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Full Circle Magazine 85 erschienen

Gestern ist die neue Ausgabe des englischsprachigen Magazins Full Circle Magazine erschienen. Themen der 85. Ausgabe sind unter anderem

  • Benutzung von Git und GitHub
  • Python-Programmierung – Teil 54
  • Libre Office – Teil 37
  • Grub2 und Multibooting – Teil 1
  • Blender-Tutorial – Teil 11b
  • Inkscape-Tutorial – Teil 24
  • Arduino
  • Review: Ubuntu 14.04 und Kubuntu 14.04
  • Was sind Alt-coins?
  • Ubuntu Games: The Impossible Game und Strike Suit Zero
  • News, Leserbriefe und mehr

Links: Webseite, Forum und Wiki

Die Teile „Blender-Tutorial – Teil 11b“ und „Inkscape-Tutorial – Teil 24“ sind neu, tragen aber den gleichen Titel wie letzten Monat. Da wurde wohl der Zähler nicht hochgezählt.

Film: The Lego Movie

Titel The Lego Movie
Genre Animation, 2014
Sprecher Chris Pratt, Will Arnett, Elizabeth Banks, Alison Brie, Liam Neeson, Will Ferrell, Morgan Freeman
Regisseur Phil Lord, Christopher Miller
Länge 100 min
Trailer Trailer

Emmet Brickowoski (Chris Pratt) ist ein ganz normaler Lego-Arbeiter. Sein Tag ist von vorne bis hinten geregelt: Morgens Aufstehen und Sport nach Anleitung, dann zur Arbeit und Lego-Steine ab und nach Anleitung wieder aufbauen und abends lacht er wie alle anderen über die Comedy-Sendung „Where are my pants?“, denn „Everything is Awesome“. Doch das ändert sich, als er auf Wildstyle (Elizabeth Banks) trifft – nein, sie ist kein DJ. Sie entführt ihn in eine Zwischenwelt außerhalb seines normalen Lego-Alltages und zeigt ihm Piraten, Weltraumhelden und Batman (Will Arnett). Jeder hält Emmet für den Auserwählten, der alle Lego-Männchen und -Frauchen von der Bedrohung des böse Lord Business (Will Ferrell) befreien soll. Doch Emmet fühlt sich gar nicht so besonders …

Lego ist großartig! Seit 1932 begeistert die Firma mit seinen Steinchen Jung und Alt – okay, hauptsächlich Jung. Mit zahlreichen großartigen Lego-Spielen wurden in den letzten Jahren die Zielgruppe noch mehr erweitert. Und da ist es nicht verwunderlich, dass jetzt auch ein Film daraus gemacht wurde. Und passend zum Schema ist dieser ebenfalls sehr gut.

Natürlich erinnert die Story sehr stark an Matrix, was aber beabsichtigt war, denke ich. Die Abwechslung zwischen traurigen Momenten, lustigen und Spannung ist sehr gut gelungen, auch wenn man sich am Anfang etwas mehr Humor zum Einstieg gewünscht hätte. Vor allem aber das überraschende Ende macht dem Film zu etwas Besonderem. Daneben kriegt man den Song „Everything is Awesome“ einfach nicht mehr aus dem Kopf … ;)

Insgesamt ein sehr guter Film für Kinder, Lego-Film-Freunde und Lego-Spieler aller Art!

Wochenrückblick 21/2014

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Jono Bacon verlässt Canonical

Ubuntu-Community-Manager Jono Bacon verlässt am 29. Mai 2014 Canonical, um eine neue Herausforderung anzunehmen, wie er in seinem Blog schreibt. Die Community verliert damit ihre Schnittstelle zu Canonical, der Firma hinter Ubuntu.

Mehr Informationen gibt es im Ikhaya-Artikel.

Weitere Quellen: Pro-Linux, Linux-Magazin

Neues rund um Linux

China verbannt Windows 8 aus den Behörden

Aus Sicherheitsgründen, weil Windows XP nicht mehr von Microsoft unterstützt wird, hat Chinas Regierung Windows 8 auf allen Behörden-Rechner verbannt und erlaubt dessen Installation nicht mehr. Damit will man sich nicht mehr von einem großen Konzern und dessen Update-Politik abhängig machen. Viele sehen hierin eine Chance für das chinesische Ubuntu Kylin offiziell in den Behörden zum Einsatz zu kommen.

Quellen: OMG!Ubuntu!, heise, Golem

Chat-Verschlüsselung via XMPP/Jabber

Das XMPP-Protokoll (oft auch „Jabber“ genannt) erfreut sich bei zahlreichen Nutzern großer Beliebtheit. Einige Anbieter der dezentral verteilten Jabber-Server hatten sich im November zu einem Manifest entschlossen, das Netz sicherer zu machen und nur noch gesicherte Verbindungen zuzulassen. Dieser Woche wurde das Vorhaben umgesetzt. Dies ist aber nur ein erster Schritt. Echte Kommunikationssicherheit erhält man nur durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung über OTR.

Quelle: heise

Spielen unter Linux

Native-Linuxunterstützung der Unreal-Engine

Epic Games haben diese Woche verkündet, dass Linux für die Unreal-Engine 4 besondere Unterstützung erfährt. So soll es vor allem Entwicklern, die Windows oder MacOS X bei sich einsetzen, sehr leicht gemacht werden, ihre Programme auch unter Linux laufen zu lassen. Daneben dankt Epic Games auch der Linux-Community für die bisherige Unterstützung.

Quellen: OMG!Ubuntu!, Pro-Linux, Golem, Linux-Magazin

Sir, You Are Beeing Hunted veröffentlicht

Das etwas andere Spiel ist Sir, You Are Being Hunted, in dem man als Mensch vor britischen Gentleman-Roboter fliehen muss, die einen als Sport jagen. Das Spiel wurde nun auch für Linux offiziell veröffentlicht.

Quelle: LinuxGames

Wargame: Red Dragon für Linux

Das Echtzeitstrategie-Spiel „Wargame: Red Dragon“ hat im letzten Update auch eine Unterstützung für Linux erfahren und ist über Steam verfügbar. In dem Spiel kämpft man als eine von 17 Nationen auf Seiten der NATO oder des Warschauer Pakts in einem alternativen 1991.

Quelle: LinuxGames

The Witcher 2 für Linux

Auf Steam ist „The Witcher 2“ nun auch für Linux verfügbar. In dem RPG übernimmt man die Rolle des Hexers Geralt von Rivia, der sich in Temeria gegen zahlreiche Monster und politische Intrigen zur Wehr setzen muss. Das Spiel ist dabei aber keine native Version, sondern nutzt den Wrapper eON von Virtual Programming, was anscheinend zur Folge hat, dass nur NVIDIA-Grafikkarten unterstützt werden.

Quellen: LinuxGames, Golem

Metro 2033 und Last Light kommen im Sommer

Die auf Basis des Romans von Dmitry Glukhovsky erschienen post-apokalyptische First-Person-Shooter Metro 2033 und der Nachfolger Last Light erscheinen im Sommer in einer überarbeiteten Version. Diese wird dann auch Linux unterstützen. Beide Titel können bei Steam vorbestellt werden.

Quelle: LinuxGames

In-Home-Streaming von Valve kommt

Valve testet bereits seit einigen Monaten das In-Home-Streaming, bei dem Spiele auf einem Rechner ausgeführt und per Netzwerk auf anderen Geräten (z.B. Notebooks oder Tablets) dargestellt werden. Die Testphase wurde nun verlassen und jeder Steam-Nutzer kann die Funktion in Anspruch nehmen. Derzeit setzt der Spielrechner noch zwingend Windows voraus, das Zielgerät kann aber Linux enthalten.

Quellen: Pro-Linux, Linux-Magazin, heise, LinuxGames

Hardware und Mobiles

Open-Hardware-Notebook Novena erfolgreich finanziert

Über die Crowdfunding-Plattform Crowd Supply wurde das Open-Hardware-Notebook namens Novena erfolgreich finanziert. Das angestrebte Ziel von 250.000 US-Dollar wurde mit über 700.000 US-Dollar weit übertroffen. Erste Geräte soll es zum Jahresende geben.

Quellen: Pro-Linux, Golem

Mini-Linux-Rechner VoCore

Auch wenn die Crowdfunding-Kampagne noch läuft, ist der VoCore bereits finanziert. Es handelt sich dabei um eine 2,5cm x 2,5cm kleine Platine, auf der verschiedene Anwendungen wie z.B. ein Router oder eine Robotersteuerung laufen kann. Das Gerät selbst kostet nur 20 Euro und man erhält dafür neben der Software auch das komplette Hardware-Design.

Quellen: Golem, Linux-Games

Fairphone wieder verfügbar

Das Fairphone wirbt damit, dass es zur fairen Bedingungen für alle Lieferanten und Hersteller erzeugt wurde. Dies kam im letzten Jahr so gut an, dass die ersten 25.000 Geräte sehr schnell ausverkauft waren. Jetzt gibt es weitere 35.000 Geräte, die zum Preis von 310 Euro vorbestellt werden können. Die Auslieferung soll im Juli erfolgen.

Quelle: heise

Update: OSM-Radkarten selbst erstellt

Nach einem Jahr steht wieder eine Radtour an und ich benötige eine neue Karte von OpenStreetMap. Daher ein kurzes Update zum eigentlichen Artikel.

Benötigte Pakete

Neben dem Paket ant wird nun auch ant-contrib benötigt, sonst erhält man eine Fehlermeldung der Art:

dropping /usr/share/java/ant-contrib.jar from path as it doesn't exist

[taskdef] Could not load definitions from resource net/sf/antcontrib/antlib.xml. It could not be found.

BUILD FAILED

/home/dee/Downloads/radkarte/build.xml:36: Problem: failed to create task or type math

Speicherort

Die fertigen gepackten Karten liegen nun unter build/dist/.

Höhenlinien

Die Höhenlinien sind nicht mehr Teil des Skriptes und müssen nicht mehr deaktiviert werden.

Grenzen deaktivieren

Aktuell (24.05.2014) werden die vorkompilierten Grenzen von navmaps.eu nicht gefunden. Leider merkt das Skript dies nicht und bricht erst sehr spät ab. Aus dem Grund sollte man diese Zeilen entfernen (tauchen jeweils 2x auf):

<arg value="--precomp-sea=${basedir}/${cachedir}/downloads/precomp_sea.zip"/>

<arg value="--bounds=${basedir}/${cachedir}/downloads/precomp_bounds.zip"/>

Andere Region generieren

Wenn man eine andere Karte als Deutschland generieren will (z.B. nur ein bestimmtes Bundesland), muss man den Downloadpfad und -dateiname anpassen:

<property name="dl_path" value="europe/germany/"/>

<property name="dl_region" value="saarland"/>

Karten-ID ändern

Die Karten-ID steht nun an einer zentralen Stelle:

<property name="family_id_base" value="5900"/>

Für eine andere Karte auf dem gleichen Garmin-Gerät also einfach nur die ersten beiden Ziffern der 5900 ändern, also dann "6000", "6100" etc. setzen.

Versionsdowngrade eines Paketes

Weil ich eben länger darüber grübeln musste …

Vor einiger Zeit installierte ich mir für mein Xfce den Compositor Compton aus einem PPA für Ubuntu 12.04 LTS. Nach einem Test, der auch gut war, hatte ich ihn aber nicht mehr benutzt und vergessen. Das PPA hatte ich wie immer gleich deaktiviert, damit keine weiteren Updates darüber hereinkommen.

Heute wollte ich das Paket libqt-opengl-dev mit Synaptic installieren und wunderte mich, dass dabei ein Teil meines Systems deinstalliert werden sollte, u.a. Eye of Gnome, Tellico, Wine und auch der Xserver. Stattdessen wurden Raring-Pakete und Wayland angewählt.

Nach längere Suche kam ich darauf: libqt-opengl-dev benötigt als Abhängigkeit auch libgl1-mesa-dev und dieses wiederum benötigt libgl1-mesa-glx. „Natürlich“ müssen die Versionen zusammenpassen und da lag das Problem. libgl1-mesa-glx lag aus dem PPA in Version 9.0.0 vor, libgl1-mesa-dev dagegen konnte nur als 8.0.4 installiert werden. Als Alternative zu 8.0.4 gab es aber auch Raring-Pakete zur Auswahl. Und dieses wählte er dann auch mitsamt der Konsequenz der Deinstallation unpassender Pakete.

Als Lösung musste ich also nur Compton deinstallieren und libgl1-mesa-glx auf 8.0.4 downgraden. Eine Deinstallation des Pakates ging nicht, da auch dies einen Teil des Systems entfernt hätte. Ein Downgrade über „Paket -> Version erzwingen“ hatte leider den gleichen Effekt.

Daher habe ich es mit apt-get auf der Konsole gemacht und dabei auch gesehen, dass noch mehr Pakete auf Version 8.0.4 heruntergesetzt werden mussten:

$ sudo apt-get install libgl1-mesa-glx=8.0.4-0ubuntu0.7 libglapi-mesa=8.0.4-0ubuntu0.7 libglapi-mesa:i386=8.0.4-0ubuntu0.7

Das deinstallierte mir zwar immer noch einige Pakete wie die ia32-libs und Wine, aber diese sind für das System ja nicht wichtig und ich konnte sie nach dem Downgrade erneut installieren.

PS: Und das alles nur, weil ich eine neue Version von QLandkarte GT kompilieren will, das ich wiederum nur brauche, weil OpenRouteService mal wieder down ist …

Wochenrückblick 20/2014

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubuntu 12.10 nicht mehr unterstützt

Seit dieser Woche, genauer dem 16. Mai, wird Ubuntu 12.10 „Quantal Quetzal“ nicht mehr von Canonical mit Updates unterstützt. Damit ist allen Benutzern dieser alten Version dringend angeraten auf eine neuere Version wie Ubuntu 13.10 zu wechseln und da dessen Unterstützungszeitraum ebenfalls im Juli 2014 ausläuft gleich weiter auf Ubuntu 14.04 LTS zu gehen.

Mehr Informationen gibt es im Ikhaya-Artikel.

Weitere Quellen: Ubuntu Fridge, OMG!Ubuntu!

The Orange Box von Canonical

Nicht nur Spielhersteller Valve hat eine Orange Box, auch Canonical präsentierte seine Orange Box diese Woche. Es handelt sich dabei um eine mobilen Rechencluster, die Kunden einsetzen können, um OpenStack zu testen. Jede Box besteht aus 10 Knoten mit jeweils 4 Kernen, 16 GB RAM und einer großen SSD. Vorinstalliert ist Ubuntu 14.04 LTS, MAAS und Juju. Zusätzlich bietet Canonical Firmen an, die Box für zwei Wochen auszuleihen und zu testen.

Weitere Informationen gibt es in Dustin Kirklands Blog.

Quellen: Pro-Linux, heise, Golem, Linux-Magazin

Desktop-Version mit Unity 8 geplant

Da sich Canonical bisher mit der Entwicklung von Unity 8 hauptsächlich auf mobile Endgeräte beschränkte, ist nun angedacht eine angepasste Desktop-Version zu erstellen. Abhängig ist das ganze Vorhaben von Canonicals eigenem Display-Server Mir, da Unity 8 diesen zwingend voraussetzt. Offen sind zahlreiche Fragen wie zum Beispiel die Behandlung der Click-Apps.

Quellen: OMG!Ubuntu!, Golem

Ehrenplatz für Ubuntu-App-Entwickler

Mit Ubuntu Pioneers will Canonical die ersten 200 Entwickler ehren, die für Ubuntu Apps entwickelt und damit Pioniergeist gezeigt haben. Derzeit enthält die Seite bereits die ersten 117 Namen und Links auf die umgesetzten Apps.

Quelle: Ubuntu Developer Blog

Ubuntu Dualboot in neuer Version

Ubuntu Dualboot ist für Entwickler gedacht, die Ubuntu und Android gleichzeitig auf ihrem mobilen Gerät installieren wollen. Die neue Version namens M9 bringt eine erweiterte Upgrade-Funktionalität mit sowie eine Sideload-Funktion, die Updates nur aus schnellen Netzwerken herunterlädt und diese erst später installiert.

Quelle: Ubuntu Developer Blog

Erfolg für Ubuntu Kylin 14.04 LTS

Die LTS-Version des chinesischen Ubuntu Kylin ist laut Aussagen von Canonical ein voller Erfolg. Bisher haben über eine Million Menschen das für China angepasste Ubuntu heruntergeladen. Zusätzlich hat Canonical dabei gleich erklärt, das mit HP ein OEM-Partner gefunden wurde, der Kylin auf seinen Geräten mit ausliefern will.

Neues rund um Linux

Linux Mint nur noch mit Long-Term-Support

Das auf Ubuntu basierende Linux Mint will in Zukunft nur noch die Updates der LTS-Versionen von Ubuntu mitnehmen. Bisher kam jedes halbe Jahr kurz nach einer neuen Ubuntu-Version auch eine angepasste Linux-Mint-Version heraus. Da die Anpassung aber viel Arbeit kostet, wollen die Entwickler lieber auf die alle zwei Jahre erscheinende LTS-Version setzen und dazwischen eigene Updates herausbringen.

Quelle: Pro-Linux, heise, Golem

Firefox mit DRM-Unterstützung

Mozilla machte sich diese Woche wenig Freunde, als die Firma erklärte, die DRM-Maßnahmen, die mit HTML5 kommen werden, auch in Firefox umzusetzen. Alle anderen Browserhersteller wie Microsoft, Google oder Apple haben diese Umsetzung bereits und Firefox solle dem nicht nachstehen. Mozilla machte sich aber Sorgen um die Freiheit der Nutzer. Die Free Software Foundation zeigte sich sehr enttäuscht von Mozillas Entscheidung.

Quelle: Pro-Linux, heise, Golem, Linux-Magazin

Spielen unter Linux

0 A.D. Alpha 16 veröffentlicht

Das beliebte, freie Echtzeitstrategiespiel 0 A.D. wurde in der Alpha 16 veröffentlicht. Neben der Übersetzung in viele Sprachen (u.a. Deutsch) verbessert die neue Version die KI und den Mehrspielermodus.

Mehr Informationen gibt es im Ikhaya-Artikel.

Update für Stunt Rally

Das Open-Source-Rennspiel Stunt Rally hat ein großes Update erfahren. Alle Strecken wurden erneuert bzw. sind neue Strecken dazu gekommen, die Kamera lässt sich besser einstellen und zahlreiche grafische Verbesserungen sind enthalten. Daneben wurde auch der Streckeneditor um mehr Funktionen erweitert.

Quelle: OMG!Ubuntu!

Open-Source-Shooter Tesseract

Eine erste Version des Shooters Tesseract auf Basis der Sauerbraten-Engine wurde veröffentlicht. Das Spiel selbst bietet unter anderem Capture the Flag und Deathmatch als Spielmodi an. Die Sauerbraten-Engine wurde um neue Rendering-Techniken erweitert.

Quelle: heise

Hardware und Mobiles

Ubuntu-Tablet von Vixtel

Vixtel hat ein 10-Zoll-Tablet mit Android und Ubuntu im Dual-Boot angekündigt. Die Konvergenz, die Canonical anstrebt, will die Firma durch eine Docking-Station erreichen, die das Tablet in einen feststehenden Computer verwandeln. Preis und Datum sowie genaue Hardwaredaten sind noch nicht bekannt.

Quelle: Golem

Typographische Informationen

Letzte Woche bin ich auf den sehr guten Artikel Typografische Fachbegriffe für die Justierung von Buchstabenabständen erklärt gestoßen. Viele Begriffe wie Spacing oder Kerning werden im Detail und anschaulich erklärt.

Ebenso interessant ist auch der etwas ältere Artikel zu Die Top 10 der missverstandenen Typografie-Fachbegriffe, der einigen Mythen aufdeckt.

Allgemein ist die Typografie-Seite jedem zu empfehlen, der sich ein bisschen für Schriften, Typographie und dergleichen interessiert.


„Kerning“, (C) Randall Munroe
unter Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.5

Wochenrückblick 19/2014

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Neues rund um Linux

Internationaler Tag gegen DRM

Am 6. Mai war der International Day Against DRM, ausgerufen von Defective by Design und der Free Software Foundation. Zahlreiche Organisationen haben teilgenommen, bei O'Reilly gab es beispielsweise alle E-Books (natürlich DRM-frei) zum halben Preis. Die FSFE forderte die Europäische Kommission dazu auf, zu verhindern, dass DRM-Maßnahmen in HTML5 integriert werden.

Quellen: Linux-Magazin, Pro-Linux

LXDE + Razor-qt = LXQt

Vor über einem Jahr haben die beiden Teams der Desktop-Umgebungen LXDE und Razor-qt sich zusammengesetzt und wollten gemeinsam eine neue Desktop-Umgebung erschaffen. Herausgekommen ist die erste Betaversion LXQt 0.7. Die Umgebung sieht noch nach LXDE aus, benutzt aber Qt statt GTK im Hintergrund.

Quellen: Pro-Linux, Golem, heise, OMG!Ubuntu!

RedHat gibt „Women in Open Source“-Award aus

RedHat will zum Ende des Jahres einen Preis an Frauen vergeben, die sich in der Open-Source-Szene herausragend engagiert haben. Neben offenen Standards oder Open-Source-Kultur sind auch Qualitätssicherung oder Design sehr wichtig. Im Herbst startet die Nominierungsphase, danach wird es einen Preis von einer Jury geben und einen, der von der Community gewählt wurde.

Quelle: Linux-Magazin

Reset The Net am 5. Juni

Die Free Software Foundation ruft am 5. Juni 2014 zur Aktion Reset The Net auf. Konkret geht es darum, an diesem Tag alles für den Schutz der Privatsphäre im Internet zu tun. Vorrangig will man dies mit dem Einsatz von Verschlüsselungssoftware wie z.B. PGP erreichen.

Quelle: Linux-Magazin

Spielen unter Linux

Nächstes Unreal Tournament für Linux geplant

Die beliebte Ego-Shooter-Serie Unreal Tournament von Epic Games geht in die nächste Runde und soll dabei auch für Linux erscheinen. Das MMO selbst soll dabei am Ende völlig kostenlos sein, Epic will Geld mit von den Benutzern erstellten Add-ons verdienen, indem es die Plattform und Werkzeuge bereitstellt.

Quellen: LinuxGames, heise, OMG! Ubuntu!

Warsow mit neuer Version

Der comichafte First-Person-Shooter Warsow erschien in einer neuen Version 1.5. Neben Charakter- und Map-Überarbeitungen gab es auch Verbesserungen am Animationsmodell. Zusätzliche grafische Verbesserungen am Partikelsystem und an der Spielerkommunikation runden die Änderungen ab. Alle Änderungen findet man im Changelog.

Quelle: Pro-Linux, heise

Neue Grafikengine für SuperTuxKart

Eines der beliebtesten Fun-Racer für Linux ist sicherlich SuperTuxKart. Vor einem Jahr wurde entscheiden, die veraltete Grafik auf die neue Irrlicht-Engine umzuziehen, sodass neben Lichteffekten auch ein paar bessere Werkzeuge zur Streckengestaltung integriert werden können. Die Arbeiten sind aber laut Grafik-Sprecher Jean-Manuel Clémençon noch nicht abgeschlossen.

Quelle: Pro-Linux

Hardware und Mobiles

Pidora 2014 für Raspberry Pi

Mit Pidora 2014 wurde die auf Fedora basierende Distribution für den Raspberry Pi auf den neuesten Stand gebracht. Die Distribution bietet fast alle Pakete, die auch von Fedora 20 bekannt sind. Einige weitere Anpassungen beim Booten oder im Swap-Bereich zeigen aber auch Unterschiede.

Quellen: Pro-Linux, Linux-Magazin

Rezept: Erdbeerkuchen

Rezept Erdbeerkuchen
Zutaten 2 Eier
4 EL Zucker
1 Pk. Vanillezucker
2 EL Wasser
2 EL Öl
7 gestrichene EL Mehl
1 halbes Pk. Backpulver
200 g Vanillepudding
500 g Erdbeeren
250 ml Erdbeersaft
1 Pk. roten Tortenguss
Zeit 45 Minuten

Für den Biscuitboden die Eier, Zucker und Vanillezucker mindestens 5 Minuten auf höchster Geschwindigkeit verrühren. Der Teig muss danach schön schaumig sein. Danach das Wasser und Öl (geschmacksneutrales) hinzugeben und wieder verrühren. Danach Mehl und Backpulver mischen und wieder unterrühren.

Eine Obstbodenform einfetten und mehlen und den Teig darauf geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen lassen. Danach herausnehmen, ein Brett mit etwas Zucker bestreuen und den Obstboden darauf stürzen.

Dann den Pudding entweder anrühren (oder man nimmt Pudding aus dem Becher) und auf dem Boden verteilen.

Die Erdbeeren waschen, die Blätter entfernen und die Erdbeeren halbieren. Dann im Kreis in mehreren Ebenen von außen nach innen den Pudding damit belegen.

Den Erdbeersaft (z.B. aus einer Dose eingelegter Erdbeeren) gemäß Packungsbeilage mit dem Tortenguss verrühren und aufkochen. Danach mit einem Löffel zügig auf den Erdbeeren verteilen.

Erdbeerkuchen

Humble Weekly Bundle: Night Dive Studios (nur für Steam)

Es gibt diese Woche ein interessantes Humble Weekly Bundle mit fünf Spielen für Linux. Da aber alle Spiele an Steam gekoppelt sind, gibt es keinen großen Bericht oder gar Bilder zu sehen, da ich Steam nicht nutze.

Die Spiele stammen alle aus den 1990er Jahren (bzw. kurz davor und danach) und wurden von Night Dive Studios restauriert. Im Paket enthalten sind:

Wer mindestens 5 US-Dollar zahlt, erhält noch:

Und wer mindestens 9 US-Dollar zahlt, erhält noch:

Wären die Spiele nicht nur für Steam und teilweise nicht einmal für Linux, wäre es ein interessantes Bundle. Vor allem „I have no Mouth, and I must scream“ und natürlich „System Shock 2“ wären schön gewesen.