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Life of Pi

Titel Life of Pi
Autor Yann Martel
Sprache Englisch
Genre Abenteuer
Herausgeber Canongate, 2003
Seitenanzahl 428

Der junge Inder Piscine Molitor Patel, Pi genannt, findet sich nach einem Schiffsunglück alleine auf einem Rettungsboot wieder. Alleine? Naja, nicht ganz, denn ihm leisten ein Zebra, eine Hyäne, ein Orang-Utan und ein bengalischer Tiger Gesellschaft. Die Frage ist, wie er auf seiner Arche bis zur Rettung überleben kann.

Das Buch gliedert sich in drei Sektionen und erzählt zuerst die Kindheit und Jugend von Pi, dann das Abenteuer auf See und zum Schluss eine Art Auflösung.

Als Kind ist Pi sehr religiös und gehört - um auf Nummer Sicher zu gehen - sowohl dem Hinduismus, dem Islam als auch dem Christentum an. Ein bisschen beschäftigt sich der Part mit der Frage, was die "richtige" Religion ist. Prinzipiell interessant, nur hat dies im Endeffekt zu wenig Auswirkungen auf die spätere Geschichte, was ich schade fand. Man hätte den Part fast streichen können.

Das Abenteuer auf See ist recht spannend erzählt, auch wenn es in der Mitte etwas nachlässt. Es ist schwer für einen Autor eine Geschichte durchgehend interessant zu erzählen, in der nur eine Person vorkommt. Einige Stellen der Erzählung sind etwas zu abstrus, um sie wirklich als glaubwürdig durchgehen zu lassen, aber darüber kann man Dank der Auflösung am Ende wegsehen.

Das Ende verrate ich natürlich nicht, aber es ist definitiv überraschend. Es lässt einen sogar etwas über die Themen Wirklichkeit, Einbildung, Wahrheit und Glaube nachdenken.

Alles in allem ein sehr schönes Buch, was sich - bis auf einige Fachbegriff wie oar oder tarpaulin, die man normalerweise nicht unbedingt kennt - auch leicht lesen lässt.

Wochenrückblick KW 47

Da ich am Wochenende wieder im Lande unterwegs bin, gibt es den Wochenrückblick mit interessanten Themen aus dem Linux- und Open Source-Bereich schon heute.

Ubuntu

Mythbuntu 7.10: An Excellent MythTV Distribution

Mythbuntu ist ein Ubuntu-Derivat rund um das Programm MythTV, mit dem man unter anderem TV-Programme aufnehmen und abspielen kann. Der Artikel erklärt ausführlich die Distribution und deren Inhalt, d.h. welche Programme installiert sind und was die einzelnen Einstellungen bewirken.

Linux und OpenSource

Free Software Foundation veröffentlicht Affero GPL 3

Nach der Veröffentlichung der GPLv3 im September und der LGPLv3 letzten Monat ist nun auch die dritte der drei GPL-Lizenzen nachgezogen und so wurde die AGPL in Version 3 ebenfalls akzeptiert. Die Lizenz ist speziell für Netzanwendungen gedacht, deren Quellcode dann z.B. auch auf dem Server angeboten werden muss.

Weitere Berichte: AGPLv3: GPLv3 für Netzwerksoftware, AGPLv3 - Eine GPL nicht nur für Web-Applikationen, Neue Version der GPL für Software-as-a-Service, GNU stellt Affero GPL in Version 3 vor, Last of the GPL licenses goes to Version 3, Free Software Foundation Releases GNU Affero General Public License Version 3, FSF releases license for network-distributed software, Affero: A new GPL for software as a service

Vorwurf der GPL-Verletzung an Iliad

Der französische Internet- und Telekommunikationsanbieter Iliad wurde verklagt, weil er wiederholt gegen die GPLv2 verstoßen würde. Einem von Iliad verteiltem Router läge GPL-lizenzierte Software bei, deren Quellcode nicht herausgegeben wird, was eine Verletzung der Lizenz darstelle. Nach der Einigung im BusyBox-Fall stehen die Chancen vor Gericht ganz gut.

Weitere Berichte: Open-Source-Entwickler werfen Iliad GPL-Verletzung vor

Busybox-Entwickler klagen weitere Firmen wegen GPL-Verletzung an

Die BusyBox-Entwickler scheinen nach den ersten Erfolgen vor Gericht weitermachen zu wollen. Diesmal wird den Firmen Xterasys und High-Gain Antennas vorgeworfen, die GPL zu verletzen. Das Software Freedom Law Center hat beide Firmen darauf hingewiesen, aber es gab bisher noch keine Rückmeldung. Sollten beide nicht gewillt sein, den Quellcode der mitgelieferten BusyBox-Software offen zu legen, wird der Streit vor Gericht ausgefochten.

Weitere Berichte: Busybox-Entwickler klagen weitere Firmen wegen GPL-Verletzung an, Open Source erstreitet erneut Lizenzrechte, Neue Klagen wegen GPL-Verletzung, Second Round of GPL Infringement Lawsuits Filed on Behalf of BusyBox Developers, Two new alleged license violations against Busybox

Desktop Linux on the rise, Linux Foundation reports

Auch wenn die Umfrage der Linux Foundation noch nicht ganz beendet ist, wird sich am Endergebnis nächste Woche nicht mehr viel ändern. So scheint der Linux-Desktop in Firmen weiter auf dem Vormarsch zu sein und Ubuntu Linux ist ganz vorne dabei mit über 50% der Stimmen. Und auch im privaten Umfeld dieser Benutzer liegt Ubuntu vorne.

ECMA erhält 3522 Kommentare zu OOXML

Es ist seit September sehr ruhig um Microsofts Office OpenXML-Format geworden. Nach der Ablehnung konnten die nationalen Gremien bei der ECMA Kommentare einreichen, was an OOXML noch verbessert werden muss. So sind in der Zeit bereits 3522 Anmerkungen zusammen gekommen, wovon sich aber einige überschneiden würden. Bis Februar hat Microsoft Zeit die Änderungen umzusetzen, dann wird erneut über OOXML als standardisiertes und offenes Dateiformat abgestimmt.

Software

Linux Media Player Roundup - Part 4

Im vierten Teil dieser Serie wird sich mit außergewöhnlichen Media-Playern beschäftigt, die vielleicht nicht jeder kennt. Darunter fallen dann Mpg123 als MP3-Player für die Konsole, Music Player Daemon als Server, sowie Muine und MusicIP Mixer.

Oft wird die Frage gestellt, was der Unterschied zwischen KDE und GNOME ist. Jack Wallen nimmt sich dieser Frage an und stellt beide Windowmanager am Beispiel von Ubuntu und Kubuntu ausführlich vor:

Getting to know GNOME

Konquering the desktop with KDE

Dies ist sicher eine große Hilfe für alle Einsteiger, die nicht genau wissen, welche Umgebung sie nehmen sollen.

Erste Beta-Version von Firefox 3 veröffentlicht

Die erste Beta-Version des Browsers Firefox 3 steht nun zum Download bereit. Neben diversen neuen Sicherheitsfunktionen hat sich auch die Bedienung etwas geändert. Plugins, Passwörter und Downloads lassen sich nun leichter verwalten. Zusätzlich soll Firefox 3 auch schneller geworden sein. Achtung: Die Beta-Version ist nur für Tester und nicht zum produktiven Einsatz gedacht.

Nachtrag: Tester haben auch im ubuntuusers-Forum berichtet, dass die Speicherauslastung sehr hoch sei, wenn Firefox 3 läuft. Scheinbar sind daran Malware- und Phishing-Schutz schuld. Die Mozilla-Entwickler wollen das Problem zumindest serverseitig etwas gemildert haben. (Forenthread)

Weitere Berichte: Erste Beta-Version von Firefox 3.0, Firefox 3 - Erste Beta-Version ist da, Firefox 3 geht in die Beta-Phase, Firefox 3: Erste Beta-Version ist da, Mozilla releases Firefox 3 beta 1, Firefox 3 Beta Offers Secure, Easy Web Browsing

KDE 4.0 Release Candidate 1 Hits the Streets, Codename "Calamity"

Der erste Release Candidate von KDE 4.0 wurde diese Woche veröffentlicht und es hat sich eigentlich größtenteils nur etwas im Hintergrund verändert. Plasma ist nun sehr weit integriert und sieht auch ganz nett aus. Wer sich herantraut, kann auch die bereits erhältlichen Kubuntu-Pakete nutzen, die es für Gutsy und Hardy gibt.

Weitere Berichte: Erster Release-Kandidat von KDE 4.0, KDE 4.0: Erster Release Candidate erschienen, KDE 4 RC1 planmäßig gestartet, KDE 4.0 ist fast fertig,KDE 4.0 rückt näher, KDE 4 is almost ready to go

Erste Angaben zur Handy-Version von Firefox

Die Mozilla-Entwickler arbeiten aktuell fieberhaft an einer Handy-Version des Browsers Firefox. Problematisch sind dabei zum einen die verschiedenen Bedienkonzepte der Handys (Touchscreen vs. Tastenbedienung) und die verschiedenen Betriebssysteme. Man wolle aber alles tun, damit Firefox den gleichen Komfort bietet (Plugins, Addons, etc.), den es auch auf dem Desktop gibt.

Weitere Berichte: Handy-Version von Firefox geplant

Treiber

AMD gibt neue Grafiktreiber frei

AMD hat eine neue Version des ATI-Grafiktreibers veröffentlicht und orientiert sich mit diesem nun an der von Ubuntu bekannten Nummerierung. Version 7.11 (also die Version von November 2007) bringt aber keinerlei neue Funktionen mit, sondern bessert nur einige Fehler aus. (Forenthread)

Weitere Berichte: AMD Catalyst 7.11 Linux Driver

Wicked

Alternative Erzählungen, also Bücher, die eine bekannte Geschichte nehmen und diese auf eine neue Art und Weise aufbereiten, gefallen mir besonders gut und mit Gregory Maguires Buch trifft man damit auch voll ins Schwarze.

Titel Wicked
Autor Gregory Maguire
Sprache Englisch
Genre k.A.
Herausgeber Headline 2006
Seitenanzahl 495

Die Geschichte vom "Zauberer von Oz" kennen die meisten und die Wenigsten haben die böse Hexe des Westens am Ende der Geschichte bedauert. Wicked erzählt das Leben des grünhäutigen Mädchens Elphaba, das später zur bösen Hexe wird, die eigentlich gar nicht so böse ist. Die roten Schuhe, die sie von Dorothy unbedingt haben will, gehören rechtmäßig nämlich ihr, da Elphies Schwester Nessarose ihr diese vermacht hat.

Es ist sehr interessant in das Leben der Hexe einzutreten, die eigentlich gar keine Hexe ist und mit Zauberei auch in der Schule nie etwas zu tun haben wollte. Ihr Fachgebiet waren eher die Naturwissenschaften. Dies führt sie dann auch zu den Studien ihres Professors Dillamond, die sie nach dessen Ermordung weiterführt und später eben auch zu ihren fliegenden Affen bringt.

Das Leben von Elphaba (oder Elphie, oder Fabala, oder Fae) ist sehr aufregend, aber man merkt, dass sie nie Liebe erfahren hat. Ihr Vater sieht sie als göttliche Bestrafung für seine Sünden und auch ihre Mutter mag die Grünhäutigkeit und Weiblichkeit (Ihr wäre ein männlicher Nachkomme lieber gewesen!) nicht. Elphie wird in Munchkinland geboren, lebt dann kurzzeitig in Quadling Country, studiert in Gillikin und hat am Ende eine kleine Burg in Winkie Country. Man merkt, dass Elphaba viel herumkommt, aber keine Wurzeln hat, auf die sie sich berufen kann.

Mit Glinda, der guten Hexe des Nordens (die eigentlich auch eine Zauberin ist und über die Definition von "gut" lässt sich streiten), teilt sie sich während der Studienzeit ein Zimmer, sind aber zu verschieden, um wirklich eine enge Beziehung einzugehen. Und auch unter ihrer jüngeren Schwester Nessarose, die aufgrund einer Behinderung von ihrem Vater bevorzugt wird, leidet sie und fühlt sich ausgestoßen.

Dies ist definitiv ein empfehlenswertes Buch. Schade, dass ich Annotated Oz erst danach gekauft habe und lesen werde. Aber ich hatte Dorothys Geschichte noch in etwa im Kopf. Maguires Name werde ich mir merken, denn Bücher wie Son of a Witch (Elphies Sohn Liir ist gemeint) oder Confessions of an Ugly Stepsister (Aschenputtels Stiefschwester) klingen sehr vielversprechend.

NDR verwendet Creative-Commons-Lizenzen

So lautet die Schlagzeile des Berichts bei NDR online. Der Norddeutsche Rundfunk geht also mit der Zeit und bietet seit dieser Woche einige ausgewählte Beiträge der Sendungen Zapp und extra 3 unter einer Creative-Common-Lizenz zum Download an. Es wurde dabei die CC-BY-NC-ND-Lizenz gewählt, die es erlaubt, die Beiträge für nicht-kommerzielle Zwecke weiter in Umlauf zu bringen, solange man diese nicht verändert und den Autor nennt. Die Lizenz klingt zwar restriktiv, ist aber ein immenser Fortschritt gegenüber den herkömmlichen Copyrightbestimmung, die einer Weitergabe von TV-Beiträgen meist unmöglich machen.

Auf der NDR-Seite wird auch erklärt, was Creative Commons ist, wo man Werke unter dieser Lizenz findet und wie man selbst eigene Erzeugnisse darunter stellt (siehe z.B. Footer auf dieser Webseite ;)).

Ich freue mich jedenfalls, dass ein kleiner Teil der Öffentlich-Rechtlichen sich (dem Namen nach) wirklich öffnet und gegebenfalls ziehen andere Sender mit ihren Beiträgen nach. (Vor allem bei neues von 3sat wäre dies ein sehr passender Ansatz.)

Wochenrückblick KW 46

Auch diese Woche gibt es den Wochenrückblick mit interessanten Themen aus dem Linux- und Open Source-Bereich.

Ubuntu

Systemmanagement-Software GroundWork Monitor für Ubuntu

Die System- und Netzwerkmanagement-Suite GroundWork Monitor wurde nun auch für Ubuntu und andere Debian-basierende Distributionen veröffentlicht. Die GPL-lizensierte Software steht jedem Nutzer frei zur Verfügung, wurde bisher aber nur unter Ubuntu 6.06 "Dapper Drake" getestet.

What makes Gobuntu different from gNewSense

Die (bald hoffentlich wirklich ganz) freie Ubuntu-Variante Gobuntu und gNewSense sind sich sehr ähnlich, unterscheiden sich eigentlich nur auf Projektebene. Ein großer von Vorteil von Gobuntu sind somit die halbjährlichen Veröffentlichungen. Es war aber sowieso von den Gobuntu-Entwicklern angedacht, die Fortschritte von Gobuntu in gNewSense einfließen zu lassen.

Ubuntu 7.10 & Fedora 8 Performance Compared

Bei der Leistung heutiger Rechner ist es kaum noch wichtig, wie sich die Betriebssysteme bei der Geschwindigkeit unterscheiden, da der Gewinn des einen Systems gegenüber dem anderen meistens nur marginal ist. Dennoch testen Phoronix die Leistung einiger Spiele und Kodierungsverfahren unter dem letzte Woche erschienenen Fedora 8 und dem seit Mitte Oktober verfügbaren Ubuntu 7.10. Das Ergebnis des Test ist dann aber auch, wie der Einleitungssatz sagt: Die Leistung des Rechners ist viel zu hoch, um wirklich einen Unterschied festzustellen.

Ubuntu scores first major pre-installed server win

Wie es scheint, konnte Canonical mit Dell nun auch einen Vertrag im Server-Segment abschließen. Für das erste Quartal 2008 will Dell diesbezüglich eine Meldung ankündigen. Es werden zwar aktuell schon Ubuntu-Server verkauft, aber nur wenn der Kunde auch wirklich explizit darum bittet.

Wal-Mart’s $200 PC - sold out

Auch wenn 10.000 Exemplare für einen großen Hardware-Hersteller nur Kleinkram wäre, scheint Wal-Mart mit seinem gPC doch Erfolg gehabt zu haben, denn dieser war bereits nach 2 Wochen ausverkauft. Man kann nur hoffen, dass die Käufer daheim dann nicht Windows aufspielen und sie nur billig an die Hardwarekomponenten kommen wollten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist Windows Vista auf so einem PC aber sowieso keine Freude. ;)

Wal-Mart plant nun sogar, die gPCs aufzustocken und online weitere Exemplare anzubieten.

Weitere Berichte: Wal-Mart's $200 Linux PCs sell out

Gosh, gOS is good

Dass gOS ein gutes System zu sein scheint, haben Linux.com auch feststellen können. Vor allem die Anpassung des Windowmanagers Enlightment sind sehr schön anzusehen. Bei der Paketverwaltung und Bedienung verhält sich gOS wie ein normales Ubuntu. Auch bei der Hardware-Erkennung befindet sich das System auf einem Level mit Ubuntu und erkennt und unterstützt daher sehr viel Hardware automatisch. Wer gOS testen will, kann sich auch die Live-CD herunterladen und das System darüber installieren.

Linux Mint 4.0 Daryna released

Diese Woche ist Linux Mint 4.0 "Daryna" in der finalen Version erschienen. Die Distribution basiert auf Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" und ist mit dessen Paketquellen kompatibel. Neuerungen sind unter anderem mintUpdate, mit dem man anhand eines Sicherheitslevels entscheiden kann, welche Updates automatisch installiert werden, mintInstall zur Installation von Paketen aus dem Softwareportal, mintDesktop, welches nun mehr Optionen zur Personalisierung des Desktops bietet und auch Compiz Fusion hat Einzug in Linux Mint gefunden. Man kann sich Versionen mit GNOME, KDE und Xfce herunterladen.

Top Ten Reasons Why Ubuntu Is Best for Enterprise Use

Mark Shuttleworth, Ubuntu-Gründer und Canonical-Chef, nennt in diesem Artikel zehn Gründe, wieso Ubuntu als Enterprise-Lösung sinnvoll ist. Darunter fallen dann unter anderem der gute 24h-Service, die Kostenersparnis, die große Software-Auswahl, die pünktlichen Veröffentlichungen und der Long-Term-Support.

Linux und OpenSource

Open Document Foundation closes up shop

Much Ado About Nothing trifft es wirklich auf den Kopf. Nachdem die Open Document Foundation letzte Woche für extrem viel Verwirrung sorgte, weil der "Zwei-Mann-Betrieb" sich gegen das Open Document Format aussprach, konnte man nun auf der Homepage der Foundation lesen, dass die Tore geschlossen wurden. Inzwischen ist nicht einmal mehr die Webseite verfügbar. Aber: So könnten sich Probleme gerne öfters auflösen!

Weitere Berichte: Open Document Foundation gibt auf, Kein OpenDocument-Support - keine OpenDocument Foundation, OpenDocument Foundation geschlossen

Linux-Verband und Lisog planen Fusion

Der Vorstand des Linux-Verbandes (LIVE) und der der Linux Solution Group (Lisog) besprechen gerade, ob sie fusionieren wollen. Ein Zusammenschluss würde die Kräfte beider Interessenverbände bündeln, um so als ein Team als Deutschlands Open Source-Repräsentant vor den Politikern aufzutreten. Die Entscheidung dauert aber noch bis Januar, bis die LIVE-Mitglieder darüber abstimmen.

Weitere Berichte: Linux-Verband und Lisog sprechen über Fusion

Software

SimCity unter GPL gestellt

Für das One Laptop per Child-Projekt hat die Spielschmiede Electronic Arts die Aufbausimulation Sim City, welches 1989 erschienen ist, zur Verfügung gestellt. Das Spiel soll mit neuem Namen "Micropolis" unter der GPL veröffentlicht werden. (Forenthread)

Weitere Berichte: SimCity-Quellcode wird unter die GPL gestellt

Wine vermeldet weitere Fortschritte

Version 0.9.49 der beliebten Software bringt einige neue Funktionen mit. Vor allem kopiergeschützte Medien sollen deutlich besser unterstützt werden und auch die 3D-Leistung soll sich verbessert haben. Daneben gab es auch noch einige Fehlerbereinigungen, wie man der Ankündigung entnehmen kann.

Weitere Berichte: Wine unterstützt Safedisc und GLSL

Oracle führt eigene Virtualisierungsplattform ein

Oracle steigt nun auch ins Virtualisierungsgeschäft ein. Die auf XEN basierende Software soll laut Marketingangaben noch schneller als ihre "Konkurrenten" (z.B. VMware oder VirtualBox) sein. Die Oracle VM kann kostenfrei heruntergeladen werden. Einzig über Supportverträge will Oracle etwas daran verdienen.

Weitere Berichte: Oracle veröffentlicht eigene Xen-Variante, Oracle kündigt eigene Virtualisierungslösung an, Oracle stellt eigene Server-Virtualisierung vor

VMware Server 2 geht in den Beta-Test

Für den VMware Server geht es in die zweite Runde. Die neue Version der Virtualisierungssoftware tritt nun in die öffentliche Beta-Phase ein und kann von allen Testern frei heruntergeladen werden. Es steht auch eine extra Version für Ubuntu 7.10 zur Verfügung. 2008 soll die fertige Version dann ebenfalls kostenlos veröffentlicht werden.

Linux Media Player Roundup - Part 3

Vor zwei Wochen gab es den ersten Teil der Mediaplayer-Vorstellungen, diesmal folgt Teil 3 und Linux Media Player Roundup - Part 2 wird nachgeliefert. Im zweiten Teil werden weitere Mediaplayer vorgestellt, darunter Banshee, Decibel Media Player, Exaile und JuK. Der dritte Teil beschäftigt sich nicht nur mit Musikplayern, sondern mit Software, die Videos abspielen kann. Darunter fallen dann KPlayer, Kaffeine, MPlayer und Miro.

Miro 1.0 veröffentlicht

Apropos Miro (siehe eine News drüber), Version 1.0 der Internet-TV-Anwendung wurde nun veröffentlicht. Mit ihr ist es möglich, über das Internet TV-Kanäle zu empfangen, diese zu bewerten und umgekehrt auch abzufragen. Die Funktionsliste ist sehr lang und nach eigenen Angaben soll das Programm besser sein als das proprietäre Konkurrenzprodukt Joost. Für Ubuntu Dapper, Feisty und Gutsy stehen extra Quellen bereit, über die man Miro beziehen kann.

Weitere Berichte: Internet-Videoplayer Miro in Version 1.0 erschienen, Miro 1.0 - Demokratisierung des Internet-Fernsehen

Backupsoftware Zmanda Enterprise für Ubuntu

Die Backupsoftware Zmanda gleichnamiger Firma baut auf der freien Software Amanda auf und ergänzt diese um einige Funktionen. Die Enterprise-Edition wurde nun speziell für Ubuntu angepasst und herausgegeben. Die Software wird mit Support- und Wartungsverträgen zum Kauf angeboten. Die Community-Edition kann kostenfrei heruntergeladen werden.

PDF Viewers for Linux Compared

PDF-Dokumente sind heute wahrscheinlich das am meisten benutzte Format, wenn es um Informationsaustausch geht. Demzufolge gibt es viele PDF-Reader mit verschiedenen Funktionen. In einer Liste fasst der Autor die Eigenschaften von Acrobat Reader, Xpdf, KPDF, Evince und ePDFview zusammen, so dass man schnell sieht, welche Software welche Funktionen unterstützt.

Sun xVM: Eine weitere Virtualisierungslösung

Virtualisierung scheint diese Woche "in" zu sein, denn nach Oracle (siehe oben) stellt auch Sun eine eigene, auf Xen-basierende Virtualisierungslösung namens xVM vor. Die Software ist so angepasst, dass sie besonders Solaris 10 gut unterstützt. Als Plattform können SPARC- und 64bit-Systeme (z.B. AMD Opteron oder Intel Xeon) dienen. Unter openxVM soll es demnächst eine freie Version des Virtualisiers geben.

Weitere Berichte: Sun stellt xVM-Virtualisierung vor, Virtualisierungsoffensive von Sun, Sun stellt eigene Virtualisierungslösung vor, Sun's New Virtualization Manager Supports Windows, Linux

Neuer Duden Korrektor für OpenOffice.org

Der kommerzielle Duden Korrektor für OpenOffice.org liegt in einer neuen Version, speziell auch für Ubuntu 6.06 LTS vor. In der neuen Version sollen noch mehr falsche Wörter korrigiert werden und durch verschiedene Stile an die Belange des Benutzers angepasst werden können.

Weitere Berichte: 'Duden Korrektor' für OpenOffice.org aktualisiert

FOLT: Freie Software für Übersetzer

Mit der Initiative Forum Open Language Tools (FOLT) wollen Unternehmen und Organisationen aus dem Bereichen Übersetzung und Dokumentation die Standardisierung von nicht-proprietärer Software und Austauschformaten für Übersetzungen fördern. Eine erste Software, die daraus entstehen soll, ist das web-basierende Open Source Translation Memory System (TMOSS), mit denen Übersetzungen einfacher und konsistenter gehalten werden sollen.

Thunderbird 2.0.0.9 schließt Sicherheitslücken

In Thunderbird 2.0.0.9 wurden zwei Sicherheitslücken behoben, von der eine kritisch war und mit der Angreifer Schadcode ausführen konnten, falls JavaScript aktiviert war. Die zweite Sicherheitslücke betrifft nur WindowsXP mit installierten Internet Explorer 7. Es wird jedem Anwender geraten, auf die neueste Version zu aktualisieren. Pakete für Ubuntu werden wie gewohnt über die Paketverwaltung angeboten.

Weitere Berichte: Sicherheitsupdate für Mailclient Thunderbird

Hardware

Project VGA

Project VGA ist ein neues Projekt, welches als Ziel hat, eine Open Source-Grafikkarte herzustellen. Jeder interessierte (und geschickte) Anwender soll später dann anhand einer Anleitung die Karte nachbauen können, Man will das Exemplar aber auch direkt über die Webseite vermarkten. Besonderer Clou soll die voll-programmierbare GPU sein.

Treiber

A Synopsis Of Linux Graphics Drivers

Als Linux-Einsteiger steht man vor allem bei den Grafiktreibern vor einem Berg von Thermen wie "nv", "ati", "radeon", "vesa", "fglrx", oder "nvidia", weiß aber nicht, was sich dahinter verbirgt. Phoronix klären hier etwas auf und zeigen die Unterschiede der einzelnen Treiber.

Nouveau plant erste offizielle Version

Laut den Entwicklern des offenen Nvidia-Treibers Nouveau soll es demnächst eine erste Version geben, die 2D, Xv und EXA für NV05 (TNT2) bis NV4x (Geforce 6x00) unterstützt. Besitzer einer NV04-Karte (TNT) erhalten leider keine EXA-Unterstützung und auf NV5x-Karten (GeForce 8x00) gibt es maximal 2D.

Weitere Berichte: Freier Nvidia-Treiber nähert sich erster Version

AMD Preparing For Another GPU Documentation Release

Wie Phoronix erfahren haben, will AMD demnächst weitere Spezifikationen für die ATI-Chipsätze offen legen. Darunter fallen dann auch die ATI Mobility Radeon 2600 und die ATI Radeon X1250. Bis Ende des Jahres will AMD auch die 3D-Spezifikation nachreichen, wobei noch unklar ist, ob dieser Termin gehalten werden kann.

HTML-BBCode-MoinMoin-Converter 7.11.18 veröffentlicht

Eine neue Version des HTML/BBCode/MoinMoin-Converters wurde mit folgenden Änderungen veröffentlicht:

  • Feature: Menüpunkt ergänzt, der bei einer MoinMoin2HTML-Konvertierung das {en} nicht durch [[en]] sondern class="english" ersetzt, wenn man CSS nutzen will
  • Feature: < und > für HTML-Konvertierung hinzugefügt
  • Internal: von libwxgtk2.6 auf libwxgtk2.8 aktualisiert

Das letzte bedeutet eine kleine Umstellung, da für die Ausführung des vorkompilierten 32bit-Binary nun libwxbase2.8-0 und libwxgtk2.8-0 notwendig sind. Kompilieren kann man das Programm aber nach wie vor auch mit wxWidgets 2.6.

Direktdownload: converter.tar.bz2 (70.1 kb)

Hähnchenschenkel in Whiskey-Sauce

Diesmal basiert das Rezept auf Evas Souldfood Hen, was aber nicht von "meiner" Eva stammt. ;) Über die Menge der einzelnen Zutaten bin ich mir leider selbst nicht im Klaren, ich habe einfach drangeschüttet, was ich passend fand.

Rezept Hähnchenschenkel in Whiskey-Sauce
Zutaten - 2 Hähnchenschenkel
- Bourbon-Whiskey
- Ahornsirup
- Limetten- oder Zitronensaft
- dunkle Sojasauce
- Gemüsebrühe
- 200 ml Sahne
- Salz, Pfeffer
Zeit 75 min

Eine Marinade aus Whiskey, Sojasauce, Ahornsirup und Limettensaft anfertigen. Die Hähnchenschenkel waschen und mit einem spitzen Messer rundherum einstechen. Die Schenkel danach salzen und pfeffern und in einer Schüssel in der Marinade über Nacht im Kühlschrank einlegen. Da man die Schüssel mit Wasser auffüllen sollte, bis die Hähnchen komplett bedeckt sind, sollte man keine zu breite Schüssel nehmen. ;)

Am nächsten Tag die Hähnchenschenkel sehr gut abtropfen lassen und dann in einer Pfanne rundherum braun anbraten (Achtung: Spritzt sehr!). Danach alles mit der Marinade ablöschen und Gemüsebrühe dazugeben, bis die Schenkel bedeckt sind. Alles auf mittlerer Stufe ca. 30 Minuten kochen lassen.

Die Schenkel aus der Sauce nehmen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad nochmal 20 Minuten backen. Währenddessen der Sauce Sahne zufügen, abschmecken und ggf. andicken.

Wenn man möchte, kann man auch noch Erbsen (ohne Wasser) der Sauce zugeben, damit man etwas Gemüse dabei hat. Dazu passt sehr gut Reis. Aber auch mit Baguette und mit weniger Sauce soll es gut schmecken.

Hähnchenschenkel in Whiskey-Sauce

Nachtrag zum BenQ-Sicherheitsproblem

Vor vier Monaten stieß ich auf ein seltsames Phänomen bei meinem BenQ-Notebook. Wenn man aufgefordert wird, das Bios-Passwort einzugeben, reicht ein beherztes "Strg + Alt + Entf", der Laptop startet neu und fragt nicht mehr nach dem Passwort. Das ist natürlich eine Sicherheitslücke, weil so jeder, falls im Bios das Booten von CD aktiviert ist, mit einer Live-CD auf das System zugreifen kann (falls es nicht verschlüsselt ist).

Ich habe dann letzte Woche noch einmal bei BenQ nachgefragt und erhielt diese Antwort:

Unsere Überprüfung hat ergeben, dass es möglich ist, das Boot-Passwort zu umgehen. Dies betrifft Geräte der BenQ Joybook 5200 Serie.

Wer also so ein Gerät besitzt, sollte gut aufpassen, wo er es "rumliegen" lässt. Leider teilte man mir nicht mit, ob der Fehler durch ein Bios-Update oder einen technischen Eingriff behoben werden kann.

Yalm Ausgabe 2 erschienen

Yalm hat heute die zweite Ausgabe ihres Linux-Magazins veröffentlicht. Das Projekt hat nun auch eine eigene Webseite und läuft nicht mehr unter Ubuntu Schweiz. Zusätzlich wurde ein Forum eingerichtet.

Themen der zweiten Ausgabe sind:

  • UNetbootin - Ubuntu ohne CD installieren
  • ReactOS - das OpenSource Windows
  • Gimp-Tutorial #2 - Bilder verlustfrei skalieren
  • Leserbriefe und andere Themen

Meine Meinung dazu: Es hat sich einiges geändert, aber ist noch nicht perfekt. Das Layout wurde auf Querformat umgestellt (freiesMagazin sei Dank ;)) und das Design wurde etwas geändert. Etwas verwirrend sind die gelben Boxen mit allgemeinen Tips, die nicht so ganz zum Artikel passen. Zusätzlich gibt es noch kleinere Schnitzer bei der Rechtschreibung und eine Antwort auf die Leserbriefe wäre schön gewesen.

Interessant finde ich, dass "Liquid Rescaling" in das Magazin Einzug gehalten hat. ;) Dazu aber mehr in 2 1/2 Wochen.

Nachtrag: Also das ist interessant: Da wird ein Magazin für Open Source mit einem proprietären (und nur unter Windows und Mac lauffähigen) Produkt erstellt. Gibt nen ziemlich faden Beigeschmack, finde ich. Da war die Erwähnung, dass man Adobe Reader für fehlerfreie Darstellung nehmen soll, ja noch harmlos dagegen.

Eierkuchen

Ich glaube, Eierkuchen oder Pfannkuchen kennt und mag jeder. Man sollte es nur nicht übertreiben damit, denn ich glaube, die Dinger gehen auf die Hüften. ;)

Rezept Eierkuchen
Zutaten - 2 Eier
- 150 ml Milch
- 100 ml Selterswasser (medium)
- Mehl
- Salz, Zucker
Zeit 30 min

In einem Messbecher die Eier, Milch und Wasser mit einer Messerspitze Salz und etwas Zucker (wenn gewünscht) verrühren. Nun häppchenweise Mehl dazu geben und weiterrühren, bis das Ganze sämig wird. Achtung: Es sollte nicht zu zähflüssig werden, sonst kann man die Pfannkuchen später nicht mehr beißen. Den Teig nun 10 Minuten stehen lassen.

In einer Pfanne Öl erhitzen und darin pro Pfannkuchen ca. 100 ml der Flüssigkeit kreisrund verteilen, wie man sich Pfannkuchen eben vorstellt. ;) Die Menge sollte für 4 Stück ausreichen, wenn man nichts falsch gemacht hat.

Man kann die Eierkuchen nun gesittet mit Messer und Gabel und Ahornsirup darauf essen oder - viel besser - Marmelade darauf streichen, sie einrollen und mit der Hand essen. :) Auch Apfelmus oder Schokocreme passen sehr gut dazu.

Eierkuchen