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Wochenrückblick KW 46

Distributionen

Debian

Release Candidate des Installers für Debian-Lenny

Für Debians Installer ist der erste Release Candidate erschienen, mit dem man einen ersten Eindruck von Debian 5 "Lenny" erhält. Mit dem neuen Installer lässt sich Debian durch die Unterstützung von Marvells Orion-Plattform besser auf NAS-Systemen installieren und auch die Installation von der Live-CD wurde verbessert. Daneben kann man sein System auch während der Installation aktualisieren und so Sicherheitsupdates einspielen.

Weitere Berichte: Erster Veröffentlichungskandidat von Debian 5.0, Debian gibt den RC 1 für den Lenny-Installer frei, Development Release: Debian GNU/Linux 5.0 RC1, Debian Lenny blinks its peepers

Elive

Development Release: Elive 1.9.15 (Unstable)

In der Entwicklerversion 1.9.15 der Debian-basierten Distribution Elive gibt es nur zwei große Änderungen: Zum einen werden MacBooks besser unterstützt, vor allem bei der Installation und Webcam-Einrichtung, zum anderen gibt es eine neue Anwendung namens Net-Connector, die dabei helfen soll, Netzwerk- und Wireless-Verbindungen einzurichten und zu konfigurieren.

Fedora

Terminplanung für Fedora 11

Die Einbrüche in die Fedora- und Red-Hat-Server vor drei Monaten sorgt für Verzögerungen in Fedoras Releaseplan. So wird die eigentlich für Oktober geplante Version 10 erst am 25. November erscheinen. Da für Fedora 11 bereits sechs Monate Entwicklungszyklus eingeplant sind, verschiebt sich damit auch diese Version vom 1. Mai 2009 auf den 26. Mai. Fedora 12 soll dann mit einer verkürzten Entwicklungszeit von 5 Monaten den Zeitplan wieder korrigieren und im November 2009 erscheinen.

Linux Mint

Development Release: Linux Mint 6 RC1

Der erste Release Candidate des neuen Linux Mint 6 mit Codenamen "Felicia" ist erschienen. Das System basiert nun auf Ubuntu 8.10 "Intrepid Ibex" und bringt so Linux-Kernel 2.6.27, GNOME 2.24 und X.org 7.4 mit. Ganz neu ist der Softwaremanager mintInstall in Version 5, mit dem nun auch das Online-Angebot des Linux-Mint-Software-Portals offline durchstöbert werden kann. Daneben wurde mintUpdate komplett überarbeitet und dabei auch zahlreiche Fehler behoben. So kann man sich jetzt zum Beispiel auch den Verlauf aller installierten Updates anzeigen. Mit mintUpload 2 konnte man bisher leicht Dateien auf einen Server des Linux-Mint-Projektes hochladen und die URL an Freunde verteilen. Nun ist auch der FTP-Upload auf eigenen Webspace möglich. Wichtig für Eltern ist dagegen sicher mintNanny, mit dem man einzelne Domains sperren kann. Daneben gibt es noch zahlreiche neue Anwendungen wie Giver, Gufw oder Flegita. Eine ausführliche Liste gibt es in den Release Notes.

OpenSolaris

OpenSolaris 2008.11 auch per USB

Der erste Release Candidate von OpenSolaris 2008.11 ist erschienen und bringt zahlreiche Bugfixes und Veränderungen mit. Vor allem das Image Packaging System (IPS) und der Caiman Installer wurde stark überarbeitet. Neu sind auch die Images für die USB-Installation, wobei für die Erstellung aber ein installiertes OpenSolaris vorausgesetzt wird. Besitzer von Nvidia-Grafikkarten sollten beachten, dass der neueste Treiber 177.80 einige der älteren Chipsätze nicht mehr unterstützt. Eine Liste aller betroffenen Chipsätze sowie allgemeine Probleme und Updates in diesem Release Candidate findet man in der Ankündigung.

Weitere Berichte: Development Release: OpenSolaris 2008.11 RC1, OpenSolaris 2008.11 Release Candidate

openSUSE

Opensuse 11.1: Beta statt Release Candidate

Anstelle des für letzte Woche geplanten Release Candidates gab es "nur" eine Beta-Version von openSUSE 11.1, da es noch zu große Fehler im System gab. Der Release Candidate wird daher auf den 27. November verschoben, an der Veröffentlichung der Finalversion am 18. Dezember soll sich aber nichts ändern. Die Beta-Version bringt natürlich zahlreiche Updates mit.

Weitere Berichte: OpenSuse schiebt weitere Betaversion für 11.1 ein, Opensuses fünfte Beta für 11.1, Development Release: openSUSE 11.1 Beta 5

SimplyMEPIS

Development Release: SimplyMEPIS 8.0 Beta 5

Mit der fünften Beta-Version von SimplyMEPIS 8.0 wurde der Kernel auf die neueste Version 2.6.27.5 aktualisiert und auch neue Treiber haben Einzug in diesen gehalten. Die neue GRUB-Version 0.97-33 soll die Probleme mit bootbaren CDs ausmerzen. Da SimplyMEPIS auf Debian "Lenny" basiert, befindet sich die Distribution im Kern meist auf dem gleichen Entwicklungsstand. Es gibt aber auch neuere Anwendungen wie VirtualBox-OSE 2.0.4, OpenOffice.org 3.0.0 oder Firefox 3.0.3. Die Betaversion steht für 32-Bit- und 64-Bit-Systeme zum Download bereit.

Mobil

Netbooks, UMPCs und MIDs

OLPC-Notebook kommt nach Europa

Wie bereits vor einiger Zeit angekündigt, kann man ab morgen auch in Europa über den Versandhändler Amazon seinen eigenen XO-Laptop bestellen. Durch die "Give One Get One"-Aktion bestellt man zwei OLPC-Geräte für ca. 313 Euro und erhält dafür ein Gerät zu sich nach Hause, wogegen das andere als Spende an Kinder in der Dritten Welt geht.

Weitere Berichte: XO-Laptop nun auch in Europa erhältlich, Amazon to sell OLPC's XO laptop starting Nov. 17, Amazon offers Linux XOs

ARM will Intels Atom Konkurrenz machen

Noch vor Kurzem sagte Ubuntu-Entwickler Oliver Grawert auf der Ubucon, dass eine Portierung von Ubuntu Mobile auf die ARM-Architektur ungewiss ist. Okay, Recht hat er gehabt, denn wie angekündigt wurde, will Canonical mit ARM zusammen bis April 2009 eine ARM-Version des Ubuntu Desktops herausbringen. Damit will man Intels Atom-Chip Konkurrenz auf dem Netbook-Markt machen, da die meisten Netbook-Hersteller den Intel-Chip verbauen.

Weitere Berichte: Ubuntu Desktop für ARM-CPUs, ARM setzt auf optimiertes Ubuntu-Linux für Netbooks, Ubuntu will Unterstützung für ARM-Prozessoren bieten, Ubuntu on a Chip: ARMv7 Devices to Get Full Ubuntu Desktops, Ubuntu ARM Port

Mobiltelefone

Motorola's last in-house Linux phone?

Das demnächst erscheinende Motorola EM35 könnte das letzte auf Basis des MotoMAGX-Stacks sein. Das Gerät ist der Nachfolger des EM30 in einer Schiebeversion und hat MontaVista Mobilinux als System laufen. Da Motorola in Zukunft das umfangreichere Google Android benutzen will, bleibt MotoMAGX auf der Strecke. Das EM35 wird aller Voraussicht nach ein Tri-Band-GPRS/EDGE-Gerät mit 2,22-Zoll-Bildschirm bei 320x240 Pixeln und 256 Farben sein und besitzt dazu 110 MB Speicher und einen Micro-SD-Slot. Offiziell wurde das Gerät aber noch nicht von Motorola angekündigt.

Andere Hardware

10 Linux-powered E-book Readers

In einer kurzen, aber trotzdem informativen Übersicht hat sich der Blogger zehn E-Book-Reader geschnappt, um diese vorzustellen. Die Besonderheit dabei ist, dass alle Geräte mit einem Linux-Kern laufen. Die Liste umfasst dabei bekannte Geräte wie das Amazon Kindle oder den Hanlin eReader V3 (baugleich zum Bebook eReader).

Software

Spotlight on Moblin.org Linux

LinuxDevices.com haben eine Übersicht der achtzehnmonatigen Entwicklung von Moblin.org erstellt. 2007 gestartet zielte das Intel-Projekt vorerst auf Mobile Internet Devices (MIDs) ab und benutzte Ubuntu als Basis. Im Laufe der Zeit hat sich das geändert, sodass nun auch Debian als Basis dient und ebenfalls Netbooks zum Ziel von Moblin.org gehören. Vorgestellt wird auch der "Linux-Image-Creator", mit dem man Moblin-Images für Debian oder Ubuntu für verschiedene mobile System-Architekturen erstellen kann.

Linux und Open Source

No recall for Carphone Warehouse freebie laptops

Carphone Warehouse ist ein europäischer Mobilfunk- und Serviceanbieter, der bis vor kurzem noch Laptops mit Ubuntu verkaufte. Dies wurde nun eingestellt und die Laptops mit Windows XP ausgerüstet. Grund dafür ist nach Aussage der Firma, dass ihre "Kunden, wie 95% der Bevölkerung, lieber ein bekanntes Betriebssystem haben wollen - und das sei nunmal Windows". Bereits im Oktober sagte MSI, dass die Rückgabequote bei Linux-Laptops höher sei als bei den Windows-Kollegen, was aber nicht an mehr Fehlern liegt, sondern dass die Kunden damit einfach nicht damit umgehen konnten. Canonical bestätigte diese Aussage damals.

Software

Veröffentlichung von »X3: Reunion« angekündigt

Bereits seit über einem Jahr ist die Linux-Version von "X3: Reunion" angekündigt, am 28. November soll es endlich soweit sein. Für rund 30 Pfund kann man sich als Weltraum-Händler oder -Pirat sein Brot verdienen und selbst eine ganze Raumschiffflotte befehligen. Die Systemvoraussetzungen für das etwas betagte Spiel sind für heutige Verhältnis extrem niedrig: Es reicht ein x86-Prozessor ab 2 GHz, 400 MB RAM, 4 GB Festplattenspeicher und eine 3D-fähige Grafikkarte mit 128 MB Speicher.

Treiber

2008 Linux Graphics Survey Launches

Wie jedes Jahr führt Phoronix eine Umfrage über die Benutzung von Grafiktreiber und -funktionen unter Linux durch. Die Umfrage läuft noch bis zum 15. Dezember 2008. Man kann sich dabei auch die Resultate der Vorjahresumfrage anschauen.

Schade finde ich,dass eine Frage gegenüber dem Vorjahr weggefallen ist. So hätte mich interessiert, ob und wie weit die Benutzung der AGP-Schnittstelle weiter am Rücklaufen ist.

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Kommentare

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onli am :

Ich habe damals X2 unter Windows gespielt. Mein PC ist ein Athlon XP 2700 mit einer Radeon 9800 und damals 512 MB Ram. Und schon damals der 2er hat jeden Körnchen Leistung mehr vertragen können. Ich würde mich also lieber an den empfohlenen Anforderungen orientieren.

Gruß

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