aber es ist nun einmal ein beliebtes „Plot Device“ (um mal auf Thursday Next anzuspielen) und macht die Geschichte ja nicht schlecht. Sehr gut gefallen haben mir die diversen „Plot Twists“ (immer diese Angliszismen). Sicherlich rechnet man als Zuschauer mit dem einen oder anderen, aber es gibt sicherlich einen Twist, mit dem niemand rechnet, der es vorher nicht verraten bekommen hat. Allein deswegen lohnt sich der Film! Ansonsten wird man aber auch so 130 Minuten sehr gut unterhalten und fühlt zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Der Fortgang der Geschichte findet in genau der richtigen Geschwindigkeit statt und wechselt zwischen ruhigen, teilweise ernsten Gesprächen und Action – okay, sehr viel Action. Aber das erwartet man bei Iron Man wohl auch irgendwie. Thematisch nimmt sich der Film wie immer nicht ernst. Tony Stark haut einen Spruch nach dem anderen raus, selbst in ernsteren Situationen kann er es nicht lassen. Das ist nicht immer angebracht, unterhält aber zumindest. Für mich war „Iron Man 3“ extrem unterhaltsam und spaßig und lässt einen mit guter Laune aus dem Kino herausgehen. Wir haben mal wieder die englische Originalversion gesehen, da die Sprüche dann einfach besser kommen. Zusätzlich war es auch nur die 2-D-Version, was dem Film sicherlich nicht schadet (im Gegenteil). Update zum Humble Double Fine BundleEntgegen meiner Hoffnung gab es als Update des Humble Double Fine Bundles kein „The Cave“. :( Hinzugefügt wurden dagegen 8 Windows-Spiele-Prototypen. Sicherlich sind die Prototypen interessant, um mal kurz reinzuschauen, aber zum echten Spielen sind sie wohl eher ungeeignet. Das Update ist somit enttäuschend – für Linux-Nutzer besonders, da es für sie nichts Neues gibt.
Geschrieben von Dee
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Montag, 13. Mai 2013Ted-Talk von Amanda Palmer: Die Kunst des BittensBei TED findet man immer wieder sehr gute Vorträge von erfahrenen und guten Redner. Via Kaliban bin ich auf einen Vortrag von der wunderbaren Amanda Pamer gestoßen. Amanda war Sängerin der Dresden Dolls, die sehr eigenwillige (und in meinen Ohren gute) Musik machten. Nach einem Rechtsstreit mit ihrem Plattenlabel machte sie sich „selbstständig“ und gründete die neue Band „Amanda Palmer and the Grand Theft Orchestra. Auf Kickstarter fragte sie ihre Fans nach etwas Unterstützung. Angepeilt waren 100.000 US-Dollar. Geworden sind es 1,2 Millionen! Im TED Talk erzählt sie über diese Erfahrungen und wieso es besser ist, Musik an jeden zu verteilen und dafür um Geld zu bitten, als die Hörer zum Kaufen zu gängeln. Der Vortrag ist sehr emotional und am Ende gibt es stehende Ovationen vom Publikum. Etwas, was glaube ich, nicht so oft bei den TED Talks vorkommt. Amandas Musik ist zwar nicht frei (also nicht unter Creative-Commons-Lizenz), aber zumindest frei anhörbar. Das Kickstarter-finanzierte Album findet man bei Bandcamp zum Anhören und Kaufen zum Selbstbestimmungspreis. Reinhörern schadet nicht! Sonntag, 12. Mai 2013Verfassungsbeschwerde gegen die BestandsdatenauskunftAuf der Seite computerbetrug.de findet man eine gute Übersicht über das neue Bestandsdatenauskunftgesetz, was kürzlich vom Bundestag beschlossen und vom Bundesrat abgesegnet wurde. In dem Gesetz wird geregelt, wer alles auf Bestandsdaten Zugriff bekommt. In der Netzgemeinde ist der Aufschrei wieder groß, weil die Regierung den Behörden den Zugriff auf persönliche Daten schon sehr einfach macht. Aus dem Grund gibt es auf der Seite stopp-bda.de einen Aufruf zur Verfassungsbeschwerde. Hauptbeschwerdeführer sind die beiden Piraten Patrick Beyer und Katharina Nocun, die vom Berliner Rechtsanwalt Meinhard Starostik vertreten werden. Zur Teilnahme muss man nur ein Formular ausfüllen, ein PDF ausdrucken, unterschreiben und an RA Starostik schicken. Die Unterschriften werden vermutlich bis zum 1. Juli 2013 gesammelt, da erst mit Inkrafttreten des Gesetzes eine Verfassungsbeschwerde erhoben werden kann. Siehe hierzu auch die FAQ. Rezept: Schnitzel-Kartoffel-Auflauf
Die Kartoffeln schälen und kochen, sodass sie einigermaßen weich sind. Sie müssen nicht ganz weich sein, da sie später noch in den Ofen wandern. Ohne Vorkochen wird das aber nichts. Wenn sie gar sind, abkühlen lassen und danach in Scheiben schneiden (wie bei Bratkartoffeln). Die Zucchini schälen und in Scheiben schneiden, längs oder quer ist egal. Die Schnitzel waschen, salzen und pfeffern und halbieren. Diese dann in etwas Butter/Margarine braun anbraten und beiseite stellen. In dem Bratfett eine Mehlschwitze machen (also einfach Mehl hinzufügen und rühren) und mit Weißwein ablöschen. Dann die Sahne und Gemüsebrühe dazu. Da das Ganze wahrscheinlich noch zu flüssig ist, muss man es noch etwas andicken. In einer Auflaufform abwechselnd Zucchini (ggf. etwas Salz hinzufügen), Kartoffeln, Schnitzel, Sauce und etwas Käse zugeben. Die oberste Schicht sollte aus Sauce und darauf Käse bestehen. Das Ganze bei 200 Grad für ca. 25 Minuten im Ofen backen. Hilfe leisten mit Reverse VNCIn der heutigen Zeit sind Linux-Distributionen oft so weit, dass sie auch ein Standardanwender ohne große Schwierigkeiten installieren kann. Dennoch gibt es im laufenden Betrieb immer wieder mal Probleme, wo nur ein „Linux-Crack“ helfen kann. Schlecht, wenn der mehrere hundert Kilometer entfernt wohnt. Gut, wenn es eine Software gibt, die dabei hilft, über diese Entfernung dennoch Unterstützung zu leisten: VNC. Hintergrund
Der Anwendungsfall ist leicht beschrieben: Fast jeder, der länger mit Linux zu tun hat, kommt früher oder später dazu, bei Freunden oder Verwandten Linux auf deren Rechner aufzuspielen. Sei es, weil die eigene Überredungskunst so groß ist oder weil die PC-Besitzer wieder einmal über das aktuell installierte Betriebssystem fluchen. Das Resultat hiervon sind meist nächtliche Anrufe, weil das E-Mailprogramm mal wieder den Dienst versagt oder der Benutzer mit GIMP zur Bildbearbeitung überfordert ist. Wohnt man vor Ort, kann man schnell vorbei schauen und sich dem Problem annehmen. Wohnt man aber weit entfernt, bleibt fast nur der telefonische Support. Das hat zur Folge, dass die Problembeschreibung eher vage ist (vor allem, wenn die Benutzer kein Englisch können und versuchen, englische Fehlermeldungen vorzulesen) und umgekehrt muss man grob aus dem Kopf wissen, wo der Hilfesuchende hinklicken oder was er eintippen muss, um alles wieder zum Laufen zu bewegen. Die Lösung: VNC
Die Lösung für obiges Problem nennt sich Virtual Network Computing (kurz VNC). Hierüber ist es möglich, den Bildschirminhalt eines entfernten Rechners (z.B. über das Internet) anzuzeigen und dessen Maus- und Tastatureingaben zu steuern. Der Artikel legt dabei Wert auf zwei Dinge: Einfachheit und Sicherheit! Das Thema „Einfachheit“ ist vor allem bei neuen Linux-Nutzern bzw. nicht ganz so erfahrenen Computern-Benutzern wichtig. Man kann nicht erwarten, dass diese erst ein Terminal öffnen, um etwas einzugeben. Alles muss am besten per Doppelklick funktionieren. Das Thema „Sicherheit“ ist wichtig, weil man schließlich den kompletten Bildschirminhalt über das Internet überträgt. Werden hier Passworte oder auch nur Login-Daten eingegeben, sollten dies besser nicht von außen eingesehen werden können. Zusätzlich gab es beim realen Anwendungsfall das Problem, dass man von außen nicht auf den PC des Hilfesuchenden zugreifen konnte, da der Internet-Provider durch einen Proxy den Direktzugriff unterbunden hatte. Es musste also eine Möglichkeit geschaffen werden, dass der Hilfesuchende sich zum Helfer verbindet und nicht umgekehrt, wie man es normalerweise umsetzen würde. Dies nennt sich dann Reverse-VNC. Vorbereitungen auf der Helfer-Seite
Die Vorbereitungen stützen sich zum Teil auf den VNC-Artikel im ubuntuusers-Wiki. Die meiste Arbeit muss der Helfer auf sich nehmen, sodass der Hilfesuchende nur extrem wenig zu tun hat. Neues Nutzerkonto einrichten
Damit der Hilfesuchende sich überhaupt zum Helfer-PC verbinden kann, wird ein neues Benutzerkonto benötigt, welches man einfach mittels
anlegen kann. Den Benutzernamen Der Benutzer muss nicht Mitglied besonderer Gruppen sein, so kann er auch selbst wenig Unsinn anstellen. ;) SSH-Server installieren
Für eine sichere Verbindung sollte man SSH (Secure Shell) nutzen. Hierfür muss auf dem Helfer-PC ein SSH-Server laufen, den man über das Paket openssh-server installieren kann. Eine spezielle Einrichtung ist nicht erforderlich. Port-Forwarding einrichten (optional)
Wer hinter einem Router sitzt (was heute schon fast Standard ist), muss noch dafür sorgen, dass der SSH-Port 22 korrekt an den eigenen Rechner hinter dem Router weitergeleitet wird. Ansonsten ist keine SSH-Verbindung von außen möglich. Die Einrichtung unterscheidet sich je nach Router. Bei einer FRITZ!Box findet man die Portweiterleitung in der Regel unter „Internet -> Freigaben“. Als Einstellung wählt man, dass der eingehende Port 22 per TCP-Protokoll an den Port 22 des Helfer-PCs weitergeleitet wird. Hierfür muss man die IP-Adresse des Helfer-PCs eingeben, die man im Terminal mittels
eth0 Link encap:Ethernet Hardware Adresse 00:00:00:00:00:00 inet Adresse:192.168.178.2 Bcast:192.168.178.255 Maske:255.255.255.0 herausbekommt. Die eigene Netzwerkkarte hat normalerweise die Kennung DynDNS-Konto erstellen (optional, aber sinnvoll)
DynDNS ist ein Internet-Dienst, der kostenlos anbietet, Webadressen auf bestimmte IP-Adresse zu leiten. DNS steht dabei für Domain Name System und dient der Namensauflösung solcher Adressen. Ruft man beispielsweise Heise über http://www.heise.de/ im Browser auf, könnte man auch einfach die Zahlenkolonne/IP-Adresse http://193.99.144.85/ aufrufen. Da sich diese Zahlen aber kaum jemand merken kann und sie sich vor allem auch ständig ändern, nutzt man eben nur den Namen richtige IP-Adresse geleitet wird. Bei DynDNS konnte man sich früher ein kostenloses Konto einrichten und dort z.B. die Adresse Über die Einstellungen auf der Webseite kann man dann immer, wenn man es benötigt, seine aktuelle IP-Adresse eintragen. Diese ändert sich nämlich normalerweise mit jeder Einwahl ins Internet. Dank der Zwangstrennung der Provider also täglich. (Ausnahmen sind Internet-Provider, die jedem Kunden eine feste IP-Adresse zuweisen.) Die eigene IP-Adresse bzw. genau genommen die IP, über die der eigene Router erreichbar ist, bekommt man entweder über die Webseite checkip.dyndns.org oder im Terminal:
Etwas komfortabler geht es mit manchen Routern, bei denen man Dynamic DNS fest einstellen kann. Der Router meldet sich dann bei jeder IP-Änderung am jeweiligen Portal (als z.B. DynDNS) an und speichert dort die IP-Adresse. Somit ist man immer aktuell erreichbar. In der FRITZ!Box findet man die Einstellung hierfür unter „Internet -> Freigaben -> Dynamic DNS“. Sicherheitshinweis: Durch die automatische Übertragung der IP-Adresse ist der eigenen Rechner also immer über den eingetragenen Namen erreichbar. In der Regel ist es genau das, was man will, aber man sollte hier schon sehr sicher sein, dass der eigene Rechner/Router abgesichert ist, da bei einer (versehentlichen) Veröffentlichung des Namens ggf. Angriffe auf den Rechner/Router geführt werden. Das heißt, es sollten keine unnötigen Ports weitergeleitet werden und keine unnötigen Dienste auf dem Rechner laufen. VNC-Viewer installieren
Die Installation des VNC-Viewer ist der einfachste Punkt dieser Anleitung. Man muss nur das Paket xvnc4viewer installieren. Vorbereitungen auf der Seite des Hilfesuchenden
Damit der Hilfesuchende später bei einem Problem wenig tun muss, muss der Helfer nur drei Dinge einrichten, die eine einfache und sichere Verbindung ermöglichen. SSH-Schlüssel erstellen und kopieren
Damit der Hilfesuchende möglichst automatisch ohne Passworteingabe eine sichere Verbindung zum Helfer-PC aufbauen kann, nutzt man einen sogenannten SSH-Schlüssel. Dieser besteht aus einer langen Zeichenkombination und sorgt für eine eindeutige Identifizierung einer Person. Auf dem Rechner des Hilfesuchenden erzeugt man sich am besten ein SSH-Schlüsselpaar, falls man nicht eh schon eines hat:
Bei der Frage nach einem Passwort gibt man nichts ein und drückt nur [Enter]. Die Datei Man speichert den Inhalt der Datei dort in eine neue Textdatei Im Wiki von ubuntuusers.de wird noch empfehlen, den Zugriff des Benutzers einzuschränken. Dies kann man tun, wenn man noch mehr Wert auf Sicherheit legt. VNC-Programm installieren
Dieser Punkt ist wieder einfach, denn es muss nur das Paket x11vnc installiert werden. Verbindung herstellen
Bevor man gleich mit VNC loslegt, sollte man überhaupt die Verbindung prüfen. Auf dem Rechner des Hilfesuchenden kann man sich per SSH beim Helfer-PC einloggen:
Sollte man DynDNS nicht eingerichtet haben, kann man auch nur die IP-Adresse nutzen, die man wie oben beschrieben über checkip.dyndns.org herausbekommt:
Sollte hier nach einem Passwort gefragt werden, sollte man den SSH-Schlüssel in der der Datei Ist bei der Verwendung von DynDNS keine Verbindung möglich, sollte man erst einmal prüfen, ob die IP-Adresse stimmt:
Reverse-VNC-Verbindung aufbauen
Auf dem Helfer-PC muss man den VNC-Viewer starten:
Damit lauscht der VNC-Viewer auf eingehende Verbindungen. Auf der Seite des Hilfesuchenden verbindet man sich per SSH auf den Helfer-PC und startet dann x11vnc, um eine Verbindung herzustellen:
Der Port Wie oben auch, muss man Jetzt sollte eigentlich auf dem Helfer-PC ein Fenster aufgehen, in dem man den Desktop des verbundenen Rechners sieht. Zusätzlich kann man auch Maus und Tastatur steuern. Damit ist man am Ziel und kann bei einem Problem ziemlich leicht helfen. Skript zum Ausführen
Damit der Hilfesuchende nicht auf der Konsole die Verbindung aufbauen muss, kann man den Befehl auch in ein kleines Skript gießen, welches man auf dem Desktop verlinkt. Dies kann der Hilfesuchende dann einfach per Doppelklick ausführen. Wichtig dabei ist der Haken bei „Im Terminal ausführen“, damit man etwaige Fehlermeldungen mitbekommt.
ssh -f -L 5500:localhost:5500 hilfesuchender@helfer.dyndns.org sleep 10; x11vnc -connect_or_exit localhost:5500 exit 0 Fazit
Der Artikel hat gezeigt, wie man ohne viel Einrichtung bei Linux-Problemen auf einem entfernten Rechner helfen kann. Der Benutzer muss dafür im Optimalfall nur ein Desktop-Icon doppelklicken, nachdem der Helfer einen Verbindungsaufbau erlaubt hat. Das Ganze geschieht dank SSH zusätzlich noch gesichert. Es gibt noch andere VNC-Viewer (siehe Wikiartikel von ubuntuusers.de), aber man sollte am besten nie eine ungesicherte Verbindung ohne SSH benutzen, wenn es sich vermeiden lässt. Auch wenn man nichts zu verbergen hat, ist die ungesicherte Übertragung von persönlichen Daten und Passwörtern über das Internet ein sehr guter Weg, sein System zu kompromittieren. Und damit ist dem, der Hilfe sucht, im Endeffekt wenig gedient. Mittwoch, 8. Mai 2013Humble Double Fine Bundle erschienenDouble Fine Productions ist nur einigen Spielern ein Begriff. Etwas bekannter sollte der Name Tim Schafer sein, der Kopf hinter dem Entwicklerstudio. Spätestens wenn man aber „Monkey Island“ oder „Day of the Tentacle“ hört, hüpft das Adventure-Liebhaber-Herz etwas höher. Diejenigen, die jetzt aufhorchen, wird das neue Humble Bundle freuen. Seit gestern kann man das neue Humble Double Fine Bundle kaufen. Wie bei allen Humble Bundles sind die Spiele DRM-frei und laufen unter Linux, Mac und Windows. Jeder kann den Preis selbst bestimmen und in variablen Anteilen auf das Entwicklerstudio Double Fine Productions, die Humble-Anbieter, die Electronic Frontier Foundation und die Charity-Organisation Child's Play verteilen. Die Spiele stehen nach dem Kauf für Linux direkt als Installations zum Download zur Verfügung. Zusätzlich können die Spiele auch über das Software-Center installiert werden. Im Laufe der kommenden Tage soll der Download auch über Steam möglich sein. Bezahlen kann man wie immer über Paypal, Google Wallet oder Amazon Payments. Das Angebot besteht noch bis zum 21. Mai 2013. Inhalt des Bundles
„Costume Quest“ ist ein 3D-Action-Rollenspiel mit Comicgrafik, bei dem man als einer der Geschwister Reynold und Wren zu Halloween durch die Nachbarschaft zieht. Süßigkeiten und Gegenstände verändern das eigene Kostüm, welche einem helfen, gegen die Monster zu kämpfen, die einen bedrohen. „Psychonauts“ ist ein Jump'n'Run-Actionspiel, welches vor allem durch die schrägen Charaktere lebt. Als telepathisch/telekinetisch veranlagter Junge „beamt“ man sich in den Kopf anderer Leute, um gegen deren Alpträume und Monster zu kämpfen. Das Spiel war bereits im Humble Indie Bundle V enthalten. „Stacking“ ist eine Art Adventure-Puzzle als Stummfilmspiel. Als Matrjoschka-Puppe Charlie kann man sich in andere Puppen hineinversetzen (wörtlich gemeint), um deren besondere Fähigkeiten zu nutzen. Brütal Legend“ ist ein Action-Adventure mit einem starken Musikbezug. Als Metallband-Roadie Eddie wird man in ein paralleles Universum teleportiert, in der man mit Axt und Gitarre bewaffnet gegen allerlei Monster kämpft. Das Spiel bekommt man nur, wenn man mehr als den aktuellen Durchschnittspreis (derzeit 7,90 US-Dollar) zahlt. „Broken Age“ ist der neuste Streich von Double Fine Production. Das Spiel machte bei einer Kickstarter-Aktion auf sich aufmerksam, da es über 3,3 Millionen US-Dollar einnahm. „Broken Age“ ist ein klassisches Point-and-Click-Adventure, über das noch nicht so viel bekannt ist, da es sich noch in der Entwicklung befindet. Wer mehr als 35 US-Dollar zahlt, kann das Spiel vorbestellen. Zu guter Letzt gibt es für die ganz großzügigen Käufer ab 70 US-Dollar eines der Double-Fine-T-Shirts, die extra für die Humble-Bundle-Aktion gedruckt wurden. Für alle Spiele wird auch der Soundtrack als MP3 und FLAC zum Download angeboten. Achtung: Vor dem Kauf sollte man zu allen Spielen die Systemvoraussetzung für Linux lesen. Meinung
Ich denke, das Humble Double Fine Bundle wird alle bisherigen Humble-Rekorde schlagen, da die Spiele des Entwicklerstudios wirklich extrem klasse sind. Das Angebot, für 35 US-Dollar auch gleich noch das „Double Fine Adventure“ (so der Arbeitstitel von „Broken Age“) zu erhalten, ist großartig. Dumm nur, dass ich mir „Broken Age“ schon vor einem Monat vorbestellt hatte. Aber ich muss ja keine 35 US-Dollar ausgeben, auch wenn die Spiele es sicherlich alle wert sind. Am meisten freue ich mich auf „Brütal Legend“. Interessant ist, dass die Linux-Spieler mehr doppelt soviel Geld wie die Windows-Nutzer ausgeben. Dass Linuxianer großzügiger sind, war schon immer so, aber so eine gravierenden Unterschied sieht man nicht oft. Ich bin gespannt, wie das in zwei Wochen aussieht. Auch gespannt bin ich, was es als Bonus in einer Woche geben wird. Ich hoffe ja auf „The Cave“, das letzte Spiel von Double Fine, was ich unbedingt spielen will. :)
Geschrieben von Dee
in Computerspiele, Linux und Open Source
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