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Videonutzung im Internet

Die Seite iRight hat drei Artikel veröffentlicht, die sich mit der Nutzung und Verwertung von Inhalten aus Videoportalen beschäftigen.

Die Artikel sind sehr empfehlenswert und geben hilfreiche Tipps, was man mit solchen Videos machen darf und was nicht.

Die Texte unterliegen im Übrigen der CC-BY-ND-Lizenz, können also frei im Netz verbreitet werden, solange man sie nicht verändert und den Autor nennt.

Machinarium

Mich wundert es ja etwas, dass ich noch nicht darüber gebloggt habe, aber nun ja ...

Es gibt ein neues großartiges Computerspiel für Linux: Machinarium. Man übernimmt die Rolle eines kleinen Roboters, der sich durch durch eine Roboterwelt "abenteuern" muss.

Das Spiel stammt von Amanita Design, die auch schon für die bekannten Browserspiele Samorost 1 und 2 verantwortlich waren. Im gleiche Stile kommt Machinarium als Flash-Spiel zum Offlinespielen daher.

Die 2-D-Hintergründe des Adventures sind extrem liebevoll und detailreich gezeichnet. Die Musik von Tomas Dvorak ist sehr stimmungsvoll. Die Installation geht fluchs, auch auf einem 64-bit-System. Einfach runterladen, doppelklicken, fertig. Natürlich muss man einen Flash-Player installiert haben. (Und ggf. noch ein paar Librarys, die bei mir offensichtlich schon installieret waren.)

Spielzeit sind ca. 6 bis 7 Stunden. Das sind also ca. 2 Euro für eine Stunde Spiel (das Spiel kostet 15,40 Euro per Paypal). Da können sich aktuelle Computerspiel-Blockbuster mit Kosten um die 40 Euro gerne mal ein Beispiel dran nehmen. Da ist die Spielzeit nämlich nicht länger, der Preis aber mehr als doppelt so hoch. Der Soundtrack ist bei dem Preis auch als MP3-Download dabei.

Also kaufen, kaufen, kaufen, um das unabhängige Studio zu unterstützen. (Ach, das Spiel ist nicht Open Source, aber zumindest mir ist das völlig schnuppe. In diesem Fall ist der Inhalt wichtig!)

The Quiet Girl

Titel The Quiet Girl
Autor Peter Høeg
Sprache Englisch
Genre Drama
Herausgeber Vintage 2008
Seitenanzahl 406

Diesmal keine Zusammenfassung!

Elf Wochen ist es her, seit ich das letzte Buch gelesen habe. In diesen Elf Woche habe ich mich durch "The Quiet Girl" gekämpft. Es gab immer wieder Rückschläge, zumal ich das Buch vor sechs Monaten bereits angefangen hatte und dann nach 50 Seiten wieder in den Schrank gestellt hatte. Dieses Mal habe ich mir aber geschworen, es durchzulesen. Das Ergebnis: Ich habe keine Ahnung, um was es überhaupt ging.

Und nun doch der Versuch einer Zusammenfassung: Kasper Krone war ein erfolgreicher Clown und hat nun Steuerschulden, weswegen er nach Spanien abgeschoben werden soll. Durch sein absolutes Gehör kann er die Gefühle und Gedanken der Menschen erraten, aber auch die Stadt Kopenhagen, in der die Geschichte spielt, hat ihre ganz eigene Melodie. Nach seiner Clownkarriere mimt er den Therapeut für Kinder ... irgendwie. Als ein Kind, KlaraMaria, welches er betreute, verschwindet, macht er sich auf die Suche nach dem Mädchen.

Ich hoffe, soweit habe ich den Inhalt verstanden. Der Rest ist aber echt nur verwirrendes Geschreibsel. Okay, sehr gutes wirres Geschreibsel, nichts desto trotz gaben die Wörter für mich keinen Sinn, wenn Peter Høeg einen Satz daraus geformt hatte. Ich verstand weder die Pointen des Clows, noch die Abläufe der Handlung oder die Verhaltensweise und Motivation der Protagonisten. Die diversen Zeitsprünge machten es da nicht leichter, der Handlung zu folgen.

Es war vermutlich ein Fehler, das Buch in Englisch zu lesen. Natürlich ist das für mich immer noch besser als das dänische Original, aber in Deutsch hätte ich von der Geschichte wohl mehr mitgekriegt. Der gleiche Fehler ist mir schon einmal mit Murakamis "Wild Sheep Chase" passiert. Nachdem ich das Buch durch hatte, konnte ich keine Zusammenfassung abgeben von dem, was ich gelesen hatte. Identisch war es nun bei "The Quiet Girl".

Dabei ist das Buch nicht schlecht geschrieben. Wenn man einmal angefangen hat, liest es sich sehr spannend. Aber wenn ich einen Tag Pause einlegt hatte, wusste ich nicht mehr, was vorher geschehen war. Zusätzlich musste ich mich wirklich dazu durchringen, dass Buch jedes Mal aufs Neue in die Hand zu nehmen.

Mein Fazit: Keine Ahnung. Gekauft hatte ich es wegen "Fräulein Smillas Gespür für Schnee", welches auch von Peter Høeg stammt. Auf Deutsch ist es vielleicht besser. (Wenn man Amazon Glauben schenken darf, wohl eher nicht.) Auf alle Fälle sollte ich mich daran halten, nur original englische Bücher zu kaufen und den Rest eben in der deutschen Übersetzung.

Steampunk mit Ubuntu

Gerade habe ich mir die Sendung "neues" von letzter Woche in der ZDF mediathek angeschaut und war ganz überrascht, als bei dem Bericht über Steampunk-PCs Ubuntu auf einem der Rechner lief. Aber irgendwie passt Linux ja wesentlich besser auf ein so selbst gebasteltes und mit viel Fleiß und Handarbeit zusammengeschustertes Werk. ;)

Full Circle Magazine Nummer 31 erschienen

Heute ist die 31. Ausgabe des englischsprachigen Magazins Full Circle Magazine erschienen. Themen dieser Ausgabe sind unter anderem

  • Command and Conquer: Festplatten-Stromsparmodus ausschalten
  • Anleitungen: Python-Programmierung - Teil 5, Der perfekte Server - Teil 1
  • Anwendungen zur Musikverwaltung
  • Review: Linux Mint 7
  • Interviews: Andreas Wenning und Ara Pulido
  • Ubuntu Games - Frozen Bubble
  • Top 5 SVN-Clients
  • News und vieles mehr

Links: Webseite, Forum und Wiki

Ein Leserbrief hat mir sehr gefallen, der die Kritik anbringt, dass Ubuntu sich in die falsche Richtung entwickelt. Immer neue Funktionen, die nicht immer auf Anhieb funktionieren, sind inzwischen für die Ubuntu-Entwickler wichtiger, als Fehlerbehebungen. Der Berg an Bugs wird nicht weniger, wenn man in der nächsten Version wieder zehn neue Funktionen einbaut.

Ich denke, dass mein aktuelles Ubuntu 8.10 wohl das letzte sein wird, die neuen Versionen (zumindest mit GNOME) gefallen mir echt nicht. (Was natürlich nicht allein Schuld der Ubuntu-Entwickler ist, sondern eben auch der GNOME-Entwickler.)

Noch eine Anmerkung: Etwas lächerlich finde ich den Hinweis auf Phoronix, die sagen, dass der Open-Source-Treiber für ATI-Karten eine bessere Leistung hat, als der Closed-Source-Treiber. Das trifft sicherlich auf einige Karten zu, aber nicht auf alle. Ich habe zwei ATI-Karten (im Laptop und im Desktop), bei denen es nicht zutrifft.

Free Music Charts November 2009

Diese Woche wurden bei darkerradio wieder die Free Music Charts des Monats November vorgestellt.

Zwei Stunden lang wird neue Musik im Podcast ausführlich vorgestellt und danach die Top 15 des aktuellen Monats abgespielt, die die Hörer zuvor auf der Webseite wählen konnten.

Es gibt bei den 22 gespielten Liedern viele gute (und natürlich auch weniger gute) Stücke zu hören. Alle Lieder unterliegen einer bestimmten Creative-Commons-Lizenz und können meist bei Jamendo heruntergeladen werden.

Der Stil reicht dabei im übrigen von Electro über Pop, Rock, Metal und sonstige Musikrichtungen. Wenn was Gutes dabei ist, kann man den Künstlern sicherlich auch irgendwie eine Vergütung zukommen lassen.

Tannöd

Titel Tannöd
Genre Krimi, 2009
Darsteller Julia Jentsch, Monica Bleibtreu, Volker Bruch
Regisseur Bettina Oberli
Länge 104 min

Ein kleines Dorf im Süden Deutschlands in den 1950ern. Auf einem abgelegenem Bauernhof werden 6 Menschen mit einer Spitzhacke umgebracht; der Täter wird nie gefasst. Zwei Jahre später kehrt die junge Kathrin (Julia Jentsch) in das Dorf zurück, in dem sie geboren wurde, um der Beerdigung Ihrer Mutter beizuwohnen, zu der sie so gut wie keinen Kontakt hatte. Dabei kommt auch das Thema der Morde wieder hoch und jeder im Dorf scheint verdächtig. Beschuldigungen werden vor allem von der alten Traudl Krieger (Monica Bleibtreu) ausgesprochen, deren Schwester eines der Opfer war, und Kathrin versucht hinter die Wahrheit zu kommen.

Deutsche Filme haben es nicht so mit Auflösungen, habe ich das Gefühl. Nach "Das weiße Band" lässt auch "Tannöd" den wahren Täter im Verborgenem, man kriegt nur (relativ deutliche) Anspielung, aber es wird nicht aufklärt. Die Geschichte basiert auf einem Buch von Andrea Maria Schenkel, welches wiederum eine wahre Begebenheit aus den 1920er Jahren auf dem Hof Hinterkaifeck aufgreift.

Mit düsteren Bildern und kleineren Schockeffekten wird ein sehr guter Film über das damalige Dorfleben erzählt. Die Technik hinkt hinterher, Gottes Wort wird extrem groß geschrieben, alles wirkt wie in einem anderen Jahrhundert. Da passt die blonde Städterin Kathrin gar nicht hinein, was mehrfach farblich markant durch ihren roten Mantel, der sich stark vom Schwarz und Grau der Umgebung abhebt, verdeutlicht wird. Auch die Musik passt sehr gut, ist der Film nicht ganz so ruhig wie "Das weiße Band".

Schauspielerisch ist auch alles super, es gibt nichts zu bemängeln. Nur die richtige Auflösung am Ende fehlt mir einfach. Daher ein "empfehlenswert" von mir, aber die Erwartungen nicht zu hoch schrauben!

Bilder der Ubucon 2009

Die Bilder der Ubucon 2009 sind nun endlich online. Derzeit gibt es nur zwei Alben zu sehen, aber es folgen hoffentlich noch mehr.

PS: Mensch, das war von der Zeichenanzahl ja fast ein TwitterIdenti.ca-Beitrag ... ;)

Gebratener Blumenkohl

Wieder mal ein vegetarisches Gerichte ...

Rezept Gebratener Blumenkohl (3 Personen)
Zutaten 1 Blumenkohlkopf 600 g Kartoffeln 2 Eier Sauce Hollandaise Semmelmehl Salz Margarine
Zeit 40 min

Den Blumenkohl putzen und die Röschen nicht zu klein trennen. Alles in einem Topf mit gesalzenem Wasser ca. 10 Minuten kochen.

Achtung: Der Blumenkohl sollte etwas mehr als bissfest sein, auf keinen Fall weich! In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen.

Das Blumenkohlwasser abschütten und den Blumenkohl ca. 10 Minuten kalt werden lassen. Danach auf einem Teller die Eier aufschlagen und verrühren, ggf. etwas Salz zugeben. Auf einem zweiten Teller das Semmelmehl streuen. Nun jedes Röschen erst in Ei und dann im Semmelmehl wälzen für eine schöne Panade. Ggf. wiederholen, wenn man mag.

Die Röschen dann einfach in viel Margarine (oder Butter, kein Öl!) in einer Pfanne rundherum braun braten, wenden nicht vergessen.

Alles mit Sauce Hollandaise auf einem Teller servieren.

MP3s - Wie in der Steinzeit

Es ist schon seltsam. Man kann heute alles im Netz bestellen, von Blumentöpfen über Briefpapier bis hin zu Musik. Vor allem digitale Musik in reiner Datenform, meist als MP3. Was man aber nicht kann: So eine MP3 verschenken. Habe ich etwa eine neue Marktlücke entdeckt oder leben wir noch in der digitalen Steinzeit?

Ich habe keine Ahnung, was Dienste wie Amazon davon abhält, dies anzubieten (Okay, das digitale Wasserzeichen mit Namen und Gravur in der MP3 natürlich...) , aber es geht nicht. Ich kann nur ein Lied für mich kaufen. Und das darf ich dann natürlich nicht weitergeben, weil ich nur ein "nicht übertragbares Recht zur Nutzung" erhalte. Die legale Alternative wäre ja ein Gutschein. Aber leider bietet niemand Gutscheine für 84 Cent an - denn so viel kostet das Lied nun mal. Ein Gutschein mit höherem Wert will ich nicht, weil es um das Lied an sich geht, nicht um irgendein Lied aus der gesamten Musikdatenbank.

Klingt auch seltsam: "Hier ist ein Buchgutschein zum Geburtstag. Du darfst davon aber nur ein ganz spezielles Buch kaufen. Und das Restgeld gibst Du bitte an mich zurück. Danke und alles Gute!" Kommt bestimmt super an.

Ich glaube, das Einfachste ist es, dass ich eine YouTube-Link als Geburtstagsmail verschicke. Das kostet niemanden etwas und für ein einmaliges Anhören reicht das ja auch.