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    <title>deesaster.org - Politik</title>
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    <description>Blog über Bücher, Essen, Linux und das Leben an sich</description>
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    <title>Verfassungsbeschwerde gegen die Bestandsdatenauskunft</title>
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            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Auf der Seite &lt;a href=&quot;http://www.computerbetrug.de/2013/05/bestandsdatenauskunft-das-mussen-sie-uber-die-neuregelung-wissen-7640&quot;&gt;computerbetrug.de&lt;/a&gt; findet man eine gute Übersicht über das neue Bestandsdatenauskunftgesetz, was kürzlich vom Bundestag beschlossen und vom Bundesrat abgesegnet wurde. In dem Gesetz wird geregelt, wer alles auf Bestandsdaten Zugriff bekommt.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;In der Netzgemeinde ist der Aufschrei wieder groß, weil die Regierung den Behörden den Zugriff auf persönliche Daten schon sehr einfach macht. Aus dem Grund gibt es auf der Seite &lt;a href=&quot;http://stopp-bda.de/&quot;&gt;stopp-bda.de&lt;/a&gt; einen Aufruf zur Verfassungsbeschwerde. Hauptbeschwerdeführer sind die beiden Piraten Patrick Beyer und Katharina Nocun, die vom Berliner Rechtsanwalt Meinhard Starostik vertreten werden.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Zur Teilnahme muss man nur ein Formular ausfüllen, ein PDF ausdrucken, unterschreiben und an RA Starostik schicken. Die Unterschriften werden vermutlich bis zum 1. Juli 2013 gesammelt, da erst mit Inkrafttreten des Gesetzes eine Verfassungsbeschwerde erhoben werden kann. Siehe hierzu auch die &lt;a href=&quot;http://stopp-bda.de/faq-zur-verfassungsbeschwerde/&quot;&gt;FAQ&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 12 May 2013 20:54:00 +0200</pubDate>
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    <title>Heute: Day against DRM</title>
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            <category>Bücher</category>
            <category>Linux und Open Source</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ich habe es gar nicht mitbekommen, aber heute ist der &lt;a href=&quot;http://www.defectivebydesign.org/dayagainstdrm/&quot;&gt;„Day against DRM“&lt;/a&gt;. Ausgerufen wurde dieser von &lt;a href=&quot;http://www.defectivebydesign.org/&quot;&gt;Defective by Design&lt;/a&gt;, da derzeit vom &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/W3C&quot;&gt;World Wide Web Consortium&lt;/a&gt; (W3C) darüber abgestimmt wird, ob &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung&quot;&gt;Digitales Rechtemanagement&lt;/a&gt; (DRM) in den &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/HTML5&quot;&gt;HTML5-Standard&lt;/a&gt; einfließen soll oder nicht. Viele sehen dies als Problem, weil es die Rechte der Nutzer unnötig beschränken könnte (bzw. wird, wenn es einmal da ist).
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;DRM ist auch der Grund, wieso ich mit meinem tollen E-Book-Reader bisher nur wenig gelesen habe. So gut wie kaum ein deutscher Buchshop bietet DRM-freie Bücher an. Diese sind dann meist auch noch mit Adobe DRM verbunden, wofür man &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Digital_Editions&quot;&gt;Adobe Digital Editions&lt;/a&gt; benötigt, ehe man das Buch lesen kann. Das Programm wiederum läuft nicht unter Linux, womit ich effektiv von der Nutzung von DRM-geschützten Büchern ausgeschlossen werde. (Neben dem E-Book-Reader-Review plane ich auch einen Artikel zu diesem Thema … irgendwann.) Grund für die Gängelung sind im Übrigen die Verlage, nicht die Händler. Die müssen es nur ausbaden.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Umso mehr freut es mich, dass sich einige Verlage wie z.B. &lt;a href=&quot;http://shop.oreilly.com/category/deals/day-against-drm.do?code=DRM2013&quot;&gt;O&#039;Reilly&lt;/a&gt; dagegen stellen und auch beim „Day against DRM“ mitmachen. Im englischen O&#039;Reilly-Shop kann man heute (und wirklich nur noch heute) zahlreiche Technikbücher (Programmiersprachen, Android, Raspberry Pi ...) als DRM-freies E-Book zum halben Preis ergattern. (Hinweis: Soweit ich das sehe, sind O&#039;Reilly-Bücher immer DRM-frei, nicht nur heute! Das gilt auch für die deutschen Bücher.)
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Ich habe mir gerade &lt;a href=&quot;http://shop.oreilly.com/product/9781593274245.do&quot;&gt;„Think Like a Programmer“&lt;/a&gt; besorgt, da ich das Buch sowieso einmal lesen wollte. Bezahlen kann man im Übrigen mit PayPal (nicht so toll, aber besser als Kreditkarte) und die Bücher gibt es dann nach einem Klick als EPUB, PDF und MOBI. Komplett ohne DRM! Mein E-Book-Reader freut sich. :) &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 03 May 2013 17:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>Petition zur Abschaffung der GEZ</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/2084</link>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Bereits seit Oktober 2012 läuft eine Online-Petition &lt;a href=&quot;https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-gez-keine-zwangsfinanzierung-von-medienkonzernen&quot;&gt;zur Abschaffung der GEZ&lt;/a&gt;. Bis zum 2. April 2013 will man 100.000 digitale Unterschriften gesammelt haben, derzeit fehlen noch knapp 2000 Stimmen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ich selbst sehe die GEZ-Gebühren auch als ziemlich unfair an, da man für etwas bezahlen muss, was man nicht nutzt oder ggf. gar nicht nutzen kann, weil die notwendigen Voraussetzungen (TV-Gerät) fehlen. Für mich wirkt dies auch wie eine Steuer, die jeder zahlen muss. Zusätzlich sind die Gebühren im Vergleich für das Geleistete viel zu hoch.
&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 25 Feb 2013 20:25:00 +0100</pubDate>
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    <title>Noch zwei Tage: Spenden an die EFF werden verdoppelt</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/2047</link>
            <category>Linux und Open Source</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ich hätte eigentlich eher darüber schreiben sollen … Die &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Frontier_Foundation&quot;&gt;Electronic Frontier Foundation&lt;/a&gt; (EFF) ist eine Bürgerrechtsorganisation, die sich Zensur und Überwachung im Netz, Urheberrecht und Software-Patenten annimmt und für die Rechte der digitalen Bürger einsteht, weswegen ich den Verein auch öfters unterstütze.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Derzeit läuft die Aktion &lt;a href=&quot;https://supporters.eff.org/donate/power-up&quot;&gt;Power Up Your Donation&lt;/a&gt;. Für jeden US-Dollar, den man spendet, erhält die EFF einen Dollar zusätzlich von anderen Unterstützern (die auf der Seite auch genannt sind). Bis zu den ersten 70.000 Dollar Spenden wurde der gespendete Betrag sogar verdreifacht. Inzwischen ist man aber bereits bei knapp 100.000 Dollar angekommen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Wer also zu Weihnachten etwas Gutes tun möchte, kann dort ja Geld spenden und ggf. sogar EFF-Mitglied für ein Jahr werden.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 16 Dec 2012 20:04:00 +0100</pubDate>
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    <title>GEMA verlangt zum zweiten Mal Gebühren vom Musikpiraten e.V.</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1995</link>
            <category>Linux und Open Source</category>
            <category>Musik</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1965&quot;&gt;erste Prozess&lt;/a&gt; der GEMA gegen den &lt;a href=&quot;http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/&quot;&gt;Musikpiraten e.V.&lt;/a&gt; ist noch nicht über die Bühne gebracht (die Musikpiraten haben Berufung eingelegt), da kommt die GEMA mit neuen Forderungen – und &lt;a href=&quot;http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/pressemitteilung/2012/09/24/gema_beansprucht_erneut_lizenzgeb%C3%BChren_f%C3%BCr_creative-commons-musik-1746&quot;&gt;sie wissen sich zu steigern&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ging es in der ersten Klage nur um ein Lied, sind nun inzwischen schon fünf Stück vom Sampler des &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1966&quot;&gt;Free! Music! Contest 2012&lt;/a&gt; betroffen, darunter auch wieder der Problemfall der ersten Klage: texasradiofish. Weiter hat es den Rapper Tapete getroffen, der sich &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/!101090/&quot;&gt;offen gegen die GEMA stellt&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Da ist es für Außenstehende sehr verwunderlich, dass die GEMA einfach mal behauptet, dass die Künstler bei einer der zahlreichen weltweiten Verwertungsgesellschaften gemeldet sind. Selbst wenn die Künstler sagen, dem ist nicht so, interessiert die GEMA dies nichts. Die Rechtslage ist da sehr unverständlich, aber wofür gibt es &lt;a href=&quot;http://www.internet-law.de/2012/09/gema-leistungschutzrecht-und-immer-wieder-petitionen.html&quot;&gt;Anwälte, die das erklären können&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Für Künstler, die Musik unter Freien Lizenzen herausbringen wollen, stellt sich immer wieder das Problem, dass die GEMA-Vermutung der öffentlichen Aufführung ihrer Werke einen Strich durch die Rechnung macht bzw. diese ungemein verkompliziert. Passend dazu gibt es eine &lt;a href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2012/_08/_28/Petition_35441.html&quot;&gt;Online-Petition&lt;/a&gt;, die GEMA-Vermutung abzuschaffen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Ein weitere Hilfe wäre es, wenn es eine zweite Verwertungsgesellschaft in Deutschland gäbe, denn dann könnte die GEMA nicht mehr per se behaupten, alle Künstler wären einen Vertrag mit ihnen eingegangen. Erste Schritte in diese Richtung &lt;a href=&quot;http://irights.info/?q=content/gema-konkurrenz-das-kann-schnell-sehr-gross-werden&quot;&gt;gibt es bereits&lt;/a&gt;: Die Cultural Commons Collecting Society (&lt;a href=&quot;http://c-3-s.de/&quot;&gt;C3S&lt;/a&gt;) will ab 2013 ein eigene Verwertungsgesellschaft gründen, bei der auch Creative-Commons-lizenzierte Musik verwertet werden kann, was beim Verwertungsmodell der GEMA nicht geht.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 26 Sep 2012 21:34:00 +0200</pubDate>
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    <title>Umfrage zum Thema „Internet und Urheberrecht“</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1908</link>
            <category>Allgemein</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Das &lt;a href=&quot;http://www.ifse.de/&quot;&gt;Institut für Strategieentwicklung (IFSE)&lt;/a&gt;  führt derzeit &lt;a href=&quot;http://www.ifse.de/artikel-und-studien/einzelansicht/article/pressemitteilung-zur-umfrage-digitale-mentalitaet-ii.html&quot;&gt;eine Umfrage&lt;/a&gt; zum Thema „Internet und Urheberrecht“ durch. Die Teilnehmer werden u.a. zu ACTA, Netzneutralität, Vorratsdatenspeicherung,  „Raubkopien” und mehr befragt.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.surveymonkey.com/s/DigitaleMentalitaetII&quot;&gt;Link zur Umfrage&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gulli.com/news/18699-digitale-mentalitaet-ii-neue-umfrage-zum-thema-copyright-sucht-teilnehmer-2012-04-30&quot;&gt;via Gulli&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 05 May 2012 12:47:37 +0200</pubDate>
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    <title>Volksabstimmung zu Stuttgart 21</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1808</link>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Nur zur Erinnerung: Am Sonntag, den &lt;strong&gt;27. November 2011&lt;/strong&gt; wird im Land Baden-Württemberg über die Finanzierung des Projektes &lt;a href=&quot;https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Stuttgart_21&quot;&gt;Stuttgart 21&lt;/a&gt;. Es geht bei der Abstimmung nicht darum, das Projekt zu stoppen, sondern nur darum, ob das Land die vertraglichen Vereinbarungen mit der Deutschen Bahn kündigen soll. Alle Hintergründe samt Kosten der jeweiligen Entscheidung können auf der &lt;a href=&quot;http://www.lpb-bw.de/volksabstimmung_stuttgart21.html&quot;&gt;Landesseite&lt;/a&gt; nachgelesen werden.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ich bin gespannt, wie die Wahl ausfällt. Die Gegner von S21 haben es aber extrem schwer, sodass ich denen eigentlich keine Chance einräume. Die Gesetze zur Volksabstimmung sehen vor, dass 1/3 (also 33%) der Wahlberechtigten mit „Ja“ stimmen muss, damit das Kündigungsgesetz angenommen wird. Das sind also circa 2,5 Millionen Menschen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Wichtig ist, dass man die 33% nicht mit den &lt;a href=https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Landtagswahl_in_Baden-W%C3%BCrttemberg_2011&quot;&gt;Wahlergebnissen der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011&lt;/a&gt; verwechselt. Die Bildchen werden nämlich immer geschönigt:
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011&quot; href=&#039;http://www.deesaster.org/blog/uploads/misc/ltw_bw_2011_1.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:148 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;139&quot;  src=&quot;http://www.deesaster.org/blog/uploads/misc/ltw_bw_2011_1.serendipityThumb.png&quot; title=&quot;Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011&quot; alt=&quot;Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Wenn man das ganze mal im Gesamtbild aller Wahlberechtigten anschaut, sieht das so aus:
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011 (real)&quot; href=&#039;http://www.deesaster.org/blog/uploads/misc/ltw_bw_2011_2.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:149 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;123&quot;  src=&quot;http://www.deesaster.org/blog/uploads/misc/ltw_bw_2011_2.serendipityThumb.png&quot; title=&quot;Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011 (real)&quot; alt=&quot;Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011 (real)&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Konkret heißt das, dass, wenn alle Nichtwähler mit „Ja“ stimmen würden, das Gesetz angenommen werden würde. ;) Realistischer ist aber, dass die Wahlbeteiligung bei ca. 50% liegt und die Gegner somit eigentlich eine 2/3-Mehrheit benötigen würden.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Wie auch immer, die Stimmbenachrichtigung gingen die letzten Tage heraus und jeder sollte – egal wie – mit abstimmen. Protestwahlen sind diesmal nicht möglich. (Auch wenn sich ein „Ja“, „Nein“, „Vielleicht“ auf dem Stimmzettel auch gut gemacht hätte.)&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 01 Nov 2011 12:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>Schützt unsere Jugend!</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1803</link>
            <category>Allgemein</category>
            <category>Filme</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Für meinen Blogeintrag zu &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1802&quot;&gt;Der letzte Angestellte&lt;/a&gt; suchte ich eben einen Trailer zum Film. Ich wurde auch bei &lt;a href=&quot;http://www.kino.de/kinofilm/der-letzte-angestellte/121439&quot;&gt;kino.de&lt;/a&gt; fündig. Und was sieht man, wenn man das Video abspielt?
&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Dieser Trailer ist von der FSK ab 16 Jahren freigegeben und steht Ihnen aufgrund § 5 JMStV nur von 22 Uhr bis 6 Uhr zur Verfügung.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Bitte was? Ich habe ja mitbekommen, dass unsere Herren und Damen Politiker auf die blödsinnige Idee gekommen sind, Öffnungszeiten für das Internet einzuführen, aber ich wusste nicht, dass das bisher auch nur eine Seite umsetzt. So ist es nun also.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Dass die lieben Kleinen, die man durch diesen Unsinn schützen will, natürlich nur einfach eine der 100 anderen Trailerseiten ansteuern müssen, um den Trailer zu sehen, ist den Abgeordneten dabei wohl entgangen. Ebenso, dass es für Unter-16-Jährige auch kein Problem ist, bis 22:01 Uhr aufzubleiben oder mal vor 6 Uhr aufzustehen, weil die Schule schon um 7 Uhr losgeht (was ja heute keine Seltenheit ist).
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Wie wäre denn die Idee, da Alkohol und Tabak ja auch nicht an Minderjährige verkauft werden dürfen, diese auch nur zwischen 22 Uhr und 6 Uhr zu veräußern? Ich glaube, das reiche ich mal als Online-Petition ein. Verträgt sich zwar nicht mit dem Ladenschlussgesetz, aber das kann man dafür ja auch anpassen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 30 Oct 2011 09:26:27 +0100</pubDate>
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    <title>Instrumentalvertonung der Liederbücher für Kindertagesstätten</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1776</link>
            <category>Linux und Open Source</category>
            <category>Musik</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Letzte Woche &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1772&quot;&gt;berichtete ich&lt;/a&gt;, dass die Verteilung der Kinderbücher ja immer noch nicht abgeschlossen ist, ich aber guter Dinge bin, dass das dieses Jahr noch etwas wird.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Dafür gibt es eine neue &lt;a href=&quot;http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/pressemitteilung/2011/09/16/kinder_wollen_singen_-_cd_zum_buch_kann_vorbestellt_werden-1223&quot;&gt;erfreuliche Nachricht&lt;/a&gt;: Martin Schubert hat im Berliner Studio „TonInTon-Audioproduktion“ alle Lieder aus dem Liederbuch instrumental vertont. Jede Kindertagesstätte kann auf der &lt;a href=&quot;http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/kinder-wollen-singen-cd-bestellen&quot;&gt;Bestellseite&lt;/a&gt; eine CD &lt;strong&gt;kostenlos&lt;/strong&gt; bis Ende Oktober vorbestellen. Danach wird die gewünschte Anzahl an CDs gepresst und verschickt. Zusätzlich, aber auch für alle anderen (z.B. Eltern), die die CD nicht bestellen können, gibt es die Lieder auch als Download auf der Bestellseite. Eine Anmeldung ist dafür nicht notwendig.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Die Lieder von Martin Schubert unterliegen der &lt;a href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de&quot;&gt;CC-BY-NC-SA-Lizenz&lt;/a&gt;. Damit ist auch eine Weitergabe oder Veränderung der Lieder für nicht-kommerzielle Zwecke möglich, solange der Urheber genannt wird und die Lizenz bestehen bleibt.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 17 Sep 2011 17:17:13 +0200</pubDate>
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    <title>Update zur Verteilung der Liederbücher</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1772</link>
            <category>Linux und Open Source</category>
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Über die Aktion der freien Kinderliederbücher hatte ich ja &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1607&quot;&gt;schon&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1616&quot;&gt;mehrfach&lt;/a&gt; berichtet. &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1636&quot;&gt;Im März&lt;/a&gt; wurden die Bücher gedruckt und &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1661&quot;&gt;Anfang Mai&lt;/a&gt; erhielten die ersten Kindergärten bereits die Liederbücher.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Leider geht es nicht überall so schnell, obwohl die Piratenpartei bei der Verteilung unterstützt. In &lt;a href=&quot;http://wiki.piratenpartei.de/HE:Struktur/PG/Liederbuchaktion&quot;&gt;Hessen&lt;/a&gt; versucht man sich aber beispielsweise noch zu organisieren und die Kindertagesstätten in einigen Landkreisen haben bisher keine Post erhalten. Dabei scheitert es nicht zwingend an fehlenden Verteilern sondern mehr an der Organisation.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;So hatte sich meiner Mutter angeboten, die Liederbücher in ihrer Gegend zu verteilen (nicht im ganzen Landkreis), nur bekam sie auch nach längerem E-Mail-Kontakt auf der Mailingliste der Musikpiraten keine klare Rückmeldung. Erst als ich etwas stärker nachgebohrt habe, erklärte sich &lt;a href=&quot;http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/content/impressum&quot;&gt;Christian Hufgard&lt;/a&gt; freundlicherweise dazu bereit, die Bücher direkt an sie zu schicken.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Nun sind die Kindergärten in einer der hessischen dünn besiedelten Regionen versorgt – zumindest soweit sie wollten. So gab es einen Kindergarten, der die Annahme der Bücher verweigerte. Als Aussage galt, dass die Lieder in dem Buch alle Allgemeingut sind und frei kopiert werden dürfen. Das stimmt natürlich, denn genau dafür wurden die Liederbücher ja erstellt. Ob der Kindergarten aber eine eigene Rechtsabteilung hat, die zu jedem Lied genau sagen, ob es gemeinfrei ist oder nicht, wage ich zu bezweifeln. (Daneben reicht das ja nicht aus, die Kopien sind ja oft wegen des &lt;a href=&quot;http://www.kinder-wollen-singen.de/content/warum-k%C3%B6nnen-kinderg%C3%A4rten-nicht-einfach-notenbl%C3%A4tter-kopieren&quot;&gt;geschützten Notensatzes&lt;/a&gt; nicht erlaubt.) Aber so blieben mehr Bücher für andere Kindergärten.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Die restlichen Erzieher haben sich bei der Übergabe bedankt, waren teilweise aber auch skeptisch, ob nicht nachträglich noch eine Rechnung oder ähnliches ins Haus flattert. Wer bekommt heute schon kostenlos etwas geschenkt? In der Tat deckt sich diese Erfahrung mit z.B. Ubuntu-Messe-CDs. Gibt man diese kostenlos ab, läuft die Verteilung schleppend. Nimmt man aber einen Euro dafür, verkaufen sie sich im Handumdrehen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Alles in allem freut sich meine Mutter, dass die Bücher verteilt sind und die Kinder singen können. Ich freue mich, dass die Verteilung nicht ganz stillsteht. Ich hoffe aber auch, dass die nächsten Wochen ordentlich Bewegung in die Sache kommt, damit das Thema noch dieses Jahr abgeschlossen werden kann. Denn wenn nach dem „Heiß machen“ (Liederbücher angekündigt und gedruckt) ein halbes Jahr oder länger nichts geschieht, kann es passieren, dass einige der frühen Enthusiasten enttäuscht zurückbleiben und sich vielleicht nicht gegen das Projekt stellen, aber zumindest auch nicht mehr mit Eifer dabei sind. Und das wäre wirklich schade!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 09 Sep 2011 20:02:43 +0200</pubDate>
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    <title>Update zum Thema Scoring</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1764</link>
            <category>Allgemein</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ich hatte &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1679&quot;&gt;im Mai darüber geschrieben&lt;/a&gt;, dass ich aufgrund des Scoring-Wertes, welches die Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH &amp;amp; Co. KG an den Versandhändler Libri sandte, dort nicht mehr einkaufen durfte. Der schlechte Scoring-Wert wurde nur aufgrund meines Namens und meiner Anschrift ermittelt.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;In der Zwischenzeit hatte ich Kontakt mit der Datenschutzbehörde in Hamburg, die mit Bürgel unter vier Augen gesprochen hat. Danach hat sich Bürgel bereit erklärt, auch Auskünfte über Negativmerkmale in seine Schreiben einzufügen, wenn diese negative Auswirkungen auf den Score-Wert haben. Das ist nicht viel, aber immerhin etwas.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Interessanter zu dem Thema finde ich aber ein &lt;a href=&quot;http://www.daten-speicherung.de/index.php/gericht-creditreform-darf-nicht-aussagekraeftige-score-werte-nicht-uebermitteln/&quot;&gt;Gerichtsurteil des Amtsgericht Neuss&lt;/a&gt;. Dem Wirtschaftsauskunftei Creditreform wurde es darin untersagt, Scoring-Werte zu übermitteln, wenn als Daten nur Name, Alter und Anschrift einer Person vorliegen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Das frage ich mich, wie sich das dann wohl auf Bürgel auswirkt, die von mir ja nicht einmal das Alter haben, sondern nur allein aufgrund des Namens und der Anschrift einen Wert an Libri übermittelten. Ich werde in dieser Hinsicht noch einmal bei der Datenschutzbehörde nachfragen. Insgesamt fürchte ich aber, dass Bürgel sich wohl erst beeindruckt zeigt, wenn ähnlich wie bei Creditreform jemand gegen das Vorgehen klagt.
&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 04 Sep 2011 14:28:53 +0200</pubDate>
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    <title>ELENA scheint gestorben zu sein</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1719</link>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Wie &lt;a href=&quot;http://www.golem.de/1107/85028.html&quot;&gt;Golem berichtet&lt;/a&gt;, wird &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1389&quot;&gt;ELENA&lt;/a&gt; wohl eingestellt, noch bevor es richtig los geht. Bereits vor über einem Jahr lief eine Verfassungsbeschwerde, weil Daten zig Millionen Arbeitnehmer zentral gespeichert wurden. Über die Daten selbst konnte und wollte die Speicherstelle aber bis heute keine Auskunft geben, da ELENA offiziell erst ab 2012 starten sollte. Die Speicherung vor dem eigentlichen Start war also nur die Krönung.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Damit scheint jetzt Schluss zu sein und die gespeicherten Daten sollen sobald wie möglich gelöscht werden. Ich bin gespannt, wann ich auf meinem Gehaltszettel keinen Hinweis auf die ELENA-Speicherung mehr finde.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 18 Jul 2011 20:07:16 +0200</pubDate>
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    <title>Daten auf Vorrat? Sagen Sie nein!</title>
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            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Weil ich es vorher noch nicht gebloggt hatte: Am 16. Juni hat der AK Vorrat die &lt;a href=&quot;http://www.campact.de/vorrat/home&quot;&gt;Unterschriftensammlung&lt;/a&gt; gegen Vorratsdatenspeicherungen an &lt;a href=&quot;http://blog.campact.de/2011/06/bundesinnenminister-nimmt-unterschriften-gegen-vorratsdatenspeicherung-entgegen/&quot;&gt;Bundesinnenminister Friedrich&lt;/a&gt; übergeben. Zusammengekommen sind bisher über 57.000 Unterschriften.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Die Unterschriftensammlung läuft aber weiter, weil man diese ebenfalls an Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger übergeben will. Diesmal auch mit Reportern, die bei der Übergabe an Minister Friedrich nicht vor Ort waren.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Daher: &lt;a href=&quot;http://www.campact.de/vorrat/sn1/signer&quot;&gt;Macht mit!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Jun 2011 17:46:45 +0200</pubDate>
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    <title>Deutsche AKWs sind sicher?</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1681</link>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Eben habe ich es wieder im &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1344922/ZDF-heute-journal-vom-25-Mai-2011&quot;&gt;heute journal&lt;/a&gt; gehört: „Deutschland hat seine Kraftwerke bereits umfangreichen Tests unterzogen.“ Es ging dabei um die Forderung der EU nach Stresstests, d.h. was mit dem Atomkraftwerk passiert, wenn Flut, Erdbeben oder andere Katastrophen hereinbrechen. (Tests zu Flugzeugabstürzen und Terrorangriffen sind freiwillig.)
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Die Aussage ist insofern recht witzig, weil der Test (letztens ebenfalls im heute journal erklärt, hier ein Artikel bei &lt;a href=&quot;http://www.neues-deutschland.de/artikel/197975.was-taugt-der-akw-stresstest.html&quot;&gt;Neues Deutschland&lt;/a&gt;) darin bestand, die theoretischen Daten der Kraftwerke zu bewerten. Das heißt, es wurde nicht der aktuelle, echte Zustand der Kraftwerke geprüft, sondern die Solldaten vom Papier – Papier, was die AKW-Betreiber zur Verfügung stellten.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Als Vergleich: Das ist, als würden Schüler ihre Tests nicht selbst schreiben, sondern nur anhand der Aussagen des Lehrers zum Lehrplan die Noten vergeben werden. Dass man da gut abschneidet, ist irgendwie nicht verwunderlich.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 26 May 2011 05:54:15 +0200</pubDate>
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    <title>Auf Wiedersehen, Bookzilla!</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1679</link>
            <category>Allgemein</category>
            <category>Bücher</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Bisher kaufte ich gerne bei &lt;a href=&quot;http://www.bookzilla.de/&quot;&gt;Bookzilla&lt;/a&gt; ein. Ähnlich wie Amazon versendet der Online-Shop als Tochter von &lt;a href=&quot;http://www.libri.de/&quot;&gt;Libri.de&lt;/a&gt; verschiedene Bücher, CDs, DVDs etc. Preislich ist Bookzilla bei den meisten Artikeln aber etwas teurer als Mitbewerber wie &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/&quot;&gt;Amazon&lt;/a&gt;. Der Grund, dennoch bei Bookzilla einzukaufen, prangt auf der Hauptseite: Mit jedem Kauf gehen 5% des Preises als Spende an die &lt;a href=&quot;http://fsfe.org/&quot;&gt;Free Software Foundation Europe&lt;/a&gt;. So etwas unterstützt man natürlich gerne …
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;… wenn man darf! Am 21. März 2011 wollte ich bei Bookzilla eine CD im Wert von etwas weniger als 20 Euro als Geschenk kaufen. Diesmal wollte der Shop aber meine Bankdaten nicht akzeptieren, was in der Vergangenheit immer klappte, und bot mir nur die Zahlung per Kreditkarte an (die ich nicht besitze). Auf Nachfrage erhielt ich am 22. März eine Antwort vom Kundenservice, dass aufgrund von Bonitätsdaten nur die Zahlung per Kreditkarte angeboten werden kann. Ausschlaggebend hierfür sollte die &lt;a href=&quot;http://www.buergel.de/&quot;&gt; Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;/a&gt; mit Sitz in Hamburg sein.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Natürlich war ich mir keiner Schuld bewusste und forderte am 23. März nach &lt;a href=&quot;http://bundesrecht.juris.de/bdsg_1990/__34.html&quot;&gt;§34 BDSG&lt;/a&gt; (Bundesdatenschutzgesetz) ein kostenloses Selbstauskunft bei Bürgel (und weil ich dabei war auch bei der &lt;a href=&quot;http://www.schufa.de/&quot;&gt;Schufa&lt;/a&gt;) ein.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Am 28. März erhielt ich eine Antwort, dass ich eine Kopie meines Personalausweises oder Reisepasses zur eindeutigen Identifikation beilegen muss. Wer also selbst eine solche Anfrage stellen will, sollte gleich eine Kopie dazulegen, dann spart man sich einmal Porto. Die Kopie ging dann am 3. April an Bürgel heraus. (Später auch an die Schufa, die ebenfalls eine Kopie forderte. Diese waren aber so frech und wollten auch noch alle früheren Wohnungsanschriften zur Identifikation haben, welche ich natürlich nicht angegeben habe. Schließlich bin ich nur an den Daten zu meiner Person interessiert, die aktuell gespeichert sind.)
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Am 11. April kam dann auch ein Brief mit den Daten. Darin zu lesen war, dass Bürgel zu meiner Person den Namen und die Anschrift gespeichert hat. Mehr nicht! Explizit nicht bekannt (steht im Schreiben) sind Geburtsdatum und irgendwelche Zahlungserfahrungen der Vergangenheit (egal ob positiv oder negativ). Dennoch konnte Bürgel daraus einen Scoring-Wert berechnen, der etwas besser hätte sein können, aber auch wesentlich schlechter. Das beiliegende, allgemeine Informationsblatt konnte natürlich nicht auf meinen konkreten Fall eingehen. (Bei der Schufa spielte sich das ähnlich ab, wobei diese eine Information mehr von mir hatten, und zwar mein gemeldetes Bankkonto)
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ich fragte mich nun, wie man anhand nicht existenter Daten (Negativdaten) überhaupt eine Einordnung für ein Scoring vornehmen kann. Da ich es genauer wissen wollte, schrieb ich am 13. April noch einen Brief an Bürgel mit Verweis auf §34 Absatz 4 Satz 1 Nummer 2 und 3. Zitat:
&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Eine Stelle, die geschäftsmäßig personenbezogene Daten zum Zweck der Übermittlung erhebt, speichert oder verändert, hat dem Betroffenen auf Verlangen Auskunft zu erteilen über 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;3. die zur Berechnung der Wahrscheinlichkeitswerte nach den Nummern 1 und 2 genutzten Datenarten sowie&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;4. das Zustandekommen und die Bedeutung der Wahrscheinlichkeitswerte einzelfallbezogen und nachvollziehbar in allgemein verständlicher Form.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Beides vermisste ich bei Bürgel. Als Reaktion kam am 19. April ein Schreiben des zuständigen Datenschutzbeauftragten (ein Jurist) von Bürgel. Meine Anfrage wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die Scoringformel als Betriebsgeheimnis gilt und daher nicht offengelegt werden müsse.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Das Ende vom Lied: Ich habe irgendeinen Scoring-Wert vorliegen, der wie ausgewürfelt aussieht, da es keine persönlichen Daten gibt, die zu einer Berechnung herangezogen hätten werden können bzw. man mir diese nicht mitteilt.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Insgesamt mache ich aber nicht Bürgel den Vorwurf, sondern Bookzilla. Schließlich erhalten diese nur einen Scoring-Wert und müssen dann entscheiden, was sie mit dieser Information machen. Bookzilla hat sich entschieden, dass ich nur noch mit Kreditkarte einkaufen darf. Ich habe mich entschieden, mir deswegen sicherlich keine anzulegen und ab sofort bei Amazon einzukaufen. Das Geld, was normalerweise an die FSFE gehen würde, spende ich nun direkt an die Vereinigung. Dabei ist der Betrag sogar wesentlich größer als die 5 Prozent meiner Umsätze bei Bookzilla.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Im Übrigen gab es bei Bookzilla keiner Zahlungsverzug meinerseits. Ich war sicherlich kein Power-Kunde, aber zwischen 100 und 200 Euro im Jahr habe ich dort schon ausgegeben. Vor allem ein kleiner Werbeeffekt bleibt in Zukunft aus, denn die Gutscheine der &lt;a href=&quot;http://www.freiesmagazin.de/20090401-programmierwettbewerb-gestartet&quot;&gt;freiesMagazin-Wettbewerbe&lt;/a&gt; kamen von Bookzilla. Und auch bei jeder Buch-Rezension in meinem Blog hatte ich bisher auf Bookzilla verlinkt. Scheinbar benötigt man diese Werbung aber nicht und kann sich auch so gegen andere Online-Shops behaupten. Vielleicht haben die anderen Käufer alle eine Kreditkarte …&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 22 May 2011 10:39:25 +0200</pubDate>
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    <title>Zensus 2011 – Die Volkzählung startet</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1666</link>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ich habe bereits &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1441&quot;&gt;vor einem Jahr&lt;/a&gt; auf die Volkszählung hingewiesen, die gestern nun gestartet wurde. Jeder Haus- und Wohnungseigentümer sowie zufällige 10% der auskunftspflichtigen Deutschen haben oder werden die Tage Besuch von einem Erhebungsbeauftragten bekommen, dem sie Rede und Antwort stehen müssen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Erste Anlaufstelle für Fragen rund den Zensus 2011 ist die Webseite &lt;a href=&quot;http://zensus11.de/&quot;&gt;Zensus 2011&lt;/a&gt;, die sich kritisch mit dem Thema beschäftigt. Viele Datenschützer kritisieren, dass die Zählung und vor allem das Zusammenführen der Daten aus verschiedenen Quellen nicht rechtens ist. Eine Klage beim Bundesverfassungsgericht wurde aber erst gar nicht angenommen, weil die Begründung, was denn nun nicht rechtens an dem Gesetz sei, nicht ausführlich genug bzw. zu allgemein gehalten war.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Das Gesetz selbst kann &lt;a href=&quot;http://www.gesetze-im-internet.de/zensg_2011/&quot;&gt;jeder einsehen&lt;/a&gt; und nachlesen, was es im Juristendeutsch bedeutet. Etwas klarer hat es &lt;a href=&quot;http://www.ferner-alsdorf.de/2011/03/mikrozensus-2011-volkszaehlung-zensus-fragebogen/wettbewerbsrecht/strafrecht/rechtsanwalt/verkehrsrecht/?isalt=0&quot;&gt;RA Ferner in seinem Blog&lt;/a&gt; beantwortet. Sein Fazit deckt sich leider mit dem, was ich so im Netz gefunden habe: Nur wer viel Geld hat (oder extrem gute Anwälte), kann sich gegen die Befragung zur Wehr setzen. Alle anderen riskieren nur ein Buß- oder Zwangsgeld. Ein Bußgeld wäre dabei okay, da die Sache damit abgehakt wäre. Sozusagen Lösegeld, um seine Daten freizukaufen bzw. keine angeben zu müssen. Bei Zwangsgeld kann dies immer wieder erneut erhoben werden und zusätzlich muss man am Ende dennoch alle Angaben leisten.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ehrlich gesagt stören mich Standardangaben wie Name, Anschrift, Geburtstag oder Geschlecht nicht einmal so sehr. Aber wozu bitteschön ist es wichtig, welche Stellung im Beruf ich habe, was mein Bildungsabschluss ist oder ob ich mich zu irgendeiner Weltanschauung bekenne? Bekommt die Gemeinde mehr Geld, wenn sie viele Doktoren vorweisen kann, um deren ausschweifendes Leben zu finanzieren? Und ich frage mich, ob bei Weltanschauung auch Scientology dazu zählt.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Wie gesagt, rechtlich hat man schlechte Chancen gegen die Befragung vorzugehen. Immerhin an der Haustür muss man nur wenige Angaben zur Person machen (Voller Name, Anschrift, Geburtstag, Geschlecht und Personen im Haushalt). Für die restlichen Fragen erhält man einen Bogen, den man ausfüllen muss. Wichtig ist, dass man die Erhebungsbeauftragten am besten nicht in die Wohnung lassen sollte. Nicht, weil man ungastlich sein will, sondern weil es keine Sicherheit gibt, dass die Person &lt;a href=&quot;http://zensus11.de/2011/05/volkszahler-dienstausweise-sicher/&quot;&gt;wirklich Erhebungsbeauftragter ist&lt;/a&gt;. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Es gibt aber auch einige &lt;a href=&quot;http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Volkszaehlung/Was_tun#Aktion:_.22Frag_die_Befrager.21.22_-_Befragung_der_Erhebungsstellen&quot;&gt;passive Widerstandsarten&lt;/a&gt; wie „Frag die Befrager!“, bei den man die Erhebungsbeauftragten höflich ausfragen soll, oder „Aufsatz statt Diktat“, bei dem man sich über einen Online-Generator einen langen Text erstellt, der alle Fragen beantwortet, aber mühsam zu lesen ist. Ich selbst stehe dem zweiten kritisch gegenüber, weil man laut Gesetzestext in der vorgegebenen Form (also Ankreuzkästchen) antworten muss. Aber auch das förmliche Befragen der Erhebungsstelle soll Sand zwischen die Mühlräder streuen, sodass diese langsamer mahlen. Ehrlich gesagt können die meine Anfrage aber auch einfach ignorieren und weitermachen, wie bisher.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ich fürchte also, dass das deutsche Volk diesen Kampf (der genau genommen keiner war) bereits verloren hat. Rechtlicher Widerstand ist ggf. schlecht, weil man damit nur Geld in die Kassen des Staates spült und nichts gewonnen hat. Passiver Widerstand ist ... naja, irgendwie sinnlos, weil man nicht einmal große Kosten verursacht, sodass ein Umdenken stattfinden könnte.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Am Ende muss aber jeder selbst entscheiden, wie er handelt, sollte er zu den Auserwählten gehören, die die nächsten Tage befragt werden.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 11 May 2011 19:12:37 +0200</pubDate>
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    <title>Zenith – Teil 2</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1665</link>
            <category>Filme</category>
            <category>Linux und Open Source</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Anfang Mai erschien der zweite Teil des Filmes &lt;a href=&quot;http://vodo.net/zenith&quot;&gt;Zenith&lt;/a&gt;, über den ich &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1650&quot;&gt;schon einmal&lt;/a&gt; berichtete. Der zweite Teil knüpft an den ersten an: Jack findet weitere Videobotschaften seines Vaters und trifft auch Lisa wieder. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Hintergrund: Zenith ist ein freier Film, der unter der &lt;a href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/&quot;&gt;Creative Commons-Lizenz Attribution-NonCommercial-NoDerivatives&lt;/a&gt; veröffentlicht wird. Es sind drei Teile geplant, wovon die ersten beiden bereits fertig sind und per BitTorrent in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden können. Der letzte Teil soll nächsten Monat folgen. Mit jeder Veröffentlichung eines Teils will der Autor „Anonymous“ 10.000 US-Dollar an Spenden sammeln.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Der zweite Teil ist leider etwas schwächer als der erste. Man erfährt in den Videobotschaften nun nicht so viel über die Hintergründe der Verschwörung und dafür, dass es nur noch einen Teil gibt, muss bald ganz schön viel passieren. Ich bin gespannt.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 09 May 2011 16:39:11 +0200</pubDate>
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    <title>Freie Liederbücher für Kindertagesstätten sind angekommen</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1661</link>
            <category>Linux und Open Source</category>
            <category>Musik</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Wer die ganze Geschichte zu den 50.299 Liederbüchern mit gemeinfreien Liedern für die Kindertagesstätten in Deutschland nachlesen will, findet auf der &lt;a href=&quot;http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/kinderlieder&quot;&gt;Webseite des Musikpiraten e.V.&lt;/a&gt; eine gute Übersicht.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1636&quot;&gt;Druck der Liederbücher&lt;/a&gt; wurde Ende März gestartet und die Bücher ausgeliefert. Wie mir ein &lt;a href=&quot;http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1616#c3699&quot;&gt;Kommentar&lt;/a&gt; nun zeigt, sind die Lieder zumindest in &lt;a href=&quot;http://www.homburg.de/content/pages/11781.htm&quot;&gt;Homburg (Saar)&lt;/a&gt; angekommen, was mich sehr freut.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Ich hoffe, die anderen Kindertagesstätten sind genauso begeistert von diesem kleinen Geschenk der Gemeinschaft. :)&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 02 May 2011 18:25:14 +0200</pubDate>
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    <title>Wer rettet Dina Foxx?</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1654</link>
            <category>Filme</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Vorgestern lief im ZDF der Film &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1278368/Wer-rettet-Dina-Foxx&quot;&gt;Wer rettet Dina Foxx?&lt;/a&gt;. Datenschützerin Dina arbeitet bei der Sicherheitsfirma Avadata, die ein Programm entwickelt hat, mit welchem mal seine ganzen Daten im Netz wieder einsammeln und sicher verstauen kann. Dann wird aber Dinas Freund Vasko, der ebenfalls bei Avadata arbeitet, tot aufgefunden und Dina der Mord angehängt. Bei dem ersten Treffen mit Dinas Anwalt erfährt man nach und nach in Rückblenden, wie es zur Verhaftung gekommen ist. Doch nach 50 Minuten hört der Film einfach mittendrin auf und verweist auf die Webseite &lt;a href=&quot;http://www.freidaten.org/&quot;&gt;www.freidaten.org&lt;/a&gt;. Bei dieser Organisation, die sich für den Datenschutz einsetzt, war Dina vor Avadata aktiv. Die Zuschauer sollen nun auf der interaktiven Webseite mithelfen, Dina zu befreien und ihre Unschuld zu beweisen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Mutig, mutig, kann ich da nur sagen, was das ZDF veranstaltet. Okay, der Film lief um 23:15 Uhr, sodass zumindest vor den TV-Geräten wohl nur wenige bei Dinas Befreiungsversuch mitgeholfen haben, aber glücklicherweise gibt es ja die &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/&quot;&gt;ZDF Mediathek&lt;/a&gt;. Die Story um Dina ist immer aber noch nicht beendet! In einzelnen Videos erzählt freidaten.org über den aktuellen Zustand. So wurde Dina in vorgestern von Aktivisten aus den Händen der Polizei befreit. Der passive Zuschauer soll also von seiner Couch an den PC gelockt werden, um sich aktiv zu beteiligen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ob das klappt, muss jeder für sich selbst entscheiden, wenn er die Webseite besucht. Die Idee dahinter finde ich aber gut. Hier sollen (vor allem junge) Menschen auf die Problematik des heutigen Datenschutzes aufmerksam gemacht werden. Und dabei sind die Vorfälle aus dem Film nicht an den Haaren herbeigezogen. &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-01/identitaetsdiebstahl-selbsterfahrung?page=all&quot;&gt;Identitätsdiebstahl&lt;/a&gt; gibt es auch in Deutschland und wenn man sein iPhone nicht &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,758320,00.html&quot;&gt;unter Kontrolle&lt;/a&gt; hat, dann &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,758395,00.html&quot;&gt;kontrolliert es einen&lt;/a&gt;. An wen die Daten gehen, wei wohl nur Apple.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Interessant sind dabei aber auch einige andere Dinge: So nutzt Dina unter anderem Facebook, die ja nicht gerade dafür bekannt sind, mit den Daten der Nutzer sorgsam umzugehen. Und auch auf der Webseite von freidaten.org liegen die Videos nicht auf dem eigenen Server, sondern bei YouTube, was ja zur Datenkrake Google gehört. (Randnotiz: Ohne JavaScript für Google zu erlauben, kann man sich tatsächlich einige der YouTube-Videos anschauen. Das ist eher ungewöhnlich.)
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Also die Idee ist gut, an der Ausführung könnte man noch etwas arbeiten. Es ruft aber hoffentlich einigen Menschen ins Gedächtnis, dass Datensicherheit wichtig ist.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 23 Apr 2011 19:25:35 +0200</pubDate>
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    <title>Zenith – Teil 1</title>
    <link>http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/1650</link>
            <category>Filme</category>
            <category>Linux und Open Source</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dee)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Im Jahr 2044 kennt die Menschheit keine Traurigkeit mehr. Durch genetische Veränderung und Operationen werden die Menschen immer älter und sind stets fröhlich. Als Nebeneffekt geht aber auch jede andere Art der Emotion verloren, sodass einige Menschen wie ‘Dumb’ Jack (Peter Scanavino) sich illegalerweise mit Drogen vollstopfen oder für Sex bezahlen, nur um überhaupt etwas fühlen zu können. Als Jack eine Videokassette seines verstorbenen Vaters erhält, erfährt er, dass ein Geheimbund namens Zenith zu dieser dystopischen Welt geführt hat. Jack macht sich auf die Suche nach weiteren Videobotschaften seines Vaters und versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://vodo.net/zenith&quot;&gt;Zenith&lt;/a&gt; ist ein freier Film, der unter der &lt;a href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/&quot;&gt;Creative Commons-Lizenz Attribution-NonCommercial-NoDerivatives&lt;/a&gt; veröffentlicht wird. Es sind drei Teile geplant, wovon der erste bereits fertig ist und per BitTorrent in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden kann. Die weiteren zwei Teile sollen folgen und als Ziel hat man sich gesetzt, mit jeder Veröffentlichung eines Teils 10.000 US-Dollar an Spenden zu sammeln. Bisher sind etwas mehr als 6000 US-Dollar zusammen gekommen. Wer das Projekt unterstützen will, kann dies per PayPal oder Kreditkarte tun und wird dann ab einem gewissen Betrag in der nächste Folge im Video namentlich erwähnt.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Zum Film bzw. ersten Teil selbst: Die Story erinnert an verschiedene Dystopien, in meinen Augen am meisten an &lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0238380/&quot;&gt;Equilibrium&lt;/a&gt;, bei dem die Gesellschaft auch mit Hilfe von Medikamenten ihrer Emotionen beraubt wurde. Erzählt wird die Geschichte zwar aus Jacks Sicht, die Zeitsprünge vor und zurück sind aber stellenweise etwas viel. Man muss schon genau aufpassen, wo man sich gerade befindet. Auch der Geheimbund, der hinter dem ganzen steckt, kommt im ersten Teil noch nicht so zur Geltung, aber das entwickelt sich hoffentlich noch im Laufe der nächsten Teile.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Auf dem &lt;a href=&quot;http://thisiszenith.com/blog/&quot;Blog von Jack&lt;/a&gt; aus dem Jahr 2044 findet man weitere Informationen zu den Verschwörungstheorien.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;In meinen Augen ist das Projekt von Regisseur Vladan Nikolic ziemlich gut, zumal der Film auch frei im Netz bezogen werden kann. So etwas unterstütze ich dann gerne und jeder sollte mitmachen, sei es nur durch einen Blogbeitrag. Die &lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt1363468/&quot;&gt;Bewertung auf IMDb&lt;/a&gt; ist aber nicht so überragend. (Besser als mancher Film mit Millionenbudget – ich sag nur S..... P.... – ist er allemal.)
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/film_des_monats/zenith-917&quot;&gt;via Musikpiraten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 18 Apr 2011 20:47:11 +0200</pubDate>
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