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Wozu Statistiken?

Bei Roman habe ich gerade wieder einmal einige Bilder mit Statistiken gesehen und mir wie üblich die Frage gestellt, wozu man so etwas braucht. Es geht nicht um den Dienst YOURLS, sondern um Statistiken im Allgemeinen.

Daher meine Frage an alle: Wozu braucht oder nutzt Ihr Statistiken? Was bringt es, wenn man sieht, wie viele der Besucher mit Opera vorbei schauen, Windows nutzen oder in Dänemark wohnen? Was macht Ihr mit diesen Daten?

Zweite Frage dazu: Wie haltet Ihr es mit dem Datenschutz? Weist Ihr korrekt daraufhin, dass und welche Daten erhoben werden?

Ich fange bei mir mal an: Ich sammle (aktiv) keinerlei Daten über die Besucher meines Blogs. Ich habe also keine Ahnung, wo die Leute herkommen und auch nicht, wie viele überhaupt hier mitlesen. Um ehrlich zu sein: Es ist auch nicht wichtig. Ich stelle sicher nicht den Betrieb ein, weil ich nur 10 Leser pro Monat habe. Und ich werde nicht extra mehr schreiben, damit ich 1000 Klicks pro Tag kriege.

Also schreibt mal schön und rutscht derweil gut ins neue Jahr.

Gebratener Reis mit Rindfleisch

Herzlichen Dank an Alison und Christian für das Geschenk. :)

Rezept Gebratener Reis mit Rindfleisch (3-4 Personen)
Zutaten 400 g Reis 250 g Rindergeschnetzeltes 200 g Farmer-Gemüse (Mais, Möhren, Blumenkohl, Brokkoli) 100 g Bohnenkeimlinge 2 Eier 3 Frühlingszwiebeln 1 kl. Knolle Ingwer Öl, helle Sojasauce Salz, Cayenne-Pfeffer
Zeit 40 min

Den Reis nach Packungsanweisung kochen. Währenddessen das Rindergeschnetzelte in Öl braun anbraten und dann zur Seite stellen.

Die zwei Eier mit etwas Salz verrühren, in die Pfanne geben und von beiden Seiten hellbraun anbraten. Das Omelette dann herausnehmen, einrollen und erkalten lassen.

Die Frühlingszwiebeln fein würfeln, den Ingwer schälen und raspeln. Beides kurz mit Öl in der Pfanne dünsten. Danach das Gemüse und die Bohnenkeimlinge dazugeben und ein paar Minuten anbraten.

Wenn der Reis gut ist, diesen mit dem Rindfleisch in die Pfanne geben. Etwas Sojasauce hinzu und gut verrühren. Mit Salz und Cayenne-Pfeffer abschmecken.

Das gerollte Omelette in Streifen schneiden. Den Reis samt Gemüse und Fleisch auf einen Teller geben und mit den Eierstreifen garnieren.

Nothing to Lose

Titel Nothing to Lose
Autor Lee Child
Sprache Englisch
Genre Thriller
Herausgeber Bantam Books, 2009
Seitenanzahl 555

Jack Reacher ist ein Einzelgänger. Auf dem Weg durch Colorado trifft er auf die Orte Hope und Despair. In Hope wird er freundlich aufgenommen, aus Despair wird er aber herausgeworfen, dabei wollte Jack Reacher nur eine Tasse Kaffee. Da sich der Ex-Militärcop ungern rückwärts bewegt, stattet er dem Ort einen weiteren Besuch ab, um herauszufinden, wieso die Einwohner so unfreundlich sind. Unterstützt wird er dabei von der jüngeren Hope-Polizistin Vaughan.

Jack Reacher ist eine bekannte Figur, die bereits in zahlreichen Lee-Child-Büchern zu lesen war. Aber auch ohne dieses Vorwissen versteht man den Thriller "Nothing to Lose" ohne Probleme. Sprachlich leicht verständlich und mit netten Anekdoten aus dem Ex-Job von Jack Reacher gespickt liest sich das Buch sehr einfach.

Neben der guten Sprache ist es aber auch spannend und hat viele Wendungen. Es dauert wirklich bis zu den letzten Seiten, ehe man erfährt, was es mit Despair und den Leuten wirklich auf sich hat. Dazwischen gibt es immer wieder Spuren und Verdächtigungen, die sich aber meist von selbst in Nichts auflösen.

Wer also nette Unterhaltung als Gute-Nacht-Geschichte sucht, ist mit dem Buch sehr gut bedient.

Proprietäre Formate

Wieso ich proprietäre Formate nicht mag, zeigte mir eben mal wieder eine Datensicherung (siehe dazu auch Lebensdauer von CD-Sicherungen) aus dem Jahr 2001, in der auch Daten von 1995 zu finden waren. Diese haben zwar die Endung "TXT", werden aber per "file" als "Microsoft Word Document" identifiziert.

Ich habe nicht einmal mehr genau eine Ahnung, was für eine Word-Version ich damals genutzt habe, es war aber auf Fälle noch unter MS-DOS 6.22. Das eigentlich Endergebnis wurde wohl automatisch als DFV-Datei (Printing Form Value) gespeichert, welches OpenOffice.org nicht korrekt öffnen kann. Laut einem Freund klappt es mit MS Office, wenn man die Datei als "Word 5.5"-Datei lädt.

Resultat: 100 Dateien, die ich immerhin mit OOo anschauen kann, aber ohne Umlaute dargestellt werden und zusätzlich kryptische Header und Footer anzeigen. Ich bin gespannt, ob es mir in 15 Jahren mit meinen ODT-Dateien genauso geht - und die sind ja nicht proprietär.

Lebensdauer von CD-Sicherungen

Viele denken ja immer noch, dass CDs wie in der 80ern angepriesen bis zur Ewigkeit haltbar sind. Genau genommen waren die Aussagen damals korrekt. Eh sich eine CD komplett zersetzt, dauert es schon 'ne kleine Weile. Nur die Daten auf einer CD (vor allem selbst gebrannten) sind sehr schnell weg.

Ich durfte gerade feststellen, dass eine Datensicherung aus dem Jahr 2001 nicht mehr komplett gelesen werden konnte. Daher gilt: Wichtige Daten öfters sichern. Welches Medium zukunftssicher ist, weiß ich nicht. Wahrscheinlich ist Ausdrucken am Besten. ;)

Weihnachtsgeschenke

Da war ich ganz überrascht, als ich diese Nachricht bei Ikhaya gelesen habe.

Für meine Arbeit bei freiesMagazin habe ich ein Buch gewonnen/geschenkt bekommen. Welches Buch ("Linux - Das umfassende Handbuch" oder "Einstieg in Ubuntu 9.10 Karmic Koala") aus dem Hause "Galileo Computing" es wird, weiß ich noch nicht, aber schön ist es auf alle Fälle, dass ubuntuusers.de und Galileo Computing so etwas veranstalten.

Da das freiesMagazin-Team aber aus mehr Leuten als mir besteht, wird das Buch intern verlost. Es findet sich damit hoffentlich ein begeisterter Leser - der dann gleich zu einer Rezension fürs Magazin verdonnert wird. ;)

Avatar

Titel Avatar
Genre Sci-Fi-Drama, 2009
Darsteller Sam Worthington, Zoe Saldana, Sigourney Weaver
Regisseur James Cameron
Länge 162 min

Der neu entdeckte Planet Pandora hält für die Menschheit wertvolle Schätze unter der Erde bereit. Dumm nur, dass bereits ein Naturvolk von blauen Lebewesen namens Na'vi den Planet bevölkern und nicht so einfach gehen wollen. Das Avatar-Projekt hat es zur Aufgabe, die Verständigung beider Völker zu fördern. Dazu werden Na'vi-Mensch-Hybriden gezüchtet, die dann als Hülle für einen Menschen dienen, der sich in den Körper hineinprojizieren kann. Der Ex-Marine Jake Sully (Sam Worthington) nimmt an dem Projekt teil und trifft dabei auf die junge Na'vi-Kriegerin Neytiri (Zoe Saldana), in die er sich verliebt. Kann er aber die Menschen aufhalten, das Naturvolk zu vertreiben?

Die Story von Avatar ist alles andere als neu und wurde schon zahlreich verfilmt, z.B. in Pocahontas oder Der mit dem Wolf tanzt. Auch ist der Film natürlich nur eine Projektion des Verhaltens der "zivilisierten" Menschheit gegenüber anderen "niederen" Völkern, wie es seit Entstehung der Menschheit schon immer war (und wohl auch immer sein wird, fürchte ich). Aus dieser Richtung gibt es also nichts Neues.

Mit viel Spannung kann Avatar auch nicht aufwarten. Ein Beispiel: Als das erste Mal von einer extrem großen Flugechse erzählt wird, die Neytiris Ur-Ur-Großvater zuletzt geritten ist, ist jedem Zuschauer sofort klar, dass dieses Tier eine wichtige Rolle spielt und später von Jake Sully "gezähmt" wird. Es gibt keinerlei überraschende Wendung. Auch die Darsteller sind nicht so überzeugend und haben kaum Profil.

Was ist also das Positive am Film? Zum einen ist er solide erzählt. Es gibt keine Durchhänger, die 160 Minuten gehen sehr schnell herum. Auch wurde eine sehr gute Mischung zwischen Action udn Gefühl gefunden. Daneben ist es aber wohl die Tricktechnik, die den Film gut machen. Die extrem farbenfrohe Welt Pandora wird sehr gut eingefangen und wirkt dabei immer realistisch. Auch die Na'vi-Charaktere bewegen sich dank Motion Capturing extrem flüssig und fügen sich nahtlos in jede Szene ein. Man merkt nicht, dass ein Großteil der Welt dem Computer entsprungen ist und das ist auch gut so.

Hervorragend ist auch wieder die Filmmusik von James Horner, der bereits bei Titanic mit James Cameron zusammen arbeitete, die ich mir definitiv zulegen werden.

Da ich die 3-D-Version gesehen habe, auch ein Wort dazu: Im Gegensatz zu Coraline funktionierte die 3-D-Technik diesmal ohne Probleme, was aber am Film lag. Es wurde auf übertriebene 3-D-Effekte verzichtet (also irgendwelche Dinge, die extra weit aus der Leinwand herausragen), sondern lieber ein kontinuierlicher Effekt eingebaut. Bei schnellen Szenen (und eben bei Sachen, die weit vor der Leinwand spielen) konnte ich zwar wieder nicht folgen, aber das hielt sich in Grenzen. Ohne die 2-D-Version gesehen zu haben, denke ich aber nicht, dass die 3-D-Version 3 Euro Aufrpreis und fast drei Stunden Brillenträgerei wert ist. Das Gewicht dieser Shutterbrillen ist echt heftig.

Fazit: Es lohnt sich in Avatar zu gehen, denn man wird gut unterhalten, Neues wird man aber nicht erleben. Die 3-D-Technik sieht schön aus, die Farbenpracht von Pandora kommt aber in 2-D sicher auch gut an.

The Hunt for Gollum

Fan-Fiction gibt es ja viel, aber selten so gut gemacht wie The Hunt for Gollum. Die Geschichte spielt kurz vor Frodos Begegnung mit dem Ring, also Gandalf und Aragorn sich auf den Weg machen, das Geschöpf Gollum zu suchen, da dieses den Namen des neuen Ringbesitzers Bilbo Baggings kennt und an Sauron verraten könnte.

Das Making-of ist auch sehr interessant. Es lohnt sich definitiv, die 30 minütige Low-Cost-Produktion (die man ihr nicht ansieht) anzuschauen.

The Big Bang Theory

Ich möchte nur kurz etwas Werbung für die Serie The Big Bang Theory machen. Die zwei jungen Physiker Dr. Leonard Hofstadter (Johnny Galecki) und Dr. Dr. Sheldon Cooper (Jim Parsons) erhalten eine neue Nachbarin in Form der jungen und hübschen Penny (Kaley Cuoco), die in die Stadt gezogen ist, um Schauspielerin zu werden. Zu der Nerd-Gruppe gehören auch noch Howard Wolowitz (Simon Helberg), der mit 27 Jahren noch bei seiner Mutter lebt, und der aus Indien stammende Rajesh Koothrappali (Kunal Nayyar). Die fünf erleben in den bisherigen drei Staffeln extrem viel lustige Szenen, die vor allem Physiker zum Lachen finden werden. Aber natürlich kommt auch die zwischenmenschliche Beziehung nicht zu kurz, da Leonard sich sofort in Penny verliebt.

Die Serie läuft in Deutsch auf Pro7, ich finde die Übersetzung aber nicht gut gelungen. Vor allem Penny verliert in meinen Augen einiges an Charme. Daher sollte man sich die Folgen in Englisch anschauen, wenn man die Chance dazu hat.

Die Charaktere sind sehr detailliert gestaltet und haben alle ihre Macken. Besonders herausstechend ist aber die Darstellung von Jim Parsons, der auch schon zahlreiche Nominierungen und Preise für sein Talent erhalten hat. Sheldon Cooper ist ein (von sich selbst überzeugtes) Genie, das mit Gefühlen jeglicher Art wenig anfangen kann, dafür aber auf Logik setzt. Kein Wunder, dass Spock sein großes Vorbild ist. Daneben hat Sheldon noch zahlreiche Ticks und Verhaltensweisen, die schon an eine leichte Form von Authismus erinnern. Jim Parsons spielt dies einfach großartig und in einer Folge könnte er mit seinem Verhalten sogar Mister Bean (Rowan Atkinson) Konkurrenz machen.

Interessant finde ich auch die Eingliederung der Roseanne-Darsteller. So spielte Johnny Galecki damals schon mit als Freund von Roseannes Tochter Darlene (Sara Gilbert), die nun als Leonards Kollegin Leslie Winkle mitspielt. Und auch Roseannes Schwester Jackie (Laurie Metcalf) taucht in der Rolle als Sheldons Mutter wieder auf.

Also anschauen, lachen und gut finden. ;)