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Buch: 13 Reasons Why

Titel 13 Reasons Why
Autor Jay Asher
Sprache Englisch
Genre Drama
Verlag Penguin Books, 2009
Seitenanzahl 288

Hannah Baker hat sich umgebracht. Und Clay Jensen findet kurze Zeit später ein Paket mir Musikkassetten vor seiner Haustür, beschriftet mit den Nummern 1 bis 13. Als er sie abspielt, hört er Hannahs Stimme. 13 Gründe haben dazu geführt, dass sie sich das Leben genommen hat. 13 Personen haben ihr Leben so beeinflusst, dass für sie das der einzige Ausweg war. Clay verfolgt die letzten Monate des Mädchens über ihre Erzählung mit und fragt sich, welchen Teil er zu ihrem Tod beigetragen hat.

„13 Reasons Why“ (auf Deutsch „Tote Mädchen lügen nicht“) kennen manche vielleicht durch die gleichnamige Netflix-Serie. Vor allem wegen des Themas „Suizids“ wurde die Serie kontrovers diskutiert. Über das Buch haben 2007 nicht so viele Menschen gesprochen, scheint es. Da ich die Serie nicht gesehen habe, wollte ich zumindest das Buch lesen.

Ich finde es großartig, wie Jay Asher das Thema „Suizid“ angeht. Mögen manchen die Gründe, die Hannah aufzählt, wie Nichtigkeiten vorkommen, ist die Summe ausschlaggebend. Und diese können in der Folge bei einem psychisch vorbelastetem Menschen dann zu so einer Reaktion führen. Sehr gut finde ich auch, dass man beim Lesen selbst noch einmal reflektieren kann, wie sich die eigenen Handlungen auf andere auswirken.

Die Erzählweise wechselt zwischen Hannahs Stimme auf Band und Clays aktuellen Empfindungen und Erinnerungen zum Zeitpunkt des Anhörens. Auf die Art bekommt man zwei Perspektiven einzelner Situationen zu hören bzw. aus Clays Perspektive, das, was bei ihm angekommen ist.

Aus dem Grund fände ich es auch gut, wenn das Buch im Schulunterricht behandelt werden würde. Leider ist es meines Wissens nach an einigen deutschen Schulen nicht erlaubt, das Buch durchzusprechen, was ich sehr schade finde. So wie es früher auch Mobbing gab (wir nannten es damals noch Hänseln), gibt es dieses heute auch. Durch die digitale und anonymen Medien ist es sogar noch etwas einfacher geworden. Umso wichtiger wäre es, wenn Jugendliche auf die Auswirkungen ihrer Taten hingewiesen werden würden, um zu erfahren, dass dumme Sprüche oder irgendwelche Listen eine verheerende Wirkung haben können.

Mir hat das Buch jedenfalls sehr gut gefallen und ich kann es nur empfehlen. Die Serie soll ebenfalls sehr gut sein, auch wenn ich noch nicht zum Anschauen gekommen bin.

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