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Leseridee für Programmierwettbewerb

Letztes erreichte die freiesMagazin-Redaktion eine E-Mail mit einer Idee zu einem neuen Programmierwettbewerb. Es ging darum, eine KI zu Ricochet Robots zu entwickeln.

Ich habe dem Leser abgesagt, weil es mit Robo Ralley ja schon mal ein ähnliches Thema gab. Daneben stelle ich mir vor, dass eine KI dazu sehr simpel aussieht.

Aufgabe: Von der Startposition aus muss der Roboter in möglichst wenig Zügen zum Ziel. Dabei kann er sich in jede Richtung bewegen, dann aber immer so weit, bis er gegen ein Hindernis prallt.

Meine Lösung wäre aus dem Spielbrett einen gerichteten Graphen zu machen, dann den Dijkstra-Algorithmus laufen zu lassen und schon wäre man fertig.

Sieht da jemand einen Denkfehler oder ist das wirklich so simpel? Oder hat jemand einen anderen Lösungsvorschlag?

Full Circle Magazine 60 erschienen

Am Donnerstag ist die Geburtstagsausgabe des englischsprachigen Magazins Full Circle Magazine erschienen. Themen dieser 60. Ausgabe sind unter anderem

  • Command and Conquer: TIpps & Tricks II
  • Python – Teil 32
  • Libre Office – Teil 14
  • Prey
  • GIMP-Tutorial – Teil 1
  • Inkscape – SVG
  • Linux Lab: Serielle Verbindungen
  • Windows-Äquivalente unter Linux – Teil 7: Soundeinstellungen
  • Review: Desura
  • Ubuntu Games: SNES Emulation und Trine 2 FAQ
  • News, Leserbriefe und mehr

Links: Webseite, Forum und Wiki

Broschüre zum Thema „Arbeitsalltag digital“

iRights.info ist ein Informationsseite zum Thema Urheberrecht in der digitalen Welt. Für manche ja immer noch ein Buch mit sieben Siegeln ... Um die Siegel etwas aufzubrechen, gibt es eine neue Broschüre zu dem Thema Arbeitsalltag digital, die eigentlich für alle interessant ist.

In der Broschüre werden u.a. die verschiedenen Fallen betrachtet, in die man tappen kann, wenn man für die Arbeit kreative Werke anderer Urheber benutzen möchte. Viele der Beispiele können aber auch privat angewendet werden.

Sehr gut finde ich den Teil „Datenschutz am Arbeitsplatz“, der nicht nur zeigt, was der Arbeitnehmer alles muss, sondern auch was der Arbeitgeber nicht darf.

Die Broschüre steht unter Creative-Commons-Lizenz und kann daher von jedem kopiert, verteilt und fleißig weiterverbreitet werden, wenn man iRights.info und die Landesanstalt für Medien NRW als Urheber angibt und die natürlich die CC-Lizenz beibehält. Darüber berichten und daraus zitieren darf man natürlich so oder so (das steht im Übrigen auch in der Broschüre, wie das richtig geht).

Film: Die Frau in Schwarz

Titel Die Frau in Schwarz
Genre Horror, 2012
Darsteller Daniel Radcliffe, Roger Allam, Ciarán Hinds
Regisseur James Watkins
Länge 95 min
Trailer Englisch

London, Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dem Tod seiner Frau bei der Geburt seines Sohnes hat der Anwalt Arthur Kipps (Daniel Radcliffe) keine Lebensfreude mehr, was sich auch im Job bemerkbar macht. Er bekommt eine letzte Chance und soll in einem düsteren Örtchen den Nachlass einer verstorbenen Frau in ihrem abgelegenem Haus regeln. Aber die Bewohner des Ortes heißen ihn nicht gerade willkommen und auch so hat das Anwesen eine böse Ausstrahlung.

„Die Frau in Schwarz“ ist ganz klassischer Gruselstoff. In Zeit von Extrem-Slashern und Wackelkamerafilmen ist es direkt schön, einen ganz normalen Horrorstreifen aus den wiederbelebten Hammer Studios zu sehen. Die Thematik ist sicher nicht neu, dennoch zeigt der Film sehr solide Grusel- und Schock-Momente.

Das ist auch ein Punkt, der mir sehr gefallen hat: Ich habe endlich wieder Gänsehaut im Kino bekommen. Natürlich erschrecke ich mich auch gerne, aber kontinuierlichen Grusel können nur wenige Filme aufbauen und „Die Frau in Schwarz“ schafft es wunderbar. Vor allem die Musikuntermalung hilft sehr dabei, in die richtige Stimmung zu kommen. Auch dann, wenn sie ausbleibt.

Die Schauspieler arbeiten alle gut. Vor allem ist es schön, Daniel Radcliffe mal in einer anderen Rolle als Zauberschüler zu sehen. Er wird es wohl schwer haben, sich in anderen Rollen durchsetzen, schafft dies als depressiver Anwalt, der seiner Frau nachtrauert, aber sehr gut.

Wer als Grusel- und Horrorfilme mag, kann sich den Film ruhig anschauen. Ich fand ihn toll.

Film: Iron Sky

Titel Iron Sky
Genre Sci-Fi-Komödie, 2012
Darsteller Julia Dietze, Udo Kier, Peta Sergeant, Götz Otto, Christopher Kirby, Stephanie Paul
Regisseur Timo Vuorensola
Länge 96 min
Trailer Englisch

Im Jahr 1945 mit dem Verlust des Krieges sind einige Nazis in Raumschiffen geflüchtet und habe sich auf der dunklen Seite des Mondes niedergelassen, um den großen Schlag gegen die Erde zu planen. Durch einen Zufall erhalten sie von einem Erdbewohner das notwendige Stück Technik, um den Angriff zu starten. Die US-Präsidentin, die kurz vor den Wahlen steht, kommt so ein Krieg ganz gelegen, da sie sich davon verspricht, ihre Umfragewerte zu steigern.

„Iron Sky“ ist Trash! Das sollte man sich klar machen, bevor man in den Film geht. Und wenn man ihn gesehen hat, kann man sicher sagen: „Es ist Trash, aber sehr guter Trash!“ Zu keiner Zeit nimmt sich der Film ernst und versucht auch erst gar nicht absolut unrealistische Szenen zu erklären. Sie werden einfach durchgezogen und das Publikum lacht darüber. Allgemein hat das Publikum in dem Film mehr gelacht als in manch einer Komödie, in der ich saß.

Was den Film angeht, muss man natürlich etwas mit der Thematik anfangen können. Aber Nazis gehen eigentlich immer und Science Fiction ist sicher auch nicht das schlechteste Genre. Im Film werden aber nicht nur die Nazis aufs Korn genommen, sondern vor allem auch die USA und die an Sarah Palin erinnernde Präsidentin. Aber auch andere Länder wie Nordkorea bekommen ihr Fett weg.

Für einen netten Kino- oder DVD-Abend ist mit der Low-Budget-Produktion definitiv gesorgt, sodass ich den Film getrost weiterempfehlen kann.

Humble Botanicula Bundle

In der Meldung zum letzten Humble Bundle hatte ich noch gewitzelt, dass zwischen den beiden letzten Bundles lange sechs Wochen lagen. Die Humble-Bundle-Macher haben diesen scherzhaften Ausruf wohl gehört und nach dem Ende der letzten Aktion am 02.04. genau 17 Tage später ein neues Humble Bundle veröffentlicht.

Das Humble Botanicula Bundle enthält per Standard drei Spiele von Aminata Design. Zum einen das seit 2009 bekannte Machinarium, welches bereits in den Humble Bundles 2 und 3 zu finden war. Dann das Spiel Samorost 2, welches mit dem Humble Bundle 1 und 2 verkauft wurde. Und als echtes neues Spiel den Namensgeber Botanicula.

Wer mehr als den aktuellen Durchschnittspreis zahlt (im Vergleich zu anderen Bundles recht hohe 8,76 Euro) bekommt noch den recht gut aussehenden tschechischen Film Kooky von 2010 dazu und das Experimentalspiel Windosill, was man auf der Webseite auch testen kann.

Botanicula sieht sehr interessant und spannend aus und rechtfertigt in meinen Augen einen hohen Preis. Nun das recht große Aber: Schaut man sich die Systemanforderungen an, merkt man, dass man Adobe AIR benötigt, um Botanicula spielen zu können. Nicht nur, dass Adobe AIR proprietär ist, hat Adobe den Support sowieso eingestellt und zeigt damit, was es von Linux hält.

Für mich ist das ein klarer Grund, das Spiel nicht zu unterstützen, damit die Macher bei Aminata Design nicht auf den Gedanken kommen, die Linux-Nutzer finden Adobe AIR ganz toll und noch mehr Spiele damit produzieren. Nicht nur ich denke so, auch die aktuellen Verkaufszahlen zeigen eine unterdurchschnittliche Linux-Beteiligung.

Dies ist dann also wohl das dritte Humble Bundle, was ich nicht kaufen werde. Aber insgesamt wirft die Aktion immer noch genügend Geld ab, sodass die Macher sicherlich noch eine Weile so weitermachen werden.

Open Film „Tube“ in der Entstehung

Und der dritte Beitrag zum Thema Kickstarter ...

Bassam Kurdali, Regisseur von Elephants Dream, arbeitet an einem neuen Open Movie mit dem Namen Tube. Der Film basiert auf dem Gilgamesh-Epos und soll Ende 2012 fertiggestellt sein.

Zum Ziel von 22.000 US-Dollar fehlen noch knapp 7500 USD, aber es sind auch noch 26 Tage Zeit. Da es aber Kickstarter ist, darf man ohne Kreditkarte leider nicht mit unterstützen.

via Karl-Tux-Stadt

Linux-Spiele und Crowdfunding

Crowdfunding wird ja immer beliebter. Das positive daran ist, dass wirklich die Kunden bestimmen, was „produziert“ wird und nicht irgendwelche Marktforscher oder Analysten. Daneben haben so auch kleinere Projekte eine Chance etwas auf die Beine zu stellen. Alle positiven Aspekte hat Extra Credits zusammengefasst.

Auswirkungen hat das auch auf die Spielewelt. Zum einen sind die Spielestudios nicht von Publisher abhängig, die ihnen ggf. reinreden wollen. Zum anderen kann man auch Märkte erschließen, die einem sonst verwehrt bleiben wie z.B. den Linux-Markt. Bei LinuxGames gibt es daher eine schöne Liste mit verschiedenen Kickstarter-Projekten, die ein Spiel für Linux erstellen wollen. (Aber auch hier gilt: Kickstarter verlangt Amazon Payments und eine Kreditkarte. Ohne die geht es nicht ...)

Chris Hülsbeck will Turrican-Soundtrack neu auflegen

Chris Hülsbeck ist einer der Soundhelden meiner Kindheit, da er die fantastischen Melodien aus Spielen wie Giana Sisters oder eben Turrican komponiert hat. Er ist wohl auch der Grund, wieso ich mir Chiptune-Musik anhöre.

Herr Hülsbeck war in der Vergangenheit sicher nicht untätig, seine neueste Idee begeistert mich aber. Über Kickstarter will er die Turrican Soundtrack Anthology neu auflegen und auch teilweise mit dem WDR-Radio-Orchester neu einspielen.

Also wer auch Interesse hat und nostalgisch werden will, kann das Projekt ja unterstützen.

... Ich lese auch, dass es am 16. November bei der Soundtrack Cologne 2012 auch wieder ein Spielemusikkonzert geben soll. Mal schauen, ob ich es dieses Jahr schaffe ...

Wichtiger Nachtrag: Bezahlung bei Kickstarter scheint nur über Amazon Payments und dann dummerweise nur per Kreditkarte möglich zu sein, obwohl ich bei Amazon.de ein Konto habe ... Ja, dann gibt es wohl keine Unterstützung von mir. Schade!