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Spiel: Gone Home

Was wäre, wenn man nach einer langen Reise nach Hause kommt und findet niemanden vor? Das Haus wirkt wie ausgestorben und es gibt keine Spur, wo alle sind. So geht es Katie im Spiel „Gone Home“, die herausfinden muss, was mit ihrer Familie geschehen ist.

Hintergrundgeschichte

Die 21-jährige Kaitlin Greenbriar, kurz Katie genannt, verbrachte ein Jahr in Europa, um das Land und die Leute kennen zu lernen. Als sie im Juni 1995 kurz nach Mitternacht nach Hause kommt, ist das Haus leer. Ihre Eltern und ihre drei Jahre jüngere Schwester Sam sind verschwunden und ein Zettel an der Haustür deutet darauf hin, dass nicht alles in Ordnung ist.

Während Katies einjähriger Abwesenheit sind ihre Familie in ein neues Haus umgezogen, welches Katies Vater von einem verstorbenem Onkel erhalten hatte. Da Katies Großonkel als verrückt galt, wird das Haus auch als Psycho-Haus tituliert, was kein gutes Anzeichen sein kann.

Als Katie durch das Haus streift, sind zahlreiche Lampen an, Fernseher und Radio laufen und überall liegen leere Pizzaschachteln herum. Es sieht nach einem sehr plötzlichen Verschwinden aus.

„Gone Home“-Titelbildschirm.
„Gone Home“-Titelbildschirm.

Spielziel

Als Katie läuft man durch das vierstöckige Haus und durchsucht jeden Raum nach Hinweisen auf das Verschwinden der Familie. Überall verstreut liegen Notizzettel, Briefe und Rechnungen, die nach und nach dem Jahr, in dem Katie nicht da war, ein Bild geben. Einige Fundstücke lösen einen Tagebucheintrag aus, in dem Katies Schwester Sam ihr erzählt, was gerade in ihrem Leben vorgefallen ist. So erhält man als Spieler einen sehr guten Einblick in das Leben von Sam und ihrer Familie.

„Gone Home“ lässt sich am ehesten in die Ecke der Adventure-Spiele schieben, wobei es dort auch nicht richtig aufgehoben ist, denn ein Großteil macht das Genre „Visual Novels“ aus.

Ähnlich wie im Spiel „Dear Esther“ geht es weniger darum, Rätsel zu lösen und Gegenstände von A nach B zu bringen. Insgesamt gibt es sowieso nur wenige Rätsel, vieles ist offensichtlich. Aber darum geht es in „Gone Home“ auch gar nicht. Das Spiel soll eine Geschichte erzählen, in die man sich als Spieler hinein versetzen soll.

Katies Familie mit ihrer Schwester Sam und Eltern.
Katies Familie mit ihrer Schwester Sam und Eltern.

Technisches

Für die Umsetzung von „Gone Home“ wurde die Unity-Engine genutzt, sodass das Spiel auf allen gängigen Plattformen läuft. Für den Start auf einem deutschsprachigen Linux ist es aber notwendig, dass man das Spiel über

$ LC_ALL=C ./GoneHome.x86_64

startet (für die 32-Bit-Version ohne _64). Dies setzt die Spracheinstellung für die Ausführung des Spiels auf Englisch, da das Spiel Probleme mit anderen Einstellungen hat. Vergisst man das Setzen, fällt man direkt nach dem Start des Spiels durch den Fußboden und sieht nur ein schwarzes Nichts mit einem weißen Punkt.

Grafisch ist „Gone Home“ sicherlich nicht umwerfend. Das Haus ist teilweise sehr generisch eingerichtet und auch wenn versucht wurde, durch zahlreiche Bücher, Zeitschriften, Notizen etc. dem Spiel etwas Eigenes zu geben, gibt es immer wiederkehrende Gegenstände wie Klopapier, Getränkedosen oder Aktenorder, die sehr leblos wirken. Auch wenn es zu viel verlangt ist, haben Bücher eben keine Seiten, sondern sind plan und auch die Borsten einer Zahnbürste wirken eher wie ein Gummispielzeug.

Sams Zimmer.
Sams Zimmer.

Musikalisch entführen die Entwickler einen in die Mitte der 90er Jahre in die späte Punkrock-Bewegung, speziell Riot Grrl. Einige Vertreter der Genres wie Heavens to Betsy, Bratmobile und (die wesentlich jüngeren) The Youngins haben in „Gone Home“ einen Gastauftritt auf diversen Mixtapes, die Katie im Haus findet und abspielen kann. Die musikalische Untermalung des Spiels von Chris Remo ist dagegen eher ruhig und hat leichte Ambient-Anleihen.

„Gone Home“ selbst ist komplett in Englisch gehalten. Dabei liefert Sarah Grayson als Sams Sprecherin einen sehr guten Job ab. Wer des Englischen nicht mächtig ist, kann sich die deutsche Übersetzung herunterladen und nach ~/.config/unity3d/The Fullbright Company/Gone Home/Text/Localized/ kopieren. Die Sprachausgabe bleibt dann natürlich immer noch Englisch, aber durch Untertitel kann man dem Spiel dennoch folgen. Zusätzlich werden auch alle Briefe und Nachrichten durch Overlay-Anzeigen übersetzt.

Fazit

Wie „Dear Esther“ ist „Gone Home“ kein Spiel im eigentliche Sinne. Wer ein Adventure mit zahlreichen Rätseln erwartet, ist definitiv falsch. Der Weg ist das Ziel und das Erleben der Geschichte steht im Vordergrund. Die Entwickler finden dabei einen sehr guten Weg, das vergangene Jahr durch Sams Tagebucheinträge Revue passieren zu lassen. Verschiedene Hinweise im Haus lassen den Spieler auch manchmal auf eine falsche Fährte führen, wobei das Ende nicht zu überraschend ist. Im Gegensatz zu „Dear Esther“ gibt es keinerlei Spekulationsspielraum. Alle Informationen werden dem Spieler dargelegt, wenn er das Haus gründlich durchsucht.

Die Küche lässt auf ein schnelles Verschwinden schließen.
Die Küche lässt auf ein schnelles Verschwinden schließen.

Die Darlegung der Informationen wirkt dabei aber vielleicht etwas aufgesetzt. Zahlreiche Briefe und Notizen liegen offen im Haus herum, wo man sich schon fragt, wieso das von den Akteuren nicht besser weggeräumt wurde. Denn oft ist der Inhalt doch eher der Art, dass jemand anderes nicht davon erfahren sollte. Aber wenn alles gut sortiert an einem Ort liegen würde, wäre auch kein richtiger Spielfluss entstanden.

Bemängelt werden könnte daneben die kurze Spielzeit. Wer das Spiel genießt und wirklich jede Ecke des Hauses durchsucht, ist nach circa drei Stunden am Ende angekommen. Für rund 20 US-Dollar, was das Spiel regulär kostet, ist das dem einen oder anderem zu viel. Auf der anderen Seite bezahlt man für einen 90-minütigen Film auf DVD auch 15 Euro. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob einem das Spiel das Geld wert ist. Das Anschauen des Trailers hilft vielleicht bei der Entscheidungsfindung.

Mir hat „Gone Home“ sehr gut gefallen. Die Auszeichnungen und Nominierungen (u.a. für „Best Narrative“ des Independent Games Festival) sind definitiv verdient. Die kurze Spielzeit kam mir sehr gelegen, so konnte ich das Spiel an einem Abend durchspielen und wurde nicht aus dem Spielfluss gerissen. Der Preis ist im Vergleich zu anderen Spielen vielleicht etwas zu hoch, aber für mich noch okay.

Explizite Positionierung in LaTeX

Mit LaTeX lassen sich zahlreiche Texte und Werke setzen (auch wenn für einige LaTeX ggf. nicht die erste Wahl ist). Für manche Aufgaben benötigt man eine explizite Positionierung von Objekten. Als Beispiel sei die Postererstellung genannt, wo man die einzelnen Textblöcke frei auf dem Blatt verteilen möchte. Der Artikel soll zwei Möglichkeiten für diese Positionierung aufzeigen.

Einleitung

Für die explizite Positionierung bzw. allgemein für das Setzen von Elementen in einem Gitter gibt es für LaTeX zahlreiche Pakete, von denen viele aber sehr speziell sind und nicht allgemein angewendet werden können.

Es werden daher in diesem Artikel nur die Pakete erwähnt, die eine echte explizite Positionierung erlauben. Dies kann entweder in der Form „Setze mir ein beliebiges LaTeX-Element an eine bestimmte Position (X,Y) auf der Seite“ oder auch „Setze ein beliebiges LaTeX-Element relativ zu anderen auf die Seite“.

textpos

Das LaTeX-Paket textpos wurde von Norman Gray erstellt, existiert bereits seit 1999 und wird immer noch gepflegt. Die einfachste Anwendung sieht so aus:

\documentclass{scrartcl}
\usepackage[absolute]{textpos}

\begin{document}
Das ist der normale Text der Seite,
der normalerweise nicht benutzt wird.

\begin{textblock*}{29mm}(45mm,80mm)
Hier steht ein kleines bisschen mehr
Text als in die ganze Box passt.
\end{textblock*}

\end{document}

Durch die Option absolute des Paketes hat man die Möglichkeit, absolute Positionen für die ein einzelnen Textblöcke anzugeben. Ohne die Option beziehen sich alle Positionsangaben auf die aktuelle Position auf der Seite. In dem Beispiel also auf den Absatz nach „… wird.“

Die textblock*-Umgebung stellt danach einen Textblock an der absoluten Position 45 mm (horizontal) und 80 mm (vertikal) auf der Seite dar, wobei ab der oberen linken Ecke gemessen wird. Der Block selbst hat dann eine Breite von 29 mm. Die Höhe der Box wird durch den Inhalt bestimmt, der per Standard im Blocksatz gesetzt wird. Der Inhalt der Box ist beliebig und kann auch Bilder oder anderes enthalten.

Wenn man die Paket-Option showboxes mit angibt, wird die jeweilige Box noch umrahmt. Wenn man das bei obigem Beispiel macht, sieht man auch, dass es ein kleines Problem beim Umbrechen des Textes gibt, da dieser über den Rand hinausgeht. Dies ist bei Blocksatz und solch kleinen Boxen normal, da der maximale Abstand für Wörter sonst nicht eingehalten werden könnte. Vergrößert man die Box oder nutzt \raggedright, \raggedleft oder \centering innerhalb der Box, gibt es keine Probleme mit Umbruch und Trennung des Textes.

Weitere Möglichkeiten des Paketes textpos sind, dass man ein Gridlayout über \TPGrid angeben kann. Über die Nicht-Stern-Umgebung textblock ist es dann möglich, anhand dieses Grids die Boxen zu positionieren. Zusätzlich lässt sich der Ursprung in der linken oberen Ecke über \textblockorigin verschieben, wenn man beispielsweise einen Rand mit beachten möchte. Alle weiteren Funktionen kann man in der Dokumentation nachlesen.

grid-system

grid-system ist ein relativ neues Paket von Marcus Bitzl. Bei der Erstellung des Paketes wurde sich dabei an den Layoutmöglichkeiten von Cascading Style Sheets (CSS) orientiert. Das Paket ermöglicht die Darstellung von mehrspaltigen Textblöcken, die zueinander ausgerichtet sind.

Ein Minimalbeispiel:

\documentclass{scrartcl}
\usepackage{grid-system}

\begin{document}

\begin{row}{3}{2}
  \noindent%
  \begin{cell}{1}
  Das ist ein kleiner Textblock mit
  einer Spalte an sinnlosem Text.
  \end{cell}
  \begin{cell}{2}
  Dieser Textblock nimmt gleich zwei
  Spalten fuer sich in Beschlag.
  \end{cell}
\end{row}

\end{document}

Das Paket stellt zwei neue Umgebungen row und cell zur Verfügung. row erhält dabei zwei Argumente: zum einen die Anzahl an Spalten, die der gesamte Absatz haben soll und zum anderen die Anzahl an dargestellter Zellen. Die Angabe der Zellen ist dabei notwendig, um vorab bestimmen zu können, wie breit jede einzelne Zelle sein soll.

Die Umgebung cell stellt danach eine Zelle dar, die sich auch über mehrere Spalten erstrecken kann, wie das erste Argument angibt. Die Summe der Zellwerte (erster Wert von cell) muss dabei immer gleich der Anzahl an definierten Spalten (erster Wert der row-Umgebung) sein.

Mit grid-system kann man demnach keine absolute Elemente positionieren, aber zur Postergestaltung eignet sich das Paket gut, solange die platzierten Elemente alle gleich hoch sind. Ansonsten wäre textpos vorzuziehen.

Eine Besonderheit ist aktuell (Dezember 2013) noch, dass entweder \parindent den Wert 0 haben muss oder vor die erste Zelle ein \noindent geschrieben werden muss. Andernfalls ragen die definierten Spalten um den in \parindent definierten Werte in den rechten Rand hinein. Eine korrigierte Version steht seit Januar 2014 zur Verfügung.

Wochenrückblick KW 52

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Vorschau auf Ubuntu- und Android-Dualboot

Kurz vor Weihnachten ist eine Entwicklerversion des Dualboot-Features für Ubuntu Touch erschienen. Über den Installer kann man auf seinem Mobilgerät Ubuntu Touch und Android parallel installieren und mit einem simplen Klick zwischen den Systemen wechseln. Die Verwendung ist aber nur für erfahrene Anwender und Entwickler gedacht!

Weitere Quellen: OMG!Ubuntu!, Pro-Linux

Ubuntu Touch wird ggf. Rolling-Release-Distribution

Mark Shuttleworth hat in einem Interview mit PCPro gesagt, dass Mobil-Anwender daran gewöhnt sind, Updates zu bekommen, wenn diese fertig sind. Somit könne es sein, dass man den aktuellen Sechs-Monats-Releasezyklus aufbrechen werde.

Quelle: OMG!Ubuntu!

Ubuntu speichert WLAN-Passworte im Klartext

Auf der Ubuntu-Mailingliste wird über die Sicherheit von WLAN-Passworten diskutiert und wieso diese unverschlüsselt für Root lesbar unter /etc abliegen und nicht im verschlüsselten Homeverzeichnis. Andere Blogger haben sich dem Thema auch angenommen und sagen, dass dies alles gar nicht so schlimm ist.

Quelle: Linux-Magazin

Full Circle Magazine 80 erschienen

Vorgestern ist die neue Ausgabe des englischsprachigen Magazins Full Circle Magazine erschienen. Themen der 80. Ausgabe sind unter anderem

  • Ruby on Rails vorgestellt
  • Python-Programmierung – Teil 50
  • Libre Office – Teil 33: Base und MySQL
  • Logical Volume Manager benutzen
  • JPG nach PDF mit ImageMagick wandeln
  • Inkscape-Tutorial – Teil 20
  • Linux Lab: RAID daheim – Teil 1
  • Review: USB-Mikroskop
  • Vergleich: Deskop-RSS-Feadreader
  • Ubuntu Games: Bastion
  • News, Leserbriefe und mehr

Links: Webseite, Forum und Wiki

Update zum Humble Bundle for PC and Android 8

Wie immer gab es nach einer Woche eine kleine Erweiterung zum Humble Bundle for PC and Android 8. Wer mehr als den Durchschnitt zahlt/e, erhält folgende drei Spiele dazu.

In Solar 2 reist man als Asteroid, Planet oder Schwarzes Loch durch das Weltall und versucht sich zu vergrößern oder alles zu verschlingen. Das Spiel bietet eine offene Welt zum Erkunden, aber auch Missionen, in denen man Aufgaben erfüllen muss.

Solar 2

The Bard's Tale war bereits Teil des siebten Humble Android Bundle. In dem humoristischen Rollenspiel zieht man als Einzelkämpfer durch die Lande und sehnt sich nicht nach Ruhm und Ehr' sondern viel mehr nach Rum und Gold.

Bad Hotel ist eine Art Tower-Defense-Spiel, bei dem man ein Hotel errichtet, was von Möwen, Ratten, Yetis und mehr angegriffen wird. Sowohl akustisch als auch bildtechnisch ist das Spiel besonders.

Bad Hotel

Für Hero Academy gab es zwar auch ein Update, aber jetzt verlangt das Spiel nach einer libsteam_api.so, die nicht mitgeliefert wird.

Für mein nächstes Bundle werde ich es wohl wie folgt machen: Ich gebe exakt einen Dollar und je nachdem, welche Spiele laufen, werde ich entsprechend mehr spenden. Aber dass ich etwas bezahle und dann sehe, dass es nicht funktioniert, ist unschön.

Tux wünscht Frohe Weihnachten

Egal, welcher Religion man angehört und ob man Weihnachten als christliches Fest feiert oder nicht, genießt die Zeit fernab des Computers im Kreise Eure Familie und Freunden.

Um das Posting Linux-relevant zu halten, wünscht Euch Tux auch ein frohes Fest:

Tux

Der Tux wurde von einer Freundin erstellt. An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Christina dafür. :)

PS: Da beim Gewinnspiel zum Free! Music! Contest 2013 niemand mitmachen wollte, kann ich leider keine Weihnachtsgeschenke verteilen. :(

Wochenrückblick KW 51

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubucon 2014 in Katlenburg

Sehr früh wurde der Austragungsort der nächsten Ubucon im Jahr 2014 bekannt gegeben: Katlenburg in der Nähe vom Harz hat den Zuschlag erhalten. Für die Veranstaltung werden noch weitere helfen gesucht.

Erste Alpha-Version von Ubuntu 14.04

Die erste Alpha-Version von Ubuntu 14.04 „Trusty Tahr“ ist für die Ubuntu-Derivate Kubuntu, Xubuntu, Ubuntu GNOME, Edubuntu und UbuntuKylin erschienen. Da es eine Entwicklerversion ist, kann diese noch entsprechend instabil laufen und ist nicht für den Produktiveinsatz gedacht. Von Ubuntu selbst gibt es keine Alpha-Version, da regelmäßige Daily Builds zum Download bereitstehen.

Wahl des Ubuntu Technical Board

Noch bis zum 31. Dezember 2013 läuft die Wahl der Mitglieder zum Ubuntu Technical Board. Wahlberichtigt sind alle Ubuntu-Entwickler. Das Technical Board entscheidet u.a., welche Pakete in Ubuntu enthalten sind, welche Prozesse und Werkzeuge eingesetzt werden, welcher Linux-Kernel oder welche Bibliotheken in Ubuntu Verwendung finden.

Ubuntu User Days im Januar

Ende Januar finden wieder an zwei Tagen die Ubuntu User Days im IRC statt, wozu derzeit nach Vortragenden gesucht wird. In dem zu jedem Release-Zyklus stattfindenden Event sollen Benutzer an Ubuntu herangeführt werden.

Neues rund um Linux

Fedora 20 veröffentlicht

Eine der größeren Linux-Distributionen hat eine neue Version veröffentlicht: Fedora 20. Pünktlich zum 10. Geburtstag erscheint die neue Version für zahlreiche Plattformen.

Quellen: Pro-Linux, heise, Golem, Linux-Magazin

Spielen unter Linux

Humble Bundle for PC and Android 8

Das neue Humble Bundle stellt sechs DRM-freie Spiele für Linux und Android zum Selbstbestimmungspreis bereit. Von Geschicklichkeit bis hin zu Echtzeitstrategie und klassischem Adventure ist alles dabei. Mehr erfährt man im Blogeintrag.

Dota 2 für alle

Der Nachfolger Dota 2 des beliebten Warcraft-3-Mods Dota ist nun offen für alle Spieler. Aufgrund eingeschränkter Serverkapazitäten musste interessierte Spieler oft lange warten, ehe sie sich in das Action-Rollen-Strategiespiel stürzen konnten. Valve hat dies behoben, sodass jeder über Steam mitspielen kann.

Quelle: Golem, Linux Games

Hardware-Ecke

Jollas Smartphone im Online-Handel erhältlich

Jollas Smartphone mit Sailfish OS ist ab sofort für alle EU-Staaten im [http://shop.jolla.com/Online-Shop] erhältlich. Wie letzte Woche berichtet kann sich die Lieferzeit aber etwas verzögern. Besonderheit des Jolla-Smartphones ist die native Ausführung von Android-Apps und das Wechselcover.

Quellen: Pro-Linux, Linux-Magazin

Buch: The Poison Eaters and Other Stories

Titel The Poison Eaters and Other Stories
Autor Holly Black
Sprache Englisch
Genre Fantasy
Herausgeber 2010
Seitenanzahl 145 Seiten, EPUB

Die Kurzgeschichtensammlung „The Poison Eaters and Other Stories“ von Holly Black war Teil des Humble eBook Bundle 2. Das Buch umfasst 12 Geschichten, wovon ich zumindest ein paar kurz anreißen möchte.

„The Coldest Girl in Coldtown“ handelt von einem Mädchen namens Matilda, das von einem Vampir gebissen wurde. Solange sie die nächsten 30 Tage kein Blut trinkt, verschwindet der Virus aus ihrem Körper wieder und sie kann normal weiterleben. Gar nicht so einfach, als ihr Freund Julian und ihre Freundin Lydia sie suchen und sich dafür nach „Coldtown“ begeben – dem abgeriegelten Teil der Stadt, wo die Vampire unter sich leben. Matilda muss entscheiden, ob sie den beiden hilft, dafür aber ggf. vollends zum Vampir wird.

„A Reversal of Fortune“ – Nikkis Hund Boo wird vom Nachbar angefahren und wird wohl nicht überleben. So ein Glück, dass sie auf der täglichen Busfahrt einem mysteriösen Fremden begegnet ist, der ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen und Boo retten kann. Aber natürlich verlangt das eine Gegenleistung – Nikis Seele. Einzig, wenn Niki den Fremden in einem Esswettbewerb schlagen kann, erhält sie Hund und Seele.

„The Night Market“ – Tomasas Schwester Eva wurde von einem „Encanto“ verflucht, weil diese sich über ihn lustig gemacht hat. Um den Fluch zu brechen versucht Tomasa zuerst den Encanto mit Gaben zu bestechen. Als das nicht hilft, geht sie auf den Nachtmarkt und versucht ein Gegenmittel für den Fluch zu finden. Doch der Markt ist gefährlich und es ist fraglich, ob Tomasa von dort wieder entkommen kann.

„Paper Cuts Scissors“ – Justins Freundin Linda versteckt sich nach einem schlimmen Streit in einem Buch; und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie flieht in das Buch selbst und taucht dort als Charakter wieder auf. Um sie zurückzuholen, beginnt Justin Literatur zu studieren und erfährt, dass es einen private Bibliothek gibt, wo in der Nacht alle Charaktere aus ihren Büchern kommen und gemeinsam Partys feiern. Für Justin ist das die Gelegenheit, Linda wieder zurück in die echte Welt zu holen.

Die Geschichten sind alle sehr unterhaltsam, nicht zu blutrünstig und anhand Holly Blacks anderer veröffentlichter Werke sieht man, dass sie in der Regel ein jüngeres Publikum anspricht. Das ist aber nicht schlimm, entsprechend einfach und flüssig lesen sich die Geschichten. Auf Deutsch ist die Sammlung nicht erschienen, soweit ich weiß.

Humble Weekly Sale bietet Puppy Games an

Das ist jetzt aber wirklich die letzte Meldung zum Humble Irgendwas in diesem Jahr …

Gestern gestartet gibt es noch bis nächsten Donnerstag beim Humble Weekly Sales einige Spiele von Puppy Games zum Selbstbestimmungspreis. Die Spiele stehen für Linux, MacOS X und Windows zur Verfügung und sind alle DRM-frei.

„Revenge of the Titans“ ist ein Tower-Defense-Spiel und war bereits im zweiten Humble Indie Bundle enthalten. „Titan Attacks!“ ist der Vorgänger zu dem Spiel, erinnert aber eher an Space Invaders mit dem am Boden horizontal herumfahrenden Panzer. „Droid Assault“ und „Ultratron“ sind Taktik-Shooter.

Als „Bonus-Feature“ wird der Quellcode der Spiele veröffentlicht, wenn mindestens 150.000 US-Dollar zusammen kommen, was gar nicht so unrealistisch ist, da man nach zwölf Stunden schon ein Drittel des Betrags eingenommen hat.

Humble Store Winter Sale

Und gleich noch ein Hinweis auf den Humble Store. Im „Weekly Sale“ gibt es dort die nächsten zwei Wochen immer wieder verschiedene Linux-Spiele zu einem sehr vergünstigten Preis. Wer Limbo, Brütal Legend, Amnesia, FEZ, Dear Esther, Gone Home, Super Meat Boy oder eines der anderen zahlreichen genialen Linux-Spiele noch nicht in seiner Sammlung hat, sollte mal vorbeischauen.

Lustigerweise habe ich mir „Gone Home“ letzten Samstag für 25 US-Dollar auf der Webseite gekauft, wo es das jetzt für 10 US-Dollar gibt. Aber prinzipiell kommt das Geld einem guten Zweck zu Gute. :)