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Suck

Fantasy Film Fest .... wohooooo \o/

Titel Suck
Genre Vampirkomödie, 2009
Darsteller Jessica Paré, Rob Stefaniuk, Paul Anthony, Mike Lobel, Dave Foley, Malcolm McDowell
Regisseur Rob Stefaniuk
Länge 91 min

Vorweg: Es handelt sich bei „Suck“ NICHT um diesen absolut bescheuerten (in meinen vorurteilsbehafteten Augen) Vampir-Teeniefilm namens „Vampires suck“, der „Twilight“ veralbern möchte und dabei gnadenlos versagt.

„The Winners“ sind eine Rock-Band, die mehr oder weniger erfolglos durch Clubs tingeln, aber den großen Durchbruch irgendwie nicht schaffen. Auf einem Gig wird Bassistin Jennifer (Jessica Paré) von einem Vampir gebissen und zu seinesgleichen gemacht. Das Publikum findet sie sehr anziehend und bald folgen die ersten Hits. Die meisten Bandmitglieder sind begeistert und wollen auch zum Vampir werden, einzig Bandleader Joey (Rob Stefaniuk) sträubt sich dagegen.

„Suck“ ist eine sehr gute Vampir-Komödie mit hohem Rock-Anteil. Ich gehe mal auf die Einzelteile ein.

Thema Komödie: Die Gags sind echt klasse und an einige werde ich mich sicherlich auch in ein paar Monaten noch erinnern. In Erinnerung ist mir z.B. eine Szene geblieben, bei der Vampirjäger Van Helsing (Malcolm McDowell) von Kanada in die USA reist. Auf die Frage, ob er Waffen bei sich hat antwortet dieser „Yeah, lots of weapons.“ und dort Zollbeamte winkt ihn voller Stolz mit den Wort „Welcome home!“ durch. Das Publikum hat sogar applaudiert.

Thema Vampir: In „Suck“ wird der fast klassische Vampir beschrieben. Bleich, tief blaue Kontaktlinsen Augen, Superkräfte, kein Spiegelbild und natürlich blutdurstig. Dementsprechend müssen im Film auch einige Groupies als Futter herhalten. Splattereffekte gibt es dabei aber kaum welche. Man sieht maximal nach dem eigentlichen Akt ein paar Körperteile. Alles ganz harmlos. ;)

Thema Rock: Hier punktet der Film auf der ganzen Linie. Zum einen ist die Musik der Band ziemlich klasse. Den Soundtrack werde ich mir sicherlich kaufen, zumal ich an den Texten interessiert bin. Die Teile, die ich verstanden habe, kamen mir ganz gut vor. Neben der Musik glänzt der Film aber auch mit diversen Musikern in kleineren und größeren Nebenrolle, darunter Alice Cooper, Iggy Pop, Henry Rollins und Moby.

Die Darsteller selbst sind klasse und spielen mit viel Humor. Jessica Paré als Vampir sind echt super aus und Band-Roadie Hugo (Chris Ratz) ist ein echtes Nervenwrack, der sich Nahe des Wahnsinns um die Aufräumarbeiten kümmern muss. Eine kleine Nebenrolle hat auch Nicole de Boer, die einige sicherlich noch als Ezri Dax (aus „Deep Space Nine“) in Erinnerung haben werden.

Von meiner Seite daher Daumen hoch für diesen Film. Ob er auf Deutsch natürlich wieder so gut wirkt, weiß ich nicht, daher wie immer die Empfehlung, sich den Film auf Englisch anzuschauen.

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