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Teneriffa 2016 – Tag 5

Tag 5 – Dienstag, 13.12.2016

Der zweite, bereits mitgebuchte Ausflug führte uns auf Teneriffas Nachbarinsel La Gomera. Damit man dort eine gewisse Zeit verbringen kann, mussten wir zeitig um 8 Uhr an der Fähre in Los Cristianos sein. Das hieß also 5:45 Uhr im Hotel los und auf dem Weg auf die andere Seite der Insel (es ging wieder an der Ostküste entlang) zahlreiche Urlauber eingesammelt. Immerhin konnten wir gut im Bus weiterschlafen.

Auf Wiedersehen, Teneriffa, …
Auf Wiedersehen, Teneriffa, …

Die Fähre legte in Los Cristianos um 9 Uhr ab und benötigte ca. eine Stunde für die Überfahrt. Auf dem Weg konnten wir tatsächlich einige Wale und Delfine in der Ferne beobachten. Für ein Foto hat es nicht gereicht, aber die Erinnerung ist ja auch etwas Schönes.

… und willkommen, La Gomera.
… und willkommen, La Gomera.

Im 10 Uhr ging es in La Gomera weiter im Bus. Wie am Vortag saßen wir wieder die meisten Zeit im Bus, es gab zahlreiche Fotostopps, aber keine längeren Ausflüge. Wie zuvor dient so eine Pauschalreise eher dem groben Kennenlernen der Insel. Mit den Eindrücken kann man dann später wiederkommen und die schönsten Gegenden auf eigene Faust entdecken. Immerhin habe ich so festgestellt, dass diese Art der Reise nicht mein Ding ist.

Der erste Stop war gegen 11:30 Uhr in Hermigua, wo wir einen kleinen Garten und einen Touristenshop besuchen konnten. Von Hermigua aus sieht man auch sehr gut das Wahrzeichen – die Zwillingsfelsen Roques de San Pedro. Auf der Fahrt erzählte uns der Reiseleiter mehr über die Insel, die Geschichte und vor allem die Lorbeerwälder, die auch hier sehr weit verbreitet sind. Interessant war die Gewinnung des Palmhonigs (Miel de palma), der in La Gomera beheimatet ist. Der Honig wird über Nacht durch das Anritzen einer Palme gewonnen und schmeckt ein bisschen wie Ahornsirup.

Blick aufs Meer (mitsamt des schematischen Teneriffas).
Blick aufs Meer (mitsamt des schematischen Teneriffas).
Wunderschöne Klippen und blaues Meer auf La Gomera.
Wunderschöne Klippen und blaues Meer auf La Gomera.
Zwillingsfelsen Roques de San Pedro in Hermigua.
Zwillingsfelsen Roques de San Pedro in Hermigua.

Mittagessen gab es in Los Rosas, dem Restaurant in dem gleichnamigen Ort. Nach dem Essen gab es eine Vorstellung der einheimischen Pfeifsprache El Silbo, die nur auf La Gomera noch benutzt und sogar in der Schule gelehrt wird.

Ein Drachenbaum in Los Rosas.
Ein Drachenbaum in Los Rosas.

Zurück im Bus ging es weiter in den Nationalpark Garajonay. Hier machten wir im Besucherzentrum halt und erfuhren Einiges über die weitere Geschichte und Entstehung der Insel und auch die Bedeutung des Namens Garajonay (die man auf Wikipedia nachlesen kann).

Ein bisschen freuten wir uns, als es hieß, dass wir einen kleinen Spaziergang durch den Park machen wollten. Im Endeffekt liefen wir ca. nur 800 Meter bis zum nächsten Touristenshop. Immerhin hatten wir dort einige Zeit für uns, um die Waldwege etwas zu erforschen. So sahen wir auch die Auswirkungen des letzten großen Brandes von 2012, von denen sich der Wald nur langsam erholt.

Ein weiterer Zwischenstopp war danach in Vallehermoso, dessen Wahrzeichen, den Roque Cano, wir bestaunen durften. Aber auch abseits des Vulkanschlots ist die Umgebung sehr ansprechend und stimmungsvoll. Wandern und Klettern macht hier sicherlich Spaß.

Der Roque Cano in Vallehermoso.
Der Roque Cano in Vallehermoso.
Die Felsen laden zum Klettern ein.
Die Felsen laden zum Klettern ein.

Gegen 16 Uhr waren wir dann wieder zurück in San Sebastián, wo die Fähre auf uns wartete. Mit der Überfahrt und Rückfahrt im Bus waren wir gegen 20:30 Uhr zurück im Hotel. Es war ein anstrengender Tag, obwohl wir einen Großteil der Zeit nur im Bus saßen. La Gomera ist sehr schön und ich kann jedem ein Besuch der Insel nur empfehlen. Eine Wandertour durch den Nationalpark Garajonay bietet sich definitiv an.

Sonnenuntergang auf dem Meer.
Sonnenuntergang auf dem Meer.

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