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Wochenrückblick KW 37

Distributionen

CentOS

Version 4.7 des Red-Hat-Clones CentOS verfügbar

Mit Version 4.7 hat CentOS sich an die Veröffentlichung von Red Hat Enterprise Linux 4.7 im Juli angepasst. Die neue Version unterstützt die Verschlüsselungstechniken SHA-256 und SHA-512 und bringt neue Versionen von Firefox 3.0 und OpenOffice.org 2.0 mit. Die CDs bzw. DVD stehen für 32-Bit- und 64-Bit-Architekturen zur Verfügung. An den Server-CDs wird noch gearbeitet.

Weitere Berichte: Distribution Release: CentOS 4.7

Elive

Development Release: Elive 1.8.8 (Unstable)

Jede Woche eine gute Tat denkt sich das Elive-Team und hat die Entwicklerversion 1.8.8 herausgebracht. Behoben wurden zwei größere Probleme: Zum einen gab es einen einen Maus-Bug, bei dem die Maus nicht richtig fokussierte, zum anderen war es in der Vorgängerversion nicht immer möglich, das Netzwerk korrekt einzurichten. Mittels der "changedevice"-Bootoption kann man während des Bootvorgangs (von einer Live-CD zum Beispiel) das Medium wechseln (zum Beispiel auf einen USB-Stick) und von diesem weiterarbeiten. Daneben wurde der Kernel auf eine aktuellere Version 2.6.25.16 gehoben und die neuesten Änderungen der SVN-Version der Desktopumgebung Enlightenment E17 eingespielt. Eine spezielle Unterstützung gibt es für die MSI-Wind-Notebooks.

Foresight Linux

Distribution Release: Foresight Linux 1.0 "Mobile"

Speziell für Netbooks hat Foresight Linux eine Version 1.0 "Mobile" herausgebracht, die bisher auf dem Asus EeePC und Intels Classmate-PC getestet wurde. Die GNOME-Oberfläche wurde extra an die kleineren Bildschirme angepasst, sodass alle Anwendungen durch eine linke Seitenleiste leicht erreichbar sind. Mitgeliefert werden unter anderem Firefox, Pidgin, Banshee, GNOME Movie-Player und F-Spot.

FreeBSD

Development Releases: FreeBSD 7.1-BETA, 6.4-BETA

Von FreeBSD sind die beiden Entwicklerversionen 7.1 Beta (aktuelle Version) und 6.4 Beta (Vorgängerversion) erschienen. Die Ankündigung verrät leider absolut nichts über irgendwelche Änderungen. Immerhin stehen die CDs für die Architekturen alpha, amd64, i386, ia64, pc98, powerpc und sparc64 zur Verfügung.

Linux Mint

Distribution Release: Linux Mint 5 "Xfce"

Linux Mint 5 "Elyssa" ist in der Xfce-Edition erschienen. Die MintTools wurden wieder einmal etwas verbessert, unter anderem kann man den Desktop nun noch besser konfigurieren. Etwas Arbeit wird dem Benutzer bei der Anzeige der MD5-Summen von ISO-Images und bei der Installation von TrueType-Schriften abgenommen, was nun über einen einzelnen Klick gehandhabt werden kann. Im Inneren wurde vor allem an der Leistungsschraube gedreht und der Speicherverbrauch optimiert. Eine komplette Liste aller Änderungen findet man in den Release Notes.

Weitere Berichte: Mint Linux mints new distro release, LinuxMint 5 als Xfce-Version

Development Release: Linux Mint 5 RC1 "Fluxbox"

Ubuntu

Jaunty Jackalope and UDS Sponsorships

Nun steht es fest, Ubuntu 9.04, welches im April 2009 erscheinen wird, trägt den Codenamen "Jaunty Jackalope" (frei übersetzt: "Lebhafter Wolpertinger"). Wie immer wurde der Name aus einem Adjektiv und einem (diesmal fiktivem) Tier zusammengesetzt und von Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth auf der Mailingliste bekannt gegeben. Auf dem Ubuntu Developer Summit (UDS) im Googleplex in Mountain View, Kalifornien, werden vom 8. bis zum 12. Dezember 2008 die Weichen für Jaunty gestellt und entschieden, welche Richtung die Version nehmen soll. Als vorzeitige Ziele hat man sich einen schnelleren Bootvorgang und eine bessere Verbindung zwischen Webdiensten und Desktopanwendungen auf die Fahne geschrieben. Wer Lust hat, kann bei Canonical eine UDS-Förderung beantragen, um an der Konferenz teilzunehmen. Die Teilnahmebedingungen findet man in Jono Bacons Blog.

Weitere Berichte: Ubuntu 9.04 soll Jaunty Jackalope heißen, Zünftige Taufe: Fabeltier als Ubuntu-Namenspate, Ubuntu 9.04 heißt Jaunty Jackalope, Ubuntu 9.04 heißt Jaunty Jackalope, "Jaunty Jackalope" conceived

Mobil

Netbooks, UMPCs und MIDs

Netbook mit Ubuntu aus Polen

Der polnische Notebookhersteller Comes hat sein ARISTO pico i300 vorgestellt, welches auf einen Intel-Atom-Prozessor mit 1,6 GHz setzt und dazu 1 GB Hauptspeicher mit 80 GB SATA-Festplatte besitzt. Der interne Grafikchip Intel GMA950 liefert das Bild auf das 10-Zoll-Display mit 1024x600 Pixeln oder alternativ an einen über VGA angeschlossenen Monitor. Zusätzlich hat das Netbook WLAN, Bluetooth, eine 1,3-Megapixel-Kamera und zwei USB-Anschlüsse. Auf dem ARISTO kommt Ubuntu 8.04.1 oder alternativ Windows XP Home zum Einsatz, welches aber 70 Euro mehr kostet. Mit Linux kostet das Gerät ca. 370 Euro.

OLPC kündigt neues "Give One, Get One"-Programm an

Es gab zwar letzte Woche schon Gerüchte, nun hat das OLPC-Projekt aber bestätigt, dass es ein neues "Give One Get One"-Programm geben wird, wobei Amazon die Auslieferung der Geräte übernimmt. Zusätzlich sei das Angebot auch weltweit nutzbar und Linuxfreunde wird es freuen, dass das Notebook mit der ursprünglichen Sugar-Oberfläche ausgeliefert wird und nicht mit Windows. Ab dem 17. November 2008 kann man die zwei Geräte, wovon eines automatisch für die Dritte Welt gespendet wird, für 399 US-Dollar erwerben.

Bericht: Netbooks feuern die Computerverkäufe an

Laut dem IDC kurbeln Netbooks den PC-Markt an. Ansonsten sind solche Zahlen immer sehr langweilig ...

Mobiltelefone

Linux smartphone share drops

Laut einer Gartner-Studie konnten Smartphones im vergangenen Jahr zwar zulegen, Linux-Smartphones sollen aber einen herben Verlust eingesteckt haben. Wichtig dabei ist, dass Gartner wahrscheinlich die gesamte Handysparte von Motorola ausgelassen hat, die allein in den letzten Monaten drei neue Modelle mit Linux angeboten haben.

Software

Linux mobile stack adds Flash

Azingo hat für seinen LiMo-basierenden Browser die Unterstützung von Adobe Flash Lite 3.1 angekündigt. Darüber können Webentwickler nun endlich Flashanwendungen für Linux-Handys programmieren.

Open Linux phone gets datacasts

Mal ohne Text, weil mir nichts passendes dazu einfällt.

Linux und Open Source

Kenai: Sun richtet eigene Community-Site ein

Projekthoster gibt es vielleicht nicht wie Sand am Meer, aber nach SourceForge, Launchpad, BerliOS und ShareSource stellt Sun seine neue Plattform Kenai ("Keen Eye") vor, auf der Entwickler ihre Open-Source-Projekte verwalten können. Die Plattform bietet Mercurial und Subversion als Versionsverwaltung, Bugzilla als Bugtracker und Sympa für Mailinglisten. Als Lizenzen für die Projekte werden vorerst nur die von der OSI empfohlenen benutzt. Kenai selbst unterliegt der GPLv2.

Weitere Berichte: Sun eröffnet Entwicklerplattform, Sun startet Projekt-Hostingdienst Kenai

Software

Numerik-Software Scilab 5.0 erschienen

Mal etwas für den wissenschaftlichen Bereich: Die Numeriksoftware Scilab ist in Version 5.0 erschienen und unterliegt nun der CeCILL-Lizenz, die kompatibel zur GPL ist. Damit ist Scilab offiziell Freie Software. Der Funktionsumfang soll ähnlich wie beim kommerziellen Matlab sein.

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