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Musikvorstellung: Degrees

Die Band Degrees (geschrieben DGRS) kommt aus Schweden und besteht aus Mikael Jacobson und Rickard Folke. Diese haben vor kurzem ihr neues Album „Dream On Dreamy“ veröffentlicht. Die Musik lässt sich nicht so leicht einordnen, fällt am ehesten in die Pop-Richtung mit leichten, schwebenden Klängen. Stellenweise erinnert Musik und Stimme dabei an die früheren Pet Shop Boys.

Das Album kann bei Jamendo oder Bandcamp angehört und heruntergeladen werden. Die Musik unterliegt dabei der Creative-Commons-Lizenz BY-NC-SA-3.0. Damit ist eine freie nicht-kommerzielle Verbreitung möglich.

Bei Bandcamp kann man sich auch eine limitierte CD aus Schweden für 12,50 Euro zuschicken lassen. Danke an dieser Stelle noch einmal an Rickard, dass er meine fehlerhafte CD so problemlos ausgetauscht hat. :)

Zum Entspannen ist die Scheibe sehr gut geeignet und ich kann sie nur weiterempfehlen.

via darkerradio

Musikvorstellung: The Nuri – schon wieder

Es ist noch gar nicht lange her, da habe ich die deutsche Band The Nuri empfohlen. Nun gibt es einen Anlass, erneut über die Gruppe zu berichten, denn vor kurzem ist das neue Album „Music Box“ erschienen.

Das Album klingt insgesamt runder als der Vorgänger, erinnert stellenweise auch an Xandria, was zum einen an Sängerin Sandra liegt, zum anderen aber auch an dem Mehr an Gitarren gegenüber „Masquerade“. Das Album klingt wesentlich rockiger und es macht Spaß zu hören (wenn man Gitarrentriffs mag ;)). Aber auch von Klavierbegleitung wird intensiv Gebrauch gemacht.

Das Album „Music Box“ kann auf der Webseite der Band angehört oder kostenlos heruntergeladen werden. Die Musik unterliegt dabei der Creative-Commons-Lizenz BY-NC-ND-3.0, sodass eine nicht-kommerzielle Weitergabe ohne Veränderung problemlos möglich ist.

Daneben kann man die CD auch für 10 Euro plus 1,45 Euro Porto bestellen. Bei mir rotiert die Scheibe seit einigen Tagen im CD-Spieler und ich kann nur sagen, es lohnt sich!

Film: Mrs. Peppercorn's Magical Reading Room

Titel Mrs. Peppercorn's Magical Reading Room
Genre Fantasy, 2011
Darsteller Emily Coggin, Margaret Jackman, Jane Cox, Stephen Boyes
Regisseur Mike Le Han
Länge 24 min
Trailer Englisch

Die neunjährige Eloise (Emily Coggin) zieht mir ihrer Adoptivmutter in das entlegen Dörfchen Black Lake. Eines Tages nach der Schule trifft sie auf Mr. und Mrs. Libby, die ihr die tragische Geschichte von Mrs. Peppercorns Buchladen erzählen, der nun verkauft werden soll.

Viele Worte kann ich zum Film Mrs. Peppercorn's Magical Reading Room nicht verlieren, ohne die ganze Geschichte des Kurzfilms zu verraten. Kamera und Trickeffekte sind klasse, die Geschichte ist etwas zu kurz und löst sich leider zu schnell auf.

Da man den Film auf der Webseite und auch bei TrailerAddict komplett legal (!) anschauen kann, kann sich ja jeder selbst ein Bild machen. Ich mochte ihn. :)

Film: Die Stadt der verlorenen Kinder

Titel Die Stadt der verlorenen Kinder
Genre Sci-Fi, 1995
Darsteller Ron Perlman, Daniel Emilfork, Judith Vittet, Dominique Pinon
Regisseur Marc Caro, Jean-Pierre Jeunet
Länge 108 min
Trailer Englisch

Der verrückte Wissenschaftler Krank (Daniel Emilfork) kann nicht träumen, wodurch er schneller als andere altert. Um hinter das Geheimnis der Träume zu kommen, lässt er von der geheimen Gesellschaft der Zyklopen Kinder aus der Stadt entführen. Irgendwann lässt Krank auch den kleinen Bruder des Riesen One (Ron Perlman) entführen. One macht sich daraufhin auf die Suche nach seinem Bruder und trifft dabei auf das Waisenmädchen Miette (Judith Vittet), welche sich zusammen mit anderen Kindern mit kleineren Diebstählen über Wasser hält. Gemeinsam suchen sie die Zyklopen und Krank.

„Die Stadt der verlorenen Kinder“ ist ein sehr seltsamer und teilweise verstörender Film. Die Figuren sind einfach zu skurril, aber auch gut. Der verrückte Krank, der träumen will, zahlreiche Assistenz-Klone (gespielt von Dominique Pinon), ein siamesischer Zwilling, der die obdachlosen Kinder ausbeutet, der Zyklopen-Kult und vieles mehr. Für sich genommen wäre das wohl viel zu abstrus, zusammen ergibt es einen sehr guten Film, der unterhält und auch nachdenklich macht.

Vor allem die Kulissen des Films sind großartig, denn sie erzeugen ein völlig neues Paris mit einem eigenen Stil, welches in keine bekannte Epoche unserer Zeit einzuordnen ist. Aber auch die Musik von Angelo Badalamenti untermalt den Film genau richtig. Interessant ist auch, dass der damals 45-jährige Ron Perlman eher wie 25 aussieht.

Wer Jeunets Filme (Delicatessen, Amélie, Mathilde) oder düstere Zukunftsdramen mag, dem wird „Die Stadt der verlorenen Kinder“ sicherlich auch gefallen.

Film: X-Men – First Class

Titel X-Men – First Class
Genre Sci-Fi, 2011
Darsteller James McAvoy, Michael Fassbender, Kevin Bacon, Jennifer Lawrence
Regisseur Matthew Vaughn
Länge 132 min
Trailer Englisch

Eric verliert seine Eltern in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges in einem Konzentrationslager in Polen. Aus Hass und Wut heraus entwickelt er dort aber auch seine Kräfte, metallische Gegenstände per Willenskraft zu beeinflussen. Jahre später Anfang der 60er nimmt sich Eric (Michael Fassbender) jeden einzeln seiner Peiniger vor und verfolgt diese um den Globus. Der letzte auf seiner Liste ist Sebastian Shaw (Kevin Bacon), der Erics Mutter persönlich erschossen hat. Bei seinem Rachefeldzug stößt Eric auf Charles Xavier (James McAvoy), der telepathische Fähigkeiten besitzt. Zusammen und mit der Hilfe des CIA machen sich die beiden auf, andere Mutanten auf der Welt zu finden. Gemeinsam müssen sie einen dritten Weltkrieg verhindern, als sich die USA und Russland verfeindet gegenüberstehen.

„X-Men – First Class“ hat mit den Vorgängerfilmen glücklicherweise wenig gemeinsam. Mit dem Prequel, das die „Entstehung“ von Professor X und Magneto erzählt, wie diese Freunde und später Erzfeinde wurden, konnte das Filmstudio und Marvel die irgendwie schleppende Serie wieder in Schwung bringen (ähnlich, wie dies mit „Batman Returns“ auch gelungen ist). Man verabschiedete sich von großen Kämpfen und viel CGI und stellt die Entwicklung der Charaktere in der Vordergrund. Dadurch wirkt der Film erwachsener und ernster – was ihm durchaus gut tut. Die Mutanten im Film sind fast alle noch Teenager und müssen ihren Platz in der Welt noch finden.

Regisseur Matthew Vaughn ist mit dem Film ein echt großer Wurf geglückt. Natürlich ist der Film nicht so gut wie das Vorwerk Kick-Ass, aber mit „Batman Returns“ kann man ihn locker auf eine Stufe stellen. Es gibt von der Technik wenig zu meckern, einzig am Ende sieht man an einigen Stellen, dass der Computer stark unterstützt hat. Keine Ahnung, ob dem Studio das Geld ausgegangen ist, aber einige Szenen sehen einfach nur künstlich aus.

Der Soundtrack von Henry Jackman ist zwar gut, an einigen Stellen aber zu überladen und betonend. In meinen Augen soll die Musik einen Film unterstreichen und betonen, aber nicht dominieren. Das ist nicht immer geglückt.

Die Charaktere sind gut gewählt, auch wenn Banshee und Angel irgendwie doch zu übertrieben wirkten. Aber vor allem das Auftauchen von alten bekannten Helden (neben Magneto und Professor X natürlich) wie Emma Frost (aus X-Men Origins: Wolverine) oder eben Mystique (Jennifer Lawrence) sind großartig, da man als Zuschauer diese bereits irgendwie kennt.

Die Darsteller sind klasse und spielen die volle Bandbreite der Emotionen durch. Jennifer Lawrence hat mir besonders gefallen, weil man bei ihr (neben Beast) am meisten merkt, dass sie ihren Platz in der Welt sucht. (Zusätzlich ist sie die einzige mit Nicht-Angriffsfähigkeiten, was sie mir noch sympathischer macht.) Aber auch James McAvoy als Charles Xavier überzeugt vollauf, sodass man ihm wirklich glaubt, dass er all das durchlebt, was er in den Köpfen anderer Menschen sieht. Großartig sind auch Kevin Bacon und Michael Fassbender. Vor allem Bacons Rolle als deutscher KZ-Arzt am Anfang des Films ist klasse. Da ich den Film im englischen Original sehen konnte, kam dies sogar noch besser heraus. (Und sein Deutsch war echt gut.)

Alles in allem ist „X-Men – First Class“ ein guter Neuanfang für die Serie und man kann nur hoffen, dass es auch in Zukunft so gut weitergeht. Wer Sci-Fi und Comics mag, sollte sich den Film unbedingt anschauen.

freiesMagazin 06/2011 erschienen

freiesMagazin 06/2011 Titelseite

Heute ist die Juniausgabe von freiesMagazin erschienen und bringt viele spannende Artikel aus den Bereichen Linux und Open Source mit.

Inhalt der Ausgabe 06/2011

  • Ubuntu 11.04 – Vorstellung des Natty Narwhal
  • GNOME 3.0: Bruch mit Paradigmen
  • Der Mai im Kernelrückblick
  • UnrealIRC – gestern „Flurfunk“, heute „Chat“
  • Einblicke in Drupal
  • Heimautomatisierung für Hardwarebastler (Teil 3)
  • Rezension: Praxiskurs Unix-Shell
  • Rezension: Computergeschichte(n) – nicht nur für Geeks
  • Veranstaltungskalender und Leserbriefe

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Wer jeden Monat an die neue Ausgabe erinnert werden will, kann auch den RSS-Feed abonnieren. Leserbriefe mit Lob, Kritik, Anregungen oder Fragen und neue Artikelvorschläge können an die Redaktion geschickt werden.

Rezension: Venetica

Bei Freaks On Sofa ist mal wieder ein Review von mir erschienen zum Rollenspiel Venetica. Die Stimmung im Spiel ist echt klasse, durch die zahlreichen Bugs und Einheitsgegner wurde da leider Einiges zunichte gemacht. :(

Viel Spaß beim Lesen!

Musikempfehlung: Tinavie

Die russische Band Tinavie wurde 2008 in Moskau gegründet. Frontfrau Tina ist Mitglied des Moskauer Symphonie-Orchester und vertreibt nebenbei mit ein paar anderen Musikern ihre Lieder unter Creative-Commons-Lizenzen.

Ihr letztes Album „Augenblick“ von April 2010 ist trotz des Namens in Englisch gesungen. Der Musikstil ist sehr variantenreich: etwas Elektro, viel Piano und Geige, einfach sehr guter Pop. Die Stimme von Sängerin Tina erinnert an einigen Stellen an Alanis Morissette, was als Kompliment zu verstehen ist.

Auf Bandcamp kann man das Album kostenlos herunterladen. Und auch auf MySpace und YouTube ist die Band vertreten. Bei YouTube gibt es bereits einige Lieder des kommenden Albums zu hören.

via Musikpiraten

PCLinuxOS Magazin 06/2011 erschienen

Gestern ist die Juniausgabe 2011 des englischsprachigen Magazins PCLinuxOS Magazine erschienen. Themen dieser Ausgabe sind unter anderem

  • Das iPhone und PCLInuxOS
  • Scribus – Teil 6
  • Blick auf die Linux-Landschaft
  • Video: Teil 7 – DVD2Xvid
  • Backup-Grundlagen: Teil 2 – Clonezilla
  • Video: Teil 8 – AcidRip
  • Alternate-OS: Icaros – Teil 4
  • WindowMaker unter PCLinuxOS – Teil 1
  • Bildbetrachter – Teil 2
  • Programmiersprachen A bis Z: Watfiv
  • … und einiges mehr

Das Magazin steht auch als HTML-Version zum Lesen bereit. Alle Texte werden unter der Creative Commons BY-NC-SA 3.0 veröffentlicht.

Von Hamburg nach London mit dem Rad

Nein, nicht ich habe das vor, sondern die Klasse 7B der Max-Brauer-Schule in Hamburg. Auf ihrem Blog berichtet der Lehrer Herr Zelle von Ausrüstungsmöglichkeiten, Probefahrten und allen drumherum.

Ich finde es beeindruckend, dass Schüler und Schülerinnen im Alter von 14 oder 15 Jahre eine 700 km Radtour auf sich nehmen, um London zu besichtigen. Ich war damals in der Schule schon froh, als wir eine 30 km Tagestour machen konnte.

Also ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg und viel Spaß auf der Reise. Es gibt sicherlich einiges zu erleben!

PS: Und ich werd mich auch gleich mal aufs Rad schwingen. London wird es wohl nicht …

via MAWSpitau