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Reise nach Japan – Kanazawa am 24.06.2017

Fahrt nach Kanazawa

Meine ursprüngliche Überlegung bei der Reiseplanung in Deutschland war, von Hiroshima direkt nach Hokkaidō zu reisen. Die Fahrt dorthin hätte aber, weil wir den Shinkansen Nozomi mit dem JR Railpass nicht nehmen dürfen, ca. 10 Stunden gedauert. Da dies zu lang war, entschieden wir uns vorab für einen Zwischenstopp. Die Wahl fiel auf

Kanazawa. Kanazawa ist vor allem für seinen Kenroku-en Garten bekannt, der laut Reiseführer zu den drei schönsten Japans zählt.

Gegen 14 Uhr kamen wir mit einem Umstieg in Shin-Osaka und dem Shinkansen Sakura sowie dem Limited Express Thunderbird in Kanazawa an und checkten auch gleich im SHAQ 2nd BIGHOUSE ein, welches zwischen Bahnhof und Garten liegt. Das Zimmer war recht klein, aber ausreichend für uns.

Eine ruhige Ecke mitten in Kanazawa.
Eine ruhige Ecke mitten in Kanazawa.

Als Erstes liefen wir über den Omi-cho Markt, auf dem es wieder zahlreiches Obst, Gemüse und natürlich viel Fisch zu kaufen gab. Die Riesenkrabben mit Preisen bis zu 14000 Yen (ca. 120 Euro) waren beeindruckend – die 850 Yen für zwei Pfirsiche aber auch. ;)

Burg Kanazawa und Kenroku-en Garten

Nach dem Besuch des Marktes gingen wir zur Burg Kanazawa, an die ein Park angrenzt. Die Burg ist – vor allem nach Himeji – nicht ganz so beeindruckend, der Innenteil ist zwar kostenlos, aber nur auf Japanisch. Sehr schön ist aber der Gyokusen-Inmaru Garten im südöstlichen Teil des Parks.

Burg Kanazawa.
Burg Kanazawa.

Der Gyokusen-Inmaru Garten im Burgpark.
Der Gyokusen-Inmaru Garten im Burgpark.

Danach liefen wir an der Burgmauer entlang bis zum Kenroku-en Garten. Der „Garten“ ist ebenfalls eher ein großer Park, mit kleinen und großen Wegen, Seen, einem Wasserfall und kleinen Türmchen.

Der Park ist schön zum Schlendern, richtig eindrucksvoll ist er aber wohl auch erst wie andere Gärten im Frühling, wenn alles blüht oder im Herbst, wenn die ersten Blätter fallen.

Der Kenroku-en Garten.
Der Kenroku-en Garten.
Der Kenroku-en Garten.
Der Kenroku-en Garten.

Am Abend

Für das Abendessen suchten wir uns das bei Tripadvisor sehr empfohlene Plat Home Japanese Kitchen aus. Die Preise waren zwar etwas gehoben, dafür konnten wir am Tresen sitzen und den beiden Köchen direkt bei der Arbeit zuschauen. Das Essen war super zubereitet und nicht nur etwas fürs Auge.

Danach gingen wir zurück zum Bahnhof, da die Geschäfte in der Innenstadt bereits geschlossen hatten. Kanazawa Station heißt einen mit einem kleinen Springbrunnen willkommen, der sogar die Uhrzeit anzeigt. Beeindruckend ist das Tsudumi-mon, einer modernen Interpretation eines Torii.

Das große Eingangstor am Bahnhof von Kanazawa.
Das große Eingangstor am Bahnhof von Kanazawa.

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