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Südostasien und Umgebung 2018 – Vorbereitung

Einleitung

Im Januar und Februar 2018 hatte ich die Möglichkeit, eine zweimonatige Auszeit von der Arbeit zu nehmen. In dieser Zeit bin ich mit meiner Freundin durch Südostasien gereist, um Land und Leute zu erkunden. Konzentriert haben wir uns vor allem auf Vietnam, wo wir den Großteil der Reise verbrachten.

Bei der Planung überlegten wir zuvor, was wir alles sehen wollen. Vietnam war für den Anfang der Reise gesetzt und mit Bali wollten wir abschließen. Dazwischen waren wir noch recht frei in der Auswahl. Eine weitere Insel sollte es noch sein. Anfangs dachten wir an Fidschi, aufgrund der Taifun-Saison am Anfang eines Jahres hielten wir das aber für keine gute Idee. Stattdessen entschieden wir uns für die Malediven.

Auch Kambodscha und Thailand fanden wir interessant, den Fokus legten wir aber auf die anderen Länder. Zeitlich ergab sich daneben noch eine gute Flugverbindung nach Sri Lanka, was – vorab verraten – eine sehr gute Wahl war.

Unsere Reiseroute in Südostasien.
Unsere Reiseroute in Südostasien.

Vorbereitungen

Wer Als Schisser um die Welt gelesen hat, weiß, dass es extrem übervorsichtige und extrem unvorsichtige Menschen gibt. Gerade bei einer so großen Reise ins ferne Ausland sollte jeder auf den übervorsichtigen Teil hören und sich entsprechend vorbereiten.

Flugbuchung

Mit der Planung angefangen haben wir im Juni 2017. Zum einen wollten wir vor allem den großen Flug nach Asien frühzeitig buchen, zum anderen mussten wir natürlich auch mit unseren Arbeitgebern vorher abstimmen, ob so eine Auszeit überhaupt möglich ist und welche Modelle zur Kompensationen angeboten werden (je nach Arbeitgeber gibt es beispielsweise eine Umwandlung von Zusatzzahlungen in freie Tage oder unbezahlten Urlaub). Den Flug buchten wir über ein Reisebüro, da wir mit Start in Vietnam und Ende in Bali einen Gabelflug brauchten, der sich so einfacher buchen ließ.

Nachdem die Reiseroute festgelegt war, buchten wir ab September 2017 auch die Flüge zwischen den einzelnen Ländern vorab. Das schränkte natürlich die Freiheit des Aufenthalts pro Land etwas ein, gab uns aber auch die Sicherheit von A nach B zu kommen.

Visum

Die erste Anlaufstelle für Informationen war die Seite des Auswärtigen Amtes. Zu jedem Land gibt es detaillierte Informationen, wie die Einreisebestimmungen sind, welches Visum man wo beantragen muss, auf welche Krankheiten man achten muss und vieles mehr. Auf Basis der Informationen dort war es eine Kleinigkeit, sich vorzubereiten. So konnten wir die Visa für Vietnam, Sri Lanka und Kambodscha leicht vorab per Online-Beantragung besorgen. Man sollte unbedingt darauf achten, welches Visum wie lange gilt, damit man keine Probleme bei der Ausreise bekommt. Und ebenso sollte man das Visum nicht zu früh beantragen, da die Einreise mit einem Visum oft nur einige Monate nach Beantragung möglich ist.

Impfungen und andere Schutzmaßnahmen

Ebenfalls auf der Webseite des Auswärtigen Amtes findet man Hinweise zu diversen Krankheiten in den einzelnen Ländern. Dies sollte man einfach als Fakt wahrnehmen und nicht in Panik verfallen.

Für die Impfungen empfand ich die Seite Centrum für Reisemedizin als hilfreich, welche anhand der Länder und Reiseart diverse Impfungen vorschlägt. Noch besser ist eine Beratung in einem Tropeninstitut. Die Impfungen können auch vom Hausarzt durchgeführt werden. Manchmal übernimmt die Krankenkasse die Impfkosten – die mitunter sehr hoch sein können – zumindest anteilig.

Neben Impfungen für einzelne Krankheiten gibt es auch Vorsichtsmaßnahmen, an die man sich halten kann. Dazu zählen:

  • Möglichst kein Leitungswasser trinken, sondern nur abgepacktes Trinkwasser.
  • Auf Rohkost verzichten und nur geschälte oder gekochte Nahrung zu sich nehmen.
  • Gegen Moskitos helfen entsprechende Sprays/Wischtücher/Roller.
  • Sinnvoll ist es, lange, nicht enge Kleidung zu tragen, sodass die Mücken nicht so leicht durchstehen können. Die Kleidung daheim ebenfalls mit Moskito-Spray einsprühen.
  • Nachts unter einem Moskitonetz schlafen.

Alle Schutzmaßnahmen sind zwar kein Garant (wie ich auch erfahren musste), aber sie reduzieren das Risiko zumindest um einen großen Faktor.

Wer spezielle Medikamente (z.B. auch ein Malaria-Mittel wie Atovaquon-Proguanil) mitnehmen muss, fährt nicht schlecht, sich diese vom Arzt bestätigen zu lassen. Einige Länder sind etwas restriktiver – beispielsweise Singapur – was die Einfuhr von Medikamenten angeht, wobei auf unserer Reise kein Land eine entsprechende Bestätigung sehen wollte. Ein entsprechendes Formular gibt es beispielsweise vom ADAC, welches ich aufgrund der Mehrsprachigkeit ganz gut fand.

Reiseführer

Zum Schluss bietet sich natürlich noch ein Reiseführer an. Für Länderreisen vertrauen wir meist auf die Reiseführer von Lonely Planet, da diese viele Details enthalten, aber auch Hintergründe gut beschreiben. Für Sri Lanka haben wir aber beispielsweise keinen gekauft, da wir zum einen nicht so viel Papier mit uns herumtragen wollten, und zum anderen eine Online-Suche – beispielsweise bei Tripadvisor – auch genügend Anregungen liefert.

Als Gesamtübersicht habe ich vorab eine Liste auf zwei DIN-A4-Seiten erstellt mit den jeweiligen Daten zur An- und Abreise in einem Land inkl. Flugnummer, den ersten Hotels samt Adresse (dies muss man mitunter bei der Einreise angeben), den Adressen und Telefonnummern der Botschaften, den Währung in den einzelnen Ländern samt Umrechnung in Euro, Visa-Informationen und vieles mehr. Die Liste war im Laufe der Reise sehr hilfreich, da man sie schnell bei der Hand hatte, wenn man etwas wissen wollte.

Am 29.12.2017 ging unsere Reise dann los. Im Gegensatz zu meinen vorherigen Reiseberichten werde ich wohl nicht tageweise aufzählen, was wir erlebt haben, sondern es thematisch sinnvoll zusammenfassen.

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