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Buch: The Dream Thief

Titel The Dream Thief
Autor Catherine Webb
Sprache Englisch
Genre Krimi
Herausgeber Atom, 2010
Seitenanzahl 342

In der Stadt London Mitte des 19. Jahrhunderts verschwinden Kinder. Kinder aus Arbeitshäuser oder direkt von der Straße, die niemand vermisst. Doch eines der Kinde, Sissy Smith, taucht an der Tür von Detektiv und Ex-Constable Horatio Lyle auf, um die Hilfe seiner Schutzbefohlenen Teresa „Tess“ Hatch zu suchen. Leider kann Sissy niemand helfen und sie fällt in eine Art Koma. Zusammen mit Tess und „Bigwig“ Thomas Elwick macht sich Horatio Lyle auf, ein Heilmittel zu suchen. Und die Spur führt zum Zirkus …

Seit Horatios letztem Abenteuer The Doomsday Machine ist etwas Zeit vergangen, aber als Leser der ersten drei Bücher war die Reise ins viktorianische London ziemlich leicht zu meistern. Die Charaktere waren alle schon bekannt und mussten nicht extra eingeführt werden. Um so mehr freute es mich, wieder Tess' loses Mundwerk zu hören und Thomas' versnobte Art, mit der er nur helfen will.

Autoren Catherine Webb festigt die Beziehungen der Hauptpersonen, sodass zwischen Horatio und Tess fast so etwas wie eine Vater-Tochter-Beziehung entsteht (auch wenn beide sich darum drücken, es so zu nennen). Und auch eine gewisse Tseiqin kommt wieder vor und verdreht Horatio gehörig den Kopf.

Die Idee der Geschichte geht noch weiter als bei den vorherigen Büchern ins Fantastische hinein, weiß aber die ganze Zeit zu unterhalten und zu begeistern. Sehr gut ist auch, dass zu einem Großteil nicht Horatio Lyle der Hauptcharakter ist, sondern man auch die Wege der anderen Protagonisten verfolgen kann.

Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht, man sollte aber nicht mit dem vierten Teil der Horatio-Lyle-Reihe anfangen, da man die Vorgeschichte schon kennen sollte.

Auf Deutsch sind die Titel im Übrigen nicht verfügbar. Keine Ahnung, wieso diese nicht übersetzt werden. Sprachlich sind sie aber in der Regel auch so gut verständlich. Nur bei Tess' Straßen-Slang kann man mitunter leichte Probleme bekommen.

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