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freiesMagazin im Interview

Eine eher kleine News: freiesMagazin wurde wieder einmal interviewt. Ich habe dieses Mal meinem Redaktionskollegen Matthias Sitte den Vortritt gelassen, um das Interview mit Michael Wehram zu führen.

In dem Podcast fragt Michael Matthias über seine Open-Source-Tätigkeit im Allgemeinen, aber speziell bei freiesMagazin ab. Natürlich kommt auch zur Sprache, wie das Magazin entstand, wie am Heft gearbeitet wird und wie groß die Leserschaft ist.

Adventskalender mit freier Musik

Wie jedes Jahr hat der Musikpiraten e.V. auf seiner Webseite einen Adventskalender online gestellt, den man auf der eigenen Webseite einbinden und anpassen kann. Jeden Tag bis zum 24. Dezember wird ein Türchen geöffnet und gibt ein neues, weihnachtlich angehauchtes Lied unter Creative-Commons-Lizenz preis. Der Stil wird dabei wie jedes Jahr alles von Rock über Classic und Pop abdecken. Für Mobilgeräte steht eine extra Mobilversion bereit.

Mehr zu den Musikpiraten erfährt man Interview mit Christian Hufgard, dem Vorsitzenden des Vereins.

Wochenrückblick 48/2014

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubuntu Touch auf einem Meizu-Phone

Es ist zwar nicht offizielle bestätigt, aber die Vertragsunterzeichnung zwischen Canonical, der Firma hinter Ubuntu, und Smartphone-Hersteller Meizu deutet stark daraufhin, dass es nächstes Jahr ein Mobiltelefon mit Ubuntu Touch als Betriebssystem geben könnte.

Mehr Informationen gibt es im Ikhaya-Artikel.

Quellen: Linux-Magazin, OMG!Ubuntu!

Neues rund um Linux

Einkaufsführer zu Weihnachten

Wer noch nicht weiß, was er seinen Freunden oder Familienmitgliedern zu Weihnachten schenken soll, kann einen Blick in den Weihnachtseinkaufsführer der Free Software Foundation werfen. Im Giving Guide 2014 listet die FSF wie jedes Jahr zahlreiche „Geschenke“ auf, die die Freiheit des Anwenders nicht einschränken.

Quelle: Pro-Linux

Stärkung der Creative-Commons-Lizenzen

Im März 2014 hatte das Landgericht Köln die umstrittene Rechtsprechung gefasst, dass mit einer Creative-Commons-Lizenz mit dem Zusatz „nicht kommerziell“ (NC) eine rein private Nutzung gemeint ist (siehe auch „Das Problem der Creative-Commons-NonCommercial-Lizenz“). Das Oberlandesgericht Köln hat diese Entscheidung aufgehoben und die CC-Lizenz so aufgefasst, wie sie gemeint ist. Die Revision zum Bundesgerichtshof ist zugelassen, da die Entscheidung grundsätzliche Bedeutung für Urheber und Nutzer hat.

Quellen: Golem, Internet Law, ifrOSS

NSA veröffentlicht Überwachungssoftware als Open Source

Ob sich die Meinung zur National Security Agency durch die Meldung bessert, ist unklar, dennoch hat die NSA mit NiFi (kurz für Niagarafiles) ein kleines Werkzeug veröffentlicht, mit dem man Datenflüsse zwischen Computernetzwerken automatisieren kann. Der Quellcode des Werkzeugs soll über die Apache-Seite abrufbar sein, zeigt aktuell aber noch keinen Inhalt.

Quelle: Linux-Magazin, Pro-Linux

Full Circle Magazine #91 erschienen

Diese Woche ist die neue Ausgabe des englischsprachigen Magazins Full Circle Magazine erschienen. Themen der 91. Ausgabe sind unter anderem Tutorials zur Python-Programmierung, zu Inkscape und zu LibreOffice, der vierte Teil zur Kompilierung des Linux-Kernels, die Vorstellung von Elementary OS und des Spiels Borderlands 2.

Quelle: Full Circle Magazine Blog

Spielen unter Linux

Battle for Wesnoth in neuer Version

Das Echtzeit-Strategiespiel Battle for Wesnoth ist in einer neuen Version 1.12 erschienen. Neben den obligatorischen Bugfixes, gab es ein Resdesign der Benutzeroberfläche, eine weitere Partei für Mehrspieler-Schlachten und einen verbesserten Karteneditor. Die Details findet man auf Wesnoth-Seite.

Quelle: Pro-Linux

Point-and-Click-Adventure von Ron Gilbert: Thimbleweed Park

Wer klassische Adventure wie Maniac Mansion oder McKracken liebt, sollte Thimbleweed Park im Auge behalten. Aktuell läuft die Crowdfunding-Kampagne noch, aber das Spiel ist bereits erfolgreich finanziert und soll – mit der deutschen Übersetzung von Boris Schneider-Johne – für Linux im Juni 2016 erscheinen.

Quelle: Pro-Linux

3D-Ballerei Geometry Wars 3: Dimensions veröffentlicht

Manch einer kann von 3D ja gar nicht genug bekommen und da passt es, dass das Spiel Geometry Wars 3: Dimensions jetzt auch für Linux verfügbar ist. In dem Arcade-Shooter bewegt man sein Raumschiff auf verschiedenen 3D-Objekten und versucht sehr farbenfroh und allerlei Waffen eine Angriffswelle nach der anderen abzuwehren.

Quelle: LinuxGames

Hardware und Mobiles

Jolla-Tablet finanziert

Das finnische Unternehmen Jolla, das sich bisher auf Smartphones konzentrierte, will mit Hilfe der Community über Indiegogo ein Tablet mit OS herstellen lassen. Das Ziel von 380.000 US-Dollar wurde bereits um ein Vielfaches übertroffen, sodass die Finanzierung gesichert ist. Das Lieferdatum soll bereits im Mai 2015 sein.

Quellen: Pro-Linux, heise open, OMG!Ubuntu!

Interview mit den Musikpiraten

Wer das Wort „Musikpiraten“ hört, denkt vermutlich zuerst an den illegalen Tausch von Liedern in diversen Tauschbörsen. Dass der Musikpiraten e.V. nicht viel weiter am anderen Ende des rechtlichen Spektrums stehen kann, zeigt das folgende E-Mail-Interview mit Christian Hufgard, dem Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins.


Logo des Musikpiraten e.V.
(gemeinfrei, Lizenz: CC0 1.0)

Hallo Christian. Vielen Dank, dass Du für ein Interview zur Verfügung stehst. Ich denke, für den Start ist es sinnvoll, wenn Du den Musikpiraten e.V. kurz vorstellst? Seit wann existiert der Verein und was ist seine Aufgabe?

Die Musikpiraten wurden Juni 2009 gegründet. Wir haben als Vereinsziel die Förderung der Kultur und zwar besonders der freien Musik. Dafür wurden wir vom Finanzamt auch als gemeinnützig anerkannt.

Was genau wird denn alles unter so einer Förderung zusammengefasst?

Wir veranstalten zum Beispiel den Free!Music!Contest und unterstützen Musiker oder Bands gelegentlich auch direkt finanziell mit Geld für Instrumente.

Was hat Dich/Euch dazu bewogen, den Verein zu gründen?

Die Gründung geht zurück ins Jahr 2008. Da habe ich bei der hessischen Piratenpartei vom OpenMusicContest erfahren. Ich fand das Konzept klasse und als Landesverband wollten wir den Wettbewerb unterstützen. Leider wurde das von den Machern abgelehnt, da man dort mit Parteien nichts zu tun haben wollte. Also haben wir beschlossen, einen Verein zu gründen, der dann den Wettbewerb unterstützt – und etwas mit „Piraten“ im Namen hat. Leider fand dann ab 2009 der OpenMusicContest nicht mehr statt, weshalb wir den Free!Music!Contest ins Leben gerufen haben.

Der Name „Musikpiraten“ könnte in der Gemeinschaft negativ aufgefasst werden, weil er doch sehr an Musikpiraterie erinnert. War die Namenswahl Absicht, z.B. als bewusste Provokation, oder hat sich das einfach so ergeben?

Der Begriff der „Musikpiraterie“ ist ein Kampfbegriff der Musikindustrie. Damit soll suggeriert werden, der Konsum von Musik, ohne für jeden einzelnen Hör- und Kopiervorgang zu zahlen, wäre illegal. Das ist falsch, denn das private Kopieren und Teilen von Musik ist zulässig. Die Urheber erhalten dafür eine Entschädigung, die in Form von Pauschalabgaben von der SD-Karte bis hin zum Handy erhoben wird. Wir wollten mit dem Namen aber auch klar eine Nähe zur Piratenpartei zeigen.

Es gab sicherlich vieles, was Ihr erreichen wolltet. Habt Ihr davon etwas erreicht? Hat sich die heutige Tätigkeit gegenüber den Anfängen geändert?

Ich denke, wir haben vielen Menschen das Konzept frei verfügbarer Kunst näher gebracht. Unser größter Erfolg war aber die Produktion von über 50.000 Liederbüchern mit GEMA-freien Kinderliedern. Das ging bundesweit durch die Presse und hat sehr viele Menschen gezeigt, dass es jenseits der GEMA noch Alternativen gibt.

Wie ist die Resonanz auf den Musikpiraten e.V. in den Medien abseits der „Szene“? Werdet Ihr dort überhaupt wahrgenommen?

Vor allem durch die eben erwähnten Liederbücher sind wir ziemlich bekannt geworden. Mein Kopf war sogar auf Seite 1 der BILD zu sehen. Unsere Auseinandersetzungen mit der GEMA schaffen es auch immer wieder in die klassische Presse. Von der BILD über heise.de bis hin zum österreichischen derStandard.at waren wir in diversen Medien vertreten. Auch in Fachblogs zum Thema Erziehung und in Lehrerrundbriefen nahm man uns zur Kenntnis.

Was hat Euch dazu bewogen, Projekte wie „Kinder wollen singen“ zu starten?

Die Arroganz der GEMA und der VG Musikedition und natürlich der Wunsch, die Menschen über ihre Rechte aufzuklären. Wir konnten es einfach nicht ertragen, dass sich die GEMA hinstellt und behauptet, niemand dürfe Noten kopieren, ohne ihnen dafür Geld zu zahlen.

Apropos GEMA, wer Eure Aktivitäten verfolgt, kennt die Probleme. Kannst Du es für alle anderen kurz beschreiben?

Puh, kurz ist schwierig … Laut Rechtsprechung aus dem letzten Jahrtausend gehören der GEMA die Rechte an aller Musik weltweit (GEMA-Vermutung). Wenn man dann eine CD erstellen oder Musik öffentlich aufführen will, muss man der GEMA beweisen, dass sie an dem Werk keine Rechte hält. Das ist im Creative-Commons-Umfeld oft schwierig, da die Urheber nicht wollen, dass ihre bürgerlichen Namen bekannt werden. Aber selbst wenn man die hat, muss man häufig noch das Geburtsdatum und den aktuellen Wohnort nennen – denn es gibt diverse Christian Müller und Markus Schmitt, die GEMA-Mitglied sind. Leider hat es das Landgericht Frankfurt 2013 abgelehnt, die Angelegenheit vom Bundesgerichthof entscheiden zu lassen. Jetzt müssen wir auf die nächste Klage durch die GEMA warten.

Gibt es denn keine Alternative zur GEMA?

Es gab schon diverse Versuche, andere Verwertungsgesellschaften aufzubauen. Zur Zeit befindet sich die C3S (Cultural Commons Collection Society) auf einem recht guten Weg. In Zukunft muss man sich als Nutzer freier Werke dann halt mit GEMA oder C3S rumstreiten. Eine wirkliche Lösung ist das nicht. :(

Das klingt sehr negativ. Welche Möglichkeiten einer Verwertung würdest Du Dir denn wünschen?

Ich wünsche mir eine Abschaffung der GEMA- bzw. Verwertungsgesellschaftsvermutung. Wenn ein Musiker seinen Namen nicht nennen will, finde ich es absolut unangemessen, dass dann für die Nutzung seines Werkes Geld an eine Verwertungsgesellschaft gezahlt werden muss.

Gibt es auf europäischer oder weltweiter Ebene ähnliche Probleme? Gibt es denn in anderen Ländern andere Vereine wie Euch, die Freie Musik unterstützen?

Bestimmt, aber mir ist keiner bekannt.

Bei der Sammlung nach Fragen für das Interview in meinem Umfeld kam öfters die Frage auf, was für Musik Ihr veröffentlicht, obwohl Ihr ja gar keine selbst veröffentlicht, sondern nur auf freie Musik hinweist. Hast Du eine Idee, wie man diesen Irrtum aus den Köpfen bekommt?

Der Begriff des „Veröffentlichens“ ist da ein sehr unscharfer. Wir sammeln immer wieder Lieder und packen sie in Samplern zusammen. Vermutlich werden wir aber aufgrund des Namens als ein Warez-Verein oder so angesehen.

Stimmt, genau genommen veröffentlicht Ihr mit dem Free!Music!Contest-Sampler doch jedes Jahr Musik. Kannst Du etwas zu dem Wettbewerb erzählen?

Es reichen Künstler aus der ganzen Welt Lieder bei uns ein. Wir werden dabei von Creative Commons unterstützt und wurden sogar dieses Jahr für den Zedler-Preis der Wikimedia Deutschland vorgeschlagen. Die Künstler freuen sich immer wahnsinnig, wenn sie dann am Ende auf dem Sampler sind – und nehmen es in der Regel auch gelassen zur Kenntnis, wenn sie es nicht gepackt haben. :)

Wie war die Resonanz sowohl bei den teilnehmenden Künstlern als auch bei den abstimmenden Zuhörern dieses Jahr?

Auf der Teilnehmerseite war die Beteiligung wieder sehr hoch. 69 Titel verschiedener Künstler aus verschiedenen Musikrichtungen wie Pop, Rock, Elektro, Punk oder Ska wurden eingereicht. Davon schafft es aber nur die Hälfte auf den Doppel-CD-Sampler. Das Publikumsvoting dieses Jahr lief dagegen nicht so gut, wie wir das erhofft haben. Es haben nicht einmal 20 Personen abgestimmt. :(

Von wie vielen möglichen Abstimmern? Und ist das nicht dennoch ein Erfolg, dass Ihr auch Stimmen aus der Community erhaltet und nicht alleine als Jury entscheiden müsst?

Es haben 16 von 24 Leuten abgestimmt. Davon waren auch einige Teilnehmer des Wettbewerbs. Insofern würde ich da nicht unbedingt von Stimmen aus der Community sprechen.

Die meiste Musik, auf die Ihr hinweist und die Ihr unterstützt, unterliegt einer Creative-Commons-Lizenz. Was ist der Grund dafür? Macht Ihr Ausnahmen?

Das ergibt sich aus unserem Vereinsziel, freie Kultur zu fördern. Es gibt zwar auch noch andere Lizenzen für freie Kunst, aber die führen eher ein Nischendasein. Es gibt aber auch immer wieder Ausnahmen. Wichtiger als die Lizenz ist für uns, dass ein Werk kostenlos verfügbar ist. Wir verlinken auch immer wieder Videos von YouTube und Vimeo, die von den Urhebern dort eingestellt worden sind.

Beteiligen sich auch „große“ Künstler an solchen Aktionen? Oder kennt Ihr bekannte Künstler bekannt, die Freie Musik veröffentlichen?

Die „großen“ Künstler sind leider immer bei Labels unter Vertrag, die nichts von freier Verfügbarkeit der Werke halten. Selbst die, die eigene Labels besitzen, gehen davon aus, dass jeder einzelne Download ein Cent weniger in ihrem Geldbeutel sei. Eine Ausnahmen wäre vielleicht Trent Reznor von Nine Inch Nails. Aber der ist auch nicht unbedingt ein Charts-Stürmer. Ich kenne einige Künstler, die von Musik leben können, die frei verfügbar ist. Aber die führen bei weitem kein Luxusleben.

Gab es denn schon einmal Gegenstimmen zu den Musikpiraten? Vielleicht von großen Bands, die Angst um Ihre Existenz haben?

Die ignorieren uns vollständig. Wir sind da aber auch ein viel zu kleines Rädchen.

Hast Du Tipps parat, wie professionelle Künstler Geld mit ihrer Musik verdienen können, obwohl (oder vielleicht gerade weil) Ihre Musik frei verfügbar ist?

Wer Profi ist, hat ja bereits schon einen Weg gefunden. Gäbe es hier ein Patentrezept, würde ich es umsetzen. :) Es hängt aber auch immer davon ab, was Musiker wollen. Was nur den wenigsten gelingt, ist rein vom Verkauf von Tonträgern – oder digitalen Kopien – zu leben. Dafür ist die Marge viel zu gering und der Markt viel zu groß. Selbst die Bands, die in den Charts hoch und runter gedudelt werden, haben weitere Jobs. Ein kurzer Blick in die Wikipedia-Artikel der aktuellen Top 10 zeigt, dass praktisch alle neben der Musik noch weitere Standbeine haben. Das sind eigene Labels, Schauspielerei oder Arbeiten als Produzent.

Gibt es neben den Liederbüchern für Kinder und dem Free!Music!Contest noch weitere Projekte, für die der Musikpiraten e.V. bekannt ist? Vor allem, jetzt wo Weihnachten vor der Tür steht?

Unser Creative-Christmas-Adventskalender (Beispiel von 2010) erfreut sich auch immer wieder großer Beliebtheit. Dort gibt es jeden Tag einen anderen weihnachtlichen Song, der unter einer Creative-Commons-Lizenz steht. Er kann auch ganz einfach auf eigenen Webseiten eingebunden werden.

Zuletzt bleibt natürlich die Frage, wie man bei den Musikpiraten mitmachen kann. Wie kann sich jeder einbringen oder Euch unterstützen?

Wir freuen uns immer über Leute, die Artikel für unsere Webseite schreiben und so zeigen, was es alles an freier Kunst gibt. Aber auch Mitgliedsbeiträge sind gerne gesehen. :)

Darfst Du sagen, wie groß der Verein aktuell ist, also wie Mitglieder er hält? Und hast Du einen Prozentzahl bereit, wie viele davon aktiv mitmachen?

Es sind auf dem Papier knapp fünfzig Mitglieder. Aber an der letzten Mitgliederversammlung nahmen weniger als 10 davon teil. Und das, obwohl sie online durchgeführt worden ist.

Vielen Dank für Deine Antworten, Christian. Ich wünsche dem Musikpiraten e.V. viel Erfolg auf seinem weiteren Weg und hoffen, dass Ihr vielleicht durch das Interview noch mehr Resonanz aus der Gemeinschaft erfahrt.

State of the Commons – Zustand der Creative-Commons-Lizenzen

State of the Commons. (C) Creative Commons (deutsche Übersetzung: Dominik Wagenführ), Lizenz: CC-BY-4.0

State of the Commons. (C) Creative Commons (deutsche Übersetzung: Dominik Wagenführ), Lizenz: CC-BY-4.0

Creative-Commons-Lizenzen erfreuen sich weltweit bei sehr vielen Schaffenden, Künstlern, Regierungen, Vereinen, Bildungseinrichtungen und anderen Institutionen einer großer Beliebtheit. Creative Commons hat Ende November einen Bericht vorgelegt, der zahlreiche Daten zeigt, wie es um die Creative-Commons-Lizenzen weltweit bestellt ist.

Einleitung

Obwohl Creative-Commons-Lizenzen Standard sind, wenn es um die Verbreitung freier Inhalte im Netz geht, gab es bisher keine genau Angabe darüber, wie viele Urheber diese Lizenz einsetzen, um ihre Werke zu verbreiten, wo diese ansässig sind und wie die CC-Lizenzen eingesetzt werden.

Aus diesem Grund hat Creative Commons die Daten zahlreicher Internet-Plattformen für die Verbreitung von Inhalten erfasst und ausgewertet. Zu den Plattformen zählen Seiten wie Flickr, Wikipedia, Scribd, devianART, YouTube und MusicBrainz. Zusätzlich wurde auch noch der Google Cache durchsucht. Die genaue Auswertung der Daten kann bei GitHub nachgelesen werden.

Am Ende der Auswertung steht ein Bericht, der zeigt, wie viele Werke unter CC-Lizenz veröffentlicht werden, aus welchen Ländern die Urheber kommen, welche CC-Lizenzen benutzt werden und vieles mehr. Das Ganze wurde auch grafisch aufbereitet und steht unter stateof.creativecommons.org zur Verfügung. Eine deutsche Übersetzung der Grafik gibt es auf der GitHub-Seite – zumindest sobald mein Pull Request akzeptiert wurde.

„State of the Commons“-Bild: SVG, PDF, png.

Benutzung der Creative-Commons-Lizenzen

Wer eine Creative-Commons-Lizenz auf seiner Internetseite nutzen will, bindet normalerweise auch das CC-Logo mit der jeweiligen richtigen Lizenz mit ein. Dieses Logo kann man auch direkt von der Creative-Commons-Seite beziehen und auch so verlinken. Hierüber hat Creative Commons gezählt, wie viele solcher Hotlinks es gibt und kam auf 27 Millionen Aufrufe pro Tag. Da aber nicht jeder das Logo von der CC-Seite direkt bezieht sondern selbst auf seiner Seite lagert, ist die echte Anzahl natürlich höher.

Aus dem Grund geschah die Auswertung über den Google Cache und die o.g. Plattformen, die Urhebern eine Möglichkeit bieten, Inhalte zu verbreiten. Die Zählung der Lizenzen ergab, dass im Jahr 2014 ca. 882 Millionen Werke unter einer CC-Lizenz veröffentlicht sind. Im Gegensatz zu 2010 hat sich der Wert verdoppelt. Im Jahr 2015 wird die Milliarden-Marke vermutlich geknackt werden.

Von den CC-Lizenzen, die unter die Definition der Free-Culture-Lizenzen fallen, wird die CC-BY-SA, welche die Angabe des Urhebers und die Veröffentlichung abgeleiteter Werke unter einer ähnlichen Lizenz erfordert, am häufigsten genutzt. Von den geschlosseneren Lizenzen ist die CC-BY-NC-ND, welche eine Veränderung und kommerzielle Nutzung ausschließt, am beliebtesten. Insgesamt lassen 76% der Werke eine Veränderung zu. Gegenüber 2010 stieg der Wert der CC-Lizenzen unter Free-Culture-Definition von 40% auf 56%.

Verbreitung der Creative-Commons-Lizenzen

Viele Urheber nutzen den Creative-Commons-Lizenzwähler, um die passende Lizenz für ihr Werk zu finden. Hierüber lassen sich auch spezielle CC-Lizenzen für 34 Länder wählen, welche kleinere Anpassungen enthalten, die die Besonderheiten nationalen Rechts mit beachten.

Auch wenn nur ein Bruchteil der CC-Nutzer über die Lizenzwähler-Seite gehen, hat Creative Commons über die Zugriffsorte eine Heatmap erstellt. Hieran sieht man auch sehr schön, dass CC-Lizenzen in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr beliebt sind. Es ist aber auch klar, dass die Creative-Commons-Lizenzen vor allem in englischsprachigen Ländern hohen Anklang finden.

Aber nicht nur die privaten Urheber sind wichtig, ein Zeichen setzen auch zahlreiche Regierungen, die durch Gesetzgebungen oder Projekte die Nutzung von freien Inhalten fördern. So gibt es weltweit zahlreiche Länder, die für ihre Regierungsgeschäft freie Software vorschreiben und freie Lizenzen nutzen, um Inhalte zu verbreiten. Auch andere Organisationen, wie zuletzt die ESA, die die Bilder der Rosetta-Sonde unter CC-Lizenz veröffentlichte, tragen viel dazu bei, das freie Lizenzen immer mehr Verbreitung finden.

Was bringt die Zukunft?

Der Weg von Creative Commons ist noch nicht zu Ende gegangen. So gibt es drei Punkte, die die Macher als wichtig ansehen: eine bessere Unterstützung der CC-Lizenzsuite, ein einfacheres Auffinden von CC-Inhalten und Barrieren zur Verteilung der Inhalte abbauen.

Wer Creative Commons unterstützen will, findet dazu auf der englischen oder deutschen Seite zahlreiche Informationen.

Wochenrückblick 46/2014

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubuntu MATE 14.04 Longterm Release veröffentlicht

Etwas später als Ubuntu und seine offiziellen Derivate wurde Ubuntu MATE in Version 14.04 veröffentlicht. Die Besonderheit ist, dass es nach Ubuntu MATE 14.10 erschienen ist und, obwohl es eine kleinere Versionsnummer trägt, nach Aussagen der Entwickler mehr Features enthält und eher ein Nachfolger von 14.10 ist. Ubuntu MATE 14.04 stützt sich dabei auf Ubuntu 14.04 LTS ab, sodass das Basissystem fünf Jahre Unterstützung von Canonical erhält. Die MATE-Paketquellen sollen von den MATE-Entwicklern ebenfalls fünf Jahre gepflegt werden.

Quelle: OMG!Ubuntu!

Neues rund um Linux

Microsoft öffnet .NET

Microsoft öffnet seine .NET-Entwicklungsplattform und veröffentlichte den .NET-Kern auf GitHub unter der MIT-Lizenz. Man will dabei eng mit Miguel de Icaza, dem Entwickler des Mono-Projekts, zusammenarbeiten, um ggf. eine gemeinsame Codebasis teilen zu können. Den Schritt hat Microsoft laut eigener Aussagen gemacht, ob sich mehr zu den Framework-Benutzern hin zu bewegen.

Quellen: heise open, Golem, Linux-Magazin, Pro-Linux

GNOME verteidigt Marke gegen Groupon

Das Rabatt-Unternehmen Groupon wollte mehrere Produkte mit dem Namen „Gnome“ veröffentlichen und markenrechtlich schützen lassen. Die GNOME Foundation zeigte sich überrascht und bat die Open-Source-Community um Unterstützung, um sich rechtlich bei der Namenswahl gegen Groupon durchzusetzen. Heraus kamen über 100.000 US-Dollar an Spendengeldern. Zusätzlich zog Groupon die Anmeldung zurück und will einen anderen Namen für sein Produkt finden.

Quellen: Linux-Magazin, Golem, heise open

Emacs zieht zu Git um

Bisher setzte das Emacs-Projekt als Versionsverwaltungssystem Bazaar ein. Da das System aber laut Eric S. Raymond kaum noch Neuerungen erfährt und zu sehr von Canonical getrieben wird, wechselte man im Laufe des Jahres zu Git, was diese Woche mit der Bereitstellung des neuen Repositories beendet wurde.

Quellen: Pro-Linux, heise open, Linux-Magazin

Copyleft.org erklärt das Copyleft

Die Software Freedom Conservancy und die Free Software Foundation haben gemeinsam eine neue Webseite namens copyleft.org ins Leben gerufen, die Lizenzinformationen und Hintergründe zu Copyleft-Lizenzen erklären soll. Angefangen hat man mit einer Analyse der GPL.

Quellen: heise open, Pro-Linux

buch7.de verlost Preis für Open-Source-Projekte

Der Online-Buchhandel buch7.de, der 75% seiner Gewinne an soziale, kulturelle und ökologische Projekte abgibt, will auch die Open-Source-Community fördern. Insgesamt 3000 Euro Preisgeld gibt es für Projekte, die Open-Source-Software mit einem breiten Nutzen für die Gemeinschaft veröffentlichen und denen das Preisgeld auch etwas bringt. Bewerbungen werden bis zum 31.12.2014 entgegen genommen.

Quellen: Pro-Linux, heise open

Die Helden Freier Software sollen prämiert werden

Die Free Software Foundation hat erneut zu Nominierungen zum Free Software Award aufgerufen. Nur noch bis zum 16.11.2014 (also heute) kann jeder ein Open-Source-Projekt oder eine Person nominieren, die entweder Freie Software voranbringt oder die Freie-Software-Bewegung unterstützt.

Spielen unter Linux

Hardware und Mobiles

Neues Raspberry Pi Modell A+ vorgestellt

Der Kleinstrechner Raspberry Pi erhält ein Update in Form von Modell A+. Wie Modell A besitzt das Update einen Broadcom-ARM11-Prozessor mit 256 MB RAM und Dual Core VideoCore IV Multimedia Co-Processor. Die GPIO-Pinleiste wurde von 26 Anschlüssen auf 40 erweitert. Daneben wurde das Gerät durch ein neues Platinenlayout kleiner und ressourcenschonender. Der Raspberry Pi Modell A+ ist bereits für 20 Euro erhältlich.

Quellen: Pro-Linux, heise open, Golem, Linux-Magazin

Microsoft öffnet .NET

heise tituliert, dass die Hölle zufriert, weil Microsoft ihre Entwicklungsplattform .NET als Open Source veröffentlichten will. Natürlich ist das alles gar nicht so schlimm, wenn man den heise-Artikel als Ganzes liest. Die Fakten lesen sich dabei ganz angenehm.

Microsoft hat den .NET-Kern auf GitHub unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Dabei sind laut Veröffentlichung noch nicht alle Libraries auf GitHub enthalten. Zusätzlich arbeitet man mit Miguel de Icaza vom Mono-Projekt zusammen, der in der Vergangenheit mit Mono dafür sorgte, dass C#-Code unter Linux kompiliert werden konnte (zu einem Teil zumindest). Jetzt könnten Mono und .NET die gleiche Codebasis teilen.

Der Schritt von Microsoft ist natürlich konträr zu einigen Aussagen der Microsoft-Chefs aus der Vergangenheit. Aber auch bei Microsoft hat man erkannt, dass man mit Closed Source nur noch wenig verdienen kann. Auf dem Desktop dominiert Microsoft mit Windows immer noch, aber im Mobilbereich sind sie weit abgeschlagen. Die Öffnung von .NET könnte einige Entwickler wieder zur Microsoft-Plattform locken.

Wie auch immer man zu Microsoft steht: Die Veröffentlichung von .NET Core als Open Source ist ein guter Schritt für alle Anwender!

<u>Links:</u>

Siemens veröffentlicht EMB² als Open Source

Großen Firmen legen ja sehr viel Wert auf ihren Know-How-Schutz (auch Intellectual Property genannt) und verteidigen diese durch Patentstreitigkeiten und Closed-Source-Software. Umso schöner ist, dass Siemens ihre Eigenentwicklung Embedded Multicore Building Blocks (kurz EMB²) als Open Source bei GitHub veröffentlicht hat.

Es handelt sich dabei um eine C/C++-Bibliothek, der die Parallelisierung von Tasks auf Embedded-Echtzeit-Systemen unterstützen soll. Und gerade bei Embedded Systemen spielt Linux eine große Rolle, sodass ich denke, dass die Software hier einen echten Nutzen haben kann. Veröffentlicht wird das Ganze unter einer BSD-Lizenz, sodass man den Code auch verändern und erweitern darf.

Genau das hofft Siemens mit der Offenlegung zu erreichen. Aber selbst wenn es nicht gelingt, ist es dennoch ein schöner Schritt, wie ich finde.

via heise

Wochenrückblick 45/2014

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubuntu Online Summit 14.11

Vom 12. bis 14. November 2014 findet der nächste Ubuntu Online Summit statt, der als Zusammenschluss von Ubuntu Developer Summit, Ubuntu Open Week und Ubuntu Developer Week fungiert. In zahlreichen Vorträgen kann man sich im IRC und über Videochat mit anderen Ubuntu-Entwicklern und -Nutzern unterhalten.

Mehr Informationen gibt es im Ikhaya-Artikel.

Weitere Quelle: Michael Halls Blog, Nicholas Skaggs Blog

Neues rund um Linux

Firefox-Entwicklerbrowser von Mozilla

Mozilla will eine spezielle Version ihres Browsers Firefox veröffentlichen, die auf Entwickler zugeschnitten ist. So sollen Werkzeuge wie die WebIDE genauso wie der Firefox Tools Adapter direkt enthalten sein. Die Oberfläche soll so überarbeitet werden, dass die Werkzeuge für Entwickler leicht erreichbar sind.

Quellen: heise open, Linux-Magazin, OMG!Ubuntu!

Linux-Kernel 3.16 erhält Langzeitunterstützung

Der Linux-Kernel in Version 3.16 wird die Basis sein, auf der die Ubuntu-Entwickler den Kernel von Ubuntu 14.10 bis April 2016 pflegen wollen. Obwohl Ubuntu 14.10 nur einen Supportzeitraum bis Juli 2015 hat, wird der Kernel insgesamt 18 Monate gepflegt. Danach wird wahrscheinlich das Debian-Kernel-Team die Pflege übernehmen, da der Kernel in Debian 8 benutzt wird, welches bis 2018 unterstützt wird.

Die Betreuung geschieht dabei nicht durch die Kernel-Entwickler selbst, die derzeit nur die zwei langzeitunterstützten Kernel 3.4 und 3.10 sowie den aktuellen Kernel 3.17 pflegen.

Quellen: heise open, Pro-Linux

EFF legt Sicherheitsliste für Messenger vor

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat eine Secure Messaging Scorecard veröffentlicht, in der ca. 40 Messenger-Anwendungen und -Apps, darunter u.a. auch Skype, WhatsApp, Threema, Google Hangouts und AIM, auf ihre Sicherheit und Datenschutz untersucht werden. Kriterien, die herangezogen wurden, waren Verschlüsselung, Identitätsprüfung der Kontakte, Open-Source-Code, Sicherheitsdesign-Dokumentation und Code-Audits.

Quelle: heise open

Open-Roberta-Projekt für junge Menschen

Das Open-Source-Projekt Open Roberta will vor allem junge Menschen wie Schülerinnen und Schüler die Angst vor der Technik nehmen und sie spielerisch an die Programmierung heranführen. Hierfür können über eine Weboberfläche, die ein bisschen an Scratch erinnert, Roboter mit zahlreichen Sensoren angesteuert werden.

Quelle: Linux-Magazin, heise open

Weltraum-Bilder unter Creative-Commons-Lizenz

Wer Weltraumbilder mag, sollte einen Blick auf die Webseite der European Space Agency (ESA) werfen. Am 12. November 2014 beginnt die Landung der Sonde Rosetta (bzw. eines Teils davon) auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko. Im Zuge dessen stellt die ESA alle Bilder, die Rosetta bisher machte und machen wird unter eine Creative-Commons-Lizenz CC-BY-SA-3.0.

Quelle: heise open

Spielen unter Linux

Action-RPG Transistor veröffentlicht

Supergiant Games, die schon mit Bastion ein großartiges Spiel veröffentlicht haben, legen nun mit Transistor nach. In dem Action-RPG übernimmt man die Rolle der jungen Red in einer Science-Fiction-Welt. Das Spiel ist auf Steam auch für Linux erhältlich.

Quelle: LinuxGames

Icewind Dale für Linux

Nach Baldur's Gate und Planescape Torment ist Icewind Dale der dritte Titel der Infinity-Reihe im AD&D-Universum. Es handelt sich dabei um ein Hack&Slay-Adventure in Isometrie-Perspektive, was viel Wert auf Story und Dialoge legt. Das im Jahr 2000 erschienene Spiel wurde neu aufgelegt, verbessert und erweitert und steht für Linux auf Steam und GOG.com zur Verfügung.

Quelle: Pro-Linux

Hardware und Mobiles

Android 5 „Lollipop“ veröffentlicht

Google hat die Quellen von Android 5 mit Codename „Lollipop“ veröffentlicht. Damit können Entwickler jetzt die Android-5-Firmware-Anpassungen für verschiedene Google-Nexus-Geräte vornehmen.

Quelle: heise open

freiesMagazin 11/2014 erschienen

freiesMagazin 11/2014 Titelseite

Heute ist die Novemberausgabe von freiesMagazin erschienen und bringt viele spannende Artikel aus den Bereichen Linux und Open Source mit.

Inhalt der Ausgabe 11/2014

  • Definition Freier Inhalte
  • Der Oktober im Kernelrückblick
  • Spacewalk – Teil 3: Automatisierung und Kickstart
  • ADempiere – der lange Weg zur kurzen Installation eines Open-Source-ERP-Systems
  • Minetest – Block für Block zur kantigen Traumwelt
  • FreeDOS – Totgesagte leben länger
  • Rezension: Git – kurz & gut
  • Rezension: Linux-Server mit Debian 7 GNU/Linux
  • Rezension: Django Essentials
  • Die dritte Katastrophe – Teil 1
  • Leserbriefe und Veranstaltungen

Downloads

Unter der Adresse http://freiesmagazin.de/mobil/ findet man immer die aktuelle und alle bisher erschienenen HTML- und EPUB-Ausgaben. Auf der Magazin-Seite können die letzten drei Ausgaben von freiesMagazin abgerufen werden, ältere Ausgaben findet man im Archiv.

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