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Full Circle Magazine 76 erschienen

Gestern ist die neue Ausgabe des englischsprachigen Magazins Full Circle Magazine erschienen. Themen der 76. Ausgabe sind unter anderem

  • LaTeX-Installation und GitHub (auch wenn die Artikel-Überschrift noch was von MIME-Typen erzählt)
  • Python-Programmierung – Teil 46
  • Libre Office – Teil 29: Draw
  • Spring Integration
  • Blender-Tutorial – Teil 7
  • Inkscape-Tutorial – Teil 16
  • Linux Lab: Überwachskamera
  • Buch-Rezension: Blender Master Class
  • Review: Google Drive/Docs
  • Vergleich: Foto-Verwaltung (F-Spot und Shotwell)
  • Ubuntu Games: The Mana World
  • News, Leserbriefe und mehr

Links: Webseite, Forum und Wiki

Humble Comedy Bundle

Da aktuelle Humble Bundle umfasst zahlreiche Audio- und ein paar Videodateien diverser Comedians.

Wie bei (fast allen) Humble Bundles sind die Medien DRM-frei. Jeder kann den Preis selbst bestimmen und in variablen Anteilen auf die Künstler, die Humble-Anbieter, die Electronic Frontier Foundation und die Charity-Organisation Child's Play verteilen.

Ich selbst werde das Bundle nicht kaufen. Humor ist schon etwas eigenes und vor allem bei englischen Wortspielereien kommt man als Non-Native-Speaker nicht immer mit. Da warte ich lieber auf das nächste Spiele-Bundle …

Spielemesse in Essen

Auch dieses Jahr findet wieder die Internationale Spielemesse in Essen statt. Auf der SPIEL '13 gibt es wie üblich zahlreiche Neuvorstellungen und Spiele zum Ausprobieren und Kaufen. Wie auch letztes Jahr werde ich hingehen, diesmal sogar zwei Tage.

Anhand der Listen der Spielbox und BoardGameGeek kann man sich vorab informieren, welches der derzeit 738 ausgestellten Titel einen interessieren. Meine Interessenliste umfasst derzeit 180 Spiele, was natürlich noch etwas viel ist.

Zur besseren Sortierung habe ich mir ein TCL-Skript geschrieben, was mir die Daten von der Spielbox-Webseite extrahiert und als CSV-Datei speichert, sodass ich dies dann in LibreOffice (oder einem anderen Office) editieren und bewerten kann.

Das Skript zum Download

Zusammen mit einem Bash-Skript werden die Daten einer vorherigen Liste sogar erhalten und nur die neuen Einträge der Webseite übernommen:

#!/bin/bash

wget -q "http://www.spielbox-online.de/spielarchiv/sbmessen/sp130tab.php" -O /tmp/sp130tab.html || exit 1

sed 's:<li:\n<li:g' /tmp/sp130tab.html | sed 's:</li>:</li>\n:g' | sed 's:<h4:\n<h4:g' | sed 's:</h4>:</h4>\n:g' > /tmp/sp130tab_break.html || exit 1

./sp.tcl /tmp/sp130tab_break.html spiel2013.csv > /tmp/spiel2013.csv || exit 1

cp /tmp/spiel2013.csv spiel2013.csv || exit 1

Film: Europa Report

Fantasy Filmfest ... Wohooo ... \o/

Titel Europa Report
Genre Sci-Fi-Thriller, 2013
Darsteller Christian Camargo, Embeth Davidtz, Anamaria Marinca, Michael Nyqvist, Daniel Wu, Karolina Wydra, Sharlto Copley
Regisseur Sebastián Cordero
Länge 97 min
Trailer Trailer

Die Crew eines Raumschiffes ist zum Mond Europa des Planeten Jupiters unterwegs. Auf dem Mond wurde Eis gefunden und die Forscher gehen davon aus, dass sich darunter ein Meer mit Leben befinden könnte. Kurz bevor das Raumschiff auf Europa ankommt, bricht der Kontakt mit der Erde ab. Nach einigen Tagen beginnt die Übertragung kurz wieder und auf der Erde erlebt man die letzten Begebenheit auf dem Raumschiff und auf Europa mit.

Wer einen Film wie „Alien“ oder „Event Horizon“ erwartet, wird enttäuscht werden. Sicherlich gibt es auf Europa etwas Besonderes zu entdecken, aber dies wird schon recht früh im Film verraten bzw. kann man es sich denken, auf was es hinausläuft. Regisseur Sebastián Cordero will aber auch kein Außerirdischen-Spektakel abfeuern, sondern mehr die Emotionen der Crew zeigen. Wie wirken sich Enge und Beklemmung, die Hoffnungen und Wünsche auf alle Mitglieder aus?

Einige Darsteller wie Michael Nyqvist (aus Verblendung) oder Sharlto Copley (aus dem wunderbaren District 9) sind bekannt und alle Schauspieler spielen die Beklemmung und Gefahr auf dem Raumschiff sehr gut. Dennoch konnte bei mir der Funke nicht überspringen. Ich habe immer die Besonderheit im Film gesucht. Das, was die Crew erlebt, war für mich schlichtweg nicht fesselnd genug.

Das Ende des Films hat mir auch nicht gefallen. Nicht, weil die Auflösung fehlt, sondern gerade, weil es eine Auflösung um Europa gab. Hier hätte man mehr auf die Vorstellungskraft der Zuschauer setzen sollen, die sich unter dem hellen Licht unter dem Eis selbst etwas vorstellen hätten können. Sci-Fi-Fans können sich den Film aber dennoch anschauen, wenn sie dazu kommen.

Film: Upstream Color

Fantasy Filmfest ... Wohooo ... \o/

Titel Upstream Color
Genre Drama, 2013
Darsteller Amy Seimetz, Shane Carruth, Andrew Sensenig
Regisseur Shane Carruth
Länge 96 min
Trailer Trailer

Kris (sehr einfühlsam gespielt von Amy Seitz) wird eines Nachts von einem Mann überfallen, der ihr einen Wurm einpflanzt. Der Wurm macht durch chemischen Ausscheidungen Kris gefügig, sodass sie tagelang in ihrer Wohnung von dem Mann festgehalten wird. Er bringt sie dazu, ihr die gesamten Ersparnisse und Wertgegenstände zu überlassen. Als die Wirkung des Wurms nachlässt, lässt er Kris allein. Sie kann sich nach einem Tag an nichts mehr erinnern und wandert ziellos durch die Gegend. Wie durch Zufall trifft sie auf einen Tonforscher (Andrew Sensenig), der sich mit Würmer auskennt und den Wurm aus Kris herausholt. Der Wurm wird einem Schwein eingeplanzt, mit dem Kris ab sofort empathisch in Verbindung steht. Kris versucht wieder ein einigermaßen normales Leben zu führen und lernt den jungen Jeff (Shane Carruth, der bei dem Film auch Regie führte) kennen. Irgendetwas verbindet die beiden …

Wenn man sich den Film nach der Erklärung nicht anschauen will, kann ich das verstehen. Aber da ich durch Rubber (dessen Regisseur Quentin Dupieux mit Wrong auch wieder auf dem Fantasy Filmfest vertreten war) abgehärtet bin, habe ich mich dennoch in den Film getraut. Und wurde nicht einmal enttäuscht.

Mit sehr ruhigen Bildern und vor allem Tönen zeigt Regisseur Shane Carruth den Verbindungsaufbau seiner zwei Protagonisten. Dass deren Zusammentreffen unter extrem seltsamen Umständen stattfindet, kann man leicht ausblenden und obwohl es auf den ersten Blick lächerlich ist, empfindet man mit, wenn sich die Gefühle des Schweins auf Kris übertragen. Die Rolle des Tonforschers, der eine Schweinezucht hält, wird immer weiter aufgeklärt, bis es zum Finale kommt. Dann klärt sich auch die gesamte Handlung auf und man erlebt einen kleinen Aha-Effekt im Kinosessel.

Der Film ist sicherlich nicht für alle Zuschauer geeignet. Wer aber etwas Ruhiges zum Nachdenken sucht, könnte an „Upstream Color“ Gefallen finden. Der Grund, wieso ich in den Film gegangen ist, hört man im Übrigen ab Sekunde 49 im verlinkten Trailer, auch wenn das so seltsam wie der Film klingt ... ;)

Film: The Philosophers

Fantasy Filmfest ... Wohooo ... \o/

Titel The Philosophers
Genre Drama, 2013
Darsteller Sophie Lowe, James D'Arcy, Rhys Wakefield
Regisseur John Huddles
Länge 100 min
Trailer Trailer

Eine Philosophie-Abschlussklasse in Jakarta (Indonesien) verbringt ihre letzte Stunde mit einem Gedankenexperiment: Die Welt ist von einem Atomkrieg betroffen. Ein Bunker kann 10 Menschen ein Jahr lang schützen. Wie entscheiden die 20 Studenten, welche 10 Personen in den Bunker dürfen?

Vier Monate vor dem eigentlich Veröffentlichungstermin in den USA wurde „The Philosophers“ auf dem Fantasy Filmfest ausgestrahlt. Es war daher schwer, im Vorfeld Kritiken zum Film zu finden. Die eigentlich Idee klang aber super, dass Philosophiestudenten ein Gedankenexperiment durchführen.

Dummerweise war dies dann auch das Problem des Films. Auch wenn die atomare Katastrophe im Film gezeigt wird, ebenso wie das Überleben im Bunker, weiß man als Zuschauer, dass sich alles nur in den Gedanken der Studenten abspielt. Das heißt, auch wenn eine Situation als bedrohlich oder gefährlich dargestellt wird oder ein Student stirbt, bleiben die Emotionen aus. Man weiß eben, dass der Verstorbene immer noch im Klassenzimmer sitzt, aber nur nicht mehr mitreden darf.

In drei Iterationen versuchen die Studenten mit verschiedenen persönlichen Eigenschaften und Berufen, das Experiment zum Gelingen zu bringen. Dabei spielt der Lehrer (James D'Arcy, bekannt aus Cloud Atlas) eine wichtige Rolle, da er immer versucht das Experiment zum Scheitern zu bringen. Ob er dies bewusst oder unbewusst macht, kommt leider nicht hervor. Man erfährt im Film nichts über diese destruktive Motivation, wenn man von dem kleinen Twist am Ende absieht, der den Film nicht besser macht.

Zusätzlich hat der Film ein paar seltsame Gedankenlöcher. Wenn man in einem Bunker festsitzt und die Kombination des Zahlenschlosses nicht kennt, würde man eher versuchen das Schloss zu knacken bzw. den Code durch Versuchen zu ermitteln als einer Panzerglastür, die einem atomaren Sturm standhält, einschlagen zu wollen. Und dass sich Personen über zwei Iterationen (die ja eigentlich nichts miteinander zu tun haben), Dinge merken können, finde ich extrem seltsam.

Alles in allem war der Film eher enttäuschend. Interessant sind Gedankenexperimente trotzdem. Vor allem kam auch eine Variante des Trolley-Problems im Film vor, die ich noch nicht kannte. Immerhin hat der Film so etwas Wissen verbreitet. ;)

Film: Odd Thomas

Fantasy Filmfest ... Wohooo ... \o/

Titel Odd Thomas
Genre Mystery-Thriller, 2013
Darsteller Anton Yelchin, Ashley Sommers, Willem Dafoe
Regisseur Stephen Sommers
Länge 100 min
Trailer Trailer

Der junge Odd Thomas (Anton Yelchin) sieht tote Menschen und hilft so manchmal der Polizei einem Mörder zu fassen, weil das Opfer ihn nach dem Tod darauf hinweisen kann. Zusätzlich sieht er allein Monster aus einer anderen Dimension, die überall dort auftauchen, wo es zu einem großen Unglück mit Toten kommen wird. Als sich massig Monster in der Stadt sammeln, versucht Odd zusammen mit seiner Freundin Stormy (Ashley Sommers) das Schlimmste zu verhindern.

„Odd Thomas“ war eigentlich nur der Füllfilm zwischen „I Declare War“ und „The Philosophers“ auf dem Fantasy Filmfest und stellte sich dann als der beste der drei heraus. Mit viel Humor und Action unterhält der Film die vollen 100 Minuten – nur ein anderes Ende hätte ich mir gewünscht, aber ich verrate mal nicht, wie es ausgeht.

Anton Yelchin kennen einige vielleicht aus seiner Rolle des Checkov im neuen Star Trek oder aus der Neuverfilmung von „Fright Night“. Zusammen mit Ashley Sommers bildet er ein wunderbares Paar und ich wundere mich, dass Sommers als Schauspielerin erst zwei Rollen übernommen hat. Aber scheinbar baut Papa Stephen Sommers seine Tochter nur in besonderen Filmen ein.

Die Spezialeffekte sind im Film leider nicht immer toll, man sieht oft das Budget. Dafür sind die Monster super animiert. Sie haben aber auch den Vorteil, dass sie normalerweise keinerlei Interaktion mit der realen Welt haben und somit ohne viel Aufwand nachträglich in den Film reingerechnet werden können.

Alles in allem ist „Odd Thomas“ ein ziemlich guter und unterhaltsamer Film, der für jeden, der ein bisschen auf Mystery steht, gut geeignet sein sollte.

Film: I Declare War

Fantasy Filmfest ... Wohooo ... \o/

Titel I Declare War
Genre Kinder-Drama, 2012
Darsteller Siam Yu, Gage Munroe, Michael Friend, Mackenzie Munro
Regisseur Jason Lapeyre, Robert Wilson
Länge 94 min
Trailer Trailer

Jeden Sommer spielen die Kinder in der Nachbarschaft Krieg. Die Regeln des Kriegs sind einfach und der junge PK (Gage Munroe) versteht sich so gut darin, dass er schon mehrere Jahre nacheinander gewonnen hat. Als der cholerische Skinner (Michael Friend) aber das Kommando des gegnerischen Teams an sich reißt und Kwon (Siam Yu), PKs besten Freund, als Gefangenen nimmt, läuft das Spiel etwas aus dem Ruder. Zusätzlich spielt auch Jess (Mackenzie Munro) das erste Jahr mit – hat aber ihre eigenen Pläne, wie es scheint.

Die Idee von „I Declare War“ ist nicht schlecht. Was in einem Moment Holzstöcke oder ein großer Baumstamm ist, wird in der Fantasie der Kinder zu Maschinengewehren oder Bazookas. So sieht man dann auch zahlreiche Explosionen oder Einschusslöcher im Film, die sich die Kinder vorstellen. An einigen Stellen verschwimmen die Grenzen, dass man nicht mehr weiß, ob es nur rote Farbe ist oder echtes Blut. Durch den Charakter von Jess kommt auch etwas Spannung in das Spiel, was sich mit Intrige und Verrat beschäftigt – so als wenn Erwachsene Krieg spielen würden.

Dennoch hat mich der Film nicht gefesselt. Es gab zwar einige unvorhergesehene Wendungen, aber alles in allem war es nur ein netter Film über Kinder, die Krieg spielen. Die schauspielerische Fähigkeit aller Protagonisten war dafür aber klasse.

Wochenrückblick KW 35

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubuntu-Edge-Kampagne zu Ende

Die Ubuntu-Edge-Kampagne ist zu Ende. Das Ziel, 32 Millionen US-Dollar in 31 Tagen einzusammeln, wurde nicht erreicht, sodass Canonical kein Ubuntu Edge herstellen wird.

Dennoch teile Canonical-CEO Jane Silber in einem Interview mit CNET News mit, dass Canonical bis Anfang 2014 ein eigenes Smartphone herstellen wird, was aber nicht das gleiche Leistungsspektrum wie das Ubuntu Edge erreichen wird, dadurch aber vermutlich preiswerter zu produzieren sein wird.

Quellen: Ikhaya, Ikhaya, Golem

Virtual Ubuntu Developer Summit 13.08

Nächste Woche findet vom 27. bis 29. August der Virtual Ubuntu Developer Summit 13.08 statt, bei dem sich Entwickler und Anwender per IRC und Video-Chat über die Entwicklung von Ubuntu austauschen können. Es gibt fünf Slots mit den Themen App-Entwicklung, Client, Community, Foundations und Cloud & Server. Das Programm der zwei Tage findet man auf der Webseite.

Quelle: Ikhaya

Design der Ubuntu Music App

Das Canonical-Designteam macht man sich Gedanken über dass Aussehen der Music App für das Ubuntu Touch. In den verschiedenen Konzepten wird die Navigation in der Bibliothek erklärt und das Abspielen eines Songs.

Ubuntu-Women-Projekt veranstaltet Online-Schnitzeljagd

Das Ubuntu-Women-Projekt hat eine Online-Schnitzeljagd gestartet, bei dem die Teilnehmerinnen 15 Fragen beantworten müssen. Zu gewinnen gibt es eine Logitech Webcam, sowie eine Ubuntu-Kette und -Ohrringe. Nur weibliche Teilnehmer dürfen bei der Schnitzeljagd mitmachen und die Fragen müssen eigenständig beantwortet/gesucht werden. Einsendeschluss für die Antworten ist der 13. September 2013 und können über das Google-Docs-Formular eingesandt werden.

Ubuntu 12.04.3 LTS veröffentlicht

Wie auf The Ubuntu Fridge zu lesen ist, wurde Ubuntu 12.04.3 LTS veröffentlicht. Dieser dritte Snapshot bringt einen neueren Kernel und ein aktualisiertes X-Window-System mit, die aber nur bei einer Neuinstallation genutzt werden. Wer bereits „Precise Pangolin“ einsetzt, erhält aber automatisch alle anderen Aktualisierungen auf Version 12.04.3.

Quelle: Ikhaya

Wettbewerb für Saucy-Desktop-Hintergründe beendet

Mehrere hundert Bilder sind beim Wettbewerb zur Auswahl der Desktop-Hintergründe von Ubuntu 13.10 „Saucy Salamander“ eingegangen. Die 18 Gewinner-Bilder wurden nun veröffentlicht und stehen dann im Oktober in der neuen Ubuntu-Version zur Auswahl.

Quelle: OMG! Ubuntu!

Xubuntu ohne XMir

Canonicals Display-Server Mir soll in Ubuntu 13.10 bereits über die X-Server-Abstraktionsschicht XMir eingesetzt werden. Immer mehr Ubuntu-Derivate ziehen aber nicht mit und bleiben zumindest in der nächsten Version noch beim herkömmlichen X-Server. Waren es zuletzt Kubuntu und Lubuntu, die sich gegen Mir bzw. XMir ausgesprochen haben, hat sich nun auch das Xubuntu-Projekt gegen XMir entschieden. Gründe für die Entscheidung waren vor allem die Testimages mit Xubuntu und XMir, die gezeigt haben, dass die Geschwindigkeit noch zu schlecht ist.

Quelle: Pro-Linux

Sicherheitsprobleme bei XMir

Wie Kernel-Entwickler Matthew Garret berichtete, gab es in XMir ein Sicherheitsproblem, wenn man in ein virtuelles Terminal wechselt. Durch den Wechsel werden u.a. auch alle Passwörter an XMir übergeben. Das Problem scheint aber inzwischen behoben zu sein.

Quelle: heise open, Phoronix

Änderung für Ubuntu-LoCo-Teams

Der Titel „Approved Loco Team“ wird wegfallen und durch „Verified Loco Team“ ersetzt, wie der LoCo-Council mitteilte. Dadurch sollen noch nicht geprüfte Teams nicht unnötig demotiviert sind, wenn sie kein Approved-Status („genehmigt”) erhalten haben. Zusätzlich soll damit die Gründung lokaler Subteams erleichtert werden.

Neues rund um Linux

Videos der DebConf 13 online

Das Orga-Team der 13. Debian Conference (kurz DebConf), die dieses Jahr in der Schweiz stattfand, hat wenige Tage nach dem Ende der Veranstaltung die Aufzeichungen der Vorträge online gestellt. Man kann diese entweder als OGG-Video herunterladen oder online anschauen. Die Vorträge sind dabei in Englisch gehalten.

Quelle: Linux-Magazin

Spielen unter Linux

Natural Selection 2 für Linux

Wer Steam nutzt, kann nun das Spiel „Natural Selection 2“ dort bestellen. Das Multiplayer-Spiel ging aus einem Half-Life-Mod hervor und verbindet First-Person-Shooter und Echtzeitstrategie.

Prozessvereinfachung für Ubuntu-LoCo-Teams

Ubuntu hat diverse LoCos (lokale Communitys) rund um die ganze Welt. In der Regel gibt es pro Land eine LoCo, in manchen Ländern sind sie aber auch nach Regionen oder nach Staaten aufgeteilt. Vor allem für kleinere Länder oder größere Staaten soll die Gründung und Anmeldung eines LoCo-Teams vereinfacht werden.

Auf dem Virtual Ubuntu Developer Summit 13.05 gab es einen Track mit dem Thema „Enabling local subteams“. Hintergrund der Diskussion war, wie sich lokale Subteams bilden können und nennen sollen, die eigentlich Teil einer größeren LoCo sind, aber dennoch zu weit verstreut sind. So gibt es in den USA pro Bundesstaat nur eine LoCo, obwohl es sinnvoll wäre, einzelne Teams in Großstädten zu haben.

Bereits im Februar diskutierte der LoCo-Council darüber, welche Namen man statt „Approved“ nutzen soll, um die „Not Approved“-Teams nicht zu demotivieren. Als Resultat fasste Ubuntu-Community-Manager Jono Bacon in seinem Blog zusammen, dass der Status „Approved“ gestrichen wird und durch „Verified“ ersetzt werden soll.

Dieser Umstand wurde vom LoCo Council heute offiziell bestätigt. Alle aktuellen „Approved LoCo-Teams“ werden in „Verified LoCos-Teams“ umbenannt. Alle anderen bzw. neu gegründeten LoCos erhalten den Namen „LoCo-Team“ und müssen vorerst nicht extra bestätigt werden. Für das deutsche LoCo-Team ändert sich dadurch nichts.

Um den Status „Verified“ zu erhalten, muss der LoCo-Name gewissen Richtlinien entsprechen, man benötigt eine Launchpad-Seite und der Team-Kontakt muss dem Ubuntu Code of Conduct zugestimmt haben. Zusätzlich werden die LoCo-Teams alle zwei Jahre einem Gesundheitsprüfung unterzogen, die ihre Aktivität prüft. Hierzu muss das LoCo-Team eine Wikiseite mit den Aktivitäten bzgl. Veranstaltungen, soziale Netzwerke und anderen laufenden Projekte erstellen. Dieses Vorgehen ist nicht viel anders als der bisherigen Prozess, dem sich eine LoCo unterziehen muss.