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Humble Frozen Synapse Bundle zum Selbstbestimmungspreis

Vor zwei Monaten erschien das dritte Humble Indie Bundle und nun ist es schon wieder so weit. Das Humble Frozen Synapse Bundle als Bündel zu bezeichnen, ist aber auch etwas übertrieben, denn nur ein Spiel hat es in das Paket geschafft: Frozen Synapse von Frozenbyte.

Der Spielerhersteller ist manchen sicherlich ein Begriff, gab es doch im April erst das Humble Frozenbyte Bundle mit den Spielen Trine und Shadowgrounds (plus Addon). Splot konnte damals auch gekauft werden, ist aber bis heute nicht fertig gestellt worden. Alle genannten Spiele sind im Bundle enthalten, wenn man mehr als den Durchschnittspreis zahlt (derzeit 3,89 US-Dollar).

Frozen Synapse selbst ist ein 2D-Taktik-Shooter, wie es scheint, und reizt mich daher kein bisschen. Dadurch, dass ich das Frozenbyte Bundle bereits besitze und das aktuelle Bundle damit nur ein Spiel umfasst, welches mich nicht einmal interessiert, werde ich dieses Bundle wohl überspringen.

In meinen Augen müssen die Humble-Macher eh aufpassen, dass sie nicht Quantität vor Qualität setzen. Lieber nur ein Release pro Jahr, dann aber mit guten und gemischten Spielen, anstatt alle zwei oder drei Monate ein neues Bundle, was dann keine guten oder nur ein Spiel enthält.

Ubucon-Workshop: Graphen zeichnen mit dot

Im Rahmen der Ubucon 2011 halte ich auch einen Workshop zum Thema Graphen zeichnen mit dot.

Die Folien und Beispiele dazu habe ich eben fertiggestellt und sie stehen zum Download bereit.

Ich habe keine Ahnung, ob es sinnvoll ist, die Folien vorab zu veröffentlichen. Gegebenenfalls kommt jetzt niemand mehr in den Workshop, da die Folien hoffentlich so ausführlich gehalten sind, dass man das Thema auch ohne mich versteht. Oder vielleicht ist auch jemand abgeschreckt von der Fülle, wobei ich zwei Stunden Zeit habe für die 44 Folien. Es sollte also keine Hektik aufkommen.

Ich habe aber die Hoffnung, dass mit mir zumindest zwei, drei Leute zusammen im Raum sitzen werden. Vielleicht bewirkt die Veröffentlichung (vor allem die Beispiele am Ende) ja sogar, dass sich mehr Leute dafür interessieren.

Die Idee zum Layout der Folien stammt im Übrigen von Dirk. Die Umsetzung habe ich dann mit LaTeX gemacht und für meinen Vortrag übernommen. Danke dafür!

Free Music Charts September 2011

Am Montag hat darkerradio die Free Music Charts des Monats September 2011 vorgestellt.

Die Musik wird im Podcast ausführlich vorgestellt und die Top 15 des aktuellen Monats plus die Neuvorstellungen abgespielt. Auf der Webseite kann (und soll) jeder Hörer seine fünf Lieblingssongs wählen, damit die Charts nächsten Monat wieder mit guter Musik gefüllt sind.

Es gibt bei den gespielten Liedern viele gute Stücke zu hören. Alle Lieder unterliegen einer bestimmten Creative-Commons-Lizenz und können meist bei Jamendo heruntergeladen werden. Der Stil reicht dabei im übrigen von Electro über Pop, Rock, Metal und sonstige Musikrichtungen. Wenn was Gutes dabei ist, kann man den Künstlern auch eine Vergütung zukommen lassen.

Instrumentalvertonung der Liederbücher für Kindertagesstätten

Letzte Woche berichtete ich, dass die Verteilung der Kinderbücher ja immer noch nicht abgeschlossen ist, ich aber guter Dinge bin, dass das dieses Jahr noch etwas wird.

Dafür gibt es eine neue erfreuliche Nachricht: Martin Schubert hat im Berliner Studio „TonInTon-Audioproduktion“ alle Lieder aus dem Liederbuch instrumental vertont. Jede Kindertagesstätte kann auf der Bestellseite eine CD kostenlos bis Ende Oktober vorbestellen. Danach wird die gewünschte Anzahl an CDs gepresst und verschickt. Zusätzlich, aber auch für alle anderen (z.B. Eltern), die die CD nicht bestellen können, gibt es die Lieder auch als Download auf der Bestellseite. Eine Anmeldung ist dafür nicht notwendig.

Die Lieder von Martin Schubert unterliegen der CC-BY-NC-SA-Lizenz. Damit ist auch eine Weitergabe oder Veränderung der Lieder für nicht-kommerzielle Zwecke möglich, solange der Urheber genannt wird und die Lizenz bestehen bleibt.

Free! Music! Contest 2011 – Sampler veröffentlicht

Anfang Juli startete der Musikpiraten e.V. den Free! Music! Contest 2011. Nach zwei Monaten wurden die Gewinner ermittelt und auf einen Sampler gepresst, der bei Bandcamp heruntergeladen werden kann.

Auf dem Sampler sind bekannte Namen wie Das frivole Burgfräulein, Skankshot, Shearer oder Josh Woodward vertreten. Alle Lieder unterliegen dabei der CC-BY- bzw. CC-BY-SA-Lizenz, sodass auch einem Remix nichts im Wege steht, was bei den früheren Wettbewerben nicht immer möglich war.

Für einen Unkostenbeitrag von mindestens 2,50 Euro kann man sich auch eine Doppel-CD bestellen, die dann voraussichtlich Anfang Oktober geliefert wird. Höhere Beträge sind natürlich gerne gesehen und werde als Spende an den Musikpiraten e.V. behandelt.

Update zur Verteilung der Liederbücher

Über die Aktion der freien Kinderliederbücher hatte ich ja schon mehrfach berichtet. Im März wurden die Bücher gedruckt und Anfang Mai erhielten die ersten Kindergärten bereits die Liederbücher.

Leider geht es nicht überall so schnell, obwohl die Piratenpartei bei der Verteilung unterstützt. In Hessen versucht man sich aber beispielsweise noch zu organisieren und die Kindertagesstätten in einigen Landkreisen haben bisher keine Post erhalten. Dabei scheitert es nicht zwingend an fehlenden Verteilern sondern mehr an der Organisation.

So hatte sich meiner Mutter angeboten, die Liederbücher in ihrer Gegend zu verteilen (nicht im ganzen Landkreis), nur bekam sie auch nach längerem E-Mail-Kontakt auf der Mailingliste der Musikpiraten keine klare Rückmeldung. Erst als ich etwas stärker nachgebohrt habe, erklärte sich Christian Hufgard freundlicherweise dazu bereit, die Bücher direkt an sie zu schicken.

Nun sind die Kindergärten in einer der hessischen dünn besiedelten Regionen versorgt – zumindest soweit sie wollten. So gab es einen Kindergarten, der die Annahme der Bücher verweigerte. Als Aussage galt, dass die Lieder in dem Buch alle Allgemeingut sind und frei kopiert werden dürfen. Das stimmt natürlich, denn genau dafür wurden die Liederbücher ja erstellt. Ob der Kindergarten aber eine eigene Rechtsabteilung hat, die zu jedem Lied genau sagen, ob es gemeinfrei ist oder nicht, wage ich zu bezweifeln. (Daneben reicht das ja nicht aus, die Kopien sind ja oft wegen des geschützten Notensatzes nicht erlaubt.) Aber so blieben mehr Bücher für andere Kindergärten.

Die restlichen Erzieher haben sich bei der Übergabe bedankt, waren teilweise aber auch skeptisch, ob nicht nachträglich noch eine Rechnung oder ähnliches ins Haus flattert. Wer bekommt heute schon kostenlos etwas geschenkt? In der Tat deckt sich diese Erfahrung mit z.B. Ubuntu-Messe-CDs. Gibt man diese kostenlos ab, läuft die Verteilung schleppend. Nimmt man aber einen Euro dafür, verkaufen sie sich im Handumdrehen.

Alles in allem freut sich meine Mutter, dass die Bücher verteilt sind und die Kinder singen können. Ich freue mich, dass die Verteilung nicht ganz stillsteht. Ich hoffe aber auch, dass die nächsten Wochen ordentlich Bewegung in die Sache kommt, damit das Thema noch dieses Jahr abgeschlossen werden kann. Denn wenn nach dem „Heiß machen“ (Liederbücher angekündigt und gedruckt) ein halbes Jahr oder länger nichts geschieht, kann es passieren, dass einige der frühen Enthusiasten enttäuscht zurückbleiben und sich vielleicht nicht gegen das Projekt stellen, aber zumindest auch nicht mehr mit Eifer dabei sind. Und das wäre wirklich schade!

PCLinuxOS Magazin 09/2011 erschienen

Vor zwei Tagen ist die Septemberausgabe 2011 des englischsprachigen Magazins PCLinuxOS Magazine erschienen. Themen dieser Ausgabe sind unter anderem

  • Openbox
  • Firefox-Add-ons
  • Unterschiede zwischen GNOME, KDE, Xfce und LXDE
  • Scribus – Teil 9
  • Bildbetrachter – Teil 5
  • Game Zone: Zynga Games
  • Alternate-OS: NetBSD – Teil 1
  • WindowMaker auf PCLinuxOS
  • Mehrsprachenbenutzung mit SCIM
  • Computersprache von A-Z: XML
  • … und einiges mehr

Das Magazin steht auch als HTML-Version zum Lesen bereit. Alle Texte werden unter der Creative Commons BY-NC-SA 3.0 veröffentlicht.

Programm zur Ubucon online und Anmeldung möglich

Wie ich gerade „zufällig“ sehe, ist das Programm zur Ubucon 2011 nun online. In etwas mehr als fünf Wochen ist es soweit und an drei Tagen können wieder alle deutschsprachigen Linux-Nutzer dieser Welt in Leipzig vielen Vorträgen lauschen, bei Workshops mitmachen oder in Diskussionsrunden ihre Meinung zum Besten geben.

Ich sage im Übrigen mit Absicht „Linux-Nutzer“, weil die Ubucon nur mit sehr wenig reinen Ubuntu-Vorträgen aufwarten kann, was ich durchaus positiv sehe. Ubuntu ist zwar eine oft genutzte Distribution, aber wenn jemand einen Vortrag zu Firefox hält, wird der auch auf Fedora, openSUSE oder ArchLinux übertragbar sein.

Ich selbst bin auch mit ein paar Vorträgen am Start. So will ich in einer kleinen LaTeX-Diskussionsrunde auf Anfängerprobleme eingehen und wie man diese lösen kann. Am Samstag erkläre ich ein kleines bisschen, wie dot funktioniert und am Nachmittag findet eine Diskussionsrunde mit anderen Open-Source-Projekt-Leuten statt, auf die ich mich besonders freue.

Ich hoffe, ich komme auch noch zum Anhören einzelner Beiträge, aber das sollte möglich sein. Mich interessieren diesmal weniger die praktischen Themen, sondern mehr Sachen wie Open-Source-Lizenzen oder Freie Software im Spannungsfeld von Politik und Gesellschaft. Interessanterweise liegen die Vorträge, die ich gerne hören will, alle so, dass sie sich nicht überschneiden. Was ein Zufall! ;)

Jeder Besucher, Helfer und Referent kann sich dann auch gleich wie gewohnt anmelden. Ich bin gespannt, wie viele Leute kommen.

freiesMagazin 09/2011 erschienen

freiesMagazin 09/2011 Titelseite

Heute ist die Septemberausgabe von freiesMagazin erschienen und bringt viele spannende Artikel aus den Bereichen Linux und Open Source mit.

Inhalt der Ausgabe 09/2011

  • Plattformen für die Entwicklung und Verwaltung von Open-Source-Projekten
  • Trinity – Desktop ohne Zukunft
  • Der August im Kernelrückblick
  • „I don't like spam“, oder wie man einen Mailserver testet
  • Perl-Tutorium: Teil 2 – Literale, Arrays und Blöcke
  • i3 – ein Tiling Fenstermanager
  • Cassandra – Die Datenbank hinter Facebook
  • Rezension: The Python Standard Library by Example
  • Rezension: Python von Kopf bis Fuß
  • Veranstaltungskalender und Leserbriefe

Downloads

Unter der Adresse http://freiesmagazin.de/mobil/ findet man immer die aktuelle und alle bisher erschienenen Mobil-Ausgaben. Auf der Magazin-Seite können die letzten drei Ausgaben von freiesMagazin abgerufen werden, ältere Ausgaben findet man im Archiv.

Kontakt

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Blog-Stöckchen: Darum mag ich Foobar!

Eigentlich mag ich solche Blog-Stöckchen ja nicht. In manchen Fällen mutet das nämlich eher wie ein moderner Kettenbrief an, Christophs Stöckchen hat aber immerhin etwas Informationsgehalt. Das animiert mich normalerweise natürlich immer noch nicht zum Mitmachen, aber nachdem Hampa mir das Stöckchen zugeworfen hat, will ich es ihm natürlich nicht zurück an den Kopf werfen.

Darum mag ich Unity!

Ich möchte in kurzen, knappen Worten erklären, wieso ich Unity mag. Das mag dem einen oder anderen, der mich kennt, wahrscheinlich seltsam vorkommen. Wieso? Weil ich Xfce als Desktop-Umgebung nutze und daher mit Unity nichts am Hut habe.

Unity mag ich aber deshalb, weil es mich so gut unterhält, da es einer der (nicht seltenen) Entscheidungen seitens Canonical ist, die für viele Kontroversen in der Ubuntu-Netzgemeinschaft sorgt.

Als Unity in Ubuntu 11.04 Standard wurde und damit GNOME 2 verdrängte (was natürlich nicht ganz korrekt ist, da es teilweise auf den GNOME-Bibliotheken basierte), war die Enttäuschung bei vielen groß, denn so richtig wollte die neue Oberfläche nicht immer funktionieren. Die Mag-ich-nicht-Tiraden in diversen Blogs und Planets waren ziemlich unterhaltsam, vor allem wenn sich dann doch eine einsame Seele fand, die pro Unity argumentierte. Dabei gab es natürlich auch einige Kommentare, die leicht befremdlich wirkten – vor allem, wenn der „Tester“ Unity nicht einmal gestartet hatte.

Inzwischen steht Ubuntu 11.10 vor der Tür, aber um Unity ist es nicht viel ruhiger geworden. So beschweren sich Leute (zurecht) darüber, dass auf ihren Netbooks (für die Unity tatsächlich ursprünglich entwickelt wurde) nicht korrekt arbeitet, weil es mit der geringen Auflösung nicht zurecht kommt. Andere sehen in der Entwicklung eine wahre Innovation. Viel weiter können die Meinungen eigentlich nicht auseinander gehen.

Wie auch immer, ich lese so etwas immer gerne – vor allem wenn die Kommentatoren dann entsprechend mitwirken. Mir fehlt dann meist nur das Popcorn neben dem PC, um einen wirklich fantastischen Abend zu verbringen. (Ja, ich bin leicht zu begeistern.)

PS: Will hier jemand überhaupt meine echte Meinung zu Unity hören? Die Oberfläche ist mir egal. Mit Xfce nutze ich eine Alternative, weil mir die Entwicklung von GNOME vor einigen Jahren schon nicht mehr zugesagt hatte. Daher muss ich auch keine Gedanken an Unity verschwenden. Wer dennoch an meinen Erfahrungen teilhaben möchte: Ich habe Unity einmal auf meinem Notebook als Live-USB gestartet und ich konnte Anwendungen öffnen. Zum Absturz habe ich es auch gebracht. Wer daraus jetzt ein Resümee ziehen will, darf dies auf eigene Gefahr gerne tun …