Montag, 20. Mai 2013Steam oder kein SteamDer Artikel erschien heute auch bei Ikhaya. Rückblende
Erinnert sich noch jemand an das Jahr des Linux-Desktops? Wenn man den Suchbegriff in eine Suchmaschine seiner Wahl eingibt, wird jedes Jahr seit 2010 das Jahr des Linux-Desktops ausgerufen. Für mich zählt der Ausdruck deshalb bereits seit Längerem zum Unwort des Jahres. Dennoch könnte Valve, die Firma hinter Steam, genau dies für das Jahr 2013 erreichen. Lange Zeit sah es mit Spielen unter Linux eher mau aus. Natürlich gab es Linux-Spiele wahrscheinlich schon mit dem ersten grafischen Linux-Desktop. Und wenn ich die Linux-Programmierer richtig einschätze, gab es davor auch schon Linux-Spiele ohne Grafik. So unterhaltsam „Frozen Bubble“ und „TuxRacer“ aber auch sein mögen, es sind nun einmal keine Titel, die mit einer großen Spielwelt, zahlreichen Handlungsspielräumen, einer atemberaubenden Grafik, einer faszinierenden Geschichte oder tiefgründigen Charakteren glänzen. Eigenschaften, die vor einiger Zeit nur mit Triple-A-Titeln assoziiert wurden. Etwas, was es nur unter dem Spiele-OS Windows oder auf Konsolen gab. Steam für Linux
Zuerst sei gesagt: Steam hat nicht das Spiele-Rad erfunden. Für Linux haben sie es aber etwas runder gemacht. Linux-Spiele gibt es wie gesagt schon länger. Und diverse Indie-Entwickler bieten ebenfalls seit Längerem ihre Spiele auch für Linux an. Das Humble Bundle ist seit Mai 2010 ein guter Beweis dafür, dass es auch „größere“ Titel unter Linux geben kann. Dennoch beschränkten sich die Indie-Spiele oft auf Jump'n'Run und Puzzlespiele oder waren mit Klötzchengrafik versehen (was jetzt keine Anspielung auf Minecraft sein soll). Das Spiele-Portfolio von Valve dagegen ist von einem anderen Kaliber: Half-Life, Counter-Strike: Source, Team Fortress 2 sind die Namen der großen Titel. Und die Liste wird noch weitergeführt, wenn das geniale „Portal“ oder Half-Life 2 und Left 4 Dead 2 die Beta-Phase verlassen. Außerdem ist die Benutzung von Steam so schön einfach: Paket herunterladen, installieren, Steam starten, Spiel kaufen, losspielen. Dass es Valve mit Steam für Linux ernst meint, zeigen natürlich obige Portierungen. Zusätzlich gibt es Bestrebungen seitens Valve eine eigene Konsole auf den Markt zu bringen. Und der Clou: Auf der Konsole läuft Linux. Wenn Valve das Ziel der Konsole also weiter verfolgen will, müssen sie notgedrungen Steam noch attraktiver für Linux machen – was eben vor allem durch ein großes Spiele-Portfolio erreicht wird. Warum doch nicht?
Wenn das alles so schön und toll ist, was ich da oben beschreibe, wieso nutze ich (immer noch) kein Steam? Der Grund sind drei Buchstaben: DRM. Das Kürzel DRM steht für Digitales Rechte-Management und wird aus Sicht von Urhebern, meist aber vor allem aus der Sicht von Publishern und Verwertern, die viel Geld damit verdienen, als notwendig beschrieben, um die Kreativen zu schützen. Aus Kundensicht ist DRM eine Einschränkung der Benutzung einer Sache, die man gekauft hat. Gekauft? Ja, da ist das Problem. Beim Steam kauft man keine Spiele, sondern man kauft nur das Nutzungsrecht. Und der rechtliche Unterschied ist hier immens. Gekaufte Spiele gehen in den Besitz des Käufers über. Er hat (in Deutschland) dann auch das Recht, den Titel weiterzuverkaufen. Kauft man nur das Nutzungsrecht, hat man keinerlei Rechte am Titel selbst. Wenn ich ein Spiel also gespielt habe, ist es nach dem Durchspielen nichts mehr wert. (Und wie viele Spieletitel hat man daheim, die man wirklich mehrmals durchspielt?) Abgesichert wird diese Regelung durch den Steam-Nutzungsvertrag (AGB), Abschnitt 2.A um genau zu sein. Interessanterweise streiten sich die Gerichte aber noch, ob solche Bedingungen einem Kunden wirklich zuzumuten sind. Entsprechende Urteile gibt es schon zugunsten des Verbrauchers, aber auch zu dessem Nachteil. Eine Klage gegen Valve diesbezüglich läuft immer noch. Wenn man die AGB und die Datenschutzrichtlinien weiterliest, fallen einem noch andere Dinge auf, die für den Nutzer nicht so vorteilig ausgedrückt sind. So erhebt Valve Daten von Spielern und Käufen (noch legitim), kann diese aber auch an Dritte weitergeben. Vor allem sollte man nicht vergessen: Kauft man bei Steam ein, begibt man sich komplett in die Hände von Valve. Ein falsche Handlung kann zum kompletten Bann des Steam-Kontos {en} führen. Alle Spiele sind dann weg. (Wer den Thread komplett liest, wird aber feststellen, dass der Zugang zu den Spielen nach etwas hin und her zumeist doch wieder hergestellt wurde.) Gleiches Schicksal erleidet man, wenn Valve auf die Idee käme, dass sich Linux-Spiele doch nicht lohnen und 2014 seinen Dienst für Linux wieder einstellen würde. Und durch den Jugendschutz in Deutschland kann man auch das ein oder andere Spiel bei Steam verlieren. Ebenso kann es auch zu Bugs in Steam kommen. Noch mehr Kritik findet man in der Wikipedia. Fazit
Es gibt sicherlich Vor- und Nachteile, die Steam für Linux mit sich bringt. Ich freue mich für jeden Linux-Nutzer, der sein Windows endlich nicht mehr booten muss, um ein „ordentliches“ Spiel in den Händen halten zu können. Für mich sind die Geschäftsbedingungen und die DRM-Geiselung von Steam aber nicht hinnehmbar und das wird sich wohl auf Dauer auch nicht ändern. Ich bevorzuge da lieber die Humble-Spiele. Hier bekommt man für sein Geld etwas geboten, kann die Spiele DRM-frei auch weiterverkaufen und ist nicht vom Gutdünken einer Firma abhängig.
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Mittwoch, 15. Mai 2013Update zum Humble Double Fine BundleEntgegen meiner Hoffnung gab es als Update des Humble Double Fine Bundles kein „The Cave“. :( Hinzugefügt wurden dagegen 8 Windows-Spiele-Prototypen. Sicherlich sind die Prototypen interessant, um mal kurz reinzuschauen, aber zum echten Spielen sind sie wohl eher ungeeignet. Das Update ist somit enttäuschend – für Linux-Nutzer besonders, da es für sie nichts Neues gibt.
Geschrieben von Dee
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Mittwoch, 8. Mai 2013Humble Double Fine Bundle erschienenDouble Fine Productions ist nur einigen Spielern ein Begriff. Etwas bekannter sollte der Name Tim Schafer sein, der Kopf hinter dem Entwicklerstudio. Spätestens wenn man aber „Monkey Island“ oder „Day of the Tentacle“ hört, hüpft das Adventure-Liebhaber-Herz etwas höher. Diejenigen, die jetzt aufhorchen, wird das neue Humble Bundle freuen. Seit gestern kann man das neue Humble Double Fine Bundle kaufen. Wie bei allen Humble Bundles sind die Spiele DRM-frei und laufen unter Linux, Mac und Windows. Jeder kann den Preis selbst bestimmen und in variablen Anteilen auf das Entwicklerstudio Double Fine Productions, die Humble-Anbieter, die Electronic Frontier Foundation und die Charity-Organisation Child's Play verteilen. Die Spiele stehen nach dem Kauf für Linux direkt als Installations zum Download zur Verfügung. Zusätzlich können die Spiele auch über das Software-Center installiert werden. Im Laufe der kommenden Tage soll der Download auch über Steam möglich sein. Bezahlen kann man wie immer über Paypal, Google Wallet oder Amazon Payments. Das Angebot besteht noch bis zum 21. Mai 2013. Inhalt des Bundles
„Costume Quest“ ist ein 3D-Action-Rollenspiel mit Comicgrafik, bei dem man als einer der Geschwister Reynold und Wren zu Halloween durch die Nachbarschaft zieht. Süßigkeiten und Gegenstände verändern das eigene Kostüm, welche einem helfen, gegen die Monster zu kämpfen, die einen bedrohen. „Psychonauts“ ist ein Jump'n'Run-Actionspiel, welches vor allem durch die schrägen Charaktere lebt. Als telepathisch/telekinetisch veranlagter Junge „beamt“ man sich in den Kopf anderer Leute, um gegen deren Alpträume und Monster zu kämpfen. Das Spiel war bereits im Humble Indie Bundle V enthalten. „Stacking“ ist eine Art Adventure-Puzzle als Stummfilmspiel. Als Matrjoschka-Puppe Charlie kann man sich in andere Puppen hineinversetzen (wörtlich gemeint), um deren besondere Fähigkeiten zu nutzen. Brütal Legend“ ist ein Action-Adventure mit einem starken Musikbezug. Als Metallband-Roadie Eddie wird man in ein paralleles Universum teleportiert, in der man mit Axt und Gitarre bewaffnet gegen allerlei Monster kämpft. Das Spiel bekommt man nur, wenn man mehr als den aktuellen Durchschnittspreis (derzeit 7,90 US-Dollar) zahlt. „Broken Age“ ist der neuste Streich von Double Fine Production. Das Spiel machte bei einer Kickstarter-Aktion auf sich aufmerksam, da es über 3,3 Millionen US-Dollar einnahm. „Broken Age“ ist ein klassisches Point-and-Click-Adventure, über das noch nicht so viel bekannt ist, da es sich noch in der Entwicklung befindet. Wer mehr als 35 US-Dollar zahlt, kann das Spiel vorbestellen. Zu guter Letzt gibt es für die ganz großzügigen Käufer ab 70 US-Dollar eines der Double-Fine-T-Shirts, die extra für die Humble-Bundle-Aktion gedruckt wurden. Für alle Spiele wird auch der Soundtrack als MP3 und FLAC zum Download angeboten. Achtung: Vor dem Kauf sollte man zu allen Spielen die Systemvoraussetzung für Linux lesen. Meinung
Ich denke, das Humble Double Fine Bundle wird alle bisherigen Humble-Rekorde schlagen, da die Spiele des Entwicklerstudios wirklich extrem klasse sind. Das Angebot, für 35 US-Dollar auch gleich noch das „Double Fine Adventure“ (so der Arbeitstitel von „Broken Age“) zu erhalten, ist großartig. Dumm nur, dass ich mir „Broken Age“ schon vor einem Monat vorbestellt hatte. Aber ich muss ja keine 35 US-Dollar ausgeben, auch wenn die Spiele es sicherlich alle wert sind. Am meisten freue ich mich auf „Brütal Legend“. Interessant ist, dass die Linux-Spieler mehr doppelt soviel Geld wie die Windows-Nutzer ausgeben. Dass Linuxianer großzügiger sind, war schon immer so, aber so eine gravierenden Unterschied sieht man nicht oft. Ich bin gespannt, wie das in zwei Wochen aussieht. Auch gespannt bin ich, was es als Bonus in einer Woche geben wird. Ich hoffe ja auf „The Cave“, das letzte Spiel von Double Fine, was ich unbedingt spielen will. :)
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Donnerstag, 18. April 2013Miracle of Sound: Little Sister und Dream of the SkyBioshock ist eines der wenigen Spiele, wo ich mich wirklich über den blöden Online-Zwang geärgert habe, weil ich es gerne allein wegen der Story gespielt hätte. Ich glaube, selbst heute als Budget-Titel bleibt mir das Spiel deswegen noch verwehrt. Umso schöner ist es da, dass ich zumindest dank Miracle of Sound einen Einblick in die Spiele bekomme. Der Kopf hinter dem Projekt ist der irische Musiker Davin Gunne, der schon seit 2009 regelmäßig Computerspiele und Filme mit eigenen Musikstücken unterlegt. Sein neuestes Werk ist Dream of the Sky zum Spiel „Bioshock: Infinite“, was letzten Monat herauskam. Wer will, kann sich vorher das ebenso stimmungsvolle Little Sister zum ersten Bioshock anhören. Sonntag, 24. März 2013Tropes vs. Women: Damsel in Distress - Teil 1Vor etwa einem Jahr habe ich auf das Kickstarter-Projekt von Anita Sarkeesian hingewiesen. Das Projekt ist schon lange finanziert und der erste Teil von Tropes vs. Women ist online. Wie schon damals hoffe ich, dass die Berichterstattung nicht zu einseitig verläuft. Eine Bekanntmachung guter Beispiele (Dreamfall, Venetica, Silent Hill 3, Heavenly Sword, Siberia, Alice, Mirrors Edge, Beyond Good and Evil) wäre in meinen Augen genauso wichtig, um den Spielern beiderlei Geschlechts zu zeigen, wie man es besser machen kann. Dennoch ist der erste Teil empfehlenswert. Als ich die Zelda-Werbung „Do you rescue the girl? Or do you play like one?“ gesehen habe, musste ich schon den Kopf schütteln. Sicher ist die Werbung alt, aber dass man mit solchen Aussagen auch nur jeden Ansatz, den ein Mädchen zu Zelda bringen könnte, zerstört, ist doch irgendwie klar. Passend zum Thema bin ich durch Freaks On Sofa im übrigen auf den guten Artikel Angriff auf die Jungskultur gestoßen. Auch empfehlenswert! Und da Donkey Kong eine große Rolle in Sarkeesians erstem Video-Teil darstellt, hier noch der Link zum Father of the Year-Award. Falls es wer noch nicht kennt: Ein Vater hat für seine Tochter das Spiel Donkey Kong gehackt, sodass sie als Pauline Mario retten kann. Samstag, 23. März 2013Humble Weekly Sale: BastionDas bekannte Humble Bundle hat sich eine neue Aktion einfallen lassen. Im Humble Weekly Sale soll es ab sofort jeden Dienstag ein Spiel zum selbst festgelegten Preis geben. Diese Woche ist das großartige Action-Rollenspiel Bastion von Supergiant Games im Angebot. Wie bei den Humble Bundles üblich ist das Spiel DRM-frei und läuft unter Linux, Mac und Windows. Jeder kann den Preis selbst bestimmen und in variablen Anteilen auf das Entwicklerstudio die Humble-Anbieter, die Electronic Frontier Foundation und die Charity-Organisation Child's Play verteilen. Wer mehr als den Durchschnittspreis zahlt (derzeit 2,66 US-Dollar), erhält noch einige digitale Zusatzinhalte wie Soundtrack oder Art-Pack. Für 25 US-Dollar gibt es sogar noch ein Bastion-Halstuch und der Soundtrack als CD dazu (inkl. Versand). Wenn man einmal dabei ist, sollte man auch gleich einen Blick auf das neue Spiel Transistor von Supergiant Games werfen. Es gibt nur ein Vorab-Video, aber es sieht grafisch wieder großartig aus und wirkt dem ersten Eindruck nach wie eine gute Unterhaltung. Es ist leider noch nicht klar, ob der Titel auch für Linux erscheinen wird, aber ich hoffe es einfach einmal.
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Samstag, 16. März 2013Update zum Humble Bundle for Android 5Zum Humble Bundle for Android 5 gab es kürzlich ein Update, bei dem drei weitere Spiele hinzugefügt wurden. Es handelt sich dabei aber nicht um Neuentwicklungen, sondern einfach nur um die drei Spiele Superbrothers: Sword & Sworcery EP, Splice und Crayon Physics Deluxe, welche aus dem Humble Bundle for Android 4 stammen.
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Montag, 11. März 2013Humble Bundle for Android 5Seit Anfang März gibt es ein neues Humble Bundle mit Spielen für Linux, Mac, PC und vor allem Android. Das Bundle enthält 6 Spiele und die Soundtracks zu 5 Spielen zum Download. Beat Hazard Ultra ist ein musikalischer Arcade-Weltraum-Shooter. Je nach Musik werden andere Angreifer erzeugt, die man abschießen muss. Dies ist ein sehr interessantes Konzept und verbindet den klassischen bildschirmfüllenden Equalizer mit einem Spiel. Dynamite Jack ist eine Art erweitertes Pacman und Bomberman. Mit einer Taschenlampe und unzähligen Bomben läuft man durch ein dunkles Labyrinth und versucht den Wachen zu entkommen. Dabei müssen auch Wege und Monster weggesprengt werden. Das Top-Down-2D-Spiel sieht grafisch allerdings eher spartanisch aus. In Solar 2 übernimmt man die Rolle eines Asteroiden, der durch den Weltraum seine Bahnen zieht und sich mit anderen Asteroiden verbinden kann, um Planeten zu bilden. Aber auch zu einem schwarzen Loch kann man sich entwickeln, wenn man will. Vom Spielkonzept erinnert das irgendwie an Osmos, was im ersten Android-Bundle enthalten war. Nightsky war bereits im vierten Humble Indie Bundle enthalten und kommt nun für Android heraus. Optisch und musikalisch ist das Spiel recht gut und macht sehr viel Spaß. Wer mehr als den Durchschnitt (derzeit 6,66 US-Dollar) zahlt, bekommt Dungeon Defenders dazu. Das Spiel ist eine Mischung aus Action-Rollenspiel und Tower Defense. Die Cell-Shading-Grafik verleiht dem Spiel einen großartigen Comic-Look. Das Spiel war bereits im im letzten Humble Indie Bundle 7 enthalten. Als zweites Zusatzspiel für die Leute, die mehr als den Durchschnitt zahlen, gibt es Super Hexagon, ein extrem schnelles und minimalistisches Geschichlichkeitsspiel. Mit harten Beats und wechselnden Farben muss man einfach nur den sich zusammenziehenden Linien ausweichen. Das Video zeigt das einfache Spielprinzip. Wie immer sind die Spiele DRM-frei und laufen unter Linux, Mac und Windows sowie hier unter Android. Jeder kann den Preis selbst bestimmen und in variablen Anteilen auf die Spieleentwicker, die Humble-Anbieter, die Electronic Frontier Foundation und die Charity-Organisation Child's Play verteilen. Das Angebot besteht noch bis zum 19. März 2013. Ich habe mir das Bundle gekauft, aber diesmal recht wenig gezahlt, weil ich zum einen zwei Spiele schon habe, und zum anderen die restlichen Spiele mich nicht so ansprechen. Einzig Solar 2 könnte mich etwas länger begeistern, denke ich.
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Freitag, 15. Februar 2013Drei Linux-Spiele im Be Mine Anniversary BundleGerade über Bitblokes gelesen: Bei Groupees gibt es ein Be Mine Anniversary Bundle. Im Bundle enthalten sind auch drei Linux-Spiele. Das Bundle umfasst die Linux-Spiele Eschalon Book II, iBomber Defense Pacific und Livalink. Eschalon Book II und iBomber sind dabei als native Linux-Version und über Steam erhältlich. Livalink gibt es nur über Desura. Die anderen Spiele gibt es nur für Windows, meist nur als Steam-Version. Darunter Dungeons: The Dark Lord, Party of Sin, Two Worlds II, Edna & Harvey, Planets under Attack und Men of War: Assault Squad. Welche Spiele davon ggf. unter Wine spielbar sind, weiß ich nicht. Das Be Mine Anniversary Bundle kann man ab 1 US-Dollar kaufen und immerhin 20% davon für gemeinnützige Zwecke in Form von „Charity Water“ und Child's Play spenden.
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Steam für LinuxIch habe die Befürchtung, ich komme langsam nicht mehr um Steam herum, wenn das so weitergeht ... Heute gab es den offiziellen Startschuss für Steam für Linux. Zum Start sind eine Woche lang diverse Spiele stark heruntergesetzt. Darunter einige Indie-Spiele, die schon aus den Humble Bundles bekannt sind, wie Dungeons of Dredmor. Anomaly, Osmos, World of Goo, Amnesia, Aquaria, Bastion. Es gibt aber auch einige neue „große“ Spiele zu kaufen wie Serious Sam 3, Team Fortress 2 (Free to play), Half-Life, Book of Unwritten Tales oder Counter Strike: Source. Das Angebot ist für den Anfang gar nicht schlecht und ich denke, dass damit noch mehr Entwickler die Möglichkeit sehen, Spiele für Linux anzubieten. Mit Steam hat man einen einfachen Vertriebsweg und erreicht gleichzeitig sehr viele Menschen. Man findet Steam zwar zur Installation im Ubuntu Software Center, aber dummerweise nur mit einem Kaufen-Button, der dann zu einer extra Login-Seite führt, wie Patrick ausführt. Über die normale Paketverwaltung gibt es Steam nicht, wie es scheint. Im englischen Ubuntu-Wiki findet sich ein Download-Link auf die Installationsdatei. Ansonsten kann man, wenn man die Steam-Seite genau durchsucht, ganz oben rechts einen kleinen grünen Knopf mit der Aufschrift „Steam installieren“ finden, über den man auch an den Steam-Client für Linux kommt. (Für blinde Menschen wie mich ist der denkbar ungünstig angebracht.) Ich hoffe einfach mal, dass Steam sich nicht zu eng an Ubuntu bindet, denn das wäre eine unsinnige Einschränkung. Derzeit wird leider nicht mal Xfce offiziell unterstützt - auch wenn Steam darauf ohne Probleme laufen sollte.
Geschrieben von Dee
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18:44
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