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Neues Update zum Bewerbungsschreiben mit LaTeX

Auf der DANTE-Tagung in Stralsund habe ich eine kurze Vorstellung meiner Bewerbungsvorlage gezeigt, die dato auch schon wieder 3 1/2 Jahre auf dem Buckel hatte. Bei dem Vortrag gab es ein paar Anmerkungen, die ich in eine neue Vorlage ergänzt haben.

Geändert hat sich:

  • weniger LaTeX-interne Befehle, alle definierten Befehle auf Deutsch
  • mehr Kommentare
  • Bild und Unterschrift leicht ausblendbar
  • Anschreiben auch mit „Damen und Herren“ möglich
  • Vergrößerung der Anschreibenseite bei viel Text

Der Download des Archivs ist wie zuvor: bewerbung.tar.gz (58 KB). Die Lizenz wurde auf CC-BY-SA 4.0 aktualisiert.

Nach wie vor freue ich mich über Anregungen und Verbesserungsvorschläge. Eine detaillierte Vorstellung der Vorlage wird es demnächst einmal geben.

Trackbacks

deesaster.org am : Ubucon 2015 in Berlin: Vortrag gewünscht?

Vorschau anzeigen
Anfang des Jahres sah es nicht so, dass es dieses Jahr eine Ubucon geben würde. Es gab nur wenig Bewerbungen, sodass auch mit einer virtuellen Ubucon über IRC oder Videochat nachgedacht wurde. Durch einen kleinen Kommunikationsfehler ging dabei aber die B

www.deesaster.org am : PingBack

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Kommentare

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Dirk Deimeke am :

Vielen Dank für Deine Arbeit.

Wenn ich mal wieder Bedarf habe, komme ich darauf zurück.

sputnik am :

Cool, sieht optisch ganz schick aus (ist ja auch LaTeX :)

Aber ich finde es etwas zu "gesprächig", ich denke dass es von Personalern eher gern gesehen wird wenn Anschreiben und Lebenslauf jeweils nur eine Seite sind.

Auf der anderen Seite stelle ich persönlich mir die Frage ob es wirklich Sinn macht, LaTeX für Bewerbungen zu verwenden. Man ist damit halt auf Papier bzw PDF als Format festgelegt, und es wird immer unüblicher Bewerbungen wirklich auszudrucken. Natürlich kann man PDFs per Mail verschicken (hab ich bisher auch so getan, mit Libreoffice), aber ich denke, dass ein bildschirm-optimiertes HTML/CSS Dokument dann doch irgendwie besser passt. Nur so ein Gedanke.

Mal schauen, vielleicht basiert meine nächste Bewerbung doch auf Deiner Vorlage :)

Dirk Deimeke am :

Ich denke das kommt auf Deine berufliche Laufbahn und auf die Stelle an für die Du Dich bewirbst. Wenn die Bewerbung mehr als nur eine Auflistung der Stationen sein soll, dann reicht eine Seite nicht.

Die Stationen lassen sich ansonsten auch bei Xing (beispielsweise) nachlesen.

sputnik am :

Ich weiß dass es da kein richtig und falsch gibt, ich hab nur meinen Eindruck wiedergegeben. Die "über mich" und die Anlagen-Seite finde ich persönlich zu viel. Ich bastle gerade schon daran, das an meine Vorstellungen anzupassen.

Dee am :

Also Anschreiben sollte definitiv kurz und knackig auf eine Seite. Wobei ich da aber eben im Netz auch schon „perfekte Bewerbungsschreiben“ (eigener Wortlaut) gefunden habe, die das Anschreiben extrem vollpacken. Das würde ich z.B. auf die Motivationsseite auslagern.

Beim Lebenslauf kommt es drauf an, was Du zeigen willst. Bei wissenschaftlichen Berufen ist die Auflistung von Veröffentlichungen mitunter schon wichtig für eine Stelle.

Bzgl. Format: Ist es heute erlaubt – in nicht-kreativen Berufen – eine HTML-Seite zu schicken? Ich bin aus der Bewerbungszeit ja schon raus, aber bei mir war Papier oder eben PDF für Online-Bewerbungen Standard. Allein weil heute jeder Browser anders rendert, Plugins fehlen (kein javaScript aktiv, kein Flash installiert) etc. würde ich nicht darauf setzen, eine HTML-Seite als Bewerbung zu senden.

Wie bei fast allem: In meinen Augen ist die Bewerbung zwar wichtig, aber am Ende Geschmacksfrage. Dem einen Personaler fällt auf, dass es LaTeX ist, der nächste denkt dabei an was ganz anderes. Dem einen ist es zuviel Anschreibentext, der andere kann davon nicht genug bekommen. Der eine will mit Bild, der andere ohne. Und so weiter.

sputnik am :

Ich hab da so etwas https://resume.chmd.fr/ im Kopf, aber ausprobiert hab ich das noch nie. Ich denke schon, dass man sich an der Stelle langsam frei machen kann von den alten Regeln, aber das ist sicher kontrovers.

Dirk Deimeke am :

Bis man sich das sicher ist, lohnt es sich eventuell auch zweigleisig zu fahren.

Die "klassische" Bewerbung per E-Mail als PDF mit dem Hinweis, dass der Inhalt auch Online zu finden ist. Dann lohnt es sich eventuell zu tracken, ob die Online-Bewerbung aufgerufen wird.

Dirk Deimeke am :

Nachtrag:

Ich finde diese Lösung hier - http://david-badura.de/ - sehr gelungen.

Dee am :

Die Seite zeigt sehr gut, wieso ich mich so nicht bewerben würde. Bei mir sieht es absolut katastrophal und zerfleddert aus, weil ich JavaScript deaktiviert habe (Testet es einmal). Ist sicherlich nicht Standard bei Internet-Nutzern, aber wenn er schon HTML/CSS-Entwickler ist, sollte es möglich sein, einen Fallback-Strategie hinzubekommen, sodass die Seite zumindest einigermaßen geordnet aussieht ohne JavaScript.

Dirk Deimeke am :

Ich gebe Dir Recht Dominik, aber ich denke, dass wir begreifen müssen, dass wir nicht das Mass der Dinge sind. Der durchschnittliche Firmennutzer, wozu ich die Personaler zähle, hat JavaScript eingeschaltet und den möchtest Du erreichen.

Wenn ich mich für einen Posten als Webdesigner bewerben wollte, sähe das natürlich anders aus.

Philipp am :

Guten Tag, ich habe Ihre Vorlage in einem Forum mit Screenshots gefunden und fand sie optisch sehr ansprechend, ich habe allerdings leider keine Ahnung, was ich mit der heruntergeladenen Datei anfangen muss. Könnten Sie mir da eine kurze Erklärung geben, wie ich die Vorlage in Lyx nutzen kann?

Vielen Dank, Philipp

Dee am :

Hallo,

ich kenne die Anwendung mit Lyx auch nicht direkt, aber effektiv muss nur die Datei bewerbung.tex geöffnet werden und an den entsprechenden Platzhaltern (siehe Kommentar in der Datei) die richtigen Daten eingetragen werden. Ggf. muss man in Lyx die Ansicht in den Rohtext umschalten.

Viele Grüße

Dominik

Willi am :

Hallo,

erst mal vielen Dank für diese tolle Vorlage. Sieht gut aus, ist durchdacht und funktioniert.

Zu den Fragen: bei mir kommen etliche Warnungen wegen des Pakets fancyhdr. Sind die schlimm? Könnte man die beheben? (Mir ists immer lieber es kompiliert ohne Warnungen ;-) )

bei dem Hinweis auf die Anlagen auf der ersten Seite: kann man die näher an die Unterschrift setzen? Bei mir sind da 2 - 3 Zeilen Abstand. Das Bild ist nicht so groß, sieht man deutlich, wenn man mit der Option "draft" kompiliert.

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

mfg

Dee am :

> bei mir kommen etliche Warnungen wegen des Pakets fancyhdr. Sind die schlimm? Könnte man die beheben?

Schlimm sind die nicht. Ich habe es aber mal auf scrlayer-scrpage umgestellt. Dadurch ergeben sich jetzt aber andere Warnungen, die ich aber leider nicht verstehe und dazu auch nichts im Netz finde. „Package scrbase Info: Unknown processing state.“ ist mir nicht klar, ebenso wenig wie „Package scrkbase Warning: This class does not use font element `pagefoot'“.

> bei dem Hinweis auf die Anlagen auf der ersten Seite: kann man die näher an die Unterschrift setzen?

Ich habe eine neuen Befehl \AbstandVorAnlagen für den Abstand eingebaut.

Willi am :

Vielen Dank für deine schnelle Antwort und dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, die Vorlage upzudaten.

Mit der neuen Version habe ich keine Warnungen mehr. Nutze Windows, Texmaker und Miktex.

Dafür gab es beim Aufsplitten des Lebenslaufs eine neue Warnung, die das PDF sehr hässlich erscheinen lässt. Ich meine den Teil:

% Wenn man will, kann man hier (oder irgendwo anders) den Lebenslauf

% explizit unterbrechen.

\clearpage

\section{Lebenslauf}

mit der Fehlermeldung:

LaTeX Font Warning: Font shape `T1/cmss/b/n' undefined

es muss dann heißen:

...

\Abschnitt{Lebenslauf}

Dann sieht es aus, wie es soll und es kompiliert (bei mir) komplett ohne Warnungen.

noch mal vielen Dank!

mfg

Dee am :

Danke für den Hinweis. Ist korrigiert!

Z3D3V am :

Besten Dank für die super Vorlage! Bin gerade dabei meine Bewerbung auf Latex umzustellen und damit war es ein Kinderspiel.

Sollte jemand Interesse haben, hier ein paar Anpassungen meinerseits als kleines Dankeschön:

Für eine klickbare Mailadresse

"\newcommand*{\EMail}[1]{\renewcommand*{\DefEMail}{#1}}"

zu

"\newcommand*{\EMail}[1]{\renewcommand*{\DefEMail}{\href{mailto:#1}{#1}}}"

ändern.

Weil einige Zertifikate bei mir im Querformat eingebunden werden müssen, habe ich

"\newcommand*{\AnlageEinfuegen}[1]{\includepdf[pages=-]{#1}}"

durch

"\newcommand*{\AnlageEinfuegenHF}[1]{\includepdf[pages=-,link,linkname=#1]{#1}}"

und

"\newcommand*{\AnlageEinfuegenQF}[1]{\includepdf[landscape=true,pages=-,link,linkname=#1]{#1}}"

ersetzt. Damit man direkt vom Anlagenverzeichnis zur jeweiligen Anlage gelangen kann, habe ich noch die Verlinkung eingefügt(",link,linkname=#1"). So funktionierts:

[...]

\punkt \hyperlink{meinePDFDatei.pdf.1}{Diplomurkunde}

[...]

\AnlageEinfuegenHF{meinePDFDatei.pdf}

[...]

Damit es nicht komisch aussieht habe ich noch folgende Anpassung vorgenommen:

"\usepackage[colorlinks=true, urlcolor=black, linkcolor=blue]{hyperref}"

Ich hoffe die Erläuterungen sind Nachvollziehbar. Für mich auf jeden Fall ein Mehrwert ;-)

Beste Grüße

Z3D3V

Dee am :

Das mit dem „klickbare Mailadresse“ und den Links werde ich nochmal überlegen, wie ich das als Option einbauen kann. Ist ja nicht jedermanns Sache, vor allem wenn es für den Druck gedacht ist. Da sehen farbige URLs eher nicht so toll aus.

Dirk Deimeke am :

Ich vermute, dass die meisten Lebensläufe nicht mehr ausgedruckt werden und der Erstkontakt über das PDF stattfindet.

Ein Kompromiss wäre vielleicht, die Links zu unterstreichen.

Dee am :

Das unterstreichen würde ich als Option anbieten. Das heißt, verlinken ja/nein und dann noch farbig, unterstrichen oder gar nicht ausgewiesen.

Jens am :

Danke für die Vorlage. Hat mich direkt überzeugt, so dass ich meine Bewerbungen (hoffentlich nicht so viele..) damit verfassen werde.

Ich würde noch überlegen von pdflatex auch optional xelatex und lualatex zu unterstützen, also dann anstelle von inputenc und fontenc fontspec oder luainputenc benutzen.

Für meine Bewerbung wurde auch eine Gehaltsvorstellung im Anschreiben erwartet. Das € zeichen lässt sich aber unter pdflatex leider nicht direkt benutzen. Ich habe dafür

\usepackage{lmodern, textcomp}

noch hinzu gefügt.

Beste Grüße

Dee am :

Hm, könnte in der Tat sinnvoll sein. Ich schau mal, wie ich das schaltern kann.

Bzgl. Euro-Zeichen: Ich werd das Paket bei Gelegenheit ergänzen. Ich gebe zu, dass ich das €-Symbol nicht sehr mag. Ich bevorzuge das ausgeschrieben „Euro“. Liest sich sympathischer. :)

Astrid am :

Genau so etwas habe ich gesucht und bin echt begeistert über die Vorlage.

Eine Frage habe ich jedoch, ist es möglich das Bild größer zu machen? Die Bewerbungsbilder die ich nämlich gemacht habe sind welche mit Oberkörper. Das sieht in dem kleinen Bild nicht ganz so gut aus. Habe jedoch bisher noch nicht herausgefunden wie man die Größe ändern könnte.

Danke :-)

Dee am :

Einen Automatismus hierfür gibt es (noch) nicht. Du kannst in der Datei befehle.tex in Zeile 331, wo das Foto mit includegraphics eingebunden wird, bei "width=5cm" einfach eine andere Größe angeben.

Astrid am :

Ah wunderbar. Genau das habe ich gesucht und nicht soweit im Code geschaut... Vielen Dank! :)

Timo am :

Hey Dee,

Vielen Dank für deine tolle Vorlage! Das nimmt mir einen Haufen Arbeit ab, und ich bin mir sehr sicher dass man damit gut bei Bewerbungen ankommen wird!

Viele Grüße

Timo

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