Sonntag, 14. September 2008Wochenrückblick KW 37Distributionen
CentOS
Version 4.7 des Red-Hat-Clones CentOS verfügbar Mit Version 4.7 hat CentOS sich an die Veröffentlichung von Red Hat Enterprise Linux 4.7 im Juli angepasst. Die neue Version unterstützt die Verschlüsselungstechniken SHA-256 und SHA-512 und bringt neue Versionen von Firefox 3.0 und OpenOffice.org 2.0 mit. Die CDs bzw. DVD stehen für 32-Bit- und 64-Bit-Architekturen zur Verfügung. An den Server-CDs wird noch gearbeitet. Weitere Berichte: Distribution Release: CentOS 4.7 Elive
Development Release: Elive 1.8.8 (Unstable) Jede Woche eine gute Tat denkt sich das Elive-Team und hat die Entwicklerversion 1.8.8 herausgebracht. Behoben wurden zwei größere Probleme: Zum einen gab es einen einen Maus-Bug, bei dem die Maus nicht richtig fokussierte, zum anderen war es in der Vorgängerversion nicht immer möglich, das Netzwerk korrekt einzurichten. Mittels der "changedevice"-Bootoption kann man während des Bootvorgangs (von einer Live-CD zum Beispiel) das Medium wechseln (zum Beispiel auf einen USB-Stick) und von diesem weiterarbeiten. Daneben wurde der Kernel auf eine aktuellere Version 2.6.25.16 gehoben und die neuesten Änderungen der SVN-Version der Desktopumgebung Enlightenment E17 eingespielt. Eine spezielle Unterstützung gibt es für die MSI-Wind-Notebooks. Foresight Linux
Distribution Release: Foresight Linux 1.0 "Mobile" Speziell für Netbooks hat Foresight Linux eine Version 1.0 "Mobile" herausgebracht, die bisher auf dem Asus EeePC und Intels Classmate-PC getestet wurde. Die GNOME-Oberfläche wurde extra an die kleineren Bildschirme angepasst, sodass alle Anwendungen durch eine linke Seitenleiste leicht erreichbar sind. Mitgeliefert werden unter anderem Firefox, Pidgin, Banshee, GNOME Movie-Player und F-Spot. FreeBSD
Development Releases: FreeBSD 7.1-BETA, 6.4-BETA Von FreeBSD sind die beiden Entwicklerversionen 7.1 Beta (aktuelle Version) und 6.4 Beta (Vorgängerversion) erschienen. Die Ankündigung verrät leider absolut nichts über irgendwelche Änderungen. Immerhin stehen die CDs für die Architekturen alpha, amd64, i386, ia64, pc98, powerpc und sparc64 zur Verfügung. Linux Mint
Distribution Release: Linux Mint 5 "Xfce" Linux Mint 5 "Elyssa" ist in der Xfce-Edition erschienen. Die MintTools wurden wieder einmal etwas verbessert, unter anderem kann man den Desktop nun noch besser konfigurieren. Etwas Arbeit wird dem Benutzer bei der Anzeige der MD5-Summen von ISO-Images und bei der Installation von TrueType-Schriften abgenommen, was nun über einen einzelnen Klick gehandhabt werden kann. Im Inneren wurde vor allem an der Leistungsschraube gedreht und der Speicherverbrauch optimiert. Eine komplette Liste aller Änderungen findet man in den Release Notes. Weitere Berichte: Mint Linux mints new distro release, LinuxMint 5 als Xfce-Version Development Release: Linux Mint 5 RC1 "Fluxbox" Ubuntu
Jaunty Jackalope and UDS Sponsorships Nun steht es fest, Ubuntu 9.04, welches im April 2009 erscheinen wird, trägt den Codenamen "Jaunty Jackalope" (frei übersetzt: "Lebhafter Wolpertinger"). Wie immer wurde der Name aus einem Adjektiv und einem (diesmal fiktivem) Tier zusammengesetzt und von Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth auf der Mailingliste bekannt gegeben. Auf dem Ubuntu Developer Summit (UDS) im Googleplex in Mountain View, Kalifornien, werden vom 8. bis zum 12. Dezember 2008 die Weichen für Jaunty gestellt und entschieden, welche Richtung die Version nehmen soll. Als vorzeitige Ziele hat man sich einen schnelleren Bootvorgang und eine bessere Verbindung zwischen Webdiensten und Desktopanwendungen auf die Fahne geschrieben. Wer Lust hat, kann bei Canonical eine UDS-Förderung beantragen, um an der Konferenz teilzunehmen. Die Teilnahmebedingungen findet man in Jono Bacons Blog. Weitere Berichte: Ubuntu 9.04 soll Jaunty Jackalope heißen, Zünftige Taufe: Fabeltier als Ubuntu-Namenspate, Ubuntu 9.04 heißt Jaunty Jackalope, Ubuntu 9.04 heißt Jaunty Jackalope, "Jaunty Jackalope" conceived Mobil
Netbooks, UMPCs und MIDs
Der polnische Notebookhersteller Comes hat sein ARISTO pico i300 vorgestellt, welches auf einen Intel-Atom-Prozessor mit 1,6 GHz setzt und dazu 1 GB Hauptspeicher mit 80 GB SATA-Festplatte besitzt. Der interne Grafikchip Intel GMA950 liefert das Bild auf das 10-Zoll-Display mit 1024x600 Pixeln oder alternativ an einen über VGA angeschlossenen Monitor. Zusätzlich hat das Netbook WLAN, Bluetooth, eine 1,3-Megapixel-Kamera und zwei USB-Anschlüsse. Auf dem ARISTO kommt Ubuntu 8.04.1 oder alternativ Windows XP Home zum Einsatz, welches aber 70 Euro mehr kostet. Mit Linux kostet das Gerät ca. 370 Euro. OLPC kündigt neues "Give One, Get One"-Programm an Es gab zwar letzte Woche schon Gerüchte, nun hat das OLPC-Projekt aber bestätigt, dass es ein neues "Give One Get One"-Programm geben wird, wobei Amazon die Auslieferung der Geräte übernimmt. Zusätzlich sei das Angebot auch weltweit nutzbar und Linuxfreunde wird es freuen, dass das Notebook mit der ursprünglichen Sugar-Oberfläche ausgeliefert wird und nicht mit Windows. Ab dem 17. November 2008 kann man die zwei Geräte, wovon eines automatisch für die Dritte Welt gespendet wird, für 399 US-Dollar erwerben. Bericht: Netbooks feuern die Computerverkäufe an Laut dem IDC kurbeln Netbooks den PC-Markt an. Ansonsten sind solche Zahlen immer sehr langweilig ... Mobiltelefone
Laut einer Gartner-Studie konnten Smartphones im vergangenen Jahr zwar zulegen, Linux-Smartphones sollen aber einen herben Verlust eingesteckt haben. Wichtig dabei ist, dass Gartner wahrscheinlich die gesamte Handysparte von Motorola ausgelassen hat, die allein in den letzten Monaten drei neue Modelle mit Linux angeboten haben. Software
Azingo hat für seinen LiMo-basierenden Browser die Unterstützung von Adobe Flash Lite 3.1 angekündigt. Darüber können Webentwickler nun endlich Flashanwendungen für Linux-Handys programmieren. Open Linux phone gets datacasts Mal ohne Text, weil mir nichts passendes dazu einfällt. Linux und Open Source
Kenai: Sun richtet eigene Community-Site ein Projekthoster gibt es vielleicht nicht wie Sand am Meer, aber nach SourceForge, Launchpad, BerliOS und ShareSource stellt Sun seine neue Plattform Kenai ("Keen Eye") vor, auf der Entwickler ihre Open-Source-Projekte verwalten können. Die Plattform bietet Mercurial und Subversion als Versionsverwaltung, Bugzilla als Bugtracker und Sympa für Mailinglisten. Als Lizenzen für die Projekte werden vorerst nur die von der OSI empfohlenen benutzt. Kenai selbst unterliegt der GPLv2. Weitere Berichte: Sun eröffnet Entwicklerplattform, Sun startet Projekt-Hostingdienst Kenai Software
Numerik-Software Scilab 5.0 erschienen Mal etwas für den wissenschaftlichen Bereich: Die Numeriksoftware Scilab ist in Version 5.0 erschienen und unterliegt nun der CeCILL-Lizenz, die kompatibel zur GPL ist. Damit ist Scilab offiziell Freie Software. Der Funktionsumfang soll ähnlich wie beim kommerziellen Matlab sein.
Geschrieben von Dee
in Linux und Open Source, Wochenrückblick
um
08:32
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Sonntag, 7. September 2008Wochenrückblick KW 36Distributionen
Debian
Debian: Nach Lenny kommt Squeeze Ende des Monats soll Debian 5.0 "Lenny" erscheinen, die Arbeiten am Nachfolger hat das Debian-Team aber bereits aufgenommen. Wie bisher erhält die neue Debian-Version einen Codenamen aus dem Film "Toy Story". Nach Buzz, Rex, Bo, Hamm, Slink, Potato, Woody, Sarge, Etch und Lenny wird der neue Entwicklungszweig "Squeeze" heißen, benannt nach einem dreiäugigen Alien aus dem Film. Weitere Berichte: Debian lässt Squeeze auf Lenny folgen, Nächste Debian-Version heißt "Squeeze", Debian distro named for little green man Linpus Linux
Eine neue Version von Linpus Linux Lite ist erschienen, welches sich gegenüber dem Vorgänger nun auch auf der Festplatte installieren lässt. An der Oberfläche hat sich nichts geändert, so dass es nach wie vor eine benutzerfreundliche und iconbasierte Oberfläche gibt und zum anderen den normalen Xfce-Desktop für fortgeschrittene Anwender. Linpus Linux Lite ist für Netbooks gedacht und wird bereist auf Northec- und Acer-Geräten eingesetzt. Auf den Downloadservern findet man auch die neueste DVD-Version von Linpus Linux 9.6. Mandriva
Development Release: Mandriva Linux 2009 RC1 Mandriva hat den ersten Release Candidate für die Version 2009 veröffentlicht, die unter anderem eine automatische Repository-Konfiguration mitbringt und es wurde der neue ath5k-Treiber für WLAN-Karten mit Atheros-Chipsatz eingebracht. Daneben wurde das Theme überarbeitet und die neuesten Version des Linux-Kernels 2.6.27, GNOME 2.23.91 und KDE 4.1.1 hinzugefügt. Alle Neuerungen können in den Release Notes nachgelesen werden. Weitere Berichte: Mandriva 2009.0 RC1 Ubuntu
Die fünfte Alpha-Version des kommenden Ubuntu 8.10 "Intrepid Ibex" wurde am Freitag veröffentlicht und bringt das neueste GNOME 2.23.9, X.Org 7.4 und ganz aktuell Linux-Kernel 2.6.27 mit. Mit dem Kernel wird zur Zeit noch experimentiert, ob ein so frisches Modell die Vorteile der besseren Hardwareunterstützung und Fehlerbehebungen wirklich ausleben kann. Zwei weitere große Neuerungen gibt es zum einen mit DKMS, welches dafür sorgt, dass Treiberkomponenten bei einem Kernelupdate direkt aktualisiert werden. Dies soll sicherstellen, dass nach einem Update auch alle Treiber noch laufen (was aktuell meist nicht der Fall ist). Zum anderen merkt sich Ubuntu nun den zuletzt geladenen und funktionierenden Kernel und bietet diesen als "Last successful boot" im Bootmenü an. Sollte man sich also den Kernel zerschießen und das System nicht mehr starten, kann man über diesen Eintrag eine Reparatur versuchen. Weitere Berichte: Fünfte Testversion von Ubuntu 8.10 freigegeben Mobil
Netbooks, UMPCs und MIDs
Veteran im Trend: Linux-Netbook von Commodore Commodore, früher bekannt für seinen "Brotkasten" C64, reiht sich auch in die Schlange der Netbook-Hersteller ein. Auf der IFA 2008 in Berlin wurde das Modell Modell UMMD 8010 F vorgestellt. Wie HP setzt Commodore nicht auf einen Intel-Chip, sondern benutzt einen Via-C7-M-Prozessor, der Bildschirm misst 10 Zoll, 1 GB RAM geben ausreichend Speicher, die 80-GB-Festplatte tut ihr Übriges. Dazu gibt es noch eine Kamera, WLAN und optional Bluetooth. Also Betriebssystem kommt Windows XP und alternativ ein bisher nicht benanntes Linux zum Einsatz. Im Oktober soll das Gerät für 399 Euro in den Handel kommen. Dell ships Ubuntu- and Atom-based netbook Nun hat auch Dell endlich ein Einsehen und hat letzte Woche sein erstes Netbook mit Intel-Atom-Prozessor herausgebracht. Die CPU läuft wie gewohnt mit 1,6 GHz, verbaut sind 512 MB RAM und eine 4-GB-Solid-State-Disk, beide Speicher können aber auf 1 GB beziehungsweise 16 GB erweitert werden. Der Bildschirm misst 8,9-Zoll und liefert 1204x600 Bildpunkte. Dazu gibt es drei USB-Anschlüsse und Ethernet sowie optional WLAN, Bluetooth und eine Kamera. Das Gerät kostet ca. 350 US-Dollar. Einen ausführlichen Testbericht gibt es beim LAPTOP Magazine. Weitere Berichte: Großer Angriff auf die Kleinen: Dell Inspiron Mini 9 Das, was das "One Laptop per Child"-Projekt nicht geschafft hat, gelang nun dem chinesischem Hersteller HiVision, der im Oktober ein Mini-Notebook "miniNote NB0700" für 98 US-Dollar herausgeben will. Die Details des Gerätes sind noch unklar, vermutlich wird eine Longsoon-2F-CPU oder ein Ingenic-Jz4740-Chip verbaut werden. Auf der IFA 2008 in Berlin wurde ein ähnliches Modell für nur 120 US-Dollar vorgestellt. Dieses hat einen 7-Zoll-Bildschirm, 1 GB Flashdisk, WLAN, Ethernet und USB. Weitere Berichte: Der 100-Dollar-Laptop kommt aus China Breaking News: Amazon to run G1G1 starting in November Apropos OLPC, das Projekt konnte eine Verbindung mit Amazon eingehen, so dass die Geräte im Zuge der "Give 1 Get 1"-Aktion dort von November bis Dezember angeboten werden. Die Aktion bedeutet, dass man zwei Laptops kauft, wovon einer nach Hause und der andere in ein Entwicklungsland geliefert wird. Wie schon zuvor, wird es das Angebot aber nur in den Vereinigten Staaten geben, die anderen Länder gehen leer aus. Da es sehr lange ruhig um das OLPC-Projekt war, ist unklar, ob die Kunden der letzten G1G1-Aktion ihr Laptop-Modell endlich erhalten haben. Im Mai gab es immer noch Menschen, die bereits ein halbes Jahr auf ihr Gerät warteten. Wichtig: Es gibt noch keine offizielle Meldung seitens OLPC oder Amazon, auch wenn einige Newsseiten anderes verlauten lassen. Weitere Berichte: OLPC kooperiert mit Amazon, Amazon will OLPC-Laptop anbieten, OLPC partners with Amazon, ITU Mobiltelefone
Samsung hat sein SCH-i859, welches auch als "Olympics Phone" bezeichnet wird, mit einem Linuxaufsatz von Mizi Research veröffentlicht. Das Telefon wird von China Unicom unter der Samsung-Marke "Anycall" vertrieben und ist somit vorerst dem chinesischem Raum vorbehalten. Das Olympics Phone besitzt ein 2,8-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 320x240 Punkten und 65.000 Farben. Dazu gibt es eine 3-Megapixel-Kamera, USB, Bluetooth und einen MicroSD-Slot. Die Linux-Software Mizi Prizm bringt Anwendungen zum Surfen, zum E-Mail lesen und schreiben und zur Sprachaufzeichnung mit sowie einen Medienplayer und ein Fotoalbum. Andere Hardware
Mit dem Igel-5310 LX Premium hat der Thin-Client-Spezialist Igel ein Linux-Image erstellt, welches vor allem für Panel-PCs gedacht ist. Unter anderem auf dem Thick Client Everest von Glacier läuft das System bereits. Hacker-friendly karaoke PMP runs Linux Die taiwanesische Firma Cool-Idea Technology hat mit dem Cool-Karaoke einen Medienplayer erstellt, der die Audioformate MP3, OGG, WAV und FLAC sowie die Videoformate MPG, AVI und FLV abspielt und nebenbei auch als Karaoke-Maschine fungiert. Das Gerät besitzt einen 400-MHz-ARM-Prozessor mit 4 GB Flashdisk und einem 320x240-Pixel-Display. Der USB-Anschluss dient nicht nur zum Datenaustausch, der Cool-Karaoke kann darüber auch aufgeladen werden. Die Hardware-Mixer im Gerät ermöglichen es, bei einem Musikstück die Originalstimme herunter zu regeln und mit der eigenen Stimme zu überlagern. Das Ganze kann man dann auch noch aufnehmen. Als System auf dem Cool-Karaoke wird ein Linux-Kernel der Version 2.6.x eingesetzt. Software
Linux und Open Source
Neuer Protest gegen ISO-Zertifizierung von Microsofts OOXML Nachdem die ISO die Einsprüche gegen OOXML der Länder Brasilien, Indien, Südafrika und Venezuela mit der Begründung abgelehnt hatte, dass es nicht genügend Unterstützung gäbe, regt sich eine neue Protestwelle. Die obigen Länder mit Ausnahme von Indien sowie Ecuador und Kuba haben sich in einem offenen Brief erneut über die ISO und den Abstimmungsprozess zu OOXML beschwert. Dadurch dass die ISO ihre eigenen Regeln bei der Abstimmung etwas gedehnt habe, sehen sich die protestierenden Ländern gezwungen, zukünftige ISO-Entscheidungen zu hinterfragen und nicht mehr alle Standardisierungen ohne Bedenken für den Gebrauch im Staatswesen und Behörden zu benutzen. Hier findet man den offenen Brief. Weitere Berichte: Erneuter Protest gegen OOXML, Neuer Protest gegen OOXML, The CONSEGI 2008 Declaration: Six Nations "Just Say No" to ISO/IEC, CONSEGI 2008 Declaration -- Open Letter to ISO Reveals More OOXML Issues Announcing the Ubuntu Manpage Repository: manpages.ubuntu.com Unter der Adresse manpages.ubuntu.com kann man ab sofort die Manpages von Ubuntu online nachschlagen. Man gibt dazu einfach den Namen der gewünschten Manpage ein (Eine allgemeine Suche ist aktuell nicht möglich.) und erhält eine Liste aller Manpages in den verschiedenen unterstützten Ubuntu-Versionen und den verschiedenen Manpage-Kategorien. Software
Phoronix Test Suite 1.2.0 erschienen Phoronix haben ihre neue Test Suite in der Version 1.2.0 herausgebracht. Die Software beinhaltet zahlreiche Benchmarks, mit denen man seinen PC oder Laptop auf CPU-, RAM-, Grafik- und Festplattenleistung testen kann. In Version 1.2.0 wurde vor allem die Hard- und Softwarerkennung verbessert und sie bringt zahlreiche Funktionserweiterungen mit. Zusätzlich ist die Testsoftware nun auch unter OpenSolaris und BSD lauffähig. Weitere Berichte: Phoronix-Benchmark für BSD und OpenSolaris, Linux-Testsuite Phoronix kennt Open Solaris und BSD
Geschrieben von Dee
in Linux und Open Source, Wochenrückblick
um
07:40
| Kommentar (1)
| Trackbacks (0)
Sonntag, 31. August 2008Wochenrückblick KW 35Distributionen
Debian
Erste Beta von Debian Lenny Live Zum ersten Mal gibt es eine Debian-Version auf einer Live-CD. Das, was diverse Distributionen wie Mandriva, openSUSE oder Ubuntu schon länger praktizieren, scheint nun auch bei den Debian-Entwicklern angekommen zu sein, die mit der ersten Beta-Version des kommenden Debian 5.0 "Lenny" eine Live-CD für 32-Bit- und 64-Bit-Architekturen herausbrachten. Die CDs gibt es jeweils in drei Ausführungen mit GNOME, KDE oder Xfce als Desktopumgebung. Nachteilig ist, dass die CD-Images teilweise größer als 700 MB sind und damit nicht auf einen herkömmlichen CD-Rohling passen. Für die nächste Beta-Version sind auch Live-CDs für die Sparc- und PowerPC-Architektur geplant sowie eine Live-DVD, die alle drei o.g. Desktopumgebungen enthält. Weitere Berichte: Debian 5.0 auf Live-CD, Debian 5.0 als Live-CD, Erste Beta der Live-Version von Debian Lenny Fedora
Nach dem Einbruch: Fedora plant Schlüssel-Migration Nach dem Einbruch in verschiedene Server von Fedora und RedHat, hat sich das Projekt entschlossen, die Schlüssel zum Signieren der Softwarepakate auszutauschen, auch wenn nichts darauf hindeutet, dass der Schlüssel kompromittiert wurde. So sollen demnächst durch ein Paketupdate die Fedora-Paketserver bei den Benutzern umgestellt und ein neuer Schlüssel installiert werden. Mit einem zweiten Update wird der alte Schlüssel dann vom System entfernt. Betroffen sind Fedora 8 und 9, das kommende Fedora 10 soll einen eigenen Schlüssel besitzen. gNewSense
Distribution Release: gNewSense 2.1 gNewSense ist eine auf Ubuntu-basierende Distributionen, die alle nicht-freien Inhalte entfernt hat. Mit Version 2.1 kommt ein Update für die Version DeltaH heraus, die auf Ubuntu 8.04 "Hardy Heron" basiert. Gegenüber Version 2.0 wurden die Ubuntu-Module von nicht-freien Inhalten befreit, ein neues Theme und Artwork hat Einzug gefunden und diverse andere Dinge wurden vor allem in Hinblick auf den Builder, mit dem u.a. die Live-CDs erstellt werden, erledigt. PC-BSD
Development Release: PC-BSD 7.0 Beta 1 Mit der neuen Beta-Version von PC-BSD 7.0 stellt das PC-BSD-Team neue Arten der Installation bereit. So lässt sich das System nun auch über eine DVD, USB oder über das Netzwerk/Internet installieren. PC-BSD 7.0 basiert auf der stabilen Version von FreeBSD 7 und bringt das erst letzten Monat erschienene KDE 4.1 mit. Daneben wurde die Seite pbiDIR aktualisiert, auf der PC-BSD-Anwender eine Menge an Software finden, die sie mit einem Klick installieren können. Zenwalk
Mit der finalen Version von Zenwalk GNOME 5.2 hat das Zenwalk-Team eine Alternative zum Xfce-Desktop veröffentlicht. Zum Einsatz kommt GNOME 2.22.3, Linux Kernel 2.6.25.4 und X.Org 7.3. Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Nach wie vor gibt es für jede Aufgabe genau ein Programm. So sind u.a. Gimp, Iceweasel, Icedove, Brasero, Abiword und Gnumeric mit an Bord. Auch Flashfilme werden durch das Adobe-Plugin unterstützt. Weitere Berichte: Distribution Release: Zenwalk Linux 5.2 "GNOME" Mobil
Netbooks und MIDs
Mit den Modellen B1LE und B1LH bietet der koreanische Hersteller WiBrain zwei Mobile Internet Devices (MIDs) an, die auf Ubuntu Linux und einen Via-C7M-Prozessor mit 1,2 GHz setzen. Die Tastatur umrandet den 4,8-Zoll-kleinen Touchscreen, der eine Auflösung von 1024x600 Bildpunkten hat. Weiter befindet sich auf der linken Seite ein Navigationspad und auf der rechten ein Touchpad. WiFi und USB werden natürlich unterstützt. Das B1LE besitzt 512 MB RAM und eine 30 GB Festplatte, das B1LH 1 GB RAM und 60 GB Festplatte. Auf der aktuell stattfindenden IFA 2008 will WiBrain auch das neue "i1" vorstellen, welches auf den neuen Intel-Atom-Prozessor setzt. Kein Netbook, sondern ein Nettop hat MSI mit dem "Wind PC" vorgestellt. Das Gerät ist als Desktop-PC konzipiert, hat aber wie die meisten Netbooks eine Intel-Atom-CPU mit 1,6 GHz verbaut. Im Gerät befinden sich weiter 1 GB DDR2-RAM, eine 320-GB-Festplatte, DVD-Brenner, sowie Gigabit-Ethernet und sechs USB-Anschlüsse. Für die Grafik sorgt der integrierter Intel-GMA950-Chipsatz, der die Bilder über VGA an einen Monitor geben kann. Als Betriebssystem kommt das etwas ältere Novells SUSE Linux Enterprise Desktop 10.0 (Service Pack 1) zum Einsatz. Weitere Berichte: Kurztest: Neuer Stromspar-PC von MSI, Atom-PC mit Suse Linux für 250 Euro Mal wieder etwas Neues vom "One Laptop Per Child"-Projekt. Die Südpazifikinsel Niue hat alle seine Schüler mit OLPC-Laptops versorgt. Was sich vielleicht groß anhört sind im Endeffekt nur 500 Geräte, die darüberhinaus als Spende an das Land gegeben wurden. Was den Vertrieb angeht, ist es in der Tat ziemlich ruhig um das OLPC-Projekt geworden. Netbooks free with cellular contract? Auch LG Electronics springt auf den Netbook-Markt auf und hat das X110 mit 1,6-Ghz-Atom-CPU, 1 GB RAM, 10-Zoll-Bildschirm (1024x600 Pixel) und 80- bzw. 120-GB-Festplatte angekündigt. Als Besonderheit soll ein HSPA-Modem (High Speed Packet Access) installiert sein, welches für höhere Übertragungsraten beim Datenverkehr über Mobilfunk sorgen soll. Mobiltelefone
In dem Review des U9 wird auf die Vor- und Nachteile des vor zwei Wochen erschienenen Motorola-Handys eingegangen. Software
Linux to gain anti-virus software Der bekannte Antivirensoftware-Hersteller McAfee will für Mobile Internet Devices (MIDs) mit Moblin Linux demnächst eine Sicherheits- und Verschlüsselungslösung anbieten, da vor allem diese Geräte vom offenen Zugriffs auf das Internet abhängen und geschützt werden müssten. Dabei beschränkt sich McAfee auf Mobillösungen mit einem Intel-Atom-Chip der Z5xx-Serie ("Silverthorne"). Internet TV broadcaster targets MIDs Der Internet-TV-Anbieter Move Networks hat einen ITV-Medienplayer für MIDs mit Moblin Stack und Atom-Prozessoren angekündigt. Per "Adaptive Streaming", welches die Bildqualität der vorhandenen Bandbreite anpasst, soll die Software zukünftig das Videobild von Sendern wie ABC, Fox oder EPSN auf die Kleinstgeräte übertragen. Die Firma FST hat ein Software Development Kit (SDK) für ihre Grafik-API (Application Program Interfaces) "FancyPants" angekündigt, die speziell für MIDs mit Moblin Linux optimiert ist. Bereits im Mai wurde FancyPants 2.0 veröffentlicht, welches primär für Mobiltelefone angepasst war. Für die Linux-Entwickler wurden unter anderem noch objektorientiertes Scripting und die Anzeige und Ausführung mehrere Anwendungen auf einem Schirm eingebaut. Location-aware social net app targets MIDs Erneut für Moblin Linux auf Intels-Atom-Z5-Prozessoren hat GeoSentric eine Version von Gypsii für MIDs angekündigt. Mit der Anwendung sollen Benutzer Daten abhängig vom aktuellen Standort speichern und verbreiten können, dazu gehören unter anderem die Anzeige von Point-of-Interests (POIs), das Erstellen und Hochladen von Bildern, Video, Text und anderen ortsbezogenen Inhalten und die Kartenanzeige von Freunden in der Nähe mitsamt Kontaktdaten. Die Software setzt natürlich ein GPS-unterstützendes Gerät voraus. Google drops Bluetooth, GTalkService APIs from Android 1.0 In der neuen SDK für Googles Android sind einige Funktionen verschwunden, die in Version 1.0 des mobilen Linuxsystems nicht mehr zu finden sein werden. So wurden unter anderem die Bluetooth- und GTalkService-API (für Instant-Messaging) daraus entfernt. Dies bedeutet natürlich nicht, dass mit Android 1.0 kein Bluetooth funktionieren wird. Einzig Android-Entwickler können keinen neuen Bluetooth-Anwendungen mehr für die erste finale Version erstellen. Die Bluetooth-API wurde dabei aus Zeitgründen entfernt, der Google-Talk-Service aufgrund von Sicherheitsproblemen. Linux und Open Source
US-CERT (United States Computer Emergency Readiness Team) warnt für Angriffen auf linuxbasierende Computer, bei der kompromittierte SSH-Schlüssel zum Einsatz kommen. Mit deren Hilfe gelangen Angreifer auf das System und nutzen Kernellücken aus, um Root-Rechte zu erlangen. Danach wird ein Rootkit namens "Phalanx2" installiert, welches systematisch weitere SSH-Schlüssel stiehlt und an den Angreifer sendet. Vor allem Systeme mit SSH-Schlüsseln ohne Passwort können betroffen sein.
Geschrieben von Dee
in Linux und Open Source, Wochenrückblick
um
08:31
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Samstag, 23. August 2008Wochenrückblick KW 34Distributionen
Debian
Zeit zu feiern, denn Debian ist letzte Woche 15 Jahre alt geworden und gehört damit schon fast zu den Urgesteinen am Linux-Horizont. Das Linux-Magazin fassen den Werdegang der Distributionen in einer Übersicht kurz zusammen. Weitere Berichte: debday: Debian wird 15, Alles Gute - 15 Jahre Debian Elive
Development Release: Elive 1.8.4 (Unstable) Eine neue Entwicklerversion 1.8.4 von Elive, des Debian-Derivats mit Enlightenment-Fenstermanager, ist erschienen. Die neue Version bringt ausnahmsweise nicht eine neue Funktion mit, sondern entfernt eine: Fast-Boot wurde weggelassen, da es auf allgemeinen Rechnern keinerlei Beschleunigung bietet. Neues gibt es aber dennoch, so wurden neue Ralink-Treiber für den Asus EeePC 1000 hinzugefügt, daneben erscheint im Menü ein Wine-Eintrag, wenn ein Windows-Programm installiert wurde. Weiter gab es natürlich ein paar Bugfixes gegenüber der letzten Version. Fedora
Wie auf der Mailingliste bekannt gegeben wurde, gab es wohl einen kleinen Sicherheitszwischenfall auf den Fedora-Servern, sodass alle Fedora-Benutzer aktuell dazu angehalten sind, keine Updates zu installieren. Auf der Mailingliste wird man über den weiteren Verlauf informiert. Weitere Berichte: Spekulationen über Einbruch in Fedora-Server, Serverprobleme bei Fedora Wie sich herausstellte, handelte es sich tatsächlich um einen Servereinbruch. Zwar sei in die Signaturserver eingebrochen wurde, es wurden aber keine Pakete manipuliert. Weitere Berichte: Fedora und Red Hat räumen Server-Einbruch ein, Einbrüche in Fedora- und Red-Hat-Server, Einbruch in Fedora-Server Mandriva
Development Release: Mandriva Linux 2009 Beta 2 Mandriva hat die zweite Beta-Version von Mandriva Linux 2009 veröffentlicht, deren finale Version nächstes Jahr erscheinen soll. Von Fedora wurde das Programm system-config-printer für die Druckerkonfiguration übernommen, der Installer wurde komplett neu erstellt und mit der Unterstützung einiger Ethernet-Adapter will man vor allem beim Asus EeePC und anderen Netbooks dabei sein. Daneben wurde auch die neueste Version von Firefox 3 und die letzte Beta-Version von OpenOffice.org 3.0 hinzugefügt. Weitere Berichte: Mandriva 2009.0 Beta 2 Mythbuntu
Development Release: Mythbuntu 8.10 Alpha 4 Die um MythTV erstellte Distribution Mythbuntu hat nach der Alpha 4 von Ubuntu letzte Woche ihre erste Alpha-Version auf Basis dessen veröffentlicht. Bei der Partitionierung wird nun XFS anstelle etx3 als Standarddateisystem eingesetzt, ansonsten wurde hauptsächlich an einer besseren Stabilität gearbeitet. Die Live-CDs sind für 32-Bit- und 64-Bit-Rechner verfügbar, das System ist aber nicht kompatibel zu vorherigen Mythbuntu-Versionen. openSUSE/SUSE
Support für Suse Linux 10.1 eingestellt Vor zwei Jahren erschien SUSE Linux 10.1 und wurde fleißig mit Sicherheitsupdates versorgt. Nun ist laut Novell Schluss, denn die Unterstützung für diese in die Jahre gekommene Version endete mit einem letzten Paketupdate für MySQL. Anwender, die SUSE 10.1 einsetzen, sind angehalten, auf eine neuere Version zu wechseln oder openSUSE 10.2, 10.3 oder 11.0 einzusetzen. Development Release: openSUSE 11.1 Alpha 2 Die zweite Alpha-Version von openSUSE 11.1 ist erschienen und ist jetzt auch boot- und installierbar, man muss nur schnell sein, da aktuell der Failsafe-Modus automatisch im Bootmenü ausgewählt ist. Man soll darauf achten, dass man immer die Option "openSUSE 10.0.42 - 2.6.26-14" auswählt. Live-CDs gibt es noch nicht, diese sollen nächste Woche als Alpha 2 Plus folgen. Weitere Berichte: Zweite Alpha von Opensuse 11.1, OpenSuse 11.1 Alpha2 Mobil
Netbooks
Kurztest: 10-Zoll-Notebook One A440 mit Ubuntu Die Linux-Magazin-Hardwareredaktion hat das Netbook One A440 getestet und kommt zu dem Schluss, dass die Ausstattung für heutige Verhältnisse ausreichend ist, nur die Akku-Laufzeit ist gegenüber Notebooks mit Intels Atom-Prozessor niedriger. One hat den Treiber für den integrierten Grafikchip UniChrome Pro II angepasst, sodass auch Compiz zufriedenstellend damit läuft. Der Nachteil ist, dass dafür der Systemkernel angepasst werden musste und daher von automatischen Updates ausgenommen wurde, was nicht nur eine kleine Sicherheitslücke ist. Kleinere Probleme gab es mit der WLAN-Deaktivierung und dem Bluetooth-Modul. Das A440 besitzt einen VIA-C7-Prozessor mit 1,6 GHz, 1 GB RAM, einen 9-Zoll-Bildschirm, setzt auf ein angepasstes Ubuntu 8.04 und ist für ca. 320 Euro erhältlich. First Ubuntu Netbook Remix Laptop Appears Auf dem Intel Developer Forum hat Digital Gadgets ein neues Netbook namens "SYLVANIA g netbook MESO" angekündigt. Das Gerät wird mit einer Intel-Atom-CPU betrieben, besitzt 512 MB oder 1 GB Hauptspeicher, eine 80-GB-Festplatte und der Bildschirm hat eine Auflösung von 1024x600 Pixel bei 8,9 Zoll Größe. Die Besonderheit an dem Gerät ist das eingesetzte Betriebssystem: Ubuntu 8.04 Netbook Remix, welches auf Ubuntu 8.04 basiert. Zusätzlich hat das System aber einen extra Launcher (eine angepasste GNOME-Oberfläche), um schneller ins Internet zu kommen und Online-Anwendungen nutzen zu können. Asus Eee 900A mit Linux: Das bisher beste Netbook Bereits letzte Woche wurde der Asus EeePC 900A mit Linux angekündigt und dieses Woche nimmt sich das Linux-Magazin das Gerät in einem Test an. Darin kommt man zu dem Schluss, dass der EeePC 900A das aktuell beste Netbook auf dem Markt ist. Zusätzlich gibt es dazu auch noch ein Testvideo. Mobiltelefone
Erstes Android-Smartphone in Kürze erwartet Es geschehen noch Zeichen und Wunder, aber noch ist es nicht so weit. Von allen Seiten tönt es, dass Google Probleme mit der Android-Entwicklung hat, da soll der Hersteller HTC für Oktober oder November 2008 ein Smartphone angekündigt haben, dessen System auf Android basiert. Wie LinuxDevices.com berichten, hat die FCC das eingereichte Handy-Design von HTC bereits freigegeben. Weitere Berichte: Ausgeplaudert: Das Gphone zur Google-Software Android Andere Hardware
Linux powers MID-like nav device Ende des Jahres will die Firma Clarion ein Personal Navigation Device (PND) namens ClarionMind mit Linux herausbringen. Das Gerät besitzt einen Intel-Atom-Z500-Prozessor mit 800 MHz, 512 MB RAM und einen 4,9-Zoll-Touchscreen. GPS ist natürlich inklusive, das Kartenmaterial wird aber nicht auf dem Gerät gespeichert, sondern ist online abrufbar. Als Software ist ein Webbrowser, ein E-Mail-Client und eine Software, die Points-of-Interests findet und auf der Karte anzeigt, installiert. Daneben gibt es noch einen PDF-Reader, Dateimanager, RSS-Reader und eine Wetteranzeige. Welche Linux-Distribution genau zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt. Software
Neues Android-SDK veröffentlicht Nach zahlreichen Protesten hat Google eine neue Version des Android-SDK veröffentlicht. Version 0.9 Beta bringt vor allem viele Bugfixes der Benutzeroberfläche mit, aber auch wichtig für Entwickler ist die überarbeitete Dokumentation. Daneben gibt es einige neue Anwendungen, bereits vorhandene wurden beschleunigt. Weitere Berichte: Eine neues SDK und ein Zeitplan für Googles Smartphone-System Android, Android SDK 0.9 - erste Betaversion veröffentlicht Streaming media player targets netbooks, nettops RealNetworks (Real) haben ihren RealPlayer nun auch für Netbooks mit Intels Atom-Prozessor veröffentlicht. OEMs können den Mediaplayer, der u.a. RealMedia, Windows Media, MP3, MPEG4 und Ogg abspielen kann, auf ihrem System vorinstallieren und mit ausliefern. Ebenfalls für Mobile Internet Devices (MIDs) ist eine RealPlayer-Version erschienen, die aber zusätzlich Touchscreen-Unterstützung und ein paar weitere Funktionen für MIDs bietet. Linux und Open Source
The Fedora Project Announces Fedora Scholarship Red Hat hat das "Fedora Scholarship Programme" bekannt gegeben, mit dem man Studenten auf der ganzen Welt fördern will, die einen großen Teil zu Fedora und Freier Software beitragen. Das erste Stipendium erhält Ricky Zhou, der ab Herbst die Carnegie Mellon Universität besuchen wird. Weitere Berichte: Fedora vergibt Stipendien an Studenten, Fedora vergibt Stipendien Das Software Freedom Law Center (SFLC) hat einen "Practical Guide to GPL Compliance" veröffentlicht, welcher vor allem für Unternehmen Hinweise gibt, wie diese die General Public License (GPL) einhalten können, und wie man sich verhält, sollte ein GPL-Softwareautor sich wegen eines Lizenzverstoßes meldet. Das Papier wurde veröffentlicht, um GPL-Verstöße zu vermeiden, die in letzter Zeit vor allem in Bezug auf die Busybox-Software zunahmen. Weitere Berichte: SFLC veröffentlicht GPL-Leitfaden, Software Freedom Law Center veröffentlicht Lizenz-Anleitung, SFLC publishes GPL compliance guide, Software Freedom Law Center Publishes Guide to GPL Compliance Software
42 of the Best Free Linux Scientific Software Keine neue Software, aber eine gute Übersicht über 42 Open-Source-Programme aus dem Wissenschaftsbereich. Diese sind eingeteilt in die Rubriken Mathematik, Computeralgebra, Statistik, Biologie, Chemie, Physik, Astronomie und andere.
Geschrieben von Dee
in Linux und Open Source, Wochenrückblick
um
05:01
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Sonntag, 17. August 2008Wochenrückblick KW 33Distributionen
Red Flag
Development Release: Red Flag Linux 7.0 Preview Das chinesische Red Flag Linux hat pünktlich zu den Olympischen Spielen in Peking eine Olympic-Edition herausgebracht, die auf der kommenden Version 7.0 basiert. Die Live-CD mit KDE 4.1 besitzt einen Migrationsassistenten, der Windows-Daten importieren kann, und unterstützt sowohl Chinesisch als auch Englisch. Als Software wird u.a. der Kernel 2.6.25, Firefox 3.0 und Wine 1.0 ausgeliefert. Scientific Linux
Distribution Release: Scientific Linux 5.2 "Live CD/DVD" Das auf Red Hat basierende Scientific Linux ist in Version 5.2 erschienen. Das System bringt viele wissenschaftliche Programme und Lernsoftware mit. Die Live-CDs und Live-DVDs gibt es für 32- und 64-Bit-Rechner. Man kann Scientific Linux nun nicht nur von einem USB-Stick starten, sondern persönliche Daten auch auf diesem speichern, sodass man seine Daten immer mitnehmen kann. Natürlich kann man das System auch auf der Festplatte installieren. Als Desktopumgebung kommt GNOME 2.16 (auf der Live-CD) bzw. KDE 3.5.4 (auf der Live-DVD) zum Einsatz. Ubuntu
Intrepid Ibex Alpha 4 erschienen Die vierte Alpha-Version von Ubuntu 8.10 "Intrepid Ibex" bringt keine großen Änderungen mit. Es wurden einige Fehler ausgebessert und sowohl der X-Server als auch der Kernel auf die neueste Version aktualisiert. Neu ist, dass man nun per Standard verschlüsselte Verzeichnisse anlegen kann. Hierfür dient der vordefinierte Ordner "Private" im Homeverzeichnis. Daneben erlaubt GNOME nun das Einloggen als Gast, welches eine temporäre Sitzung startet, in der man eingeschränkte Rechte besitzt. Weitere Berichte: Vierte Testversion von Ubuntu 8.10 freigegeben, Development Release: Ubuntu 8.10 Alpha 4 Mobil
Netbooks
Asus kündigt neuen Eee-PC 900A mit Linux an Auch wenn es schon den EeePC 901 und 1000 gibt, wird in Deutschland aktuell der Asus EeePC 900A ausgeliefert. Mit 1,6-GHz-Atom-Prozessor, 1 GB RAM und 8,9-Zoll-Bildschirm ist das Gerät für ca. 300 Euro erhältlich. Als Betriebssystem kommt voraussichtlich wie bisher Xandros Linux zum Einsatz. Der kleinere EeePC 701 mit 7-Zoll-Display ist nun für ca. 250 Euro im Angebot. Weitere Berichte: Eee PC 900A mit Linux angekündigt HP offers Linux on low-end mini-notes HPs 2133 Mini-Note wurde bereits im April angekündigt und ist nun für 500 US-Dollar verfügbar. Das Gerät besitzt ein 8,9-Zoll-Display, 4 GB Solid State Disk, 512 MB RAM und einen 1-GHz-Via-C7-Prozessor. Als System wird SUSE ausgeliefert, welches auch auf dem etwas teureren Modell (für 550 USD) mit 1 GB RAM, 1,2-GHz-Prozessor und 120-GB-SATA-Festplatte erhältlich ist. Wie aktuell spekuliert wird, hat nun auch der CPU-Hersteller AMD einen seiner Chips in einem Netbook unterbringen können. Raon Digital hat das Everun Note angekündigt, das mit einem 1,2-GHz-Turion64-X2-Prozessor bestückt sein soll. Daneben gibt es angeblich noch 1 GB RAM, 60 GB Festplatte und ein 7-Zoll-Display mit 1024x600 Bildpunkten. Auf der Webseite des Herstellers gibt es aber noch keine Details zu dem neuen Netbook. Mini-notebook shipments up sharply Laut einer Studie sollen dieses Jahr ca. 5,2 Millionen Mini-Notebooks verkauft werden, was sich 2009 dann auf 8 Millionen Geräte steigen soll. Als dominierend werden dabei sowohl Windows XP als auch Linux als Betriebssystem gesehen. Mobiltelefone
Motorola Linux phone ships in U.S. Das Motorola Moto U9, welches mit einem LiMo-kompatiblen System ausgeliefert wird, ist nun in den USA erhältlich. Das Gerät ist vor allem für Musikliebhaber gedacht und kommt in den Farben Grau, Pink und Lila daher. Über den zusätzlich in die Außenhülle integrierten 1,45-Zoll-Touchscreen kann man Lieder abspielen bzw. überspringen sowie vor- und rückwärtsspulen. Im Inneren findet man dagegen ein 2-Zoll-Display. Daneben besitzt das U9 Spracherkennung, einen MicroSD-Slot, 2-Megapixel-Kamera, Micro-USB und Bluetooth. Die Standby-Zeit soll bei 350 Stunden liegen, die Sprachzeit bei gut 7 Stunden. Software
Google brüskiert Android-Entwickler erneut Nachdem einige Android-Entwickler vor zwei Wochen eine Petition gestartet hatten, die Google dazu aufforderte, das Software Developer Kit (SDK) für die Android-Plattform endlich allen Entwicklern zugänglich zu machen, kam nun die Antwort von Google, die ziemlich knapp ausfällt. Bis auf ein "Danke für den Hinweis." kann man darin nichts lesen, auch nicht, ob Google Android doch wieder öffnen will. Wenn es so weiter geht, wird die Plattform von LiMo und Maemo wirklich verdrängt, noch bevor Android überhaupt in einer finalen Version vorliegt. Linux und Open Source
Linux Application Checker veröffentlicht Mit dem "Linux Application Checker" hat die Linux Foundation ein Programm zur Verfügung gestellt, was vor allem Entwicklern dabei hilft, systemübergreifend zu programmieren. Das Werkzeug überprüft den C/C++-Code auf Abhängigkeiten und prüft dann anhand einer Datenbank unter welchem der 30 LSB-zertifizierten Linux-Systeme das Programm lauffähig ist. Zusätzlich wird ausgegeben, falls der Code die LSB-Zertifikation erhalten kann. Aktuell befindet sich der Linux Application Checker aber noch in einem Beta-Status. Weitere Berichte: Application Checker prüft Linux-Kompatibilität US-Gericht bestätigt Copyright-Lizenzen Vor knapp einem Jahr hatte ein Gericht in den USA die einstweilige Verfügung eines Open-Source-Programmierers abgelehnt, der einen Lizenzverstoß bei einer anderen Firma sah, die seinen Quellcode benutzte, aber nicht veröffentlichte bzw. nicht seinen Namen als Urheber angab. Das Gericht begründete damals die Entscheidung, dass die Open-Source-Lizenz (die Artistic Licence in dem Fall) nur ein Vertrag sei, aber keine gültige Copyright-Bedingung darstelle. Nach einem Jahr hat das oberste Gericht der USA nun entschieden, dass dies nicht stimmt und die Copyright-Bedingung anerkannt. Damit wurden auch andere Open-Source-Lizenzen wie die GPL oder die Creative-Commons-Lizenzen gestärkt. Weitere Berichte: Copyright: Wichtiges Urteil zu Open-Source-Lizenzen in den USA, US-Gericht stärkt Rechtsanspruch aus Open-Source-Lizenzen, Gericht stärkt freie Lizenzen OpenOffice.org startet Extensions-Förderung Da viele Funktionen von OpenOffice.org nicht immer in den Office-Kern Einzug finden, können diese durch Erweiterungen leicht ergänzt werden. Zurzeit wird die Möglichkeit der OpenOffice.org-Extensions aber kaum genutzt, was der OpenOffice.org Deutschland e.V. ändern will. Mit 5000 Euro will man Projekte unterstützen, die solche Erweiterungen in Basic, Java oder Python für OpenOffice.org programmieren. Bedingung ist, dass die Erweiterung zumindest unter Windows, Linux und Mac OS X läuft. Für eine Teilnahme muss man sich bzw. sein Team nur auf auf der Homepage anmelden. Weitere Berichte: Deutscher OpenOffice-Verein fördert Entwickler von Extensions BSI veröffentlicht Internet Security Surf-CD Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Internet-Security-Surf-CD herausgegeben, die zum sicheren Surfen im Internet dienen soll. Die Live-CD basiert auf der Linux-Distribution Knoppix und richtet sich an erfahrene Benutzer. Das System bringt daher auch verschiedene Sicherheitsprogramme und eine Personal Firewall mit, verzichtet aber auf eine Office-Suite, Spiele oder 3-D-Effekte. ISO and IEC Reject OOXML Appeals Nachdem Microsofts OOXML Ende März mit knapper Mehrheit zum ISO-Standard erklärt wurde, legten die vier Länder Brasilien, Indien, Südafrika und Venezuela Einspruch gegen die Entscheidung ein, da es zu Unregelmäßigkeiten bei der Wahl kam. Die ISO hat diesen Einspruch nun mit der Begründung abgelehnt, dass nicht genügend Unterstützung für diesen Einspruch bei den anderen Ländern zu finden war. Weiter hat man jeglichen weiteren Einspruch im Voraus abgelehnt, sodass OOXML nun tatsächlich ein ISO-Standard wird. Was dies noch bringen soll, da selbst Microsoft ODF zum Sieger erklärt und es in der nächsten Office-Version unterstützen will, ist fraglich. Weitere Berichte: ISO/IEC lehnt Einsprüche gegen OOXML ab Postkarte von Konqi aus Belgien Auf der KDE-Entwicklerkonferenz Akademy 2008 gab es einige Entscheidungen, die die weitere Entwicklung von KDE beeinflussen. So hat man für die KDE-Community einen "Code of Conduct" erstellt, der für ein freundliches Miteinander sorgen soll. Dann bietet das KDE-Projekt an, einzelne Nutzungsrechte einer Software an den Verein zu übertragen, sodass im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung oder Lizenzstreitigkeiten eine gute Basis für die Software geschaffen sei. Daneben wurden die Akademy Awards 2008 an die Musiksoftware Amarok, den Plasma-Desktop und das Oxygen-Iconset verliehen. Weitere Berichte: Amarok, Oxygen und Plasma gewinnen, Amaroks Projekte für den Summer of Code, Mehr Anwendungen integrieren, KDE-Entwicklung soll Community-Boom Rechnung tragen, Freie Desktops - einer für alle, Startschuss für den Social Desktop, KDE e.V. beschließt KDE-Knigge, Akademy 2008: Das große Who-is-Who des KDE, KDE-Entwicklerkonferenz Akademy geht zu Ende
Geschrieben von Dee
in Linux und Open Source, Wochenrückblick
um
12:44
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Sonntag, 10. August 2008Wochenrückblick KW 32Distributionen
Elive
Development Release: Elive 1.8.2 Das Elive-Team hat die neue Entwicklerversion 1.8.2 der Distribution Elive, die mit der Desktopumgebung Enlightenment E17 ausgeliefert wird, freigegeben. Besonders stolz ist das Team auf den neuen Installer, der sich aber noch in der Entwicklung befindet. Daneben befinden sich Iceweasel 3 (Firefox), Kernel 2.6.24.7 und neue WLAN-Treiber für Atheros-Chips mit an Bord. Zusätzlich gab es natürlich einige Bugfixes. Fedora
Election Results for Fedora 10 Release Name Fedora 9 ist seit zwei Monaten draußen und man suchte nach einem Codenamen für die nächste Version 10. Mit ein paar Stimmen Mehrheit hat "Cambridge" (auch eine bekannte Universitätsstadt in Großbritannien) gewonnen und ist nun der offizielle Codename von Fedora 10. Erste Vorabversion der Linux-Distribution Fedora 10 "Cambridge" erhältlich Der neue Name von Fedora 10 trägt auch gleich Früchte, denn die erste und einzige Alphaversion ist erschienen. Neu sind unter anderem eine verbesserte Unterstützung für Webcams und Infrarotfernbedienungen und das Security-Audit- und Intrusion-Detection-System Sectool, mit dem man den PC auf Sicherheitslöcher durchchecken kann. Daneben wurden natürlich etliche Programme wie der NetworkManager oder der Soundserver PulseAudio auf den neuesten Stand gebracht. Die finale Version soll am 28. Oktober 2008 erscheinen. Weitere Berichte: Erste Testversion von Fedora 10 freigegeben, Erste Alpha von Fedora 10, Development Release: Fedora 10 Alpha gOS
Das auf Google ausgerichtete Linuxsystem gOS wurde in der Version 3.0 Beta vorgestellt. Als Basis wurde auf Ubuntu 8.04.1 zurückgegriffen. Der Codename der neuen Version lautet "Gadget", was die Einbindung der Google Gadgets verdeutlichen soll. Daneben wurde auch Google Desktop (Suchprogramm), Google Picasa (Zeichenprogramm) und Google Earth integriert. Für Nutzer, die einige bestimmte Windows-Programme benötigen, wurde Wine in der finalen Version 1.0 installiert. In der Vergangenheit gab es auch Gerüchte, dass die Desktopumgebung Enlightenment E17 aufgrund einiger technischer Probleme durch GNOME ersetzt werden soll. Ganz so ist es dann doch nicht gekommen, der neue Desktopmanager heißt Lightweight X11 Desktop Environment und basiert auf GTK+ 2. Die Beta-Version der Distribution ist auf der Homepage Think gOS erhältlich. Weitere Berichte: "gOS" zeigt sein nächstes Linux für Mini-Notebooks, Development Release: gOS 3.0 Beta "Gadgets" Linux Mint
Development Release: Linux Mint 5 RC1 "KDE" Nachdem im Juni bereits die finale Version von Linux Mint 5 "Elyssa" und im Juli die Beta-Version der Xfce-Community-Edition erschienen, wurde nun die erste Beta-Version mit KDE veröffentlicht. Die Integration ist aber noch nicht abgeschlossen, so dass alle Mint-eigenen Programme noch nicht im nativen Qt-Outfit daherkommen, sondern weiterhin GTK benutzen. Linspire
Freespire kehrt zu Debian-Wurzeln zurück Es war relativ lange still um Freespire. Einzig die Meldung letzten Monat, dass Xandros Linspire übernommen hat, brachte ein paar Neuigkeiten, die den freien Ableger der kommerziellen Distribution aber kaum betrafen. Jetzt hat sich der neue Eigentümer aber zu Wort gemeldet und verkündet, dass Freespire in Zukunft nicht mehr auf Ubuntu, sondern wie bereits vor 2 Jahren auf Debian basieren soll. Die Ende des Jahres erscheinende Version 4 basiert dann also auf Debian 5 "Lenny". Damit sind auch die Weichen für eine echte Zusammenarbeit mit Xandros Linux gesetzt, die später in dem System Xandros Desktop Professional 5 münden sollen. Weiterhin wurde entschieden, dass Linspire eingestellt wird bzw. die Funktionen des Systems in Xandros einfließen sollen. Weitere Berichte: Freespire kehrt zurück zu Debian, Freespire setzt wieder auf Debian, Freespire lives! Goes back to Debian, Back to Debian: Freespire returns to Debian Roots, Linspire is going away, Linspire wird eingestellt ReactOS
Das ReactOS-Projekt hat Version 0.3.6 ihres freien Windows-Ersatzsystems veröffentlicht. Das System befindet sich nach wie vor im Alpha-Stadium und weist noch entsprechende Fehler auf. Zu den wichtigsten Änderungen gehört die verbesserte ARM-Unterstützung und eine geplante Unterstützung der 64-Bit-Architektur. Daneben gab es auch einige Bugfixes im Kernel und es werden nun mehr Windows-Programme unterstützt. ReactOS hat das ehrgeizige Ziel, ein freies System zu erstellen, das voll Windows-kompatibel ist (sowohl bei Anwendungen als auch bei Treibern). Zenwalk
Development Release: Zenwalk Linux 5.2 Beta "GNOME" Zenwalk hat eine erste Beta-Version der GNOME-Edition für Zenwalk Linux 2.5 veröffentlicht. Als Desktopumgebung wird das ältere, aber stabile GNOME 2.22.3 eingesetzt. Gegenüber der Alpha-Version gab es hauptsächlich Bugfixes und kleine Änderungen. Mobil
Netbooks
Letzten Monat pfiffen es die Spatzen von den Dächern, dass Lenovo auch in den Netbook-Markt eintreten will. Diesen Monat ließ man Taten folgen und zeigte die ersten Netbooks, die den Namen "Ideapads" tragen. Das IdeaPad S9 hat ein 8,9-Zoll-Display, einen Standard-Intel-Atom-Prozessor mit 1,6 GHz, Webcam, WLAN, Netzwerk, VGA-Ausgang und 4 GB Solid State Disk. Als Betriebssytem kommt Linpus Linux zum Einsatz. Der große Bruder S10 hat ähnliche Daten, besitzt aber ein 10-Zoll-Display und kommt mit 80 GB oder 160 GB Festplatte daher. Lenovo setzt beim S10 auch nicht auf Linux, sondern liefert Windows XP mit aus. In Deutschland sollen beide Geräte ab Oktober erhältlich sein. Weitere Berichte: Neue Linux-Netbooks von IBM/Lenovo, Lenovo Enters the Mini-Notebook Market with the IdeaPad S10 One-Netbooks mit Linux startklar Der Hersteller Brunen-IT hat zwei neue Netbooks vorgestellt, die aufgrund ihrer Konfiguration etwas aus dem restlichen Netbook-Markt hervorstechen. Zum einen bringt das größere Modell One A440 einen 10,2-Zoll-Bildschirm mit 1024x600 Pixeln mit und ist aufgrund seiner Größe eher ein Mini-Notebook. Das One A115 hat ein 7-Zoll-Display und ist die Erweiterung des Modells A110. Zum anderen setzen die Netbooks keinen Atom-Prozessor ein, sondern einen Via C7-M ULV-Prozessor mit integrierter Grafik, der vor allem durch seine geringe Leistungsaufnahme von 3,5 bzw. 7,5 Watt besticht. Als Betriebssystem kommt Ubuntu 8.04 zum Einsatz. Die Geräte kosten 239 bzw. 399 Euro und sind ab Ende August erhältlich. Weitere Berichte: Low-power netbooks run Linux Test: Eee-PC 901 - Dauerläufer mit Atom-Prozessor In dem Test prüft Golem den Asus EeePC 901 auf Herz und Nieren bzw. auf Prozessor und RAM. Das Gerät erhält durch den neuen Atom-Prozessor und einen vergrößerten Akku eine extrem lange Laufzeit von 5 Stunden. Display und Tastatur seien zwar nicht optimal, aktuell sei es aber eines der besten Netbooks auf dem Markt. Weitere Berichte: heise online ASUS CEO Shows First Eee PC S101 Asus' CEO Jerry Shen hat auf einer Pressekonferenz den neuen Asus EeePC S101 vorgestellt. Das Modell ist diesmal wesentlich farbenfroher gehalten und scheint flacher zu sein als der EeePC 901. Die restlichen Daten sind aber noch Spekulation. So wird von einem Intel-Atom-Prozessor mit 1.6 GHz und 32 bzw. 64 GB Solid State Disk ausgegangen. Der Preis soll bei 699 bzw. 899 US-Dollar liegen. Linux-compatible netbook sports multiple colors Bunt geht es bei Digital Gadgets zu. Diese haben das Netbook "g netbook MESO" in vier Farben angekündigt. Im Inneren arbeitet eine Intel-Atom-CPU mit 1,6 Ghz, ausgerüstet ist das Gerät mit einem 8,9-Zoll-Display mit 1024x600 Bildpunkten, 80 GB Festplatte, Webcam und WLAN. Als Betriebssystem kommt wahlweise Ubuntu Mobile oder Windows XP Home Edition zum Einsatz. Mobiltelefone
LiMo touts new phones, members Die LiMo-Foundation hat sieben neue neue Mobilgeräte von Motorola, NEC und Panasonic angekündigt, deren System alle die LiMo-Spezifikation für ein freies, mobiles Betriebssystem erfüllen. Von Motorola kommt das neue MotoZine ZN5 mit einem Touchpanel, welches je nach ausgewähltem Modus (Telefonie, Grafik und Mediaplayer) die Form und Funktion ändert. NEC und Panasonic bauen ihre Produktpalette weiter aus, die neuen Geräte unterstützen On-Demand-Media-Streaming, Videokonferenz und elektronische Geldbörse. Daneben sind weitere 11 Mitglieder (meist aus der Telekommunikationsbranche) der LiMo-Foundation beigetreten. Weitere Berichte: LiMo Foundation mit neuen Mitgliedern und Produkten, Neue Mobiltelefone mit LiMo-Plattform Mot spins new LiMo phone, new mobile chief Nachdem Motorola sein MotoZine ZN5 auf Basis der LiMo-Spezifikation angekündigt hat, wurde ein weiteres LiMo-kompatibles Handy namens Rokr EM30 vorgestellt. Das Gerät basiert auf dem Rokr E8 und ist vor allem für Musikliebhaber gedacht. Wie das ZN5 liefert das EM30 die "ModeShift"-Technologie mit, bei der sich das Touchpanel an die jeweilige Funktion anpasst. Der Unterschied zum E8 ist ein erweitertes GPS-Modul und ein verbessertes LC-Display. Die Kamera hat 2 Megapixel und 8 GB Micro-SD lassen Platz für genügend Musik. Test: Open-Source-Handy OpenMoko Freerunner Letzten Monat ist der Nachfolger "Neo Freerunner" des ersten komplett freien Handys "Neo 1973" von OpenMoko erschienen. War das 1973 noch speziell für Entwickler gedacht, soll das Freerunner auch für Endanwender benutzbar sein. Golem hat das Gerät getestet und kommt zu dem Schluss, dass es noch ein langer Weg sei, bis Endkunden das Handy komfortabel nutzen können. So dauere der Startvorgang geschlagene 3 Minuten und die Oberfläche ließe sich nicht intuitiv bedienen. Einige Programme hätten nur rudimentäre Funktionen, im Terminal könne man per Standard keinen Schrägstrich (/) eingeben, der aber lebenswichtig sei. Aktuell lege das System noch zu viel Wert auf die Konsole, sodass selbst die Uhrzeit darüber geändert werden müsse. Da das Freerunner bzw. das Betriebssystem darauf aber immer noch in der Entwicklung ist, kann es nur besser werden. Andere Hardware
Arbor Technology hat mit dem Gladius G0710 einen Tablet-PC vorgestellt, der ebenfalls wie die meisten Netbooks einen Intel-Atom-Prozessor einsetzt. Benutzt wird aber der kleinere Z510 mit 1,1 Ghz oder der Z540 mit 1,8 GHz. Der 7-Zoll-Touchscreen liefert in der Standardauflösung 800x480 Pixel, es soll aber auch eine erweiterte 1024x600-Pixel-Version geben. Per USB oder Bluetooth kann man alternativ auch ein externes Keyboard anschließen, wem die acht programmierbaren Funktionstasten nicht ausreichen. Daneben hat das G0710 Gigabit-Ethernet, WLAN, Webcam und Audio-Ausgänge. Einen VGA-Ausgang gibt es nicht. Welches Linux-System zum Einsatz kommt, wird leider nirgends gesagt. Software
Mobile Linux stack targets MIDs Die aus Tokyo stammende Firma Access hat ihr Access Linux Platform (ALP) für Mobile Internet Devices (MIDs) erweitert und stellte auf der LinuxWork Expo einige neue Funktionen des Systems vor, darunter webbasierende Widgets und Touchscreen-Unterstützung. Marktforscher: Linux dominiert Mobile Internet Devices Auf der Linux-Mobile-Konferenz (als Teil der LinuxWorld Expo) haben Marktforscher für 2010 fast 40 Millionen verkaufte Mobile Internet Devices (MIDs) vorausgesagt. Bis dahin sollen die Linux-Entwicklungen LiMo, Maemo und Moblin stark vertreten sein und Mitbewerbersysteme wie Windows Mobile zurückfallen. Weiter am Start liegen aktuell auch Googles Android, was aktuell etwas mit Entwicklerschwierigkeiten zu kämpfen hat, und das aus Tokyo stammende Access Linux Platform (siehe oben). Weitere Berichte: Linux wird Mobile Internet Devices dominieren At last -- native apps for Motorola Linux phones Motorola hat sein auf Eclipse basierendes MotoDev Studio for Linux 0.3 herausgebracht. Mit der Programmsuite soll Entwicklern bei der Erstellung und Tests neuer Programme für Motorola-Handys geholfen werden. Die Version 0.3 befindet sich laut Angaben noch in der Entwicklung, wird aber durch die Update-Funktion von Eclipse kontinuierlich mit Aktualisierungen versorgt. Neben MotoDev Studio for Linux gibt es auch noch Versionen für Java, UIQ und Web-Widget-Entwicklung. LinuxPlanet haben die Ubuntu Mobile Edition (UME) in einem Kurztest auf einem Samsung Q1 getestet. Da die Version noch Alpha-Status hat, ist sicher noch einiges zu verbessern. Die üblichen Dinge wie Surfen oder Arbeiten mit OpenOffice.org würden aber ohne Probleme funktionieren. Linux und Open Source
Foxconn korrigiert BIOS-Fehler Nachdem sich ein Linux-Nutzer in mehreren Foren über den Motherboard-Hersteller Foxconn beschwert hatte, weil diese einen Fehler in ihrem Mainboard-Bios hatten, welcher zu einem Absturz unter Linux oder BSD führen konnte, lenkte der Hersteller ein und veröffentlichte eine korrigierte Version. Betroffen sind die Foxconn G33M/G33M-S-Motherboards. Vorausgegangen war ein Streit zwischen dem Linux-Anwender und der Firma, da Foxconn behauptete, es gäbe keinen Fehler im Bios, da die WHQL-Zertifizierung bei Microsoft fehlerlos durchlief. Man riet dem Anwender angeblich, ein anderes Betriebssystem (als Linux) einzusetzen oder andere Hardware zu kaufen. Meine Meinung: Foxconn ist bei mir von der potentiellen Mainboard-Kaufliste gestrichen. InfoWorld kürt beste Open-Source-Anwendungen Nachdem bereits SourceForge die besten Open-Source-Projekte gekürt hat, ist nun die Nachrichtenseite InfoWorld dran. Anders als bei SourceForge werden die Gewinner nicht durch die Community bestimmt, sondern von einem Redaktionsteam. Gewonnen haben unter anderem OpenOffice.org, MySQL, Virtual Box, Firefox, Gimp und Audacity. Ubuntu konnte den Preis als bestes Desktop-Betriebssystem einheimsen, Puppy Linux wurde als bestes Mini-Linux gewählt. Linux wächst rasant auf dem Desktop Das Marktforschungsunternehmen Context hat die Verkaufszahlen britischer Großhändler analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass Linux auf vorinstallierten Rechnern (Workstation, Desktop, Notebook und Tablet-PC) beträchtlich von 0,1 auf 3,0 Prozent in den letzten 18 Monaten zulegen konnte. Grund dafür sei Windows Vista, welches bekanntlich von den Händlern nicht so gut akzeptiert wurde, wie Microsoft dies gerne hätte. Vor allem aber auf Note- und Netbooks konnte sich Linux profilieren (siehe oben). Weitere Berichte: Linux in Deutschland auf Notebooks erfolgreich Mozilla arbeitet am Browser der Zukunft und lädt ein Nach der Veröffentlichung von Firefox 3 hat Mozilla gleich die Arbeiten am Nachfolger aufgenommen. Um die nächste Browsergeneration noch benutzerfreundlicher zu gestalten. Hierzu kann jeder - egal ob Programmierer oder nicht - seine Vorschläge in Textform, als Bild oder Video einreichen. Es gibt auch keinerlei Beschränkung, auf was sich die Ideen beziehen sollen. Als Anregung hat Mozilla einige Vorschläge als Video zur Verfügung gestellt. Weitere Berichte: Mozilla sucht Input, Mozilla fordert zur Beteiligung auf Software
WiFi software arrives on Linux desktops Mit dem Open-Source-Programm WiFi Monitor will Xirrus die Benutzung und vor allem Überwachung von WiFi unter Linux vereinfachen. Das bereits von Windows und MacOS bekannte Werkzeug zeigt auf einer Art Radar die umliegende WLAN-Netzwerke an und gibt mehrere Details über diese preis. Dazu kann man die aktuelle WLAN-Verbindung konfigurieren und überwachen. Erst kürzlich beschwerte sich jemand, dass in den partner-Repositories von Ubuntu bis auf Opera keine Anwendungen zu finden sind. Canonical hatte dies wohl gehört und veröffentlichte letzte Woche drei Meldungen zu neuen Partnerprogrammen. Dazu gehört das Web-Content-Management-System Alfresco, der Kommunikationsserver Unison und der Yahoo! Zimbra Desktop. Darüber hinaus hat Canonical zusammen mit Red Hat und IBM angekündigt, IBMs Open-Collaboration-Client-Solution demnächst an Server- und Desktop-OEMs auszuliefern. Damit können Enterprise-Kunden Lotus Notes, Lotus Symphony und Lotus Sametime neben den Linux-Betriebssystemen Ubuntu, Suse oder Red Hat erhalten. Lenovo überlegt noch, ob sie dieser Gruppe beitreten wollen. Weitere Berichte: Canonical to Offer Yahoo! Zimbra Desktop through Ubuntu Partner Repository, Unison released for Ubuntu to bring unified communications to Linux, Canonical To Offer Alfresco Labs Pre-Packaged Within Ubuntu Distribution, Ubuntu Goes Enterprise
Geschrieben von Dee
in Linux und Open Source, Wochenrückblick
um
09:02
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Sonntag, 3. August 2008Wochenrückblick KW 31Distributionen
Distribution Release: Debian GNU/Linux 4.0r4 Von Debian 4.0 Etch ist die vierte Aktualisierung erschienen, die einige Sicherheitslücken und andere schwerwiegende Fehler ausbessert. Erstmals wird auch ein aktualisierter Kernel, der neue Hardwaretreiber mitbringt, zur Verfügung gestellt. Die gesamten Änderungen kann man in den Release Notes nachlesen. Weitere Berichte: Debian 4.0 erhält verbesserte Hardware-Unterstützung, Debian 4.0 mit neuen Treibern, Debian GNU/Linux 4.0r4 Entwicklung von OpenSuse 11.1 startet Mit der ersten Alpha-Version von openSUSE 11.1 startet die Entwicklung am Nachfolger von Version 11.0, die vor einem Monat veröffentlicht wurde. Wie man den Release Notes aber entnehmen kann, ist das System noch hoch instabil und sollte wirklich nur zu Testzwecken eingesetzt werden. Seit Ende Juli sind die Paketquellen von Debian 5.0, Codename Lenny, eingefroren, sodass sich die Entwickler auf die Veröffentlichung der neuen Version im September vorbereiten können. Neue Funktionen gibt es demnach nicht mehr, es werden ausschließlich Fehler in den Paketen behoben. Ein weiteres Ziel ist unter anderem auch die Anpassung des Init-Systems, damit es mit neueren Systemen wie Upstart, das Prozesse gleichzeitig starten kann, zurechtkommt. Den neuen Installer hat sich Heike Jurzik vorgenommen. Weitere Berichte: Freeze für Debian 5.0 erfolgt, Debian GNU/Linux 5.0 »Lenny« eingefroren Fedora Unity releases updated Fedora 9 Re-Spin Fedora hat für ihre erst kürzlich erschienene Version 9 neue Re-Spins (DVDs) veröffentlicht. Diese enthalten alle bis zum 18. Juli behobenen Bugfixes und Sicherheitsupdates. Die DVDs stehen für 32-Bit- und und 64-Bit-Rechner zur Verfügung. Weitere Berichte: Re-Spins: Fedora-DVDs frisch gebacken, Aktualisierte Fedora-9-DVDs Noch gut zwei Monate hat Mandriva Zeit, um aus der diese Woche erschienenen ersten Beta-Version ein fertiges Produkt zu zaubern. Sowohl KDE mit Version 4.1 (siehe unten) als auch GNOME 2.23.5 sind inzwischen enthalten, wobei die Integration von KDE 4.1 noch nicht ganz abgeschlossen ist. Für die nächste Beta-Version sind noch zahlreiche Änderungen geplant, vor allen an den Mandriva-Tools. Die neue Testversion steht als DVD für 32-Bit- und 64-Bit-Rechner zur Verfügung, auch eine Mini-CD und die Live-CD "Mandriva One" mit KDE 4 und GNOME wird angeboten. Weitere Berichte: Erste Beta-Version der Linux-Distribution Mandriva 2009, Erste Beta von Mandriva 2009.0 Foresight Linux 2.0.4 mit »GNOME Lite« freigegeben Mit Version 2.0.4 von Foresight Linux, die ein neues Theme und einige Bugfixes mitbringt, wurde auch die Foresight GNOME Lite Edition eingeführt. Diese findet nun auf einer CD Platz, kommt dafür aber ohne OpenOffice.org aus und ist darüber hinaus nur in Englisch verfügbar. Ansonsten hat sich gegenüber Version 2.03 mit GNOME 2.22.3, Banshee 1.0, Kernel 2.6.25.9 sowie einen neuen Loginmanager nichts geändert. Mobil
CherryPal Mini PC Makes Firefox the OS Mit CherryPal erscheint demnächst ein weiterer Mini-PC ohne Monitor, der vor allem durch eine geringe Leistungsaufnahme von 2 Watt bestechen will. Dafür sind im Inneren des Zwerges ein Freescale MPC5121e mobileGT mit 400 MHz und integrierter Grafik, 256 MB DDR2-Ram und 4 GB SSD-Speicher verbaut. Daneben gibt es noch WiFi, zwei USB-, ein Netzwerk- und ein VGA-Anschluss (nur analog). Das System selbst besteht aus einem Debian mit Firefox, über welches man Zugriff auf die Programme in der CherryPalCloud hat. Diese werden nämlich nicht auf dem CherryPal installiert, sondern stehen nur online zur Verfügung -- darunter OpenOffice.org, iTunes, ein Media-Player und ein Instant Messenger. Dazu gibt es 50 GB Online-Speicherplatz. Das Gerät kostet ca. 250 US-Dollar. Weitere Berichte: CherryPal stellt Linux-Desktop mit zwei Watt Leistungsaufnahme vor, Linux mini-PC takes two Watts to tango Video: Acer-Netbook Aspire One unter Linpus und Opensuse In einem fünfeinhalb minütigen Video stellt Testredakteur Marcel Hilzinger das Acer Aspire One vor, welches mit der Distribution Linpus Linux Lite verkauft wird. Diese ist sehr gut für das Gerät angepasst und startet innerhalb von 15 Sekunden auf den bedienbaren Desktop. Neben KDE- und GNOME-Software legt Acer auch einige selbst entwickelte Programme wie den Mail-Client mit Kalenderfunktion, den Medienplayer oder das Instant-Messaging-Programm bei. Auch andere Distributionen wie openSUSE 11.0 Ubuntu 8.04.1 wurden auf dem Netbook getestet und laufen sehr gut, einzig die 512 MB RAM sind für die beiden System etwas zu wenig. Mit der neuen Version EeePC 1000 will Asus vor allem auf die Mitbewerber eingehen, die letzten Monat neue Netbooks ähnlich schnell aus dem Hut zogen, wie dies sonst nur Zauberer mit Kaninchen tun. Das 700 US-Dollar teure Gerät bringt ein angepasstes Xandros Linux als Betriebssystem mit, die Oberfläche lässt sich durch Tabs (" Moblin switching from Ubuntu to Fedora Wie letzte Woche auf der Messe OSCON veröffentlicht wurde, will Intel in Zukunft doch nicht auf Ubuntu für seine Mobile Internet Devices (MIDs) setzen, sondern bevorzugt für Version 2.0 von Moblin (Abk. für "Mobile Linux") die Distribution Fedora. Als Grund für den Umstieg wurden technische Anforderungen genannt. So wolle man lieber auf das Paketsystem RPM anstelle DEB setzen. Zusätzlich sei das Community-Interesse bei Moblin 1.0 sehr gering gewesen, was man durch den Umstieg hofft ändern zu können. Moblin 2.0 soll am 19. August 2008 auf dem Intel Developer Forum vorgestellt werden. Linux und Open Source
Community Choice Awards vergeben Die Gewinner der jährlich stattfinden "SourceForge Community Choice Awards" wurde bekannt gegeben und so kann sich OpenOffice.org als großer Gewinner zählen, da es als "Bestes Projekt" ausgezeichnet wurde. Neu war dieses Jahr bei der Wahl, dass auch Projekte, die nicht auf SourceForge gehostet werden, gewählt werden durften. Die über 150.000 Abstimmenden haben dann auch Linux als das "Wahrscheinlich weltveränderndes Projekt" ausgezeichnet. An Wine ging die Auszeichnung für das am wahrscheinlichsten gegen Patente verstoßende Projekt. Lustig ist auch die Auszeichnung von eMule als "Most Likely to Get Users Sued by Anachronistic Industry Associations Defending Dead Business Models" als kleiner Seitenhieb gegen die Methoden der Musikindustrie. Weitere Berichte: SourceForge-Awards verliehen, Beste freie Software 2008 gewählt, SourceForge Award Winners Announced Software
Das KDE-Projekt hat Version 4.1 der Desktopumgebung veröffentlicht. Seit der Version 4.0, die vor ca. einem halben Jahr erschienen ist, hat sich viel geändert, sodass die aktuelle Version so stabil sein soll, dass sie auch Endanwendern empfohlen wird. Die neue Desktopoberfläche Plasma soll nun fast fehlerfrei laufen und die alte Oberfläche von KDE 3 ersetzen können. Anstelle von Compiz setzt KDE auf eine Eigenentwicklung, die in den Fenstermanager KWin integriert ist. Zu dem Thema ist heute auch ein Artikel "Ein erster Blick auf KDE 4.1" von Martin Gräßlin in freiesMagazin erschienen. Weitere Berichte: Unix/Linux-Desktop KDE in Version 4.1 erschienen, KDE 4.1 - neue Desktop-Generation für alle?, Linux-Desktop im Aufwind: KDE 4.1 ist da, KDE 4.1 rocks the desktop, KDE 4.1 Review: The Rocky Road of the New KDE, KDE 4.1 in Screenshots Firefox 3.1 Alpha mit Tab-Wechsel-Vorschau Kaum hat Firefox 3 den Finalstatus erreicht, präsentiert das Mozilla-Team schon eine erste Alpha-Version der Nachfolgeversion 3.1. Neu ist unter anderem eine kleine Vorschau, wenn man per Strg+Tab durch die geöffneten Tabs schaltet. In der Adressleiste lässt sich künftig nach bestimmten Arten von Adressen suchen, die per Dach, Stern, Plus, At oder Raute eingeschränkt werden. Weitere Berichte: Mozilla zeigt erste Vorabversion von Firefox 3.1, Erste Vorschau auf Firefox 3.1 freigegeben, Nativer Ogg/Theora-Support in Firefox 3.1, Ogg-Video und Audio-Unterstützung für Firefox 3.1 Jack Keane für Linux erhältlich Nachdem Anfang Mai die Vorbestellungen für Jack Keane losgingen, hat der Versandhändler ixsoft offensichtlich die geforderten 200 Bestellungen zusammenbekommen, sodass das Spiel auch für Linux portiert werden konnte. Wie schon bei Ankh und Ankh2 zuvor handelt es sich um ein Point-and-Click-Adventure, in dem man durch etwas Denkvermögen und Kombinationsgabe verschiedene Rätsel lösen muss. Das Spiel kostet fast 40 Euro im Versandhandel. Wapedia und Taptu - Spezialwebseiten für mobile Geräte Mit Wapedia und Taptu wurden zwei Webseiten veröffentlicht, die speziell für Handy-Browser angepasst wurden. Wapedia ist dabei ein Dienst, der Wikipedia-Seiten schlank aufbereitet. Das bedeutet, dass auf CSS, JavaScript, große Bilder und diverse HTML-Stilelemente verzichtet wird, sodass zum einen die Datenrate kleiner, zum anderen die Darstellung auf dem Handy besser ist. Taptu ist eine Suchmaschine, die Inhalte im Netz sucht und kurz für Mobilgeräte aufbereitet. "Intelligenterweise" funktioniert die Seite nur mit aktivierten JavaScript, was dem eigentlich Sinn etwas entgegensteht.
Geschrieben von Dee
in Linux und Open Source, Wochenrückblick
um
09:49
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Sonntag, 13. April 2008Wochenrückblick KW 15Linux und OpenSource
Benchmark-Sammlung für Linux veröffentlicht Phoronix haben eine Benchmark-Suite für Linux entwickelt, die unter anderem die MP3-Codierung, Gzip-Komprimierung und Kompilierdauer testet. Auch die Geschwindigkeit und Leistung des Arbeitsspeichers, der CPU und der Grafik kann überprüft werden. Weitere Berichte: Phoronix Test Suite erschienen, Benchmark-Suite für Linux von Phoronix mausert sich EU: Europarlement testing Ubuntu, OpenOffice and Firefox Nach Aussagen des britischen MEP James Nicholson testet die IT-Abteilung des Europäischen Parlaments aktuell den Einsatz von Ubuntu mit OpenOffice.org und Firefox. Demnach erfülle das neue System zwar die Anforderungen, aber eine schnelle Umstellung könne man nicht vornehmen, da zuviel von der IT-Stabilität abhänge. Microsoft und OOXML
ODF mit Erfolgen in Deutschland, Großbritannien und Malaysia Mit den Standards und Architekturen für E-Government-Anwendungen (SAGA) in der Version 4.0 hat die deutsche Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) offiziell das OpenDocument Format (ODF) als erste Wahl in allen Behörden empfohlen. Auch in Großbritannien empfiehlt die Behörde der britischen Regierung für Informations- und Kommunikationstechnologie im Bildungswesen (BECTA) ODF für den Einsatz im Bildungssektor. Man sprach sich dabei auch gegen OOXML aus. Wer MS Office 2007 nutze, solle die alten Dateiformate .doc, .xls und .ppt nutzen. In Malaysia ist man schon einen Schritt weiter. Die Malaysian Administrative Modernisation and Management Planning Unit (MAMPU) erstellt seit dem 1. April alle neuen Dokumente im ODF. Bis Ende 2008 sollen alle Rechner auf OpenOffice.org migrieren. Weiter Berichte: Außenministerium verzichtet auf OOXML, Außenministerium sieht vorerst von OOXML ab, Deutsches Außenministerium lehnt OOXML ab EC Investigates OOXML 'Process' Laut eines Berichts hat die Europäische Kommission ein Auge auf die Vorgänge der ISO-Zertifizierung von OOXML geworfen. Es kam bei der Wahl in verschiedenen (europäischen) Ländern zu Unregelmäßigkeiten, in die auch Microsoft involviert sein könnte. Man wolle untersuchen, ob alles mit rechten Dingen zuging. Laut Microsoft war die Abstimmung aber fair, nur einige Kritiker würden jetzt im Nachhinein nicht zufrieden sein. (Microsoft hat damit wohl die Vorhänge von September in Schweden bereits ausgeblendet.) In Norwegen, dessen Standardisierungsgremium bereits offizielle Beschwerde bei der Europäische Kommission eingelegt hat, will man nun sogar gegen die ISO-Zertifzierung von OOXML demonstrieren. Weitere Berichte: Proteste gegen Microsofts OOXML halten an Microsoft veröffentlicht weitere Software-Unterlagen Daneben hat Microsoft eine Vorab-Dokumentation für Office 2007-Produkte zur Verfügung gestellt. Laut eigenen Aussagen geschieht dies aber nicht auf Druck der Europäischen Kommission, sondern ist ein weitere Schritt auf dem Weg der Öffnung. Open-Source-Entwicklern wird aber nach wie vor geraten, diese Dokumentation nicht zu nutzen, da die "Open Specification Promise" keine gültige Lizenz ist und viele Fragen zu Patentansprüchen offen lasse. Weitere Berichte: Microsoft öffnet weitere Office-Protokolle, Microsoft veröffentlicht weitere Protokoll-Spezifikationen New South Wales setzt auf OpenOffice.org In Australien gibt es aller Wahrscheinlichkeit eine weitere Schlappe für Microsoft. In New South Wales will man die 41.000 Schulrechner von Microsoft Office auf OpenOffice.org umstellen bzw. neue Rechner gleich gar nicht erst mit dem Microsoft-Produkt bestücken. Auch ein Upgrade auf Windows Vista hat das Bildungsministerium abgelehnt und wird alle Rechner, die mit Vista ankommen, wieder auf Windows XP "downgraden". Weitere Berichte: Australien: 41.000 Rechner mit Open Office Grüne: Muss EU Microsoft von Auftragsvergabe ausschließen? Heide Rühle von den Grünen hat bei der EU-Kommission angefragt, ob Microsoft wegen diverser Verfehlungen nicht von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen werden müsse. Laut Artikel 93 der EU-Haushaltsordnung müssen "Bieter, die eine schwere Verfehlung begangen haben und rechtskräftig verurteilt wurden, von Vergabeverfahren" ausgeschlossen werden. Da dies mit der letzten Strafe von 899 Millionen Euro auf Microsoft zutreffe, sei Rühle auf eine Antwort gespannt. Weitere Berichte: Grüne EU-Abgeordnete: EU-Vergabeverfahren unter Ausschluss von Microsoft?, Member of EU Parliament asks if Microsoft should be excluded from public procurement ISO will Dokumentenstandards zusammenführen Die ISO hat sich vorgenommen, den ISO-Standard OOXML zu betreuen und zu verbessern. Zusätzlich hofft man, die Betreuung der OASIS des OpenDocument Formats auch übernehmen zu können, um so beide Standards zusammenführen zu können. In Zukunft sei es dann vielleicht sogar möglich, dass es einen Grundstandard gebe, auf denen beide anderen aufbauen. Weitere Berichte: ISO will ODF und OOXML "harmonisieren", ISO takes full charge of Open XML, sets up 'harmonization' group Distributionen
Unterstützung für SUSE 10.1 und Mandriva 2007.0 endet Gleich zwei Distributionen gehen in den Ruhestand. Für openSUSE 10.1 endet die Versorgung mit Sicherheitsupdates offiziell am 15. Mai 2008, wird aber wohl noch bis Ende Mai fortgeführt. Für Mandriva Linux 2007 ist am 13. April 2007 Ende und in beiden Fällen wird Benutzern empfohlen, auf eine neuere Version ihrer Distribution zu wechseln. Weitere Berichte: Support für OpenSuse 10.1 läuft aus Mandriva Linux 2008 Spring erschienen Mandriva 2008.1 Spring ist als Aktualisierung von Mandriva 2008 erschienen. Vor allem die Bedienoberfläche wurde intuitiver gestaltet und neue Programme sollen das Arbeiten erleichtern: Die grafische Paketverwaltung RPMdrake zeigt mehr Informationen zu den Paketen an, NTFS-Partitionen können sofort beschrieben werden, Windows Vista-Konten werden bei der Installation importiert und vieles mehr. Aufgrund rechtlicher Probleme wurde LinDVD aus der PowerPack-Edition entfernt. Auf dem Asus EeePC soll Mandriva Spring ohne weitere Änderungen laufen. Mandriva 2008.1 steht als One-Edition (Live- und Installations-CD) mit KDE und GNOME für 32-bit-Rechner und als Free-Edition (ohne proprietäre Inhalte) auch als DVD und für 64-bit-Rechner zum Download bereit. Weitere Berichte: Mandriva 2008 Spring ist fertig, Mandriva Linux 2008 Spring erschienen Stand der Entwicklung von Debian 5.0 Laut Debian-Releasemanager Martin Zobel-Helas gehen die Entwicklungen an Debian 5.0 "Lenny" gut voran, so dass der Releaseplan eingehalten werden kann und Lenny im September 2008 erscheinen soll. Puppeee: Puppy for your Eee PC Der Asus EeePC wird immer bekannter, nur das vorinstallierte Xandros Linux sagt vielen Benutzern nicht zu. Bisher gibt es spezielle Anpassungen von Xubuntu, ZenLinux und PCLinuxOS, die die jeweilige Distribution auf dem kleinen Laptop optimal laufen lassen. Auch Mandriva läuft seit Version 2008.1 auf dem EeePC. Mit Puppeee ist nun eine weitere Linux-Distribution, basierend auf Puppy Linux, hinzugekommen, die mit 139 MB Installationsgröße sehr schlank ist. Das System läuft komplett im Speicher und ist dadurch besonders schnell. Mit knapp zwei Wochen Verspätung ist sidux 2008-01 "Îυξ" (Nyx) erschienen. Die auf Debian Sid basierende Distribution benutzt noch das alte KDE 3.5.9 und den Kernel 2.6.24.4, hat sonst aber Neuerungen im DNS-Management und im Buildsystem erfahren. Zusätzlich gab es Updates bei den kernelbezogenene Funktionen (High Resolution Timer und Dynamic Ticks) und bei den WLAN-Treibern für Realtek-Karten. Nyx ist als CD-Version "KDE-Lite" für jeweils 32bit- und 64bit-Rechner und als komibinierte 32bit- und 64bit-DVD "KDE-Full" erhältlich. Software
Neue PrOOo-Box auf Basis von OpenOffice.org 2.4 Die PrOOo-Box, die das neue OpenOffice.org 2.4 sowie diverse Vorlagen, Schriftarten, Cliparts und Dokumentationen enthält, ist in einer neuen Version erschienen. Neben der Office-Suite werden auch verschiedene Open-Source-Programme mitgeliefert. Die CDs stehen für Windows, Linux, Mac, Solaris und FreeBSD zum Download bereit. Weitere Berichte: PrOOo-Box in Version 2.4.0 erschienen Mit GNOME 2.22.1 ist das erste große Update für GNOME 2.22 erschienen und bringt neben einer aktuellen Übersetzung und Dokumentation einige Fehlerbereinigungen mit. Treiber
Treiberpatch macht ATI-Grafik sparsamer Im freien ati-Treiber wurden erste Versuche eine Stromsparfunktion eingebaut. Das sogenannte "Dynamic Clocks" taktet den Grafikprozessor je nach Beanspruchung. Später sollen auch der Bus- und RAM-Takt dynamisch angepasst werden. VIA startet Open-Source-Initiative Nach AMD erkennt auch VIA die Zeichen der Zeit. Die VIA-Treiber sind unter Linux nicht die besten, auch wenn das OpenChrome-Projekt sich alle Mühe gibt. Auf der Webseite http://linux.via.com.tw sollen im Laufe des Monats Treiber und Dokumentation zu den VIA-Chips verfügbar sein. Als Ziel will man mit der Open-Source-Gemeinde eine Treiber mit 2D-, 3D- und Videobeschleunigung entwickeln. Weitere Berichte: VIA fördert Treiber-Entwicklung, VIA kündigt Open-Source-Initiative an, VIA to open up its devices Statusbericht des Linux-Treiber-Projektes Das Treiberprojekt von Greg Kroah-Hartman war gedacht, Treiber für bisher nicht unterstützte Hardware zu erstellen. Da es aber nur noch wenig Hardware gibt, die unter Linux nicht läuft, oder andere Projekte die Treiberentwicklung übernommen haben, will Kroah-Hartmann nun den Herstellern beibringen, wie sie besser mit der Linux-Gemeinschaft zusammenarbeiten können. Zusätzlich will man bestehende Treiber verbessern und dabei helfen, dass sie in den Kernel aufgenommen werden. Weitere Berichte: Bilanz: Greg Kroah-Hartman zum Linux-Treiber-Projekt, A Linux Driver Project status report Der RadeonHD-Treiber für die E500- und R600-Chips von ATI ist in Version 1.2 erschienen und unterstützt Karten der Radeon X1000- und Radeon HD-Serie. Mit der neuen Version gibt es jetzt auch eine Grafikbeschleunigung für die R500-Chips, R600-Chips gehen leer aus. Bei Zweikern-Karten wird nur ein Grafikkern benutzt. Da der andere freie Treiber "Radeon" fast die gleichen Karten unterstützt, aber sowohl 2-D- als auch 3-D-Unterstützung bietet, ist dieser derzeit noch zu empfehlen. Weitere Berichte: Freier Linux-Treiber für Radeon-Karten in neuer Version Hardware
Linux-Notebook von Fukato angekündigt Fukato will mit dem Mini-Laptop datacask jupiter 0817a einen Konkurrenten zum Asus EeePC veröffentlichen. Der Laptop besitzt ein 8-Zoll-Display mit 800x480 Pixel, 512 MB RAM und eine AMD Geode-CPU mit 500 MHz. Als Betriebssystem kommt ein Linux zum Einsatz, es ist aber bisher nicht entschieden, welches. Der Verkaufspreis des Laptops liegt bei 280 Euro und es wird voraussichtlich ab Mai 2008 verfügbar sein. Weitere Berichte: Fukato greift ASUS EeePC an - Neues Notebook für 279 Euro, Eee-PC-Konkurrent von deutschem Importeur Fukato Mini-Notebooks: HP springt auf Mit seinem HP 2133 Mini-Note will auch HP auf dem Mini-Notebookmarkt mitmischen. Das Gerät enhält eine VIA C7-CPU mit 1,2 GHz Leistung, eine 120 GB Festplatte und 1 GB RAM (2 GB für Windows). Das WXGA-Display umfasst 8,9 Zoll, dazu hat das Notebook ein Touchpad und WLAN. Als Betriebssystem kommt SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) 10 oder Windows zum Einsatz. Aktuell ist das Gerät nur bei einem britischen Händler mit Windows XP oder in den USA - dort aber auch mit SLED 10 - verfügbar. Weitere Berichte: HP stellt Mini Note vor, HP launches Linux-loaded Eee PC rival, Mini-notebook boasts Linux, near-fullsize keyboard, HP unveils small laptop for schoolkids Van Der Led (VDL) Design hat in den Niederlanden einen weiteren EeePC-Konkurrenten angekündigt. Der UMPC mit Codename "Jisus" besitzt eine 1 GHz Loongson-CPU, 512 MB RAM, 4 GB Flashspeicher und ein 8,9-Zoll-Display mit 800x480 Pixeln. "Jisus" läuft mit Ubuntu Linux und soll ab Ende Mai für ca. 300 Euro verfügbar sein. Sonstiges
Das "Debian Package of the Day"-Projekt präsentierte früher täglich Vorstellungen von Programmen aus den Debian-Paketquellen. Die Beiträge wurden dabei von den Debian- und Ubuntu-Nutzern eingereicht. Inzwischen sind die Zusendungen leider so gering, dass maximal noch ein Beitrag pro Woche vorgestellt werden kann. Und auch dieser Trend stagniert, so dass das Projekt bald seine Pforten schließen muss, falls sich nichts ändert. Daher der Aufruf, dass interessierte Debian- und Debian-Derivat-Benutzer, die der englischen Sprache mächtig sind, etwas zu "Debian Package of the Day" beitragen können.
Geschrieben von Dee
in Linux und Open Source, Wochenrückblick
um
09:41
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Sonntag, 6. April 2008Wochenrückblick KW 14Linux und OpenSource
Schulen des Kantons Genf migrieren zu Linux Im Kanton Genf sollen ab September 9000 Schulen von Windows auf Linux/Ubuntu migrieren. Dabei will man auch gleich proprietäre Programme außen vor lassen und Open-Source-Software wie OpenOffice.org und GIMP benutzen. Als Gründe werden zum einen die Kosten, zum anderen auch der pädagogische Nutzen von Freier Software genannt. Weitere Berichte: 9000 Schulrechner des Kantons Genf werden auf Ubuntu umgestellt, Genfer Schulen steigen auf Open Source um, Umstieg: Genfer Schulen setzen auf Open Source Distributionen
Aufgrund persönlicher Probleme und natürlich auch, weil es bei Gentoo in den letzten Monaten allgemein etwas turbulent zuging, wurde die Beta-Version von Gentoo 2008.0 bis auf Weiteres verschoben. Damit wird sich auch die Finalversion von Gentoo 2008.0 weiter verzögern. Distribution Release: Dreamlinux 3.0 Die auf Debian basierende Distribution Dreamlinux ist in der finalen Version 3.0 erschienen. Neben Stabilität, Performance und Hardwareunterstützung wurde vor allem an der Bedienung gefeilt. So soll der Installer wesentlich intuitiver zu bedienen sein. Es ist nun auch möglich, Dreamlinux auf eine USB-Festplatte oder einen USB-Stick zu installieren. Development Release: Gentoo Linux 2008.0 Beta 1 Da hieß es oben noch, dass sich die Beta verspäten wird und schon ist sie da. Leider gibt es keine Release Notes und es steht nirgends, was geändert wurde. Laut Forum scheint die Beta-Version aber noch sehr Beta zu sein. Weitere Berichte: Gentoo 2008.0: Erste Beta verfügbar, Betaversion von Gentoo 2008.0 kein Aprilscherz Development Release: GoblinX 2.7 Beta 1 "Mini" Von GoblinX 2.7 ist die erste Beta-Version der "Mini"-Edition erschienen, die nur XFCE als Fenstermanager enthält. In der Beta 1 wurden vor allem die Bibliotheken und Pakete auf den neuesten Stand gebracht. Daneben kann man das System nun direkt von der Live-CD auf ein USB-Medium installieren. Release-Kandidat von Slackware 12.1 Von Slackware 12.1 ist der erste Release Candidate erschienen, der hauptsächlich nur Programmupdates und Bugfixes mitbringt. Die Downloads gibt es nur als inoffizielle Iso-Images von einem norwegischen Server. Slackware12-Nutzer können auch per slapt-get ihr System auf den neuesten Stand bringen. Distribution Release: GoboLinux 014.01 Mit dem ersten Point-Release von GoboLinux hat das Projekt die vor drei Monaten stabile Version 014 aktualisiert. Es gab vor allem kleinere Updates und Ausbesserungen. Laut Mark Shuttleworth, Ubuntu-Gründer und Canonical-Chef, will Sun demnächst Ubuntu für seine Server zertifizieren. Das wäre der erste größere Einstieg von Ubuntu im Serversegment und Sun würde dann neben Red Hat und Novell eine dritte Distribution einsetzen. Vor allem für andere Hardware-Hersteller könnte dies Zeichen pro Ubuntu setzen. Weitere Berichte: Sun will Ubuntu zertifizieren, Ubuntu Linux to Be Certified by Sun, Sun and Canonical to bring Ubuntu 8.04 to x86 Servers Microsofts OOXML
OOXML Vote: Irregularities in Germany & Croatia and a Call for an Investigation of Norway Wie Groklaw berichten, gab es in einigen Ländern wieder Unregelmäßigkeiten bei der Wahl, ob die Änderungen an OOXML akzeptiert werden sollen. Die Probleme in Deutschland sind bekannt. In Norwegen wurde für OOXML gestimmt, obwohl nur 2 Personen dafür waren und die restlichen 21 dagegen. Man hat dann einfach alle aus dem Raum geworfen außer 3 Leuten, wovon die 2 pro OOXML natürlich noch dabei waren. Auch in Kroatien ist die Abstimmung seltsam gelaufen. Im September stimmte man noch für "Ja". Dieses Mal lehnte man OOXML aber mit einer überragenden Mehrheit von 14 zu 3 Stimmen ab. Dumm nur, dass mindestens 18 der 35 Mitglieder wählen mussten, damit das Ergebnis gültig ist. Als kleiner Gag am Rande: Microsoft wählte nicht mit. Finnland, die von "Nein" auf "Ja" umstiegen, taten dies nur, weil im Meeting keine Einigung erzielt werden konnte, der Vorsitzende aber keine Enthaltung wollte. Daraus wurde dann ein "Ja" für OOXML. Dies ist eine interessante Wahlmethode. Weitere Berichte: Endspurt der ISO-Abstimmung über Microsofts OOXML Australia abstains on final OOXML vote In Australien konnte man sich nicht einigen, ob man OOXML ablehnen oder annehmen will und enthielt sich daher der Abstimmung. Australien ist damit eines der wenigen Ländern, bei denen es anscheinend keine Unregelmäßigkeiten bei der Wahl gab und die, da es keine Einigung gab, sich tatsächlich enthalten (vgl. oben mit Finnland). Microsofts Dokumentenformat OOXML wird wohl ISO-Norm Es ist zwar noch nicht offiziell, aber wie mehrere Seiten beobachten, dürfte OOXML die Wahl zum ISO-Standard ganz knapp gewonnen haben. Microsoft benötigte nur wenige Stimmen der P-Länder mehr, damit der Antrag durchgeht und hat dies nun anscheinend auch geschafft. Damit gäbe es neben ODF einen zweiten ISO-zertifizierten Dokumentenstandard. Die DIN dementiert derweil die angeblichen Unregelmäßigkeiten. Bei der zitierten Abstimmung ginge es nicht um die Wahl für oder gegen OOXML, sondern darum, ob der Abstimmungsvorgang bei der ISO-Organisation ordentlich verlaufen ist. Die ISO ließ sich derweil bis Mittwoch Zeit, um das Ergebnis öffentlich bekannt zu geben. Weitere Berichte: Is OOXML a Done Deal?, OpenXML ISO Approved: Reports, OOXML Approval Reported to have Passed, ISO to announce Microsoft Open XML result Wednesday Glyn Moody gibt einen guten Über- und Rückblick auf die verschiedenen Ungereimtheiten der letzten Monate, die die OOXML-Standardisierung läuft. Auch Deutschland findet eine unrühmliche Erwähnung. OOXML Woes Continue as Norway Files Protest with ISO Relating to its Own Vote Gegen das norwegische Standardisierungsgremium wurde eine öffentliche Beschwerde erhoben die Bevorzugung von OOXML betreffend. Interessanterweise von einem Mitglied des norwegischen Standardisierungsgremiums. Demnach waren 27 Leute zur Wahl anwesend, wovon 4 dem Verwaltungspersonal angehörten. 24 Mitglieder haben abgestimmt, davon 19 mit einer Ablehnung und 5 mit der Annahme von OOXML. Die Verwaltung entschied dann für eine Annahme mit der Begründung, dass wenn OOXML erstmal ein ISO-Standard ist, sich das Dokumentenformat sicher noch verbessern wird. Weitere Berichte: Formeller Protest gegen Norwegens Befürwortung von OOXML eingelegt ISO/IEC DIS 29500 receives necessary votes for approval as an International Standard Jetzt ist es offiziell: OOXML ist ein ISO-Standard. [Mehr ist nicht zu sagen...] Weitere Berichte: Office Open XML ist ISO-Norm, ISO kürt Microsofts Dokumentenformat OOXML offiziell zum Standard, Microsofts OOXML ist ISO-Standard, Microsoft's ISO win may worsen its antitrust woes, ISO: Office Open XML ratified as standard Erste Stimmen zur ISO-Annahme von OOXML werden laut. Mark Shuttleworth, Chef von Canonical, sagte, dass für ihn und Ubuntu OOXML keine Rolle spielen werde. OpenOffice.org-Marketingmanager John McCreesh sagt, dass OOo in Zukunft OOXML vielleicht unterstützen könnte. Der Standard sei aber aktuell viel zu fehlerhaft und man wolle sich am Markt orientieren, wie OOXML aufgenommen wird. Ovum-Analyst David Mitchell orakelt, dass sich in naher Zukunft nichts ändern werde. Man müsse erst warten, bis Microsoft sich selbst an seinen eigenen Standard anpasst und Konverter für das OOXML aus Office2007 zum neuen Format hin anbietet. Vor allem wird durch die Entscheidung der ISO-Mitglieder der Standardisierungsprozess in Frage gestellt. Man fragt sich nun, was eine ISO-Zertifizierung überhaupt bringt, wenn so fehlerhafte Formate wider besseren Wissens abgesegnet werden. Software
LiMo stellt Linux-Plattform für Handys fertig Die LiMo-Foundation stellte die erste fertige Version ihrer Linux-Plattform für Mobilgeräte vor. Dabei umfasst die Software aber nur den Betriebssystemkern, die grafische Oberfläche und die Anwendungen muss der Gerätehersteller selbst umsetzen. Aktuell muss die Software noch für jedes Handy spezifisch angepasst werden. Erst mit der zweiten Version Anfang 2009 soll eine allgemeine Kompatibilität erreicht werden. Weitere Berichte: LiMo-Plattform für Linux-Smartphones fertiggestellt, LiMo Foundation stellt Version 1 der Softwareplattform vor, LiMo: Plattform veröffentlicht, Texas Instruments gewonnen, LiMo Foundation ready with mobile Linux OS, LiMo completes first mobile spec release Das Content Management System Wordpress ist mit etwas Verspätung in Version 2.5 erschienen. Neu sind vor allem die Änderungen an der Administrationsoberfläche. Diese erscheint in einem neuen Design und liefert einen Schnellzugriff auf wichtige Funktionen wie "Eintrag erstellen". Zusätzlich wurde ein Updatemanager integriert, der mit einem Klick Updates für Plugins installiert. Daneben gibt es noch Avatare, eine bessere Medienverwaltung und einen Tag-Manager. Weitere Berichte: WordPress 2.5 ist fertig, Wordpress 2.5: Avatare, Tag-Manager und Update-Mühen, WordPress 2.5 Review Freie Textverarbeitung AbiWord um Teamfunktionen erweitert Die freie Textverarbeitung Abiword liegt in Version 2.6 vor. Neu sind unter anderem das Kollaborationsplugin, mit dem mehrere Teilnehmer ein Dokument bearbeiten können, das Gnumeric-Plugin, mit dem Diagramme aus der Tabellenkalkulation übernommen werden können, der Import-Filter für OpenXML-Dokumente und vieles mehr. Weitere Berichte: Abiword 2.6 mit Collaboration-Plugin Adobe AIR für Linux vorgestellt Adobe hat die erste Alpha-Version ihrer Anwendung AIR, die als Laufzeitumgebung für Web-Anwendungen gedacht ist, zum Download für Linux zur Verfügung gestellt. Mittels AIR laufen die Anwendungen nicht im Browser, sondern direkt auf dem Desktop. Die Linuxversion hängt aber, was die Funktionsvielfalt betrifft, ihren Windows- und Mac-Pendants hinterher. Weitere Berichte: Adobe AIR für Linux, Adobe AIR für Linux, Adobe brings AIR to Linux, joins Linux Foundation Firefox 3: Neue Beta-Version ist erschienen Mozilla hat eine neue Beta-Version des Firefox 3 veröffentlicht. In der Beta 5 wurde wieder an der besseren Integration des Browsers in die Betriebssysteme gearbeitet und auch der Lesezeichen- und Verlaufsmanager Places wurde verbessert. Ingesamt wurden seit der Beta 4 über 750 Fehler behoben. Im Mai soll dann der erste Release Candidate von Firefox 3 folgen. Weitere Berichte: Fünfte Beta von Firefox 3 liegt vor, Fünfte Betaversion von Firefox 3 veröffentlicht Mit dem dritten Update von KDE 4.0 bringt das KDE-Projekt viele neue Funktionen und Programme im Paket "Extragear" mit. Auch kde-edu 4.0.3 wurde mit den neuen Programmen Kalzium, Parley und Kmplot bestückt. Daneben gibt es noch zahlreiche Bugfixes und Änderungen. Endanwendern wird noch geraten, mit der Benutzung bis KDE 4.1 zu warten, welches im Juli erscheinen soll. Weitere Berichte: KDE 4.0.3 mit neuen Programmen Hardware
Study predicts strong growth for mobile Linux Laut einer Studie soll der aktuelle fünzehnprozentige Markanteil an Linux-Mobilgeräten in Zukunft drastisch steigen. Vor allem Google mit seiner Android-Plattform und Motorola als Hardware-Hersteller mischen dabei ganz vorne mit. Weitere Berichte: Starke Zunahme von Linux-Handys vorausgesagt Linux powers TV-enabled mobile phone Motorola hat auf der CTIA Wireless 2008 sein neues Mobile TV DH02 vorgestellt. Das mit Linux betriebene Gerät hat ein HDSPA/GPRS-Modem integriert, über das man Fernsehen kann. Der 4,8-Zoll-großen Touchscreen (480x272 Pixel) ist gestenbasiert und zeigt Filme mit 25 Bildern pro Sekunde an. Daneben enthält das Gerät auch einen GPS-Empfänger und eine sprachgesteuerte Navigationskarte. An gewöhnlichen Mobilfunkoptionen unterstützt das DH02 nur den SMS-Versand. Shuttle KPC Linux PC now available Shuttles kPC ist nun für 100 US-Dollar verfügbar. Das Barebone wird mit Foresight Linux 2.0 ausgeliefert. Intel zeigte auf der Intel Developer Conference (IDF) die zweite Generation seines ClassmatePC. Der Mini-Laptop wurde leicht im Design verändert und erhält ein größeres 9-Zoll-Display. Zusätzlich ist Intel einer der ersten Hersteller, die sich wieder weg vom Flash-Speicher hin zu einer Subnotebook-Festplatte bewegen. Im Inneren arbeiten ein Intel Celeron ULV mit 900MHz, Intel 915M-Grafik und 512 MB DDR2-RAM. Daneben gibt es noch eine Webcam, WLAN und Ethernet. Der Preis des ClassmatePC liegt zwischen 300 und 500 US-Dollar, auch abhängig vom Betriebssystem Linux oder Windows.
Geschrieben von Dee
in Linux und Open Source, Wochenrückblick
um
15:45
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Sonntag, 30. März 2008Wochenrückblick KW 13Auch diese Woche gibt es den Wochenrückblick in Kurzform mit interessanten Themen aus dem Linux- und Open-Source-Bereich. Linux und OpenSource
OLPC security expert resigns over reorg as project flounders Nach einigen internen Umstrukturierungen, die das OLPC-Projekt etwas mehr in kommerzielle Bahnen (im Sinne von Lieferbarkeit und Effizienz) lenken sollten, hat der Chefentwickler für Sicherheit, Ivan Krstić, seinen Job hingeschmissen. Es heißt, er könne sich nicht mehr mit den neuen Zielen des Projektes identifizieren und sie widersprächen seiner persönlichen Ethik. Damit könnte auch die Wegbereitung für ein angepasstes Microsoft Windows sein, welches langsam Gestalt annimmt. Weitere Berichte: Negroponte sucht neuen Geschäftsführer, Sicherheitschef zurückgetreten Distributionen
'End of Life' announcement for Ubuntu 6.10 Canonical hat bekannt gegeben, dass Ubuntu 6.10 "Edgy Eft" am 25. April 2008 sein Supportende erreicht. Edgy ist im Oktober 2006 erschienen und wurde 18 Monate mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. Mit dem Erscheinen von Ubuntu 8.04 LTS "Hardy Heron" werden diese Updates eingestellt und es wird jedem Edgy-Nutzer empfohlen, auf eine neuere Ubuntu-Version zu wechseln. Weitere Berichte: Support für Ubuntu 6.10 läuft nächsten Monat aus Die erste (und einzige) Beta-Version des kommenden Fedora 9 wurde freigegeben. Wichtigste Änderungen gegenüber Fedora 8 sind GNOME 2.22, KDE 4.0.2, Firefox 3 Beta 5, Kernel 2.6.25rc5, OpenOffice 2.4 und X.org 1.5, wobei X.org so verändert wurde, dass es schneller starten soll. Wie auch schon Ubuntu zuvor, setzt Fedora nun auf Upstart anstelle SysV-Init. Auch der Installer Anaconda wurde verbessert, sodass dieser die Größe von ext2-, ext3- und NTFS-Partitionen verändern kann und auch eine Installation auf verschlüsselte Dateisysteme zulässt. Ende April soll die Finalversion von Fedora 9 erscheinen. Weitere Berichte: Fedora 9 tritt in die Beta-Phase ein, Erste Beta von Fedora 9, Funktionsumfang der Linux-Distribution Fedora 9 mit erster Beta komplett, Fedora 9 Beta Preview Distribution Release: Zenwalk Live 5.0 Die auf Slackware basierende Distribution Zenwalk Live ist in der finalen Version 5.0 erschienen. Neu im Zen Installer ist die Möglichkeit, das Live-Systems auf die Festplatte zu installieren. Mit "Live Clone" kann man darüber hinaus die Live-Sitzung nach den eigenen Wünschen anpassen und als Live-CD sichern. Weitere Berichte: Zenwalk Live 5.0 ist fertig Development Release: Damn Small Linux 4.3 RC1 Der erste Release Candidate von Damn Small Linux 4.3 ist mit vielen Änderungen erschienen. Die Live-Distribution ist gerade mal 48 MB klein und liefert mit Fluxbox als Fenstermanager dennoch ein voll funktionsfähiges Linux-System, das vor allem für ältere Rechner sinnvoll ist. Distribution Release: KNOPPIX 5.3.1 Kaum zwei Wochen nach der Bekanntgabe von Knoppix 5.3 auf der CeBIT hat Klaus Knopper Version 5.3.1 offiziell herausgebracht. Änderungen sind vor allem der Wechsel auf Debian Lenny sowie der neue Kernel 2.6.24.4. Neben einigen WLAN-Treibern wurde auch Compiz 0.7.3 und KDE 4.0 (als Bootoption) integriert. Das erste Mal wird Adriane, ein Programm, welches Bildschirmtexte vorliest, mitgeliefert. Weitere Berichte: Aktualisierte Knoppix-Version erschienen, Knoppix 5.3.1: Lenny-Basis, KDE 4.0 und Accessibility-Software, Knoppix 5.3.1 zum Download verfügbar Development Release: GoboLinux 014.01 Beta 1 Die erste Beta-Version von GoboLinux 014.01 ist erschienen. Größtenteils gab es nur Bugfixes und kleinere Programmupdates seit der ersten Version vom Januar. Als Ziel will man im Linux-Kernel 2.6.24.3 noch ein bessere Hardwareunterstützung einbauen. Microsofts OOXML
No consensus over OOXML in Poland, yet In Polen hat sich die Frage, ob man die Änderungen an OOXML akzeptieren oder ablehnen soll, zwar nicht endgültig geklärt, aber es ist eine Verschiebung im Vergleich zur Abstimmung im September 2007 zu sehen. Damals war die überragende Mehrheit für OOXML und niemand dagegen. Bei der Vorentscheidung am 20. März waren die Stimmen fast 50/50 aufgeteilt. Alle bei der Abstimmung fehlenden Mitglieder des polnischen Gremiums können noch bis Ende März per E-Mail abstimmen. In einem Nachtrag scheint es aber auch in Polen ein leicht anderes Auffassungsvermögen von ordentlichen Wahlen zu geben. So wurde ein Brief von Tomasz Schweitzer, Präsident der PKN, der an alle Gremien-Mitglieder gerichtet war, von der Vorsitzenden Elżbieta Andrukiewicz nicht weitergeleitet. Im Brief hieß es, dass bei keiner mehrheitlichen Einigung für eine "Enthaltung" gestimmt werden sollte. Zusätzlich wurde festgelegt, dass alle Mitglieder, die per E-Mail antworten konnten, dies aber nicht taten, für "Ja" stimmen würden, anstatt deren Stimme nicht zu zählen. Insgesamt hat sich dies so ausgewirkt, dass Polen mit "Ja" stimmt, was aber keinerlei Veränderung zu den Ergebnissen von September 2007 ist. More OOXML BRM Messiness: A Delegate from Brazil Challenges "Law of Silence" Alle Abgesandten, die beim Ballot Resolution Meeting (BRM) in Genf Ende Februar dabei waren, wurden von der ITTF (ISO/IEC) dazu verpflichtet, Stillschweigen über die Vorgänge während des Treffens zu bewahren (Non-Disclosure-Agreement, NDA, genannt). Ein brasilianischer Abgesandter stört sich nun daran, dass Microsoft sich darüber hinwegsetzt und Auszüge aus internen Präsentationen veröffentlicht, die darüber hinaus ein falsches Bild über die Zahlen abliefern. Sollte die ITTF (ISO/IEC) in diesem Fall nicht einschreiten, hat der Abgesandte angekündigt, sein NDA zu brechen und über alles zu berichten, was während des BRM abgelaufen ist. Nachtrag: Scheinbar war das NDA nur eine "Empfehlung", weswegen die ausführlichen Informationen zum BRM nun auch auf seiner Webseite zu finden sind. ODF editor: ODF loses if OOXML does Patrick Durusau, ein Bearbeiter des Open Document Format (ODF), hat eine (persönliche) Erklärung abgegeben, dass mit der Ablehnung einer ISO-Standardisierung von OOXML auch ODF leiten würde. Er ist der Meinung, dass nur ein standardisiertes Format für den Austausch mit ODF brauchbar ist. Meine Meinung: Er hat mit dem letzten Teil zwar recht, aber wenn das standardisierte Format unbrauchbar ist, weil es viel zu viele Sonderfälle und dazu noch proprietäre Daten enthält, wie kann es dann überhaupt für einen Datenaustausch in Frage kommen? Auch andere Leser sehen Durusaus Äußerungen eher kritisch. Wie bekannt gegeben wurde, hielt Brasilien an seinem "Nein" von September fest und akzeptiert die auf dem BRM vorgestellten Änderungen für OOXML nicht. Die Entscheidung kann man grob mit dem Zitat "OOXML is an awful specification." umreißen. Im Gegensatz dazu hat das tschechische Gremium sein "Nein" von damals in ein "Ja" verkehrt. Leider kann man über die Begründung "maximale Offenheit und Transparenz des Prozesses", sowie "alle Änderungen wurden sorgfältig diskutiert" nur den Kopf schütteln. Neben Tschechien hat auch das Vereinigte Königreich ihre Stimme angeblich von "Nein" zu "Ja" geändert und stimmt den Änderungen an OOXML voll zu. Aktuell steht eine offizielle Stellungnahme aber noch aus. Indien und Kuba halten dagegen an Ihrem "Nein" fest. Vor allem Indiens Vorsitzende des nationalen ISO-Kommittees hatte eine schwere Zeit, da Microsoft sich bei den indischen Behörden offiziell über die Voreingenommenheit pro ODF beschwerte. Dies ist interessant, wo doch zum Beispiel in Rumänien in den letzten zwei Wochen plötzlich 13 neue Partner in das dortige Kommittee eingetreten sind - die Mehrheit davon werben mit einem Microsoft-Logo auf ihrer Webseite. Dementsprechend fiel in Rumänien auch die Wahl pro OOXML aus. Weitere Berichte: Romania maintains OOXML approval In Close Vote, Germany Stays in the OOXML "Yes" Column as More Reports Dribble in Dass Deutschland seine Meinung bezüglich OOXML nicht ändern würde, stand eigentlich fest. Erstaunlich ist, dass die einzelnen Mitglieder des DIN nur die Wahl zwischen "Ja" und "Enthaltung" hatten. Eine Ablehnung des Standards wurde per se ausgeschlossen, auch wenn einige Mitglieder gerne anders gewählt hätten. Weitere Berichte: DIN sagt "Ja" zur ISO-Standardisierung von OOXML, DIN entscheidet sich für ISO-Standardisierung von OOXML Venezuela changed position to "Disapproval with comments" Nachdem Norwegen, Schweden und Dänemark geschlossen von "Nein" zu "Ja" gewechselt haben (siehe Übersicht), gibt es andere Länder, wie Venezuela und Kenya, die ihre Stimme von "Nein" zu "Ja" geändert haben. Aktuell hat OOXML die Abstimmung immer noch verloren. Software
Inkscape 0.46 kann PDFs bearbeiten In der neuen Version 0.46 des vektororientierten Zeichenprogramms Inkscape kann man nun auch PDFs laden und bearbeiten. Zusätzlich wurden einige Werkzeuge überarbeitet bzw. sind neu hinzugekommen. Auch die grafische Oberfläche wurde überarbeitet, sodass z.B. schwebende Fensterleisten an den Inkscape-Fensterrand andocken können. Weitere Berichte: Inkscape 0.46 erschienen, Freies Vektorgrafikprogramm Inkscape kann jetzt PDFs editieren Windows-Spiele laufen mit CrossOver unter Linux CrossOver, eine auf Wine basierende Software, die Windows-Programme unter Linux und Mac lauffähig macht, hat eine spezielle "CrossOver Games"-Edition veröffentlicht. Diese unterstützt vor allem auch neue Spiele wie World of Warcraft, Eve Online, Guild Wars, Team Fortress 2, Counterstrike Source, Civilization 4 und Max Payne 2. Für Linux und Mac steht eine Testversion bereit, die Vollversion kostet aber 37 US-Dollar. Weitere Berichte: CrossOver unterstützt mehr Windows-Spiele, CrossOver Games veröffentlicht, An introduction to CrossOver Games "Savage: The Battle for Newerth" ist eines der meist gespielten Multiplayer-Linux-Spiele, welches Ego-Shooter- und Strategieelemente vereint. Der Hersteller S2 Games hat nun den zweiten Teil "Savage 2: A Tortured Soul" auch für Linux zum Download freigegeben. Man kann den Client kostenlos von der Webseite herunterladen. Eine fünfstündige Test-Version ist kostenlos nutzbar, die Vollversion kostet 30 US-Dollar und steht für 32-bit- und 64-bit-Rechner bereit. Weitere Berichte: Savage 2 spielt jetzt auch auf Linux-Rechnern Development of Automatix has been discontinued Automatix ist eine Software, die Ubuntu- und Debian-Einsteigern bei der Installation einiger häufig genutzten Programme wie z.B. Codecs half. Im Laufe der Zeit - und mit der Entwicklung der Distributionen - wurde dies aber unnötig. Im Gegenteil konnte Automatix bei einem Versionsupgrade sogar arge Probleme machen und geriet in starke Kritik. Ein Automatix-Entwickler hat nun die Einstellung des Projektes bekannt gegeben, was aber nicht an obigen Gründen liegen soll, sondern daran, dass die Zeit der Entwickler anderweitig beansprucht würde. Weitere Berichte: Automatix development comes to an end OpenOffice.org ist in Version 2.4.0 erschienen und bringt zahlreiche Veränderungen mit. Weitere Berichte: Feinschliff für OpenOffice, OpenOffice.org 2.4 ist da, Open Office 2.4 ist fertig und kann PDF/A-1, New features in OpenOffice.org 2.4.0 Die Opensource-DVD ist ist zusammen mit OpenOffice.org 2.4.0 in der neuen Version 9.0 erschienen. Die Programmsammlung liefert auf 2,6 GB über 300 Open-Source-Programme für Windows. Weitere Berichte: Opensource-DVD 9.0 mit neuem OpenOffice.org Asus hat für seinen EeePC ein Software Development Kit (SDK) veröffentlicht, mit dem Entwickler Anwendungen speziell für das kleine UMPC-Display entwickeln können. Zum Einsatz kommt auf der 1,2 GB-großen ISO-Datei mit Xandros Desktop Open Circulation Version 4.5 Eclipse als Entwicklungsumgebung und Qt als Gui-Framework. Daneben gibt es Anleitungen zur Integration eigener Anwendungen in die EeePC-Oberfläche. Das Xandros-System muss zur Benutzung auf dem Rechner installiert werden. Weitere Berichte: Asus veröffentlicht SDK für den Eee PC Hardware
UMPCs gain Novell SLED compatibility Fujitsu Computer Systems konnte seine UMPCs LifeBook U810, LifeBook T2010 und LifeBook P1620 und das Notebook LifeBook S6510 für SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) von Novell zertifizieren. Die bisher mit Windows ausgestatteten Rechner werden nun für Linux fit gemacht. Wann die Geräte genau verfügbar sein werden und wie viel sie kosten, ist nicht bekannt. Sonstiges
Die Southpark-Macher Matt Stone und Trey Parker haben nach einer Ankündigung ihre "Drohung" wahr gemacht und ab sofort sind alle Folgen der Trickserie Southpark im Netz unter http://www.southparkstudios.com/ kostenlos als Streaming-Video erhältlich. Damit kann nun jeder ohne Umwege die Inhalte legal anschauen. Für englischsprachige Europäer hat es noch einen Vorteil: Man muss kein Jahr warten, eh die Folgen im deutschen Fernsehen zu sehen sind, da jede Folge gleichzeitig mit der TV-Austrahlung ins Netz gestellt wird.
Geschrieben von Dee
in Linux und Open Source, Wochenrückblick
um
09:15
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
« vorherige Seite
(Seite 2 von 5, insgesamt 43 Einträge)
» nächste Seite
|
SucheArchivKategorienBlogrollCreative CommonsVerwaltung des Blogs |
