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Intuitives Design

Extra Credits haben eine Folge zum Thema Affordance gemacht, was sich laut Leo am ehesten mit „Aufforderungscharakter“ übersetzen lässt. Die Folge zeigt sehr gut, wie wir intuitiv mit alltäglichen Gegenständen umgehen und wie Spieledesigner dieses Wissen sinnvoll auf die Spielewelt und -steuerung übertragen können.

Empfohlen wurde dabei auch da Buch Design of Everyday Things von Donald A. Norman, was ziemlich interessant klingt. Vielleicht hat ja jemand das Buch gelesen und kann etwas dazu sagen.

Full Circle Magazine 81 erschienen

Heute ist die neue Ausgabe des englischsprachigen Magazins Full Circle Magazine erschienen. Themen der 81. Ausgabe sind unter anderem

  • Sed-Skripte schreiben
  • Python-Programmierung – Teil 51
  • Libre Office – Teil 34: Seitenleiste
  • Sicherheit verbessern mit Lynis
  • Blender-Tutorial – Teil 10a
  • Inkscape-Tutorial – Teil 21
  • Linux Lab: RAID daheim – Teil 2
  • Linux Lab: Backups mit Back In Time
  • Review: LXLE Linux
  • Buchreview: Super Scratch Programming
  • Ubuntu Games: Limbo und Joe Danger 2
  • News, Leserbriefe und mehr

Links: Webseite, Forum und Wiki

Wochenrückblick 04/2014

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Zweite Alpha-Version von Ubuntu 14.04

Die zweite Alpha der im April erscheinenden Ubuntu-Version 14.04 „Trusty Tahr“ ist erschienen und steht für die Version Kubuntu, Xubuntu, Ubuntu GNOME, Edubuntu und Ubuntu Kylin zum Testen bereit. Da es sich um eine Vorabversion handelt, ist diese Version nur für Tester und Entwickler gedacht und nicht für den Produktiveinsatz.

Quelle: Ubuntu Fridge, OMG! Ubuntu!

Zweiter Aufruf zur Ernte

Das Ubuntu Women Project hat einen zweiten Aufruf gestartet, um die Arbeiten an der Seite harvest.ubuntu.com. Die Seite soll dabei helfen, Bugs zu finden, die einfach zu beheben sind. Für den Testlauf werden Personen gesucht, die sich die Webseite anschauen und beurteilen.

Ubuntu Core App Hack Days

Wie David Planella in seinem Blog berichtet, finden derzeit wieder die Ubuntu Core App Hack Days statt. Vom 24. bis zum 30. Januar 2014 nehmen sich die Teams verschiedene Ubuntu Apps vor und verbessern diese. Auf dem Plan stehen unter anderem die Uhr-, Taschenrechner-, Terminal-, Dateimanager-, Music- und Wetter-App.

Erste Ubuntu App Dev Schools angekündigt

Vor zwei Wochen suchte Ubuntu-Community-Manager Jono Bacon weltweit LoCos die Workshops anbieten, in denen die Ubuntu-Community lernt, wie man Ubuntu Apps entwickeln kann. Laut David Planella gibt es jetzt die ersten Angebote, u.a. in Italien und Peru.

Einstieg in den Ubuntu-Touch-Emulator

Wer auf seinem Ubuntu-Desktop-Rechner Ubuntu Apps entwickeln will und kein Smartphone mit Ubuntu Touch sein Eigen nennt, kann den Ubuntu-Touch-Emulator installieren. David Planella beschreibt in seinem Blog die Installation und den Einstieg in die Anwendung.

Ubuntu GNOME 14.04 Wallpaper Contest

Noch bis zum 27. Februar 2014 können Interessierte bei Flickr oder im Ubuntu-Wiki Bilder hochladen, die am Hintergrundbild-Wettbewerb von Ubuntu GNOME 14.04 teilnehmen. Die Bilder der Gewinner werden dann mit der nächsten Version von Ubuntu GNOME im April mit ausgeliefert.

Quelle: OMG! Ubuntu!

Neues rund um Linux

Valve verschenkt Spiele

Auch wenn es schön klingt, gibt es einen Haken, denn man muss Debian-Entwickler sein, um in den Genuss der Spiele zu kommen. Da das neue SteamOS auf Debian basiert, wollte sich Valve wohl erkenntlich zeigen und hat allen Debian-Entwicklern Zugang zu allen vergangenen und zukünftigen Valve-Spielen gegeben, darunter Half Live, Left 4 Dead, Dota und Portal.

Quelle: Linux-Magazin, Golem

Java und JavaScript sind beliebteste Programmiersprache

Zu dieser Erkenntnis kam RedMonk, die anhand von GitHub- und Stack-Overflow-Statistiken berechnen, welche Programmiersprache gerade am angesagtesten ist. Auf Platz 1 und 2 liegen JavaScript und Java, gefolgt von PHP, C#, Python, C++ und Ruby. Dennoch sollte man die Auswertung mit Vorsicht genießen, da nur die zwei genannten Portale untersucht wurden.

Quelle: heise open

Humble Roguelike Weekly Sale

Eine neue Woche – ein neues Humble Weekly Sale. Diesmal steht die Spielesammlung unter dem Thema „Rogue-like“, d.h. rundenbasierte Action-Rollenspiele, wobei auch Echtzeitspiele dabei sind.

Humble Roguelike Weekly Sale

Das neue Humble Weekly Bundle bietet fünf Spiele für Linux, MacOS X und Windows und ein weiteres für MacOS X und Windows. Bis auf ein Spiel sind alle DRM-frei, wie das von den Humble Bundles bekannt ist. Jeder kann den Preis selbst bestimmen und in variablen Anteilen auf die Entwicklerstudios, die Humble-Anbieter, die Electronic Frontier Foundation und die Charity-Organisationen Child's Play verteilen.

Spiele für Linux zum Teil

Paranautical Activity ist ein First-Person-Action-Shooter im Stile von Doom oder Quake. Die Grafik erinnert mit seinen Klötzchen dagegen ein bisschen an Minecraft. Unter Linux hat das Spiel leider noch einen Bug, weil die Steuerung immer zur Decke zieht und man sich nicht bewegen kann.

Dungeons of Dredmor ist ein rundenbasiertes Action-Rollenspiel, dessen Grundspiel bereits im Humble Introversion Bundle enthalten war. Viele Schätze und Monster erwarten einem in den zufallsgenerierten Dungeons. Zum Spiel gibt es auch noch die beiden Erweiterungen „Conquest of the Wizardlands“ und „Realm of the Diggle Gods“ dazu.

Dungeons of Dredmor
Dungeons of Dredmor

Hack, Slash, Loot ist ebenfalls ein rundenbasiertes Action-Rollenspiel, wobei die Grafik wirklich sehr eckig ist. Das Spielprinzip ist auch hier: Raum betreten, Monster töten, Schatz einsammeln.

Wer mehr als 6 US-Dollar zahlt, bekommt noch weitere Spiele dazu, wobei diese nicht alle unter Linux laufen und auch nicht alle DRM-frei sind.

Hack, Slash, Loot
Hack, Slash, Loot

The Binding of Isaac war bereits im Humble Indie Bundle 7 enthalten. Man spielt darin Isaac, der von seiner Mutter im Keller eingesperrt wurde und dort zahlreiche Monster bekämpfen muss.

Teleglitch ist ein Top-Down-Shooter mit Pixelgrafik. Das Spiel sieht interessant aus, gibt es aber nur über Steam und nicht als DRM-freie Downloadvariante.

Das Spiel Sword of the Stars: The Pit dagegen gibt es nur für Windows, auch wenn es DRM-frei ist.

The Binding of Isaac
The Binding of Isaac

Bis auf „Sword of the Stars“ gibt es zu allen Spielen den Soundtrack als MP3 und bei „Dungeons of Dredmor“ und „Teleglitch“ auch als verlustloses FLAC-Format zum Download.

Die Spiele sind alle in Englisch, was vor allem bei den Action-Rollenspielen für Nicht-Englisch-Sprachler unglücklich ist.

Bundle erwerben

Die Spiele stehen nach dem Kauf für Linux als Direkt-Download oder BitTorrent-Link zur Verfügung. Ebenso gibt es für alle Spiele Steam-Keys (für Teleglitch) sogar ausschließlich.

Bezahlen kann man wie immer über Kreditkarte, Paypal, Google Wallet, Amazon Payments oderBitcoin. Das Angebot besteht noch bis zum 30. Januar 2014.

Achtung: Vor dem Kauf sollte man zu allen Spielen die Systemvoraussetzung für Linux lesen.

Meinung zum Bundle

Meh … mehr bleibt fast nicht zu sagen. Von den sechs Spielen im Bundle läuft eines nur unter Windows (Sword of the Stars), eins nur über Steam (Teleglitch), eins hat einen Bug und ist unspielbar (Paranautical Activity) und zwei waren bereits in einem Bundle (Binding of Isaac und Dungeons of Dredmor). Effektiv bleibt also nur ein neues Spiel (Hack, Slash, Loot), dass aber nicht wirklich gut aussieht. Insgesamt ist das Bundle für Linux-Spieler nicht wirklich viel wert.

Ach, im übrigen teste ich alle Spiele kurz an, bevor ich darüber schreiben – soweit mir das möglich ist. Teleglitch werde ich zum Beispiel wegen Steam-Bindung nicht testen.

Film: The Wolf of Wall Street

Titel The Wolf of Wall Street
Genre Komödie, 2013
Darsteller Leonardo DiCaprio, Jonah Hill, Margot Robbie, Matthew McConaughey, Kyle Chandler
Regisseur Martin Scorsese
Länge 180 min
Trailer deutscher Trailer

Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) will an der Börse großes Geld verdienen. Dumm nur, dass er damit am 19. Oktober 1987 beginnen will, als die Börse den größten Crash seit 1929 erfährt. Auf Jobsuche entdeckt Belfort, dass man auch mit preisgünstigen Aktien (Penny Stocks) Geld verdienen kann. In einer Garage baut er ein kleines Börsenimperium auf, wobei nicht immer alles mit legalen Dingen zugeht, was auch bald das FBI auf ihn aufmerksam werden lässt.

„The Wolf of Wall Street“ basiert auf der Biographie von Jordan Belfort. Wie man im Kino-Abspann aber lesen kann, wurde einige Szenen zur Dramaturgie etwas ausgeschmückt – was definitiv der Fall ist. Stellenweise ist der Film arg überzogen, wirkt als Komödie aber dennoch sehr gut. Vor allem die ersten zwei Stunden kann man sehr viel lachen. Danach flacht der Film etwas ab und man würde sich wünschen, Scorsese hätte ihn etwas verkürzt. Der Film wird dann ernster und etwas langsamer und macht nicht mehr so viel Spaß wie davor.

Leonardo DiCaprio hat für seine Darbietung den Golden Globe bekommen, sicherlich zu Recht. Die Emotionen, die er hier als Schauspieler herüberbringt, sind großartig. Einige seiner Drogenszenen haben etwas an Jim Carroll - In den Straßen von New York erinnert. Und eine bestimmte Szene im Film erinnert schon stark an Slapstick, war aber auch zum Wegschmeißen.

„The Wolf of Wall Street“ ist aber nicht für jeden geeignet. Die Themen Geldbetrug, Drogen und Sex bestimmen den Film und so haben es die 506 „Fuck“-Aussprüche (das sind 2,8 pro Minute) es sogar zu Jimmy Kimmel geschafft. Teilweise muss man schon hart im Nehmen sein, Dennoch handelt es sich nicht um Fäkalhumor, sondern bleibt immer über der Gürtellinie. Der Humor ist eben nur sehr sehr schwarz.

Unterhaltsam war der Film, die Zielgruppe muss aber passen. Wer mit Sexszenen in einem Flugzeug (und ich meine das ganze Flugzeug) und exzessiven Drogenorgien kein Problem hat bzw. darüber lachen kann, wird sicherlich gut unterhalten.

Humble Audiobook Bundle

Mal wieder eine neue Idee von den Humble-Machern. Das Humble Audiobook Bundle enthält fünf Hörbücher und drei weitere, wenn man mehr als den Durchschnitt (aktuell 5,90 US-Dollar) zahlt. Als Genre gibt es eine bunte Auswahl aus Thriller und Fantasy zum Lesen.

Die MP3-Audiodateien sind DRM-frei. Jeder kann den Preis selbst bestimmen und in variablen Anteilen auf die Hörbuch-Macher, die Humble-Anbieter, die Electronic Frontier Foundation und die Charity-Organisation Worldreader aufteilen. Das Angebot besteht noch bis zum 4. Februar 2014.

Ich selbst höre keine Hörbücher, da ich das Buch lieber selbst lese. Dennoch ist das ein sehr nettes Angebot. Sollte es nächste Woche noch erweitert werden, kaufe ich es vielleicht doch noch.

Kein Linux => Kein Amazon

Gerade habe ich folgende Nachricht an den Amazon-Kundendienst verfasst:

Guten Abend,

auch wenn ich freundlichen und hilfreichen Support mit meinem „Problem“, ein paar MP3s auf meinem Linux-Rechner herunterladen zu können, erhalten habe, ziehe ich die Konsequenz aus der fehlenden Linux-Unterstützung und werde vorerst nichts mehr bei Amazon kaufen und auch allen Linux-Nutzern empfehlen, kein Amazon mehr zu nutzen.

Für eine Firma Ihrer Größe ist es eigentlich schon beschämend, wie Sie Linux-Nutzer abspeisen. Und das in meinen Augen ohne Grund. Es sollte technisch ohne Probleme möglich sein, die AMZ-Dateien, die direkt nach einem Kauf zum Download angeboten werden, auch noch nachträglich anzubieten. Dennoch bekommt man nur den Hinweis, dass kein Linux unterstützt wird und man die Lieder einzeln herunterladen soll.

Sollten Sie hier irgendwann einmal eine Besserung erzielen, schreiben Sie mir. Dann schaue ich auch gerne wieder bei Amazon vorbei.

Mit freundlichen Grüßen

Hintergrund ist diese Diskussion. Nach dem Aufräumen des Artikels Amazon MP3-Downloader blieb nicht mehr viel übrig. Egal, welche Tricks ich angewendet habe, was die Änderung des User Agent im Browser oder irgendwelche Cookies angeht, ich landete immer in einer Sackgasse, wenn es darum ging, mehr als eine gekaufte MP3 herunterzuladen. Auch im Netz finde ich keine aktuelle Anleitung, die funktioniert. (Ggf. gibt es ja doch noch etwas, was ich nicht versucht habe. Aber auch dann kann es nicht sein, dass Amazon den Linux-Nutzern das Leben so erschwert.)

Als Konsequenz werde ich bei Amazon nichts mehr kaufen. Das heißt, keine MP3s und auch sonst nichts anderes mehr. Anders lernen die es ja nie und Alternativen gibt es ja genug, wo man Bücher, Videos oder sonstige Dinge im Netz bestellen kann.

Sollte noch jemand eine Seite kennen, auf der man DRM-freie Musik kaufen und vor allem auch einfach auf dem Rechner abspeichern kann (auch nach einem halben Jahr noch), kann er dies ja in den Kommentaren posten. Ich weiß, dass noch andere daran interessiert sind.

Wochenrückblick 03/2014

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Termin für die Ubucon 2014

Die Ubucon-Organisation hat den Termin für die Ubucon 2014 bekanntgegeben. Die Ubuntu-Konferenz findet vom 17. bis 19. Oktober 2014 in Katlenburg statt. Hierfür werden auch noch weitere Helfer gesucht. Zusätzlich wurde der Call for Papers eröffnet.

Mehr Informationen gibt es in den beiden Ikhaya-Artikeln.

Aufruf zur Übersetzung von Ubuntu Touch

David Planella hat dazu aufgerufen die Übersetzung von Ubuntu in Launchpad voranzutreiben, sodass auch kommenden Smartphones mit Ubuntu Touch die jeweilige Landessprache anzeigen können. Die deutsche Übersetzung ist dabei in fast allen Applikation zu 100% abgeschlossen.

Ubuntu Advocacy Kit braucht Hilfe

Das Ubuntu Advocacy Kit soll Informationen und Materialien für Ubuntu-Verfechter zur Verfügung stellen, meist sind dies die LoCos. Das Material ist aber nicht ganz aktuell und so ruft Ubuntu-Community-Manager Jono Bacon zur Mithilfe auf. Gesucht werden Schreiber, Programmierer, Grafiker und sonstige Ubuntu-Nutzer.

Ubuntu-Touch-Support nur noch für Nexus 4

Ab Ende Januar wird die Unterstützung für zahlreiche Nexus-Mobilgeräte seitens Canonical eingestellt. Offiziell werden dann als Smartphone nur noch das Nexus 4 und als Tablet das Nexus 7 von 2013 unterstützt. Mit der Entscheidung will man sich auf die zwei Referenzgeräte konzentrieren. Die Ubuntu-Touch-Images werden aber wohl auch weiterhin von der Community für andere Nexus-Modell gepflegt.

Quelle: OMG!Ubuntu!

Ubuntu als sicherstes Betriebssystem für Einsatz im Außendienst gewählt

Die britische IT-Sicherheitsbehörde CESG hat zahlreiche Desktop- und Mobilbetriebssysteme auf die Eigenschaften VPN, Festplattenverschlüsselung, Secure Boot, Sicherheit und Aktualisierung untersucht, darunter u.a. Windows, Android, iOS, Mac OS X, Chrome OS und Ubuntu. Von allen Systemen erzielte Ubuntu 12.04 LTS die meisten Punkte in allen Bereichen.

Mehr Informationen gibt es im Ikhaya-Artikel.

Weitere Quellen: Linux-Magazin, Pro-Linux

Kein Ubuntu-Phone in 2014

In einer „Ask Me Anything“-Session auf Reddit hat Ubuntu-Community-Manager Jono Bacon erzählt, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass das Ubuntu Phone vor 2015 flächendeckend auf dem Markt vertreten sein wird. Auch wenn Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth kürzlich verkündet hat, einen Hersteller für das Ubuntu Phone gefunden zu haben, wird es also noch eine Weile dauern, bis man so ein Gerät in den Händen halten kann.

Quellen: Linux-Magazin, Golem, Pro-Linux

Canonical macht mehr Verluste

Canonical, die Firma hinter Ubuntu, hatte im Jahr 2013 ca. 65,7 Millionen US-Dollar Einnahmen, was ca. 8,9 Millionen US-Dollar mehr sind als im Vorjahr. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben aber, sodass sich die Verluste von 11,1 Millionen auf 21,3 Millionen erhöht und damit fast verdoppelt haben. Alle Zahlen können im Finanzbericht nachgelesen werden.

Quellen: heise open, Pro-Linux

Neues rund um Linux

Publikumsabstimmung zu den Linux New Media Awards 2014

Wie jedes Jahr werden im März 2014 auf der Cebit zahlreiche Preise von der Medialinx AG für Linux- und Open-Source-Projekte vergeben. Bis zum 28. Januar 2014 läuft auch noch eine Online-Abstimmung, bei der das Publikum die „Beste Linux-Desktopumgebung“ wählen kann. Zur Auswahl stehen neben GNOME, KDE, LXDE und Xfce auch andere Umgebungen wie Cinnamon oder MATE.

Quelle: Linux-Magazin

ODF auch als Standardformat in der EU

Das von Microsoft entwickelte Dateiformat OOXML wurde in der EU bisher als Standard für den Dateiaustausch angesehen. Eine schwedische Politikerin fragte letztes Jahr nach, wieso immer noch an einem Standard festgehalten werde, den nicht viele Programme vollständig implementieren. Als Reaktion wurde nun auch das standardisierte OpenDocument-Format für die Dateiaustausch empfohlen.

Quellen: Linux-Magazin, Pro-Linux

Hardware und Mobiles

Blackphone soll Privatsphäre schützen

Geeksphone und das Unternehmen Silent Circle haben sich zusammengeschlossen, um ein Smartphone namens Blackphone herauszubringen, dass mehr Wert auf Datenschutz und Kontrolle durch die Benutzer legt. Hierzu soll ein neues Betriebssystem PrivatOS auf Basis von Android zum Einsatz kommen. Mehr Informationen zum Smartphone soll es auf der Mobile World Congress 2014 im Februar geben.

Quelle: Pro-Linux

Steam-Controller überarbeitet

Der von Valve entwickelte SteamController wurde überarbeitet und verändert sein Layout sehr. Der Touchscreen in der Mitte des Controllers ist weggefallen, dafür gibt es nun zwei separate Steuerkreuze. Erhalten bleiben die beiden runden Touchpads, die die bisherigen Analogsticks der gängigen Controller ersetzen sollen.

Quelle: Pro-Linux

Details zum Firefox-OS-Tablet

Mozilla hat weitere Informationen zum ersten Tablet mit Firefox OS veröffentlicht. So sind im Tablet ein Quad-Core-Prozessor mit 1 GHz und 2 GB Speicher verbaut, das Display misst 10 Zoll mit einer Auflösung von 1280x600 Bildpunkten. Das erste Tablet soll das Infocus New Tab F1 sein, was aber hauptsächlich für Entwickler und Tester gedacht ist.

Quellen: Pro-Linux, heise open, Golem

DANTE-Frühjahrstagung in Heidelberg

Die DANTE-Frühjahrstagung findet dieses Jahr in Heidelberg statt. Vom 11. bis 14. April 2014 treffen sich alle TeX-Interessierten aus dem deutschsprachigen Raum (und manchmal auch darüber hinaus), um Vorträge und Tutorien zum Thema TeX und LaTeX zu hören.

Dieses Jahr ist sogar eine Besonderheit, da der Deutsche Anwendervereinigung TeX e.V. 25 Jahre alt wird. Am 14. April ist es soweit, weswegen der Termin diesmal auch etwas besonders von Freitag von Montag geht.

Der Call for Papers ist gestartet und es können noch Vorträge eingereicht werden. Im Anschluss an die Tagung soll es sogar einen Tagungsband geben.

Ich nehme natürlich wieder teil und halte einen Vortrag zum Thema „Registerhaltiger Satz mit LaTeX“, weil wir das bei freiesMagazin benutzen. Nur die Beispiele nerven gerade etwas, weil TeX mal wieder nicht so will wie ich, was die Abstände angeht … :(

Jeder, der mit LaTeX zu tun hat, sollte versuchen zu kommen. Heidelberg liegt vielleicht nicht ganz zentral in Deutschland, ist aber ein schönes Städtchen und einen Besuch wert.