Sonntag, 5. September 2010KaboomFantasy Film Fest .... wohooooo \o/
Smith (Thomas Dekker) ist 18 Jahre jung und auf der Suche nach seiner sexuellen Identität. Er selbst hat sich noch nicht festgelegt, ob er eher auf Männer oder Frauen steht und ist aufgeschlossen gegenüber allen. Seine beste Freundin Stella (Haley Bennett) hat da schon eher Stellung bezogen und steht ganz klar auf Frauen. Mit ihrer neuen Flamme Lorelei (Roxane Mesquida) gibt es aber Probleme, als Stella die Beziehung beenden will. Smith trifft derweil auf die hübsche London (Juno Temple) und landet unverhofft im Bett mit ihr. Alles könnte so schön sein, wären da nicht die Träume, die Smith schon seit längerem Plagen, in denen seine Mutter (Kelly Lynch), Stella, Lorelei und ein rothaariges Mädchen vorkommen und auf eine blaue Tür mit einer 19 darauf deuten. Und dann trifft Smith in echt auf das rothaarige Mädchen ... „Kaboom“ stand nicht auf meiner Wunschliste für das Fantasy Filmfest. Da ich aber meinen Radhelm bei „Four Lions“ im Kino vergessen hatte und diesen natürlich holen musste, hab ich die Chance genutzt, und mir noch einen weiteren Film angeschaut. Zur weiteren Wahl stand noch The Silent House aus Uruquay, der auch interessant klang, aber ich hab mich für den „Partyfilm“ entschieden. Kaboom lässt sich schwer beschreiben. Die Dialoge sind ganz gut, die Stars durchgehend hübsch anzuschauen und es gibt auch einige Lacher. Zum Ende hin wird die Story leider so abstrus, dass es zu viel des Guten ist. Natürlich nimmt sich der Film nicht ernst, das merkt man nach einiger Zeit. Dennoch gibt es in den letzten 15 Minuten so viele Wendungen, dass man nicht mehr folgen mag. Sollte der Film auf DVD herauskommen und Ihr seid an einem mitunter lustigen Teenie-Sex-Drama interessiert, schaut ihn Euch an. Im Kino muss man den Film nicht zwingend sehen, zumal die deutsche Übersetzung schwer leiden wird. Zumindest fällt mir keine gute Übersetzung für It’s nuttier than squirrel shit und einige andere gute Zitate ein. Der Sex im Film hält sich im Übrigen in Grenzen, schließlich kommt der Film aus den USA. In Deutschland würde er locker eine „ab 16 Jahre“ erhalten. Als Vorfilm lief übrigens Der Doppelgänger. Ein Film über einen recht erfolglosen Büroarbeiter, der plötzlich einem neuen Kollegen begegnet, der genauso aussieht, wie er – und der wohl seinen Platz einnehmen will. Der Film war okay, aber naja ... Hat mich schon sehr an „Fight Club“ und Ich erinnert. Sonntag, 5. September 2010Four LionsFantasy Film Fest .... wohooooo \o/
Omar, Waj, Barry, Hassan und Nabil sind Freiheitskämpfer in Großbritannien ... islamistische Freiheitskämpfer ... mit sehr dummen Ideen. Omar als Kopf der Bande versucht ein „guter Moslem“ zu sein und plant für sich und den ganzen Rest ein Selbstmordattentat, um einige Kuffar (Ungläubige) mit in den Tod zu reißen. Waj hat in etwa die Intelligenz eines Gummibaums und weiß oft gar nicht, wieso er sich auf so einen Unsinn einlässt. Barry ist ebenfalls Kopf der Bande oder wäre es zumindest gerne. Als einziger Konvertit legt er die islamistische Regeln sehr eigen aus und schreckt auch nicht davor, eine Moschee in die Luft zu sprengen, nur um die anderen Moslems aufzurütteln. Nabil züchtet Raben, die er mit Sprengstoff ausstattet, um sie auf bunte Einfamilienhäuser loszulassen. Und Hassan zum Schluss ist ein islamischer Rapper, der gerne große Töne spuckt. Dass mit diesen Fünf der Dschihad nicht zu gewinnen ist, ist vom Anfang an klar. Um so witziger sind aber die einzelnen Szenen, wenn Omar und Waj im Terrorcamp alles in die Luft sprengen, nur nicht das eigentliche Ziel. Oder wenn Nabils Raben unvorhergesehen explodieren. Der Film hat so viele witzige Szenen, über die man als anständiger Bürger eigentlich nicht lachen dürfte. Wer also einen extrem guten, witzigen, politisch nicht korrekten Film über islamistische Terrorkämpfer anschauen will, sollte sich Four Lions unbedingt antun. Hilfreich waren aber die englischen Untertitel (im englischen Film), weil der Akzent der Jungs oft nicht klar zu verstehen war. Wie der Film im Deutschen klingt, weiß ich nicht. Freitag, 13. August 2010Fantasy Film Fest 2010Ab nächster Woche bis Mitte November startet in vielen deutschen Städten wieder das Fantasy Film Fest. Schwerpunkt des Festivals sind wie immer Thriller, Drama, Horror und manchmal auch Splatter. Mitunter findet man auch einige blutige Komödien darunter. Die Filme laufen alle im Originalton (ggf. mit englischen Untertiteln). Einige der gezeigten Filme laufen, wenn überhaupt, oft nur mit arger Verspätung in den deutschen Kinos (wie Moon sehr gut bewiesen hat). Wer also in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Hannover München, Stuttgart oder Nürnberg wohnt, sollte sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, ein oder zwei Filme anzuschauen. Einzig die Preise sprechen leider gegen einen häufigeren Besuch. :( Donnerstag, 29. Juli 2010Inception
Ich mach's kurz: Geht rein, es ist der Blockbuster-Film dieses Jahres, der darüber hinaus aber auch noch etwas Nachdenken vom Zuschauer verlangt – wenn der denn will. Nun ausführlich: Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) kann mit seinem Team in die Träume anderer Menschen eindringen, um dort Erinnerungen zu stehlen und diese Informationen dann zu verkaufen. Als ein Job schief läuft, kriegt er von der Zielperson ein Angebot, für diesen zu arbeiten. Diesmal soll Cobb aber keine Erinnerung extrahieren, sondern einen neuen Gedanken einpflanzen. Er stellt ein neues Team zusammen und bereitet sich auf den Auftrag vor. Die Zusammenfassung klingt eigentlich ganz harmlos, aber wir haben es mit den Träumen zu tun. Und wie jeder (wahrscheinlich) selbst erfahren hat, gelten dort manchmal andere Gesetze. Man setzt die herkömmliche Physik außer Kraft oder erschafft Endlosschleifen in einem Labyrinth. Und externe Einflüsse finden sich alsbald im Traum wieder. Mit diesem Hintergrund konnte sich Christopher Nolan natürlich austoben und einige sehr gute Effekte erzielen. Technisch ist Inception in meinen Augen ein Meisterwerk nach Matrix und setzt damit die Messlatte wieder etwas höher. Die Special Effects sind so gut, dass man sie nicht als solche wahrnimmt. Vor allem die ganzen Szenen in Schwerelosigkeit sind klasse gemacht. Aber davon abgesehen fordert der Film zum Denken auf, was mir sehr gefällt. Wenn man in Inception geht, weiß man zwei Stunden nach dem Abspann immer noch, was die Kernaussage des Films ist. Und man grübelt viellleicht auch noch eine Weile darüber nach, was Realität und was Traum ist. Christopher Nolan hat sich damit nach Memento und The Dark Knight definitiv einen obersten Platz in meiner „Bester Regisseur“-Rangliste verdient. Wenn sich die Gelegenheit bietet, schaue ich mir den Film auch ein zweites Mal an und die DVD ist schon vorgebucht. PS: Und die allerletzte Szene war im Kino sehr schön, als das gesamte Publikum gleichzeitig vor Verzweiflung laut seufzte. So muss Kino sein … Samstag, 24. Juli 2010Vergebung
Dies ist der dritte Teil der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson, die nach Verblendung und Verdammnis ihr Ende findet. Lisbeth Salander hat ihren Vater mit einer Axt niedergeschlagen, nachdem dieser mehrfach auf sie geschossen hatte. Beide überleben aber und landen im gleichen Krankenhaus. Lisbeth ist wegen versuchten Mordes angeklagt, doch der Reporter Mikael Blomkvist glaubt nicht an ihre Schuld. Vor dem Prozess will er beweisen, dass Lisbeth aus Notwehr gehandelt hat. Die Beweisen würden aber auch ihre Vergangenheit und die ihres Vaters zu Tage fördern. Eine geheime Organisation der Regierung will deswegen lieber aller Zeugen schnell verschwinden lassen. „Vergebung“ reiht sich ohne Pause an das Ende von „Verdammnis“ an, was auch bedeutet, dass man den zweiten Teil der Trilogie unbedingt gesehen haben sollte, wenn man verstehen will, um was es alles geht. Es gibt zwar einzelnen Rückblenden, aber diese zeigen nicht alles. Ansonsten ist der Film wie die Teile zuvor voller Spannung und Nervenkitzel. Es gibt in der Tat keine Minute, die man von den doch recht langen 2 ½ Stunden hätte sparen können. Wer die ersten beiden Teile gesehen hat oder die Bücher von Stieg Larsson mochte, sollte sich die Filme und damit auch „Vergebung“ unbedingt ansehen. Man wird sicher nicht davon enttäuscht. Donnerstag, 15. Juli 2010Predators
im freien Fall wacht der Ex-Soldat Royce (Adrien Brody) auf und schafft es grade noch so, seinen Fallschirm zu öffnen, bevor er durch die Bäume eines Dschungels rauscht. Voll ausgerüstet mit Waffen hat Royce keine Ahnung, wie er dort hingekommen ist. Im Dschungel trifft er auf weitere Menschen, denen es ähnlich erging. Die Frage ist, wer sie aus einem Flugzeug hinausgeworfen hat und vor allem aus welchem Grund. Ja, ab und zu erfordert es schlechte Filme, damit man die guten zu schätzen weiß. Predators gehört leider zu ersten Sorte und ich will gar nicht so viel dazu sagen. Aufgrund der Bewertung bei IMDb und einiger anderer positiver Rezensionen hatte ich angenommen, dass wird ein schönes Action-Spektakel. Leider wird man enttäuscht, da Einiges am Film nicht stimmig ist. Action gibt es genug, ebenso wie Splattereffekte. Harte Mägen sind für den Film zwingende Voraussetzung! Die Musik ist aber viel zu aufdringlich und störend, die Handlung ist komplett abstrus, der Film wirkt an einigen Stellen lächerlich und wollte sich doch ernst nehmen, das Schauspiel ist ... naja, sagen wir okay, aber Adrien Brody als knallharter Söldner ohne Gewissen kommt nicht rüber. Kurz gefasst: Nicht reingehen in diesen Unsinn, lieber den ersten Teil mit Arni schauen oder bei dem Wetter den Biergarten genießen. Sonntag, 27. Juni 2010Prince of Persia – Der Sand der Zeit
Die drei Söhne des Königs fallen aufgrund eines Verdachts in die heilige Stadt Alamut ein. Dort kommt der jüngste Prinz Dastan (Jake Gyllenhaal) in Besitz des Dolches der Zeit, der seinem Besitzer die Macht verleiht, kurz die Zeit zurückdrehen zu können, um Ereignisse zu beeinflussen. Als sein Vater, König Sharaman, ermordet wird, wird Dastan der Tat verdächtigt. Zusammen mit der Hüterin des Dolches, Prinzessin Tamina (Gemma Arterton), flieht er in die Wüste, um irgendwie seine Unschuld zu beweisen. Was soll ich groß sagen? Vielleicht einfach nur: Schaut Euch den Film an, es lohnt sich! Okay, etwas ausführlicher: Prince of Persia ist die zweite Computerspielverfilmung, die ich gesehen habe und als gut angesehen werden kann („Silent Hill“ war die erste). Auch wenn für den Film eine neue Handlung ausgedacht wurde und nicht viel mit dem gleichnamigen Teil der Prince-of-Persia-Reihe zu tun hatte, ist die Geschichte computerspielwürdig (positiv gemeint). Filmisch ist das Geschehen an manchen Stellen computerspielartig umgesetzt. So wird an einer Stelle die Kamerafahrt aus dem Spiel direkt übernommen, um dem Zuschauer zu zeigen, wie die nächste Aufgabe des Prinzen aussieht. Auch die Rückwärtsanimationen sind sehr gut gelungen. Einzig bei einigen Blue-Screen-Aufnahmen erkennt man deutlich, wie künstlich alles ist, was ein klein wenig von der guten Atmosphäre nimmt. Die Darsteller sind gut, aber vor allem das Zusammenspiel Prinz/Tamina ist echt klasse. Die Dialoge, wie sich beide Charaktere necken, könnte glatt aus dem Computerspiel stammen und macht einen sehr großen Teil meines Lobes aus. Die Musik von Harry Gregson-Williams untermalt den Film sehr gut, blieb mir dann aber nicht so gut im Gedächtnis, dass ich die CD kaufen würde. Der Song „I Remain“ von Alanis Morissette, der am Ende gespielt wird, ist dagegen absolut klasse. Also es gibt wenig, was es zu meckern gibt, daher volle Empfehlung, sich den Film im Kino oder zumindest auf DVD anzuschauen. Sonntag, 16. Mai 2010Neues vom Blender-Projekt Durian/SintelGut neun Monate nach der Ankündigung von Durian und der Möglichkeit der DVD-Vorbestellung gibt es nun die ersten Trailer auf der Webseite zum Download. Der Film wird „Sintel“ heißen und vermutlich in zwei Monaten erscheinen. Nach dem Trailer freue ich mich sehr darauf, denn die Ausschnitte zeugen zum einen von grafischem Geschick, aber auch die Geschichte scheint diesmal etwas mehr im Vordergrund zu stehen als beim letzten Film „Big Buck Bunny“. Hinweis: Die 1080er-Version im OGV-Format lässt sich in Totem bei mir nicht abspielen, weil angeblich der „x-ogg-skeleton-Decoder“ fehlt. VLC hat das wiederum nicht sonderlich interessiert, der spielt das Video einfach ab. via Chris Donnerstag, 13. Mai 2010Iron Man 2
Im ersten Teil outete sich Tony Stark (Robert Downey Jr.) als Iron Man. Das Verteidigungsministerium der USA sieht den Iron-Man-Anzug aber als Gefahr und versucht alles, um an ihn zu kommen. Derweil hat Iron Man einen ebenbürtigen Widersacher gefunden: Ivan Vanko aka. Whipsplash (Mickey Rourge), der Vergeltung für den Tod seines Vaters sucht, der in Russland in ärmlichen Verhältnissen Leben muss, obwohl er damals zusammen mit Howard Stark (Tonys Vater) die Pläne für den Reaktor in Tonys Herzen entworfen hat. Daneben hat Tony andere Probleme, denn der Paladium-Kern in seiner Brust vergiftet ihn langsam. So versucht er die letzten Tage seines Lebens auf seine Art zu genießen. Eigentlich passiert in dem Film noch jede Menge mehr, aber das lässt sich nicht in zwei Sätzen zusammenfassen. Was man daran aber sehr gut sieht: Bei Iron Man stehen ähnlich wie bei Batman die Charaktere und die Geschichte im Vordergrund. Es ist kein reiner Actionfilm, sondern versucht tatsächlich eine Geschichte zu erzählen und auf die Probleme der Menschen hinzuweisen. Und in meinen Augen schafft der Film das sehr gut. Zu den Darstellern: Es gibt einfach nichts zu meckern. Robert Downey Jr. und Gwyneth Paltrow (als Pepper Pots) geben ein extrem gutes Paar ab, die obwohl sie nicht zusammen sind, sich wie ein altes Ehepaar verhalten. Mickey Rourke mimt einen sehr guten Bösewicht, der einige Trumpfkarten ausspielt. Sam Rockwell als Waffenhändler Justin Hammer spielt herrlich überzogen den „kleinen Bruder“ des Ex-Waffenhändlers Tony Stark, der aus seinem Schatten heraustreten will. Wen ich nicht vergessen darf, ist natürlich Scarlett Johansson, die die Rolle von Natalie Rushman/Natasha Romanov aka. Black Widow übernimmt. Sie hat leider nur sehr wenige Auftritte und auch nur eine Kampfszene, die ist dafür extrem gut choreographiert und ich freue mich auf mehr von der Dame. Wieso mehr? Ganz einfach, weil wir in Zukunft nur so mit Actionfilmen aus dem Marvel-Universum überschüttet werden. So ist Iron Man 3 geplant, ein Thor-Film ist bereits im Dreh. Ebenfalls in Produktion ist Captain America. Beide sollen 2011 in die Kinos kommen. Selbst der Shield-Verantwortliche Nick Fury (Samuel L. Jackson) soll 2012 einen eigenen Film erhalten. Ob es einen zweiten Hulk-Film mit Edward Norton gibt, ist derzeit aber noch unklar. Und worauf zielt das Ganze ab? Darauf! Movie Bob hat das mal schön bei The Escapist erklärt. The Avengers wird DER Who-is-who-Film des Marvel-Universums: Iron Man, Thor, Captain America, Hulk, Black Widow und Nick Fury. Wenn man sich die Darsteller dahinter anschaut, kriegt man schon weiche Knie und ich frage mich, wer das bezahlen soll: Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Samuel L. Jackson, Edward Norton, Don Cheadle und einige mehr. Wir können also wirklich gespannt sein, was die nächsten zwei Jahre bringen werden. Zum Film selbst: Anschauen, anschauen, anschauen! Mit Comic-Verfilmung (was in manchen Ohren ja ein Schimpfwort ist) hat das inzwischen nicht mehr viel zu tun, dafür ist das Genre der Superhelden-Filme zu erwachsen geworden. Freitag, 9. April 2010Verdammnis
Journalist und Herausgeber der Zeitung „Millennium“, Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist), kriegt Zuwachs in seiner Redaktion: Ein junger Journalist liefert einen interessanten Beitrag über einen Prostitutionsring, in den auch hochrangige Politiker verstrickt sind. Doch kurz vor Veröffentlichung des Berichts werden er und seine Freundin, die bei seiner Arbeit geholfen hat, von Mikael in deren Wohnung erschossen aufgefunden. An der Tatwaffe sind nur die Fingerabdrücke von Lisbeth Salander (Noomi Rapace), die daraufhin von der Polizei gesucht wird. Mikael glaubt aber an deren Unschuld und sucht den wahren Mörder. „Verdammnis" ist der Nachfolger von „Verblendung“. Die beiden Hauptcharaktere Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander spielen natürlich wieder mit und werden auch von den gleichen Darstellern wie im Vorgänger verkörpert. Dadurch, dass „Verdammnis“ auf „Verblendung“ aufbaut (wenn auch nicht komplett), ist es hilfreich, die Vorgeschichte von Lisbeth zu kennen, auch wenn versucht wird, durch Rückblenden die Schlüsselszenen des ersten Teils dem Publikum noch einmal darzustellen. Der Film ist diesmal etwas langatmiger und nicht ganz so spannend wie „Verblendung“, sorgt aber dennoch für einen unterhaltsamen Abend. Das Finale ist wohl etwas zu unrealistisch, aber darüber kann man wohl hinwegsehen.
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