Skip to content

Wochenrückblick KW 43 - Nachlese

Wie angekündigt hier noch ein paar Nachrichten als Nachtrag vom Wochenende.

Ubuntu

Linux Mint 4.0 Daryna BETA 021 released
Linux Mint ist eine Variante von Ubuntu, die vor allem mehr Codecs vorinstalliert mitbringt. Die neue Version 4.0 mit Codename Daryna ist nun als Beta-Version erschienen. Das mintUpdate stuft die Sicherheitsupdates in Gefahrenklassen ein, wie sicher die Aktualisierung für das eigene System ist oder ob Unstabilitäten auftreten könnten. Schön wäre für die Zukunft auch eine Übersicht, wie hoch die Gefahr ist, wenn man das Update <u>nicht</u>einspielt.
WeitereBerichte:ReviewLinux.com: Linux Mint 4.0 - An Elegant Linux

Ubuntu 7.10 Gibbon swings on the Asus Eee
Der Asus Eee-Laptop ist als Gegenstück zum OLPC-Projekt gedacht und wird normalerweise mit Xandros Linux ausgeliefert. Ein paar Bastler haben sich gedacht, dass man auf dem Gerät auch Ubuntu Gutsy Gibbon installieren könnte und berichten ausführlich über den Test und diverse Probleme.

Nachlese zur Ubuntu Open-Week
Wer einer der Sitzungen der Ubuntu Open-Week im IRC-Channel beigewohnt hat, wird wissen, dass die Veranstaltung wie immer ein voller Erfolg war. Vor allem die "Ask Mark"-Sitzung, bei der man Mark Shuttleworth allerlei Fragen stellen konnte, war gut besucht. Wer die Logs lesen möchte, findet diese auf den jeweiligen Unterseiten, die in der Übersicht auf der class="english">Wikiseite gelistet sind.

Linux und Open Source

Dickes Linux-Handbuch als Download und für die Online-Lektüre
Der Verlag Galileo Computing bietet eine korrigierte Auflage des Buches "Linux - das distributionsunabhängige Handbuch" zum kostenlosen Download an. Auf über 1100 Seiten findet man sehr viel Linux-Wissen, das sich sowohl dem Anfänger als auch dem Profi mitteilt. (Forenthread)
Weitere Berichte: Linux-Handbuch zum Download freigegeben

FSF Compliance Lab online meeting addresses license questions
Diese Woche hielt das Free Software Licensing and Compliance Lab eine öffentliche IRC-Sitzung ab, bei der allerlei Fragen zur GPLv3 gestellt und aufgeklärt werden sollten. Vor allem auf die Evans-Umfrage ging man ein, die nachweisen wollte, dass die GPLv3 bisher nur von wenigen Projekten adoptiert wird.

Wochenrückblick KW 43

Auch diese Woche gibt es den Wochenrückblick mit interessanten Themen aus dem Linux- und Open Source-Bereich. Da ich am Wochenende weg bin, ziehe ich die Veröffentlichung etwas vor und schreibe ggf. am Sonntag noch einen zweiten Beitrag.

Ubuntu

The Perfect Server - Ubuntu Gutsy Gibbon (Ubuntu 7.10)
HowtoForge erklären ausführlich auf sieben Seiten, wie man einen Server für ISPs oder Hoster inkl. Apache-Webserver (mit SSL), Postfix-Mailserver mit SMTP-AUTH und TLS, BIND DNS-Server, Proftpd FTP-Server, MySQL-Server, Courier POP3/IMAP, Quota, Firewall, etc. einrichtet. Hierzu wird die aktuelle Server-CD von Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" benutzt.

Ubuntu Studio in neuer Version
Auch Ubuntu Studio ist letzte Woche in der neuen Version 7.10 erschienen. Auch wenn das Projekt noch kein offizielles Ubuntu-Derivat ist, hat Canonical die Macher unterstützt, so dass jetzt eine 64bit-Version angeboten werden kann. Zusätzlich sind die Ubuntu Studio-Pakete in den offiziellen Ubuntu-Quellen enthalten und können von dort installiert werden. (Forenthread)
Weitere Berichte: Ubuntu Studio 7.10 freigegeben

Mythbuntu 7.10 now available
Mythbuntu ist eine Ubuntu-Distribution mit Xfce-Oberfläche um das Programm MythTV, welches erlaubt, den PC zum Abspielen und Aufzeichnen von TV-Sendungen zu gebrauchen. Auch diese ist als Live-CD in der Version 7.10 erschienen und steht als Download für 32bit- und 64bit-Rechner bereit. Den Release Notes kann man alle Änderungen und Funktionen entnehmen.
Weitere Berichte: Mythbuntu 7.10: Ubuntu wird zum Festplattenrekorder

Second Ubuntu Monthly Report
Monatlich gibt es nun einen Report, der alle Details und Arbeiten der einzelnen Ubuntu-Teams auflistet. So erfährt man im Oktober, dass The Fridge ein neues Design erhalten hat, es Probleme mit Tracker in Gutsy gibt, Neuigkeiten zu Ubuntu Server und Ubuntu Mobile und vieles, vieles mehr.

Tesco sell computers with Ubuntu pre-installed - Linux on the up?
Im Vereinigten Königreich hat Tesco nun auch zwei Low-End-PCs mit Ubuntu 6.06 im Angebot. Dies könnte unter Umständen dazu beitragen, dass auch andere Händler auf den Zug aufspringen und ein vorinstalliertes Linux anbieten. Man kann gespannt sein, wie sich der Verkauf entwickeln wird.

SUPERGUIDE: The Open Source Challenge. How to replace Windows completely with Ubuntu.
In diesem zehnseitigen Superguide wird sehr ausführlich beschrieben, wie man von Windows komplett auf Ubuntu umsteigt. Die Anleitung empfiehlt sich daher für Windows-Benutzer, die wirklich das erste Mal mit diesem neuen Linux-System in Berührung kommen.

Ubuntu: where to from here?
Der Autor stellt sich die Frage, wie es mit Ubuntu wohl weitergeht. Mark Shuttleworth kann nicht auf ewig sein Geld in das Projekt stecken. Der Vertrag mit Dell bringt sicher ein bißchen an Zuwachs, aber es ist unklar, ob dies wirklich hilft. Vor allem die Lizenzproblematik bei den Codecs und Treibern wird man bei Canonical ggf. überdenken müssen, denn einige Sachen laufen eben noch nicht out-of-the-box.

The Perfect Desktop - Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon"
Nach dem perfekten Server (siehe oben) stellen HowtoForge nun auch noch den perfekten Desktop vor. Hierbei wird die Installation von Gutsy Gibbon erklärt, zusammen mit der Software-Installation einiger Programme, die als Windows-Ersatz fungieren sollen. Hierbei wird teilweise auf die Medibuntu-Quellen zurückgegriffen.

Gobuntu
Stuart Langridge hat in seinem Blog einen ersten Blick auf Gobuntu geworfen. Da die Distribution noch recht neu ist, werde einige Fehler verziehen, die in der Zukunft ausgebessert werden sollen. So ist zum Beispiel der teilweise unfreie Browser Firefox als Standardbrowser installiert, wobei Epiphany die bessere Wahl wäre.

Ubuntu's latest OS not so Gutsy
Scheinbar gibt es bei Gutsy nicht nur Probleme mit ISDN, sondern auch mit IPv6 und DHCP. Wer die Lösung sucht, findet sie in diesem Blog. Aushilfe schafft das Blacklisten des IPv6-Moduls. Man kann nur hoffen, dass Canonical bald ausbessert.

Es gab auch sehr viele kleinere Newsmeldung und Blogeinträge zu Ubuntu, die ich hier aber nicht separat aufführe, sondern alle an den Ubuntu Weekly Newsletter geschickt habe, die da sicher am Sonntag in Ausgabe 63 auftauchen werden. :)

Linux und OpenSource

Linux frag-fest: the games Linux plays
Auch Linux-User spielen gerne und nicht nur Solitair oder TuxRacer. Verschiedene Spiele erfordern aber besondere Lösungen, um diese unter Linux zu nutzen. Neben der nativen Unterstützung (wie z.B. bei Neverwinter Nights oder der Unreal Tournament-Reihe), benötigt man manchmal einen Emulator oder gar ein virtuelles Windows-System.

Turbolinux drinks Microsoft's IP-protection kool-aid
Seit vier Monaten gab es keine Meldung mehr in diese Richtung und nun ist es wieder einmal so weit. Auch TurboLinux, Linux-Distributor vor allem in Japan und China, ist mit Microsoft unter anderem auch ein Patentabkommen eingegangen, welches die Anwender vor Patentklagen schützen soll - egal, wie unsinnig diese sind. Bereits im Juli hat TurboLinux beim "Open-XML-to-ODF-Translator" mitgeholfen. Es ist unklar, ob die jüngste Patentklage gegen RedHat und Novell etwas damit zu tun hat. Acacia sagte aber, dass Microsoft darin nicht involviert sei. (Forenthread)
Weitere Berichte: Microsoft schließt weiteres Linux-Abkommen, Patentschutz: Turbolinux kooperiert mit Microsoft, Microsoft und TurboLinux kooperieren, Turbolinux kooperiert mit Microsoft, Turbolinux, Microsoft in Patent Cross-Licensing Deal

2007 Linux Graphics Survey
Es gibt viele Linux-Umfragen, die wenigstens beschäftigen sich aber mit der verwendeten Grafik-Hardware bei Linux-Systemen. Hierzu haben Phoronix eine Umfrage erstellt, die noch bis zum 21. November 2007 läuft. Es soll damit geklärt werden, welche Grafik-Hardware und welcher -Treiber eingesetzt werden.

Microsoft's Patent Scare Tactics 'Not That Unusual'
Anwalt Scott Weingaertner hat sich Microsofts Taktik bzgl. der Patentdrohungen angenommen und dazu gesagt, dass das Vorgehen eigentlich normal sei. Normalerweise würde man aber zu irgendeinem Zeitpunkt einmal wirklich die Drohungen vor Gericht umsetzen, was bisher nicht geschehen ist. eWeek.com denken zwar, dass Red Hat sich durch die letzte Patentklage ggf. zu einem Abkommen mit Microsoft entschließen wird, aber wie Mark Shuttlewort so schön sagte: "Novell did a deal that I think was poor for free software. And they still got sued by Acacia."
Wie man nun hier nachlesen kann, hat Red Hat noch einmal ausdrücklich Zweifel an den Patentabkommen mit Microsoft gehegt, so dass in diesem Zusammenhang in nächster Zeit kein Kuh-Handel zu erwarten ist.

Niederländische Behörden setzen auf Open Source
Das niederländische Patentamt und die Wettbewerbsbehörde planen bereits jetzt die Umstellung auf eine Open Source-IT-Struktur, die in den kommenden Jahren in den Niederlanden verpflichtend sein soll. So will man ab 2008 bei Neuanschaffungen offene Standards stärker berücksichtigen und ab 2009 komplett Open Source-Software bevorzugen.

Chemnitzer Linux-Tage 2008: Call for Papers
Nächstes Jahr finden am 1. und 2. März wieder die Chemnitzer Linux-Tage statt. Bereits jetzt wurde der "Call for Papers" und "Call for Lectures" ausgerufen, bei dem zum einen Vortragende als auch Aussteller für die Veranstaltung gesucht werden.
Weitere Berichte: Chemnitzer Linux-Tage 2008 formieren sich

Börse für Open-Source-Projekte
An der Universität Leipzig entstand ein Projekt, das Open Source-Entwickler und Geldgeber zusammenführen soll. Auf Cofundos können interessante Ideen vorgestellt und diskutiert werden, um so eine Realisierung als Open Source-Software voranzubringen. Unternehmen können dann ein Preisgeld für die Umsetzung aussetzen, die der Entwickler erhält, der das Projekt als Software realisiert. Mit diesem Konzept soll das Problem behoben werden, dass bei Open Source-Software oft Geldmittel für eine gute und schnelle Umsetzung fehlen. (Forenthread)
Weitere Berichte: Uni-Projekt bringt Open-Source-Entwickler und Geldgeber zusammen, Finanzierungsportal für Open-Source-Projekte

Linux-Programmierer plant freies BIOS für AMD-Grafikkarten
Neben der Offenlegung der Chipspezifikation, ist das Bios noch eine Closed Source-Bastion, die der Programmier Oliver McFadden nun einnehmen will. Er will dazu für die R500- (x1000-Serie) und die R600-Karten (Radeon HD) ein eigenständiges Grafik-Bios schreiben, welches man dann später unter die GPL stellen kann.
Weitere Berichte: Neuer Treiber und Bios-Pläne für ATI-Grafikkarten

Linux device driver project needs more unsupported devices to work on!
Das von Greg Kroah-Hartman gestartete Treiberprojekt ist offensichtlich nicht voll ausgelastet, denn es fehlt einfach an Hardware, die nicht korrekt mit Linux zusammenarbeitet. Die über 300 freiwilligen Entwickler können auch nicht ausreichend arbeiten, weil die Unterstützung seitens der Hardwarehersteller fehlt. Kroah-Hartman stellt daher die Frage an alle User: Welche Hardware macht Probleme?

Open-Source-Software für Thin Clients
Auf der Systems 2007 in München hat der Thin-Client-Spezialist Levigo seinen openthinclient auf Basis von Ubuntu vorgestellt, der unter der GPLv2 vertrieben wird. Durch diesen Schritt der Öffnung will man ein breiteres Spektrum auf dem Markt erreichen und hofft vor allem auf eine Resonanz von freien Entwicklern

Software

Linux-Version von Enemy Territory: Quake Wars veröffentlicht
Bereits vor einer Woche wurde Quake Wars für Linux als eigener Client angekündigt und letztes Wochenende war es dann soweit. id Software hat den Linux-Client zum Download freigegeben. Neben diesem wird auch eine Windows-DVD oder die Steam-Dateien mit den Spielinhalten benötigt. Wer Probleme bei der Installation oder dem Start des Spiels hat, sollte zuerst in die FAQ schauen.

Firefox 2.0.0.8 behebt nicht alle Fehler, bringt neue mit
Das Update von letzter Woche auf Firefox 2.0.0.8 war scheinbar nicht der Weisheit letzter Schluss. So sind kurz darauf zum einen neue Fehler aufgefallen, zum anderen wurden nicht alle Fehler behoben, die im Changelog standen. Es gibt nun Probleme bei der Interpretation von CSS und ImageMaps und einige Erweiterungen könnten inkompatibel zu der Version sein. Nächste Woche sollen diese Fehler in Version 2.0.0.9 behoben werden.
Weitere Berichte: Firefox 2.0.0.8 mit Regressionen, Mozilla rushes to fix regression bugs in Firefox

Gimp 2.4 ist fertig
Das nicht nur unter Linux beliebte freie Grafikprogramm Gimp liegt nun in der Version 2.4 vor. Mit den neuen Tango-Icons will man nahtlos an den Icon-Standard anknüpfen und auch die Oberfläche erfuhr einige Änderungen. So gibt es neue Menüpunkte und auch die Auswahlwerkzeuge wurden überarbeitet. Alle Änderungen findet man in den Release Notes. Für Ubuntu wird die neue Version leider nicht in die Gutsy-Quellen eingebracht, kann aber ggf. später über einen Backport installiert werden. (Forenthread)
Weitere Berichte: Freie Bildbearbeitung Gimp 2.4 ist fertig, Gimp 2.4 ist fertig, Gimp 2.4 freigegeben

Savage 2 für Linux nimmt Formen an
"Savage 2", der Nachfolger des bekannten "Savage: The Battle for Newerth", soll nun auch nativ unter Linux laufen. Der Hersteller S2 Games hat angegeben, dass der Linux-Client fast fertig sei und zusammen mit der Windows-Version angeboten werde.

Pidgin 2.2.2 Final - Open-Source Multi-Messenger
Der Multimessenger Pidgin ist in der neuen Version 2.2.2 erschienen. Hauptsächlich wurden wohl nur Fehler bereinigt, neue Funktionen scheint es keine zu geben. Ein Changelog mit allen Änderungen liegt leider noch nicht vor.

Full Circle Magazine Ausgabe 6 erschienen

Heute ist Ausgabe 6 des Full Circle Magazine mit vielen neuen Artikeln erschienen.

Die Themen in Full Circle Magazine Ausgabe 6 sind:

  • Upgrade von Feisty auf Gutsy
  • How-To: Photoshop-Plugins für Gimp, Einrichtung von Samba, und Scribus-Anleitung (Teil 6)
  • Interview mit John Philips
  • Top 5 Rennspiele
  • News, Leserbriefe und viele andere Themen

Links: Webseite, Forum und Wiki

Zusätzlich ist gestern auch die deutsche Übersetzung des Full Circle Magazin Ausgabe 5 erschienen. Achtung: Der Download ist mit 10,3 MB wieder nicht gerade klein.

ATI-Treiber 8.42.3 veröffentlicht

Normalerweise ist ein kleines Treiberupdate wahrscheinlich keine eigene News wert. Version 8.42.3 für ATI-Grafikkarten ist aber der zweite stabile Treiber nach der Öffnung der Spezifikationen, der sehr viele neue Funktionen mitbringt - und diesmal nicht nur für R600-Nutzer (Radeon HD 2900XT).

Die erste Treiberversion 8.41.7 zielte speziell auf R600-Nutzer ab, auch wenn es für R300- und R500-Chips Leistungsverbesserungen gab. Die neue Version 8.42.3 behebt dagegen auch viele alte Probleme und nützt (fast) allen ATI-Nutzern. Vor allem ist nun endlich AIGLX mit dem ATI-Treiber möglich, welches man für einen reibungslosen Ablauf von Gutsys 3-D-Desktop Compiz benötigt. Daneben wird auch der neue X-Server 1.4 unterstützt, das Abspielen von Videos verbessert und weiter an der Leistungsschraube gedreht.

Wer den neuen Treiber nutzen möchte, kann die Wiki-Anleitung nutzen. Vorher muss aber natürlich noch der ATI-Treiber 8.42.3 heruntergeladen werden.
Um AIGLX und Compiz zu nutzen, muss man etwas von der Anleitung im Wiki abweichen. Im Abschnitt "Treiber umstellen" entfernt man die beiden Einträge Option "Composite" "Disable" und Option "AIGLX" "off" bzw. fügt diese erst gar nicht hinzu.
Zusätzlich muss man den Treiber noch auf die Whitelist von Compiz setzen. Dazu öffnet man die Datei /etc/xdg/compiz/compiz-manager in einem Editor mit Root-Rechten und ändert die erste Zeile in WHITELIST="nvidia intel ati radeon i810 fglrx". Alternativ kann man auch die Datei /home/BENUTZERNAME/.config/compiz/compiz-manager (BENUTZERNAME ersetzen und Ordner compiz ggf. erstellen) mit dem Inhalt SKIP_CHECKS=yes anlegen.

Quellen: AMD 8.42 Driver Brings Fixes, AIGLX!, ATI 8.42.3 Is Out - AIGLX Support!, fglrx 8.42.3 - finally with AIGLX support

Wochenrückblick KW 42

Der Wochenrückblick entstand als eine Idee in Ikhaya Mitte Juni. Ich habe mir gedacht, ich könnte die Nachrichten ja auch in meinem Blog posten. Die englische Flagge gibt an, dass ein Link ggf. auf eine englischsprachige Seite führt. Existierende Forenthreads von ubuntuusers.de sind entsprechend verlinkt, wenn mir diese aufgefallen sind.

Ubuntu

The LXer Interview: John Hull of Dell
In einen Interview nimmt John Hull, Linux-Entwicklungsmanager bei Dell, Stellung zu den Ubuntu-PCs bei Dell. So habe das Angebot die Marke Dell im Linux-Bereich sehr gestärkt. Zusätzlich geht man auf die Treiberfrage ein, inwieweit sich Dell hierbei an der Entwicklung beteiligt.

Ubuntu's Power Consumption Tested
Wieder ein sehr ausführlicher Test von Phoronix. Dieses Mal haben sie den Stromverbrauch eines Laptops unter Ubuntu getestet. Dabei hält nicht nur das neue Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" als Testkandidat her, sondern es wurden alle Ubuntu-Versionen seit 5.04 "Hoary Hedgehog" verglichen. Als Fazit bleibt, dass der Stromverbrauch zwar optimiert wurde, aber mehr Anwendungen gestartet werden, die das wieder zunichtemachen.

7 reasons why Ubuntu is so successful
Zu den 7 Gründen, wieso Ubuntu so erfolgreich ist, zählen laut Linux4Coffee u.a. die einfache Installation, Canonical als starke Firma hinter dem System, ShipIt, welches kostenlos Ubuntu-CDs verschickt, und natürlich die Community.

Linux vs. Windows Power Usage
Nachdem Phoronix den Stromverbrauch von Ubuntu einzeln gemessen hatte (siehe oben), gibt es nun einen Vergleich des Verbrauchs aktueller Windows- und Linux-Systeme, wozu Windows XP, Windows Vista, Fedora 7 und Ubuntu 7.10 gehören. Im Endeffekt verbraucht Ubuntu ca. 2 Watt mehr im Leerlauf und im Schnitt 3 Watt mehr bei Last im Vergleich zu den anderen Systemen.

Ubuntu: It's not just for desktops anymore

Ubuntu Server ist eine Ubuntu-Variante, die eine stabile und sichere Server-Plattform bereitstellen, gleichzeitig aber auch einfach zu bedienen sein soll. Die Version ist für verschiedene Rechnerarchitekturen verfügbar (x86, AMD64, EM64T und Sun SPARC). Mark Shuttleworth hat in einem Interview nun die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich bekannt gegeben. Eine Umstellung im Serverbereich würde demnach aber noch Jahre dauern, da sich der Markt nur sehr langsam ändere.

Mozilla Team needs YOU!
Extra für Ubuntu wurden spezielle Test-Pakete vom Mozilla-Team bereitgestellt, mit der die Qualität des Firefox-Browsers unter Dapper, Edgy, Feisty und Gutsy von den Benutzern getestet werden soll. Auf der Testseite erfährt man alles dazu, wie man an diese Pakete bekommt und wie der normale Testablauf aussieht. Jeder, der helfen will, Firefox zu verbessern, kann daran teilnehmen. Achtung: Die Pakete sind nur zum Test und nicht zum täglichen Einsatz gedacht! (Forenthread)

Linux Product Insider - On Your Marks, Get Set...Gutsy Gibbon!
Auf einer Pressekonferenz hat Mark Shuttleworth die Werbetrommel für Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" gerührt - und den Autor des Artikels beeindruckt. Shuttleworth ging vor allem auf die Server-Variante ein und dass die Ubuntu-Entwickler im letzten Jahr daran sehr viel gearbeitet haben. Natürlich wurden auch die neuen Funktionen von Gutsy erläutert. Zwei große Pluspunkte für Ubuntu sind aber zum einen die pünktlichen Veröffentlichungen, die Dank der Ubuntu Developer Summit-Treffen zweimal jährlich gut geplant werden können, und zum anderen die überaus große und hilfsbereite Ubuntu-Community.

Dr. Shuttleworth or; How we learned to stop worrying and love Open Source
Auf einer (anderen?) Pressekonferenz stellte Mark Shuttleworth die Funktionen von Compiz vor und benutzte dafür die allgemeine Umschreibung "Bling", die es sicherlich gut trifft. 3-D-Desktops seien aber nun bereit für den Massenmarkt, so die Aussage. Zusätzlich habe sich der Hardwaresupport verbessert und für Hardwarehersteller ist dies auch ein positives Zeichen. Denn wenn sie sehen, dass es einen Absatzmarkt bei Linux gibt, dann werden sie auch von allein eigene Treiber bereitstellen. Neben der Aktivität von Dell, die Ubuntu auf einigen ihrer Laptops und PCs anbieten, sind aber vor allem die Ubuntu-Adoptionen in Russland und Mazedonien ein sehr gutes Zeichen.
Weitere Berichte: Canonical's new Ubuntu paves way for server push

Dell bringt Computer mit Ubuntu 7.10
Wie Dell in einem E-Mail-Interview bekannt gab, will man nach ausführlichen Tests demnächst das neue Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" auf seinen Laptops und PCs anbieten. Vor allem im Grafik- und WLAN-Bereich fanden immense Tests statt, damit die bestmögliche Hardwarekompatibilität gewährleistet werden kann. Demnächst soll noch eine ausführliche Presseerklärung folgen, auf der genaue Termine und Daten bekannt gegeben werden.
Weitere Berichte: Dell to ship Ubuntu 7.10 on desktops and laptops, Dell to ship 7.10 soon

Can Ubuntu Linux Break Through to the Desktop?
Die Aussage "Wenn irgendjemand eine Chance hat, Linux auf dem Desktop voranzubringen, dann ist Ubuntu sicher vorn dabei." hört man sicher gerne. Die Aussage stammt aus einem Telefoninterview mit Charles King, Analyst bei Pund-IT. Hilfreich sei vor allem die neuen 3-D-Oberfläche und der verbesserte Treibersupport. Aber auch die Erkundung im Serverbereich sei zum richtigen Zeitpunkt erfolgt und nächstes Jahr soll ein Ubuntu-Linux auf Kleinstgeräten folgen.

Former Linspire CEO switches to Ubuntu
Vielen haben sich gefragt, was Kevin Carmony, Ex-Chef von Linspire, nach seinem Ausscheiden im August wohl als nächstes macht. Beruflich hat er zwar einige Pläne, aber keine, die mit Canonical oder Ubuntu zu tun haben. Dafür hat er sich nun öffentlich dazu bekannt, nur noch Ubuntu zu nutzen und vorerst als einfacher Benutzer in der Community etwas beitragen zu wollen. Sicher ein großes Kompliment für den Ex-Chef eines früheren Mitbewerbers... Ach, Bill oder Steve, also wenn ihr Lust habt... ;)

Microsoft’s top 10 reasons to upgrade to Ubuntu Linux, not Vista
Microsoft hat 100 Gründe genannt, die für ein Upgrade auf Windows Vista sprechen sollen. Wenn es nach iTWire geht, hat man aber auch 10 gute Gründe geliefert, wieso man das lassen und besser zu Ubuntu wechseln sollte.

CICT to computerize 320 public high schools
Auf den Philippinen will man durch das Projekt "iSchools" 320 öffentliche Schulen auf Edubuntu umstellen. Jede Schule erhält dann 20 Desktop-PCs, einen Server und andere wichtige technische Dinge, wie Drucker oder WLAN-Ausrüstung. Die Lehrer der Schulen sollen dann in besonderen Kursen den Umgang mit dem PC und dem System an sich lernen bzw. vertiefen.

The wide world of pre-installed Ubuntu
Mit dem System Builder-Programm will Canonical sicherstellen, dass OEM-Partner ihre eigene angepasste Version von Ubuntu auf einem Laptop oder PC vorinstallieren können. Laut Maria Bonnefon will man mit diesem System FreeDOS ersetzen, so dass den Käufer ein bereits komplett funktionierendes System erwartet.

Ubuntu 8.04 LTS - Hardy Heron - Paketquellen sind offen
Es ist kaum 3 Tage her, seitdem das neue Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" erhältlich ist und schon sind die Paketquellen für den Nachfolger Hardy geöffnet. Wer Spaß am basteln hat, kann die neue Version bereits nutzen, sie unterscheidet sich aber wahrscheinlich kaum vom aktuellen Gutsy. Erst auf dem Ubuntu Developer Summit Anfang November wird entschieden, in welche Richtung die Entwicklung laufen soll.

Ubuntu 7.10 VMware Image Download
Wer Ubuntu nicht von der Live-CD testen möchte, hat über die auf der Webseite angebotenen VMware-Images die Möglichkeit, das System in einer virtuellen Umgebung kennen zu lernen. Die Images können mit dem VMware Player dann z.B. auch unter Windows gestartet werden. Es ist dabei die deutsche Sprachunterstützung, die VMware-Tools und zusätzlich Java 6 und Eclipse 3.3 Europa installiert.

Nach dem Erscheinen von Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" gab es zahlreiche Reviews, von denen hier einige aufgelistet werden sollen:

Ubuntu 7.10: Erster Test von Gutsy Gibbon

Test: Ubuntu 7.10 mit 3D-Desktop

Review: Ubuntu's New 'Gutsy Gibbon' Brings Linux Out of the Jungle

It's here! Ubuntu 7.10 arrives

Ubuntu 7.10 (Gutsy) Desktop Edition - Review

Open Addict First Look: Review of Ubunbu 7.10

Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon: Critical review

Linux und OpenSource

Interview: Creative Commons sind zu unflexibel
In einem Interview sagte Renato Iannella vom australischen Forschungsverbund NICTA, dass die Creative Commons-Lizenz zu unflexibel sei und nicht auf die Wünsche der Urheber eingehen könne. Durch die Verwendung von RDF als maschinelle Lizenzverbreitung könne man das von der Creative Commons-gewöhnte Baukastensystem gar nicht korrekt darstellen. Ianella sei auch enttäuscht darüber, dass Creative Commons nicht die von ihm mit entwickelte Open Digital Rights Language (ODRL) benutze, mit dem diese Probleme nicht auftreten würden.

Microsoft mit zwei Open-Source-Lizenzen
Auch wenn die Gegenwehr teilweise groß war, hat die OSI bereits letzte Woche zwei von Microsofts Shared-Source-Lizenzen als Open Source-kompatibel eingestuft. Darunter fallen die "Microsoft Public License" und die "Microsoft Reciprocal License". Mit dieser Lizenz versehene Software darf sich nun ganz offiziell Open Source-Software nennen.
Weitere Berichte: Microsoft hat echte Open Source, OSI erkennt Microsoft-Lizenzen als Open Source an, Zwei Microsoft-Lizenzen sind Open Source, Microsoft ist Open-Source-Anbieter, OSI Approves Microsoft License Submissions, OSI gives two Microsoft licenses its blessing

Linux Foundation to begin third annual desktop Linux survey
Die Linux Foundation hat ihre jährliche Desktop-Umfrage gestartet, die vom 17. Oktober bis zum 30. November läuft. Die Umfrage soll aber weniger zeigen, wie weit verbreitet Linux oder welche Distribution am beliebtesten ist, sondern aufzeigen, wo Benutzerschwerpunkte liegen und in welche Richtung die Desktopsysteme sich demnächst entwickeln sollten.
Weitere Berichte: Linux Foundation startet neue Linux-Desktop-Umfrage, Desktop-Umfrage der Linux Foundation gestartet

Globale Standardisierungsarbeit an Dokumentenformaten blockiert
Anfang September wurde darüber abgestimmt, was vorerst aus Microsofts Pseudo-Open Source-Dokumentenformat Office OpenXML werden soll. Dank viel Druck und Lobbyarbeit wuchsen die Mitglieder in der ISO stark an und der Standard wurde fast angenommen, ist aber immerhin knapp gescheitert. Die negativen Auswirkungen von Microsofts Eingriffen zeigen sich jetzt. Damit beim ISO-Kommittee über irgendeinen Antrag gültig abgestimmt werden kann, müssen mindestens 50% der Hauptmitglieder eine Stimme abgeben. Alle neuen Mitglieder, die von Microsoft in das Kommittee gedrängt wurden, verweigern aber seit der Abstimmung im September eine Teilnahme an den Wahlen. Selbst zu einer Enthaltung lassen sie sich nicht durchringen, wie Andy Updegrove berichtet. Das Resultat: Es kann über nichts mehr abgestimmt werden.
Weitere Berichte: Blockade der Dokumentenformat-Standardisierung bei der ISO, Komitee wird nach OOXML-Abstimmung handlungsunfähig, Microsoft hat ISO auf dem Gewissen, Fallout from Office Open XML Vote Continues

13 reasons why Linux should be on your desktop
Autor Kim Brebach zählt 13 gute Gründe auf, wieso Linux es endlich auf den Desktop schaffen sollte, nachdem er einen Monat vorher schon 13 Gründe mitteilte, warum es Linux aber nicht auf den Desktop schaffen wird. Für die Beispiele in seinem Artikel wurde die Distribution SimpleMepis 6.5 herangezogen, die (noch) auf Ubuntu basiert.

Software

Weitere Details zu Unreal Tournament 3 für Linux
Wie Ryan C. Gordon auf der UT3-Mailingsliste mitteilte, wird es die Linux-Version des kommenden Ego-Shooters aus zeitlichen Gründen nicht auf die Windows-DVD schaffen. Es soll aber nachträglich ein Client zum Download angeboten werden, der mit der Windows-Version ohne Probleme zusammenarbeitet.
Weitere Berichte: Unreal Tournament 3 für Linux verspätet sich

Quake Wars - Demo nun auch für Linux
Auch wenn der vollständige Linux-Client für das von einigen Spielern lang erwartete Spiel "Quake Wars" noch auf sich warten lässt, gibt es immerhin eine Demo, mit der man das Spiel auch unter Linux antesten kann. Wer bereits die Windows-Demo besitzt, muss nicht alle Daten neu herunterladen, sondern kann durch ein Update die Windows-Demo Linux-kompatibel machen. Die Systemanforderungen sind dabei noch human: Pentium 4 2.0 GHz oder Athlon XP 2000+, 512MB RAM, LowLatency-Kernel und eine nVidia GeForce 5700 oder ATI Radeon 9700 (oder besser).

KDE 3.5.8 freigegeben
In KDE 3.5.8 wurden wieder viele Fehler behoben und auch kleine Funktionen verbessert. Es wurde an Konqueror und KHTML gearbeitet, so dass Fehler in der HTTP-Verbindung und der Darstellung von CSS behoben wurden. Ebenso wurden Fehler im kdegraphics-Paket bei den Komponenten kpdf und Kolourpaint ausgebessert. Die KDE PIM-Suite erhielt einige Stabilitätsfixes. (Forenthread)
Weitere Berichte: KDE 3.5.8 freigegeben, KDE 3.5.8 bringt Bugfixes,

Kein Support mehr für Thunderbird 1.5
Seit dem 18. Oktober wird Thunderbird 1.5 nicht mehr von der Mozilla-Foundation unterstützt. Damit gibt es auch keine Sicherheitspatches mehr, die oft notwendig sind, um die Software bei schwerwiegenden Fehlern zu schützen. Wer noch Version 1.5 nutzt, sollte baldmöglichst auf die Version 2.0 wechseln. Vor allem Ubuntu-Nutzern sei dies angeraten, auch wenn es im Falle von Sicherheitslücken auch weiterhin für Dapper, Edgy und Feisty Updates geben wird. Die manuelle Installation von Thunderbird ist dabei sehr einfach.
Weitere Berichte: Support für Thunderbird 1.5 endet heute

KDE 4.0 Beta 3 Release Announcement
Mit der dritten Beta-Version von KDE 4.0 geht man langsam in die Endrunde. Hauptsächlich wurden in der neuen Version Fehler behoben und Kleinigkeiten verbessert. So wurde auch ordentlich an Plasma und den KDE-PIM-Tools geschraubt. KOffice kommt in der neuesten Alpha-Version dazu und bietet eine bessere OpenDocument-Unterstützung. Vorkompilierte Versionen gibt es aktuell nur von openSUSE.
Weitere Berichte: Auf der Zielgeraden: KDE 4.0 Beta 3 ist da, Dritte Betaversion von KDE 4.0

Mehr Spiele für Linux - Kooperation von ixsoft und RuneSoft
Mit der Initiative "Mehr Spiele für Linux" wollen ixsoft und RuneSoft die Verbreitung von Linux-Portierungen voranbringen. Angefangen wird aktuell bei Chicago 1930, soll aber später auch für Ankh 2 folgen. Für einen Start müssen aber pro Spiel 100 bis 200 Vorbestellungen in den Shops eingehen. Für Ankh 2 sind sogar 250 Vorbestellungen erforderlich. Natürlich ist die Verbreitung von Spielen unter Linux begrüßenswert, schade nur, dass ein Software-Shop dies in die Hand nimmt und auch noch auf Vorbestellungen besteht. Dass es auch anders geht, zeigen Unreal Tournament 3 und Quake Wars oben.
Weitere Berichte: Vorbestellungen für Ankh 2 für Linux gestartet

Firefox-Update schließt zwei gefährliche Sicherheitslecks
In Version 2.0.0.8 des Browsers Firefox wurden acht Sicherheitslücken geschlossen, wovon zwei als gefährlich eingestuft sind. So war es möglich, zum einen beliebigen Code auszuführen, zum anderen die Nutzerrechte des Browsers zu erweitern. Es wird allen Benutzern empfohlen, das Update baldmöglichst laufen zu lassen. Wer Firefox 2.0 aus den Ubuntu-Quellen installiert hat, wird demnächst ein Sicherheitsupdate erhalten.
Weitere Berichte: Neues Update für Webbrowser Firefox, Firefox 2.0.0.8 fixes multiple vulnerabilities

Firefox 3 wird zum 'Design-Browser'
Firefox 3 soll sein Aussehen laut den Mozilla-Entwicklern noch stärker an das jeweilige Betriebssystem anpassen, unter dem der Browser genutzt wird. So wird es für jedes System (Windows Vista, Windows XP, Mac OS X und Linux) eigene Icons geben. Unklar ist, wie man zwischen GNOME und KDE bzw. der jeweiligen Linux-Distribution unterscheiden will.
Weitere Berichte: Firefox 3 bringt angepasste Optik, Firefox 3 to go native in appearance

GNOME 2.20.1
Mit dem ersten Update für GNOME 2.20 wurden hauptsächlich nur Fehler bereinigt. Zusätzlich gab es aber auch eine Aktualisierung der Übersetzung und Dokumentation. Inzwischen wurde auch mit der Entwicklung der nächsten Version GNOME 2.21 angefangen, die in einem halben Jahr in GNOME 2.22 mündet, welches in Ubuntu 8.04 "Hardy Heron" genutzt wird.
Weitere Berichte: Erstes Update für Gnome 2.20

ISO, ihr seid selbst dran schuld!

Die Spatzen (und Nachrichtenportale) pfeiffen es aktuell von den Dächer: ISO-Kommittee wird blockiert und ist handlungsunfähig. Vor allem der letzte Link von The Inquirer trifft es auf den Punkt: "Microsoft hat ISO auf dem Gewissen", denn genau das ist es, was passiert ist.

Anfang September wurde darüber abgestimmt, was vorerst aus Microsofts Pseudo-Open Source-Dokumentenformat Office OpenXML werden soll. Dank viel Druck und Lobbyarbeit wuchsen die Mitglieder in der ISO stark an und der Standard wurde fast angenommen, ist aber immerhin knapp gescheitert. Die negativen Auswirkungen von Microsofts Eingriffen zeigen sich jetzt.

Damit beim ISO-Kommittee über irgendeinen Antrag gültig abgestimmt werden kann, müssen mindestens 50% der Hauptmitglieder eine Stimme abgeben. Alle neuen Mitglieder, die von Microsoft in das Kommittee gedrängt wurden, verweigern aber seit der Abstimmung im September eine Teilnahme an den Wahlen. Selbst zu einer Enthaltung lassen sie sich nicht durchringen, wie Andy Updegrove berichtet. Das Resultat: Es kann über nichts mehr abgestimmt werden.

In meinen Augen ist die ISO daran aber teilweise selbst schuld. Klar ist es schön, wenn ein Standardisierungskommittee offen für "jedermann" ist. Aber was damals bei der Wahl zu OOXML abgelaufen ist, hat wirklich jeder gesehen und dass die Abstimmungen nicht in allen Länder sauber abgelaufen sind, ist auch kein Geheimnis. Dennoch hat die ISO damals keinen Riegel vorgeschoben, vielleicht haben sie sich sogar über die neuen Mitglieder gefreut. Fakt ist: Sie müssen sich jetzt was einfallen lassen oder können sich gleich auflösen.

Ich wäre dafür, dass Mitglieder, die nicht an einer Abstimmung teilnehmen, einfach rausfliegen. Was bringen denn Leute, die in einem Projekt angemeldet sind, aber nichts dazu beitragen? Man würde auch dasselbe Ergebnis ohne sie erzielen bzw. im Fall der ISO würde man wenigstens überhaupt ein Ergebnis ohne sie erzielen. Ich habe das natürlich nicht zu entscheiden und auch keine Ahnung, ob das möglich ist. Mich wundert es aber, dass die ISO selbst nicht einschreitet/einschreiten kann.

freiesMagazin 10/2007, Full Circle Magazine 5 und Yalm 1 erschienen

So langsam sollte ich überlegen, ob jedes Magazin nicht einen eigenen Beitrag erhält. Die Titelleiste ist recht voll...

Heute ist die Oktoberausgabe von freiesMagazin erschienen. Inhalte der Ausgabe sind:

  • Rechnerüberwachung mit Munin
  • Vorstellung von Scribes
  • Geany - IDE und Editor zum Programmieren
  • Ubuntox als schnelle Ubuntu-Alternative
  • Ausblicke auf Ubuntu und Kubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon"
  • Leserbriefe, News und vieles mehr

Das Magazin kann per FTP oder FTP über HTTP heruntergeladen werden.

Bereits vor zehn Tagen ist Ausgabe 5 des Full Circle Magazine mit folgenden Themen erschienen:

  • Vorstellung von Fluxbuntu mit Schritt-für-Schritt-Anleitung
  • How-To: Bugs in Launchpad eintragen, Wechsel von VMware zu VirtualBox und Scribus-Anleitung (Teil 5)
  • Review des Spiels Bridge Construction Kit
  • Vorschau auf Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon"
  • News, Leserbriefe und viele andere Themen

Zusätzlich hat Ubuntu-Schweiz ein eigenes Magazin mit dem Titel Yalm - Yet another linux magazine herausgebracht, welches auf der Downloadseite heruntergeladen werden kann. Die erste Ausgabe sieht schon gar nicht übel aus, auch wenn sie noch einige Ecken und Kanten hat.