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Full Circle Magazine 76 erschienen

Gestern ist die neue Ausgabe des englischsprachigen Magazins Full Circle Magazine erschienen. Themen der 76. Ausgabe sind unter anderem

  • LaTeX-Installation und GitHub (auch wenn die Artikel-Überschrift noch was von MIME-Typen erzählt)
  • Python-Programmierung – Teil 46
  • Libre Office – Teil 29: Draw
  • Spring Integration
  • Blender-Tutorial – Teil 7
  • Inkscape-Tutorial – Teil 16
  • Linux Lab: Überwachskamera
  • Buch-Rezension: Blender Master Class
  • Review: Google Drive/Docs
  • Vergleich: Foto-Verwaltung (F-Spot und Shotwell)
  • Ubuntu Games: The Mana World
  • News, Leserbriefe und mehr

Links: Webseite, Forum und Wiki

Wochenrückblick KW 35

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubuntu-Edge-Kampagne zu Ende

Die Ubuntu-Edge-Kampagne ist zu Ende. Das Ziel, 32 Millionen US-Dollar in 31 Tagen einzusammeln, wurde nicht erreicht, sodass Canonical kein Ubuntu Edge herstellen wird.

Dennoch teile Canonical-CEO Jane Silber in einem Interview mit CNET News mit, dass Canonical bis Anfang 2014 ein eigenes Smartphone herstellen wird, was aber nicht das gleiche Leistungsspektrum wie das Ubuntu Edge erreichen wird, dadurch aber vermutlich preiswerter zu produzieren sein wird.

Quellen: Ikhaya, Ikhaya, Golem

Virtual Ubuntu Developer Summit 13.08

Nächste Woche findet vom 27. bis 29. August der Virtual Ubuntu Developer Summit 13.08 statt, bei dem sich Entwickler und Anwender per IRC und Video-Chat über die Entwicklung von Ubuntu austauschen können. Es gibt fünf Slots mit den Themen App-Entwicklung, Client, Community, Foundations und Cloud & Server. Das Programm der zwei Tage findet man auf der Webseite.

Quelle: Ikhaya

Design der Ubuntu Music App

Das Canonical-Designteam macht man sich Gedanken über dass Aussehen der Music App für das Ubuntu Touch. In den verschiedenen Konzepten wird die Navigation in der Bibliothek erklärt und das Abspielen eines Songs.

Ubuntu-Women-Projekt veranstaltet Online-Schnitzeljagd

Das Ubuntu-Women-Projekt hat eine Online-Schnitzeljagd gestartet, bei dem die Teilnehmerinnen 15 Fragen beantworten müssen. Zu gewinnen gibt es eine Logitech Webcam, sowie eine Ubuntu-Kette und -Ohrringe. Nur weibliche Teilnehmer dürfen bei der Schnitzeljagd mitmachen und die Fragen müssen eigenständig beantwortet/gesucht werden. Einsendeschluss für die Antworten ist der 13. September 2013 und können über das Google-Docs-Formular eingesandt werden.

Ubuntu 12.04.3 LTS veröffentlicht

Wie auf The Ubuntu Fridge zu lesen ist, wurde Ubuntu 12.04.3 LTS veröffentlicht. Dieser dritte Snapshot bringt einen neueren Kernel und ein aktualisiertes X-Window-System mit, die aber nur bei einer Neuinstallation genutzt werden. Wer bereits „Precise Pangolin“ einsetzt, erhält aber automatisch alle anderen Aktualisierungen auf Version 12.04.3.

Quelle: Ikhaya

Wettbewerb für Saucy-Desktop-Hintergründe beendet

Mehrere hundert Bilder sind beim Wettbewerb zur Auswahl der Desktop-Hintergründe von Ubuntu 13.10 „Saucy Salamander“ eingegangen. Die 18 Gewinner-Bilder wurden nun veröffentlicht und stehen dann im Oktober in der neuen Ubuntu-Version zur Auswahl.

Quelle: OMG! Ubuntu!

Xubuntu ohne XMir

Canonicals Display-Server Mir soll in Ubuntu 13.10 bereits über die X-Server-Abstraktionsschicht XMir eingesetzt werden. Immer mehr Ubuntu-Derivate ziehen aber nicht mit und bleiben zumindest in der nächsten Version noch beim herkömmlichen X-Server. Waren es zuletzt Kubuntu und Lubuntu, die sich gegen Mir bzw. XMir ausgesprochen haben, hat sich nun auch das Xubuntu-Projekt gegen XMir entschieden. Gründe für die Entscheidung waren vor allem die Testimages mit Xubuntu und XMir, die gezeigt haben, dass die Geschwindigkeit noch zu schlecht ist.

Quelle: Pro-Linux

Sicherheitsprobleme bei XMir

Wie Kernel-Entwickler Matthew Garret berichtete, gab es in XMir ein Sicherheitsproblem, wenn man in ein virtuelles Terminal wechselt. Durch den Wechsel werden u.a. auch alle Passwörter an XMir übergeben. Das Problem scheint aber inzwischen behoben zu sein.

Quelle: heise open, Phoronix

Änderung für Ubuntu-LoCo-Teams

Der Titel „Approved Loco Team“ wird wegfallen und durch „Verified Loco Team“ ersetzt, wie der LoCo-Council mitteilte. Dadurch sollen noch nicht geprüfte Teams nicht unnötig demotiviert sind, wenn sie kein Approved-Status („genehmigt”) erhalten haben. Zusätzlich soll damit die Gründung lokaler Subteams erleichtert werden.

Neues rund um Linux

Videos der DebConf 13 online

Das Orga-Team der 13. Debian Conference (kurz DebConf), die dieses Jahr in der Schweiz stattfand, hat wenige Tage nach dem Ende der Veranstaltung die Aufzeichungen der Vorträge online gestellt. Man kann diese entweder als OGG-Video herunterladen oder online anschauen. Die Vorträge sind dabei in Englisch gehalten.

Quelle: Linux-Magazin

Spielen unter Linux

Natural Selection 2 für Linux

Wer Steam nutzt, kann nun das Spiel „Natural Selection 2“ dort bestellen. Das Multiplayer-Spiel ging aus einem Half-Life-Mod hervor und verbindet First-Person-Shooter und Echtzeitstrategie.

Prozessvereinfachung für Ubuntu-LoCo-Teams

Ubuntu hat diverse LoCos (lokale Communitys) rund um die ganze Welt. In der Regel gibt es pro Land eine LoCo, in manchen Ländern sind sie aber auch nach Regionen oder nach Staaten aufgeteilt. Vor allem für kleinere Länder oder größere Staaten soll die Gründung und Anmeldung eines LoCo-Teams vereinfacht werden.

Auf dem Virtual Ubuntu Developer Summit 13.05 gab es einen Track mit dem Thema „Enabling local subteams“. Hintergrund der Diskussion war, wie sich lokale Subteams bilden können und nennen sollen, die eigentlich Teil einer größeren LoCo sind, aber dennoch zu weit verstreut sind. So gibt es in den USA pro Bundesstaat nur eine LoCo, obwohl es sinnvoll wäre, einzelne Teams in Großstädten zu haben.

Bereits im Februar diskutierte der LoCo-Council darüber, welche Namen man statt „Approved“ nutzen soll, um die „Not Approved“-Teams nicht zu demotivieren. Als Resultat fasste Ubuntu-Community-Manager Jono Bacon in seinem Blog zusammen, dass der Status „Approved“ gestrichen wird und durch „Verified“ ersetzt werden soll.

Dieser Umstand wurde vom LoCo Council heute offiziell bestätigt. Alle aktuellen „Approved LoCo-Teams“ werden in „Verified LoCos-Teams“ umbenannt. Alle anderen bzw. neu gegründeten LoCos erhalten den Namen „LoCo-Team“ und müssen vorerst nicht extra bestätigt werden. Für das deutsche LoCo-Team ändert sich dadurch nichts.

Um den Status „Verified“ zu erhalten, muss der LoCo-Name gewissen Richtlinien entsprechen, man benötigt eine Launchpad-Seite und der Team-Kontakt muss dem Ubuntu Code of Conduct zugestimmt haben. Zusätzlich werden die LoCo-Teams alle zwei Jahre einem Gesundheitsprüfung unterzogen, die ihre Aktivität prüft. Hierzu muss das LoCo-Team eine Wikiseite mit den Aktivitäten bzgl. Veranstaltungen, soziale Netzwerke und anderen laufenden Projekte erstellen. Dieses Vorgehen ist nicht viel anders als der bisherigen Prozess, dem sich eine LoCo unterziehen muss.

Ende der Ubuntu-Edge-Kampagne

Nach 31 Tagen Laufzeit ging die Ubuntu-Edge-Kampagne auf Indiegogo heute zu Ende. Canonical hat viele Crowdfunding-Rekorde erzielt, das Projekt selbst wurde aber nicht erfolgreich finanziert.

Ende der Kampagne

Das virtuelle Ubuntu Edge.

Das virtuelle Ubuntu Edge.

Das Ziel der Indiegogo-Kampagne war sehr ambitioniert: 32 Millionen wollte Canonical durch die Gemeinschaft (sogenanntes Crowdfunding) sammeln, um ein High-End-Smartphone zu entwickeln, auf dem ab 2014 Ubuntu Touch laufen sollte.

Heute ging die Sammlung der Gelder zu Ende und der Zähler blieb bei exakt 12.809.906 US-Dollar stehen. Damit wurde das Ziel nicht erreicht und die Kampagne gilt als gescheitert. Das heißt auch, dass alle Gelder, die bereits von den Backern (so heißen die Leute, die ein Crowdfunding-Projekt unterstützen) gezahlt wurden, in den nächsten Tagen wieder zurück überwiesen werden.

Unterstützungsarten

Die Backer konnte das Projekt durch verschiedene Perks (eine Art Spenden, für die man normalerweise etwas im Gegenzug erhält) unterstützen. Das Ubuntu-Edge-Smartphone konnte natürlich käuflich erworben werden. Der Preis lag für die ersten 5000 Geräte bei 600 US-Dollar (ca. 455 Euro) und stieg dann gestaffelt bis 830 US-Dollar (ca. 630 Euro). Da die teureren Geräte aber niemand kaufte, wurden während der Kampagne immer wieder neue Perks eingestreut, sodass der fixe Preis am Ende 695 US-Dollar (520 Euro) für das Ubuntu Egde betrug.

Zusätzlich gab es noch für den kleinen Geldbeutel ein T-Shirt für 50 US-Dollar oder für Firmen Perks in Höhe von 7000, 10.000 oder gar 80.000 US-Dollar. Von diesen Firmen-Perks stach am meisten die Unterstützung durch das Medienunternehmen Bloomberg L.P. heraus, welches damit 115 Ubuntu-Edge-Smartphones erwerben wollte.

Erfolg oder Misserfolg?

12 Millionen in 31 Tagen hat das Ubuntu Edge erreicht.

12 Millionen in 31 Tagen hat das Ubuntu Edge erreicht.

Je nach dem, von welcher Seite aus man die Crowdfunding-Kampagne betrachtet, ist der Verlauf ein Erfolg oder Misserfolg. Nach einer Woche sah der Kurvenverlauf der eingegangen Gelder noch sehr gut aus. 13 Tage vor dem Ende war die Kurve so weit abgeflacht, dass man bereits erkannte, dass es schwer werden wird, das Ziel zu erreichen.

Wer sich den Kurvenverlauf auf der Ubuntu-Edge-Statistikseite anschaut, sieht, dass es die Kampagne in der letzten Woche zwar noch einmal leicht steigen konnte. Gereicht hat es für die 32 Millionen US-Dollar aber nicht.

Andere sehen die Ubuntu-Edge-Kampagne trotz der Nichtfinanzierung als Erfolg. Zum einen hat die Aktion gezeigt, dass das Interesse an einem High-End-Smartphone da ist. Zusätzlich konnte Canonical so die Preise exakt ausloten, da die Zahlungsbereitschaft bei über 700 US-Dollar für das Smartphone stark zurückging.

Daneben hat die Kampagne alle bisherigen Crowdfunding-Rekorde gebrochen. Das bisher erfolgreichste Projekt, die Pebble-Armbanduhr konnte in 37 Tagen 10,2 Millionen US-Dollar einnehmen. Diese Summe hat das Edge in 31 Tagen um 2 Millionen übertroffen. Dennoch lässt sich darüber streiten, ob eine nicht erfolgreich finanzierte Kampagne wirklich den Rekord halten kann.

Die Zukunft des Ubuntu Edge

Vor acht Tagen schrieb Mark Shuttleworth in einem Kommentar bereits, dass, egal wie die Kampagne aussieht, sie ein Erfolg sei. Und auch der letzte Kommentar von Canonical auf der Seite liest sich positiv. Circa 20.000 Leute haben die Kampagne unterstützt. Das ist ein Erfolg für die Ubuntu-Community und Ubuntu selbst. Vor allem, weil gezeigt wurde, dass es Interesse an einem High-End-Smartphone gibt.

Auf der FAQ der Indiegogo-Seite steht: „If we don’t reach our target then we will focus only on commercially available handsets and there will not be an Ubuntu Edge.“ Damit wird Canonical auch nicht im Alleingang versuchen, das Edge irgendwie zu produzieren. Was aber nicht heißt, dass es kein Ubuntu-Smartphone gibt. Canonical-CEO Jane Silber teilte in einem Interview mit CNET News mit, dass Canonical bis Anfang 2014 ein Ubuntu-Smartphone auf dem Markt bringen will. Dieses erhält dann nicht die die gleiche Leistung wie das Ubuntu Edge, wird dadurch aber vermutlich preiswerter zu produzieren sein. Genaue Daten gibt es aber noch nicht.

Stören „doppelte“ Beiträge?

Ich werde ca. einmal pro Monat (stark extrapoliert) darauf hingewiesen, dass es stört, dass einige meiner Linux-Beiträge sowohl im Planet ubuntuusers als auch in Ikhaya erscheinen. Die Doppelung scheint die Leute durcheinander zu bringen. Ich selbst hätte damit kein Problem, sondern würde es im Feedreader einfach als gelesen markieren, aber ich wollte mal fragen, wie die Leser das hier sehen. Zusätzlich lesen ja nicht alle Planet-Leser auch Ikhaya. Und alle meine Blog-Leser sowieso nicht. Und zusätzlich gibt es ja noch OSBN

Ich freue mich neben einem „Ja, das nervt.“ oder einem „Ich habe damit kein Problem.“ auch über konstruktive Lösungsvorschläge, wenn es stören sollte. Eine Lösung wäre es, dass ich nichts mehr für Ikhaya schreibe. Dann sähe es da aber etwas leerer aus. Alternativ kann ich mich im Planet ubuntuusers abmelden, in der Hoffnung, dass sich niemand beschwert, der Ikhaya und OSBN liest.

Was ist Eure Meinung?

Wochenrückblick KW 34

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubuntu Edge

Auch wenn es immer noch schleppend vorangeht bei der Ubuntu-Edge-Indiegogo-Kampagne, wurden die die 10-Millionen-Marke diese Woche überschritten. Mark Shuttleworth glaubt noch, das Ziel von 32 Millionen US-Dollar in den restlichen 5 Tagen erreichen zu können, realistisch ist das aber nicht.

Immerhin wurde der Absolut-Rekord, den die Armbanduhr Pebble bisher innehatte, gebrochen. Ob dieser angerechnet wird, wenn das Projekt nicht erfolgreich läuft, ist unbekannt.

Mark Shuttleworth: Der Desktop ist tot

In einem Interview mit ArsTechnica erzählt Shuttleworth immer noch Geld in Ubuntu steckt. Er glaubt an das Betriebssystem und auch daran, dass der Desktop irgendwann sterben werde, wenn Mobilgeräte weiter auf dem Vormarsch sind. Mit dabei sein will er mit Ubuntu Touch.

Quellen: Pro-Linux, Golem

Firefox bleibt Standardbrowser

Auf dem letzten Virtual Ubuntu Developer Summit 13.05 wurde auch die Frage diskutiert, ob Chromium der Standardbrowser unter Ubuntu werden und damit Firefox ersetzen soll. Jason Warner, ‎Ubuntu Desktop Manager bei Canonical, hat nun entschieden, dass in Ubuntu 13.10 Firefox erst einmal Standard bleiben soll.

Quellen: OMG! Ubuntu!, Phoronix

Umfrage des Ubuntu-Women-Projekts

Wir bei der Ubuntu Open Week im Mai angedacht, hat das Ubuntu-Women-Projekt eine Umfrage veröffentlicht, bei der die Erwartungshaltung und Außendarstellung des Projekts in der Community abgefragt werden soll.

Phasenweise Aktualisierungen in Ubuntu 13.04

Durch phasenweise Updates soll im Falle bei Ubuntu die Stabilität der Pakete erhöht werden bzw. im Falle einer Instabilität nicht gleich alle Nutzer in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher gibt es ab Ubuntu 13.04 phasenweise Aktualisierung, die erst langsam nach und nach bei immer mehr Nutzern eingespielt werden, solange es nicht zu vermehrten Fehlermeldungen kommt.

Quelle: Ikhaya

Release Candidate von Ubuntu Privacy Remix 12.04

Das Ubuntu-Privacy-Remix-Team will mit dem neuestem Release Candidate einen weiteren Schritt Richtung Sicherheit gehen. Es stellt dafür eine abgeschottete Umgebung bereit, in der vertrauliche Daten mit Truecrypt verschlüsselt abgelegt werden. In dieser Live-Umgebung hat man keinerlei Zugriff auf Netzwerk oder andere interne Festplatten. Nach der Verschlüsselung kann man die Umgebung verlassen und die Daten weiterhin verschlüsselt per E-Mail verschicken.

Quelle: Golem

Wettbewerb: Ubuntu Touch auf dem OPPO Find 5

Auf der XDA Developers Conference entstand spontan ein Wettbewerb, bei dem derjenige, der es schafft Ubuntu Touch auf einem OPPO Find 5 zum Laufen zu bringen, gleichnamiges Gerät gewinnen kann.

Quelle: Michael Halls Blog

Version 3 des Ubuntu-Server-Buches erschienen

Das Ubuntu-Server-Buch wurde vom Verlag Prentice Hall in der dritten Version veröffentlicht. Als Angebot erhält jede Ubuntu LoCo ein Server-Buch kostenlos vom Verlag. Noch nicht offiziell anerkannte LoCos können am Pearson User Group Program teilnehmen und zumindest etwas Rabatt bekommen.

Quelle: Jorge Castros Blog

Ubuntu Friendly schließt die Pforten

Ubuntu Friendly war der Versuch, die Community bei der Auswahl gut funktionierender Hardware-Komponenten unter Ubuntu mit einzubinden. Das im Oktober 2011 gestartete Projekt wurde aber nicht so angenommen, wie erhofft, weswegen der Dienst jetzt eingestellt wird.

Quelle: Phoronix

Neues rund um Linux

KDE 4.11 veröffentlicht

Die KDE Software Compilation 4.11 bringt zahlreiche Verbesserungen und Updates an den Plasma Workspaces und KDE-Anwendungen mit. Vor allem der KDE-PIM-Stack wurde verbessert und die Performance erhöht. KDE 4.11 ist die letzte Version vor dem Sprung auf KDE 5, bei dem dann auch Wayland per Standard zum Einsatz kommen soll.

Quelle: Phoronix

NRW fördert C3S

Die Cultural Commons Collecting Society (C3S) befindet sich gerade in der Gründungsphase und sammelt Geld via Crowdfunding. Als Gewinner des Innovationswettbewerbs „Digitales Medienland NRW“ will das Land Nordrhein-Westfalen das Projekt unterstützen.

Quelle: heise open

Debian wird 20

Auf der diese Woche stattfindenden DebConf13 in der Schweiz wurde fröhlich gefeiert, den die Distribution Debian ist 20 Jahre alt geworden. Der Erfolg wirkt sich auch auf die zahlreichen Derivate, die mit Debian eine stabile Codebasis haben, um darauf aufbauen zu können.

Quelle: Pro-Linux

Spielen unter Linux

Gone Home

In dem Indie-Aventure Gone Home übernimmt man die Rolle der jungen Samantha Greenbriar, die nach einem Jahr nach Hause kommt und nur ein leeres Haus vorfindet. Durch das Untersuchen und Aufsammeln von Gegenständen erfährt man mehr über die Bewohner und Samantha.

Quelle: LinuxGames

Hardwareecke

Intels Education Tablet für Schüler

Mit 7 und 10 Zoll Größe kommt das Education Tablet von Intel daher, was sich vorrangig an Schüler richten soll. Spezielle Apps für den Unterricht wie das Malprogramm Art Rage oder die Handschrifterkennung MyScript sollen den Schülern beim Umgang helfen. Preise sind keine bekannt.

Quelle: heise open

Neues von Mir

Es ist bereits einen Monat her, dass es Neuigkeiten zu Canonicals Display-Server Mir gab. Der Artikel soll den aktuellen Stand zusammenfassen.

Mir in Ubuntu 13.10

So wie geplant, hält Mir Einzug in Ubuntu 13.10 „Saucy Salamander“. Die Daily Images von Ubuntu 13.10 enthalten den Display-Server bereits zum Testen. Ab Oktober wird aber „nur“ die X-Server-Abstraktionsschicht XMir benutzt. Dabei steht XMir nur den Nutzern zur Verfügung, deren Grafiktreiber Mir unterstützt. Das sind derzeit aber nur der Intel-Treiber und die offenen Treiber für AMD- und NVIDIA-Karten. Für die Nutzer proprietärer Treiber gibt es einen Rückfallmodus, bei dem ganz normal X benutzt wird.

Ab Ubuntu 14.04 soll der Rückfallmodus dann nicht mehr enthalten sein, wofür Canonical aber eng mit den Grafikkartenherstellern und auch mit Mesa zusammen arbeiten muss, damit alle Grafiktreiber Mir unterstützen.

Für nächste Woche sind noch einige Verbesserungen von Mir angekündigt. So soll die Multi-Monitor-Unterstützung weiter ausgebaut werden, da diese derzeit nicht richtig funktioniert. Auch an der Performance-Schraube will man noch drehen, sodass XMir performanter läuft.

Mir testen

Wer Beta-Tester für Ubuntu 13.10 ist und Mir testen will, muss noch etwa Handarbeit anlegen, da es nicht per Standard aktiviert ist. Nach der Installation der neuesten Daily Images installiert man sich die Pakete mir-demos und unity-system-compositor. Nach dem Neustart kann man mittels

ps ax | grep "unity"

prüfen, ob Mir aktiv ist. Sieht man eine Zeile mit unity-system-compositor, ist Mir auf dem Rechner aktiv. Fehlt die Zeile, man hat aber ein Bild, dann wirkt der oben erwähnte Rückfallmodus zu X.

Wer Erfahrungen mit der Performance oder Unterstützung seiner Grafikkarte gesammelt hat, kann diese auf der englischen Wikiseite eintragen.

Wer Probleme mit Mir hat und zurück zu X will, muss nur die Datei /etc/lightdm/lightdm.conf.d/10-unity-system-compositor.conf mit Root-Rechten bearbeiten und die folgenden zwei Zeilen auskommentieren:

[SeatDefaults]
type=unity
unity-compositor-command=unity-system-compositor.sleep

Nach dem Neustart von LightDM sollte Mir nicht mehr aktiv sein.

Mir in Ubuntu Touch

Durch die Fortschritte in Mir wird der Display-Server auch baldmöglichst in den Ubuntu-Touch-Images vertreten sein. Dies ist dann die Grundlage dafür, dass Unity 8 (aka. Unity Next) benutzt werden kann.

Die Zukunft

Es gibt Gespräche mit allen Grafikkartenherstellern, sodass diese Mir in ihren proprietären Treibern unterstützen. Das Ziel muss sein, dass alle Treiber bis Februar 2014 Mir unterstützen, da sonst die Verbreitung in Ubuntu 14.04 nicht möglich ist.

Das Xubuntu-Team hat eine Test-Version mit XMir erstellt, die von den Nutzern getestet werden soll. Seine Erfahrungen kann man ebenfalls auf der o.g. Wikiseite eintragen.

Man arbeitet auch mit anderen Ubuntu-Derivaten zusammen, damit diese Mir schnell unterstützen. Ob dies auch bei Kubuntu der Fall ist, die sich klar gegen Mir aussprechen und Wayland/Weston bevorzugen, ist unklar.

Links

Wochenrückblick KW 33

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubuntu Edge

Auch wenn die Indiegogo-Kampage für das Ubuntu Edge nach wie vor eher gemächlich voranschreitet, gab es jetzt einen kräftigen Schub von Bloomberg LP, die einen 80000 US-Dollar-Perk finanzierten. Zusätzlich hat Canonical auch erkannt, dass 800 US-Dollar für ein Ubuntu Edge wohl zu viel sind und bieten es nun für 695 US-Dollar (ca. 520 Euro) an. Weitere Neuigkeiten zum Ubuntu Edge findet man im Blog.

Ubuntu Touch

Bis Ubuntu 13.10 wollen die Ubuntu-Entwickler ein lauffähiges und benutzbares Ubuntu Touch erstellen. Bis dahin liegen einige große Steine im Weg, die angegangen werden müssen. Dazu zählen Images-Upgrades via WLAN, Click-Paketformat, Management von App-Zugriff auf Systemressorucen und natürlich Unity 8 mit Mir-Unterstützung. Dennoch hielt XMir am Freitag Morgen den Einzug in das Ubuntu-13.10-Repository. Das Designteam von Canonical stellt derweil Überlegungen an, wie die neue Calender App in Ubuntu Touch aussehen soll. Dargestellt werden Jahres-, Monats-, Wochen-, Tages- und Ereignisansicht.

Xubuntu und XMir

XMir heißt die

Noch 13 Tage bis zum Ende der Ubuntu-Edge-Kampagne

Die Ubuntu-Edge-Kampage läuft bereits seit dem 22. Juli 2013. Gab es in den ersten Tagen einen enormen Schub, ist die Kurve der Geldeingänge inzwischen stark abgeflacht. Es bleiben noch 13 Tage Zeit, die Kampagne erfolgreich umzusetzen.

Neuer Preis für Edge

Nach 18 Tagen steht der Zähler bei 9 Millionen.

Nach 18 Tagen steht der Zähler bei 9 Millionen.

Bei Canonical hat man scheinbar erkannt, dass das Ubuntu Edge für beinahe 800 US-Dollar nicht mehr an den Mann oder die Frau zu bekommen ist. Deswegen gibt es bis zum Ende der Kampagne nur noch einen Ubuntu-Edge-Perk für 695 US-Dollar (ca. 520 Euro), der auch unbegrenzt verfügbar ist.

Der neue Perk verschaffte der Sammlung noch einmal einen kleinen Schub, sodass die Grenze von 9 Millionen US-Dollar überschritten wurde. Damit ist das Ubuntu Edge theoretisch das bisher zweiterfolgreichste Projekt der Crowdfunding-Ära, wenn man beide Augen zudrückt. Zum einen ist das Projekt noch nicht finanziert, wodurch man das Wort „erfolgreich“ eigentlich nicht benutzen sollte. Zum anderen hinkt der Vergleich mit der Ouya-Spielekonsole, da diese zwar „nur“ 8,5 Millionen US-Dollar eingenommen hat, dagegen aber auch nur gut 11 Prozent des Betrages angestrebt waren.

T-Shirts für Unterstützer

Das Ubuntu-Edge-T-Shirt, (C) Canonical

Das Ubuntu-Edge-T-Shirt, (C) Canonical

Für Unterstützer der Indiegogo-Kampagne, die kein Smartphone haben wollen (oder denen der Preis immer noch zu hoch ist), gibt es inzwischen ein T-Shirt für 50 US-Dollar, was im September 2013 verschickt wird, wenn die Kampagne erfolgreich ist.

Schaut man sich den Kurvenverlauf der Spenden der letzten Tage an, sieht man, dass die T-Shirts zwar eine nette Idee sind, aber die bisher ca. 640 Bestellungen (entspricht 38000 US-Dollar) die Kampagne nicht so sehr voran bringen. Dagegen sieht man im Verlauf, dass mit dem neuen Preis für das Ubuntu Edge von 695 US-Dollar wieder ein kleiner Anstieg zu verzeichnen ist.

Insgesamt hängt die Kampagne ihrem aktuellen Soll von 20 Millionen US-Dollar um etwas mehr als 10 Millionen hinterher. Gegebenenfalls erreicht man so aber noch den Crowdfunding-Rekord der Pebble-Armbanduhr, die innerhalb eines Monats 10,2 Millionen sammelte.

Bloomberg gibt 80000 US-Dollar

Letzte Woche gab es auch einen kräftigen Schub für das Ubuntu Edge, als das Medienunternehmen Bloomberg L.P. das erste „Enterprise 115 Bundle“ erstand. Im Gegenzug für die gespendeten 80000 US-Dollar gibt es 115 Ubuntu Edges inklusive 30 Tage Online-Support, die Geräte in die eigene Firma zu integrieren. Man kann gespannt sein, ob weitere große Firmen folgen und das Ubuntu Edge ebenfalls unterstützen.

Links

Fragen für Nerd-Quiz gesucht

Ich plane ein kleines Quiz zu veranstalten und suche dafür Nerd-Fragen, d.h. alles rund um (SciFi-)Serien, Filme, Comics und popkulturelles Wissen. Ich habe schon im Netz gesucht und auch ein paar Trivia-Apps gefunden, aber keine Fragen unter einer freien Lizenz.

Weiß jemand, ob es so ein Projekt schon gibt? Eigentlich ist das Thema ja prädestiniert dazu, um es in der Linux-Community umzusetzen. Es würde mich wundern, wenn das noch niemand getan hätte.

Ansonsten würde ich so ein Projekt aufzuziehen, wenn es das noch nicht gibt. Ggf. hat jemand Lust, mitzumachen, sich Fragen auszudenken.