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Wochenrückblick 13/2015

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Finale Beta von Ubuntu 15.04

Mitte April erscheint Ubuntu 15.04 „Vivid Vervet“. Die finale Betaversion für Ubuntu und seine Ubuntu-Derivate wie Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu, Ubuntu GNOME und Ubuntu Kylin soll Entwickler und Tester ermöglichen, die letzten Fehler zu finden und auszumerzen. Wie immer der Hinweis, dass Beta-Versionen für Entwickler und Tester und nicht für den täglichen Produktiveinsatz gedacht sind.

Quelle: Ubuntu Fridge, OMG!Ubuntu!

Das beste Origami-Unicorn gewinnt Ubuntu Phone

Wer gerne bastelt, hat mit der „Origami Unicorn Challenge“ die Möglichkeit, ein Ubuntu Phone zu gewinnen. Bis zum 8. April kann man gemäß der Anleitung ein Einhorn basteln und ein Bild dazu auf Instagram mit dem Hashtag #fingertipchallenge hochladen.

Wer es schafft, das Einhorn nach der Anleitung zu basteln, soll sich bei mir melden. Ich hänge leider an Schritt 13 und habe keine Ahnung, wie ich zu 14 komme. :(

Quelle: Ubuntu Insights

Neues rund um Linux

Allwinner verletzt ggf. GPL

Bereits letzte Woche gab es Anschuldigungen, dass die Firma Allwinner mit ihrer Hardware gegen die GPL verstößt. So wurden laut Entwickler Luc Verhaegen Code von FFmpeg in ihre Bibliotheken eingebaut ohne diese zu veröffentlichen. Die Firma hat darauf reagiert, in dem sie einfach alle Symbole aus der Bibliothek entfernt wurden, was die Analyse erschwert, aber nicht unmöglich macht. Geändert hat sich an der Verletzung laut Verhaegen nichts.

Quellen: Pro-Linux, Golem

Libre Office geht online

Mit Libre Office Online will die Document Foundation das Programm auch online zur Verfügung stellen, sodass man analog zu Google Docs Dokumente online in einer Cloud bearbeiten kann. Wann das Projekt veröffentlicht wird, ist noch nicht klar.

Quellen: Pro-Linux, heise open, Linux-Magazin

Weltraum unter CC-Lizenz

Elon Musk, Chef des Weltraumunternehmens SpaceX, hat alle Bilder der Raketenstarts unter die freizügige CC-BY-Lizenz. Ursprünglich standen die Bilder unter normalen Copyright. Als sich Nutzer fragten, wieso die Bilder nicht verwendet werden dürfte, wurde sie unter eine Nicht-kommerzielle CC-Lizenz gestellt. Eine weitere Anfrage, wieso es die NC-Einschränkung gibt, wurde mit der Veröffentlichung unter CC-BY-Lizenz beantwortet. Die sehr schönen Bilder findet man bei {https://www.flickr.com/photos/spacexphotos/with/16510243060/ Flickr] zur eigenen Benutzung.

Quelle: Golem

Full Circle Magazine #95 erschienen

Letzte Woche ist die neue Ausgabe des englischsprachigen Magazins Full Circle Magazine erschienen. Themen der 95. Ausgabe sind unter anderem ein Review zum Ubuntu Phone, Tutorials zu Python, LibreOffice und Inkscape. Daneben werden LaTeX und Arduino sowie die beiden Spiele Penumbra: Necrologue und Perfect Golf vorgestellt.

Quelle: Full Circle Magazine Blog

Spielen unter Linux

Klassisches RPG: Pillars of Ethernity

Rollenspiele wie Baldurs Gate oder Icewind Dale aus den 90ern haben auch heute noch eine große Fan-Basis. Durch eine Kickstarter-Aktion hat Entwicklerstudio Obsidian ein neues RPG Pillars of Eternity entwickelt, welches auch für Linux erhältlich ist. Bei GOG.vom gibt es beispielsweise auch eine DRM-freie Version.

Quellen: Pro-Linux, heise open, Games4Linux

Humble Post-Apocalyptic Book Bundle

Die Welt neigt sich dem Untergang zu und … nein, nicht in echt, aber im aktuellen Humble Post-Apocalyptic Book Bundle! 9 Bücher, 5 Comics, 3 Magazine, 1 Spiel (leider nur für Windows) und 1 Hörbuch gibt es in der aktuellen Aktion zum Selbstbestimmungspreis, wobei einige der Angebote erst ab 10 bzw. 15 US-Dollar zur Verfügung stehen. Rechnet man das hoch, sind das aber immer noch weniger als 1 Euro pro Buch/Magazin.

Wie immer sind die Bücher DRM-frei und stehen als PDF (oft als hochauflösende und als normale Version), als EPUB und als MOBI (oder CBZ) zur Verfügung. Das Hörbuch liegt als FLAC und MP3 vor. Das Spiel „Defiance“ gibt es wie gesagt nur für Windows. Die Aktion läuft noch bis zum 31. März 2015.

Wochenrückblick 12/2015

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubuntu 10.04 verliert Unterstützung ab Ende April

Am 30. April 2015 läuft der Unterstützungszeitraum für Ubuntu 10.04 „Lucid Lynx“ aus. Da Lucid eine LTS-Version ist, wird sie ggf. auch heute noch bei Benutzern eingesetzt. Wer das Betriebssystem noch einsetzt, sollte unbedingt auf Ubuntu 12.04 „Precide Pangolin” LTS oder weiter auf das neueste Ubuntu 14.04 „Trusty Tahr“ LTS aktualisieren, da ab dem 1. Mai 2015 Lucid nicht mehr mit Sicherheitsupdates unterstützt wird.

Quellen: Ubuntu Fridge, Pro-Linux

UK-Regierung veröffentlicht Ubuntu 14.04 LTS Security Guidance

Der End User Devices Security Guidance: Ubuntu 14.04 LTS richtet sich an Regierungsmitarbeiter, die mit Ubuntu 14.04 LTS arbeiten. Das Papier geht dabei auf die verschiedenen Sicherheitsmöglichkeiten ein, die einem das System bietet bzw. Vorkehrungen, die man treffen muss, um sicher unterwegs zu sein. Teilweise können sich auch normale Ubuntu-Anwender daraus über Computersicherheit informieren.

Quelle: Ubuntu Insights

Neues rund um Linux

Persönlicher Assistent Sirius als Alternative zu Siri

Siri: heißt die Sprachsoftware, die auf Apples Geräten als persönliche Assistentin bereit steht. Mit Sirius ist die erste Version einer freien Alternative erschienen, die Sprache und Bilder erkennt und entsprechend darauf antworten kann.

Quellen: Pro-Linux, heise open, Golem

Bewerbung für Google Summer of Code 2015 möglich

Noch bis zum 27. März 2015 können sich Studenten für den Google Summer of Code 2015 bewerben und an einem Open-Source-Projekt weltweit mitarbeiten. Ab Ende Mai werden die Projekte dann konkret gestartet.

Quelle: Pro-Linux

Open-Data-Portal Open.NRW öffnet die Pforten

Mit Open.NRW hat das Bundesland Nordrhein-Westfalen sein eigenes Open-Data-Portal gestartet, über welches Bürger nicht nur informiert werden sollen sondern auch die Politik mitgestalten können. So werden verschiedene Datensätze zur Bevölkerung, Geographie, Transportwesen und Umwelt angeboten.

Quellen: Pro-Linux, heise open

Verschlüsselung für alle

Das Fraunhofer Institut hat auf der Cebit das Projekt Volksverschlüsselung vorgestellt. Dies soll allen Computernutzern die Möglichkeit bieten, ihren Datenverkehr zu verschlüsseln ohne Computerprofi zu sein. Das Projekt setzt dabei auf S/MIME statt PGP.

Quellen: Golem, Linux-Magazin

Document Freedom Day am 25. März

Am 25. März 2015 ist wieder der weltweit stattfindende Document Freedom Day. An dem Tag wollen Aktivisten offene Standards feiern und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, welche Möglichkeiten es gibt, Informationen für alle frei zugänglich zu machen.

Quelle: Linux-Magazin

Spielen unter Linux

BioShock Infinite für Linux

Wie bereits im Dezember gemeldet, hat Publisher 2K Games sein erfolgreiches Actionspiel Bioshock Infinite nun auch für Linux veröffentlicht. Es handelt sich dabei aber um keine native Implementierung, sondern es wird der eON-Wrapper von Virtual Programming benutzt.

Quelle: Pro-Linux

Neue Version von OpenClonk

OpenClonk ist ein Multiplayer-Spiel, welches Strategie- und Actiongenre vermischt. Mit der neuen Version 6.0 wurde das Beleuchtungssystem verbessert und neue Szenarien bereitgestellt.

Quelle: Pro-Linux

Neue Version von FreeCiv

Der erfolgreiche Civilization-Klon FreeCiv wurde in einer neuen Version 2.5 veröffentlicht und bringt Verbesserung an der AI und ein neues, verbessertes Regelwerk mit.

Quelle: Pro-Linux

Humble Weekly Roguelikes Bundle 2

Wer roguelike Spiele mag, sollte sich das aktuelle Humble Weekly Bundle anschauen. Von den sechs angebotenen Spielen zum Selbstbestimmungspreis sind vier für Linux erhältlich, drei davon auch DRM-frei.

Humble PC and Android Bundle 12

Das Humble PC and Android Bundle 12 enthält sieben Spiele für Linux, MacOS X, Windows und Android zum Selbstbestimmungspreis. Einige der Spiele wie Titan Attacks!, VVVVVV oder Costume Quest waren schon in früheren Bundles enthalten, Tetrobot, The Inner World, Shadowrun Returns und Ironclad Tactics sind neu dabei. Nächste Woche Dienstag werden dem Bundle weitere Spiele hinzugefügt.

Hardware und Mobiles

Probleme mit Ubuntu-Phone-Lizenzen

Beim kürzlich veröffentlichten Ubuntu-Phone Aquaris E4.5 von bq scheint mit den Lizenzen nicht alles ganz korrekt gelaufen zu sein. So enthalten einige Kernelmodule des Betriebssystems Hinweise auf ein proprietäres Urheberrecht, obwohl der Linux-Kernel unter der GPL veröffentlicht wird. Canonical und bq prüfen die Anmerkungen.

Quelle: Golem

Film: The Guest

Fantasy Filmfest ... Wohooo ... \o/

Titel The Guest
Genre Thriller, 2014
Darsteller Dan Stevens, Maika Monroe, Brendan Meyer, Sheila Kelley, Leland Orser
Regisseur Adam Wingard
Länge 99 min
Trailer Trailer

Nach dem Tod ihres Sohnes, der im Krieg starb, versuchen Laura und Spencer Peterson mit ihren beiden Kindern Anna (Maika Monroe) und Luke (Brendan Meyer) wieder ein Leben in geregelten Bahnen zu führen. Da steht David (Dan Stevens) plötzlich vor der Tür und bekundet sein Mitleid, da er eng mit Verstorbenen zusammengearbeitet hat. David quartiert sich im Haus der Petersons ein und hilft, wo er kann. So schreckt er auch nicht davor zurück, die Halbstarken, die Luke in der Schule schikanieren, so verprügeln. Als Spencers Vorgesetzter umkommt und Spencer dadurch befördert wird, schöpft Anna aber Verdacht und stellt Nachforschungen an.

„The Guest“ hätte ein überaus guter Film sein können. Die Story, dass sich eine Person als jemand anderes ausgibt, ist zwar nicht, aber dennoch ein guter Aufhänger für einen Film. Das extrem großartige Grinsen von Dan Stevens, bei dem jeder Zuschauer sofort merkt, dass da etwas nicht stimmt, begeistert seit der ersten Minute des Films und man ist wirklich daran interessiert, wer David und was seine Geschichte ist.

Schade ist, dass genau bei dieser Antwort der Film versagt. So wird zwar ganz grob erklärt, was es mit David auf sich hat, aber Davids Motivation bleibt vollkommen undurchsichtig. Wieso kommt er zu den Petersons und was ist seine Agenda? Mir kam es so vor, als wären einige wichtige Szenen des Films geschnitten worden, die das aufgelöst hätten.

So bleibt ein im Ansatz interessanter Thriller, der dann leider zum Ende hin versagt. Auch wenn es zwischendurch einige sehr witzige/interessante Szene gibt und der ganze Film unterhaltsam und kein bisschen langweilig ist, enttäuscht die fehlende Auflösung.

Film: The Lazarus Effect

Fantasy Filmfest ... Wohooo ... \o/

Titel The Lazarus Effect
Genre Horror, 2015
Darsteller Mark Duplass, Olivia Wilde, Sarah Bolger, Evan Peters, Donald Glover
Regisseur David Gelb
Länge 83 min
Trailer Trailer

Frank (Mark Duplass) und Zoe (Olivia Wilde) forschen daran, wie man das Leben von Koma-Patienten verlängern kann. Hierfür führen Sie auch Tierexperimente an toten Tieren durch und finden ein Mittel diese wieder zum Erleben zu erwecken. Als Zoe bei einem Arbeitsunfall stirbt, sieht Frank keine andere Möglichkeit als sie auf die gleiche Art vom Tod zu retten. Doch als Zoe wieder erwacht, verhält sie sich nicht normal. Hat sie aus dem Totenreich noch etwas anderes mitgebracht?

„The Lazarus Effect“ ist eine Mischung aus Flatliners, Frankenstein, Lucy und diversen anderen Filmen, sodass die Originalität zwar etwas auf der Strecke bleibt, aber der Unterhaltungswert zumindest da ist. Der Film hat zwar etwas zu viele Schockeffekte, die nur des Schocks wegen existieren, aber davon abgesehen wird man gut unterhalten.

Die Idee, dass man durch ein Serum nicht nur von den Toten erwacht, sondern auch noch eine gesteigerte Hirnkapazität erfährt, die einen dann Fähigkeiten wie Telekinese oder Telepathie, ist nett, aber schon bei Lucy hat das irgendwie nicht ganz gepasst.

Was mehr stört ist, dass die Motivation von Zoe nicht direkt erklärt wird. Zoe hat zwar ein Geheimnis aus der Vergangenheit, was auch aufgeklärt wird, aber was sie bewegt so zu handeln, wie sie es tut, wird nicht erklärt. Ist sie besessen? Oder einfach nur grundsätzlich böse, weil es Spaß macht? Die Antwort bleibt der Film bis zum Ende schuldig und auch die letzte Szene erklärt sich nicht wirklich.

Insgesamt also nette Unterhaltung für den Abend, wenn man nicht groß über den Film nachdenkt.

Wochenrückblick 11/2015

Der Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche rund um Ubuntu, Linux und Open Source Revue passieren.

Rund um Ubuntu

Ubuntu Membership Board sucht neue Mitstreiter – immer noch

Bereits Ende Februar wurde zur Bewerbung im Ubuntu Membership Board aufgerufen. Leider fanden sich bisher noch zu wenige Bewerber, sodass die Bewerbungsfrist bis zum 30. März 2015 verlängert wurde.

Quelle: Ubuntu Fridge

Ubuntu-15.04-Hintergrundbild vorgestellt

Mit jeder neuen Version von Ubuntu wird auch ein neues Hintergrundbild eingeführt, welches sich von Version zu Version aber nur marginal ändert. Das neue Bild für Ubuntu 15.04 „Vivid Vervet” ist dunkler als in 14.04 und 14.10, zeigt aber immer noch den neu eingeführten Origami-Stil.

Quelle: OMG!Ubuntu!

Neues rund um Linux

Google Code schließt die Pforten

Google Code war eine beliebte Plattform für Entwickler von Open-Source-Software. In den letzten Jahren setzten viele Entwickler aber vermehrt auf andere Projekthoster wie beispielsweise GitHub. Selbst Google lagert einen großen Teil des eigenen Codes nicht mehr auf Google Code. Daher wird Anfang 2016 der Betrieb der Plattform komplett eingestellt. Die Plattform Google Developers bleibt weiterhin erhalten.

Quellen: Pro-Linux, heise open, Golem, Linux-Magazin

Preis für Abschlussarbeiten im Umfeld von Open-Source-Software

Die Bremer Firma Univention lobt auch dieses Jahr wieder einen Absolventenpreis für herausragende Abschlussarbeiten mit einem Thema im Umfeld von Open-Source-Software aus. Noch bis zum 22. März 2015 können sich Absolventen mit Abschlussarbeiten der Jahre 2013, 2014 und 2015 bewerben. Die ersten drei Plätze bekommen ein Preisgeld von insgesamt 3500 Euro. Die Verleihung findet auf der re:publica Anfang Mai 2015 in Berlin statt.

Quellen: Pro-Linux, heise open, Linux-Magazin

Kernel-Entwickler sollen netter zueinander sein

Die Linux-Kernel-Entwickler haben sich letzte Woche einen „Code of Conflict“ verpasst, der dabei helfen soll, Konflikte bei Code Reviews friedlicher zu lösen. Falls sich jemand bei einem Review persönlich angegriffen fühlt, sollen sogenannten Mediatoren zwischen den Beteiligten vermitteln.

Quellen: Pro-Linux, heise open, Golem

GitHub macht Lizenzwahl leichter

Der Projekthoster GitHub beherbergt zahlreiche Projekte, von denen viele die MIT-Lizenz oder die GPL nutzen. Nach wie vor gibt es aber sehr viele Projekte (über 80 Prozent), die gar keine freie Lizenz mit angeben. GitHub vereinfacht daher die eigene Lizenzauswahl, sodass Projekte diese leichter angeben können. Daneben wurde die GitHub-API erweitert, sodass von extern die Lizenz der Projekte auch leichter abgefragt werden kann.

Quellen: Linux-Magazin, Golem

Spielen unter Linux

Cities: Skyline für Linux

Cities: Skyline ist eine Sim-City-ähnliche Stadtbausimulation, die für Linux, MacOS X und Windows erschienen ist. Das Spiel wird über Steam vertrieben, sodass ein Konto dort für die Aktivierung notwendig ist.

Quelle: Pro-Linux, Games4Linux

Age of Wonders 3-Erweiterung: Eternal Lords angekündigt

Mit Eternal Lords kündigt Entwickler Triumph Studios eine zweite große Erweiterung an, die Mitte April erscheinen soll. Mit der Erweiterung soll es dann auch erstmals eine Version des Grundspiels für Linux, welche bereits in einer offenen Betaphase getestet wird.

Quellen: Golem, Games4Linux

Hardware und Mobiles

UbuTab – Das Ubuntu Tablet erhältlich

Anfang Dezember wurde auf Indiegogo eine Crowdfunding-Kampagne für ein Ubuntu-Tablet gestartet. Obwohl die Kampage ihr Ziel nicht erreichte, wird das UbuTab nun zu einem Preis zwischen 329 und 659 US-Dollar zum Kauf angeboten.

Quelle: Marcos Costales' Blog

Ubuntu auf dem MWC

Anfang März fand der Mobile World Congress 2015 in Barcelona statt, bei dem auch Canonical mit seinen Ubuntu Phones und Tablets vertreten war. Ein kurzes Video zeigt ein paar Eindrücke der Messe.

Quelle: OMG!Ubuntu!

Film: Wyrmwood

Fantasy Filmfest ... Wohooo ... \o/

Titel Wyrmwood
Genre Zombie-Slasher, 2014
Darsteller Jay Gallagher, Bianca Bradey, Leon Burchill, Keith Agius
Regisseur Kiah Roache-Turner
Länge 98 min
Trailer Trailer

Am Folgetag eines starken Meteorschauers hat sich die Welt geändert. Urplötzlich verwandeln sich die meisten Menschen in Zombies auf der Suche nach Fleisch. In dem Inferno versuchen auch Mechaniker Barry (Jay Gallagher) mit seiner Frau und seiner Tochter zu entkommen. Auf der Flucht werden sie aber von Zombies angefallen und Barry muss seine Frau und seine Tochter nach der Verwandlung erschießen. Barrys Schwester Brooke (Bianca Bradey) überlebt die Katastrophe in einer kleinen Hütte, die bald schon vom Militär gestürmt wird. Das Militär nimmt Brooke mit und lässt eine sadistischen Arzt Experimente mir ihr durchführen. Barry macht sich zusammen mit einigen wenigen anderen Überlebenden auf, seine Schwester zu suchen.

„Wyrmwood“ ist nach dem Stern Wormwood aus der Offenbarung des Johannes benannt. Der Stern leitet die Apokalypse ein, was sehr gut auf den Film passt. Mehr wird aber nicht über die Zombie-Epidemie erklärt. Wo kommt der Erreger her? Wie überträgt er sich genau? Klar ist, dass wer von einem Zombie gebissen wird, auch zu einem wird. Und es wird auch erklärt, wieso einige Menschen erst einmal nicht infiziert werden, aber das große Ganze fehlt.

„Wyrmwood“ wäre aber nur ein weitere Zombie-Slasher-Komödie, wenn es nicht einige neue Einfälle gäbe. Zum einen bleiben urplötzliche alle Benzin-getriebenen Maschinen stehen. Dafür sind die Zombies aber gut entflammbar und dienen als neuer Brennstoff für Fahrzeuge. Leider wird auch hier nicht erklärt, wieso Benzin plötzlich nicht mehr brennbar ist und wieso Zombies doch. Aber ggf. kommt das ja in Teil 2.

Zum anderen erhält Brooke durch die Experimente des Arztes, der sie mit Zombieblut infizieren will, die Fähigkeit die Zombies telepathisch zu kontrollieren. Das ist eine sehr schöne und spaßige Idee, dass ein Mensch-Zombie-Hybrid die Infizierten steuern und für die eigenen Zwecke, z.B. gegen das Militär einsetzen kann.

Von den Bluteffekten her ist „Wyrmwood“ natürlich voll davon. Extreme Szenen gibt es auch ein oder zwei, bei denen man vielleicht nicht so genau hinschauen will. Dem australischem Film sieht man sein Budget daneben auch an. Viele CGI-Effekte sind als solche zu erkennen. An einer Stelle wackelte ein CGI-Overlay durch das Bild, während die Kamera still stand. Und auch Rollen wurden mehrfach durch die gleichen Darsteller besetzt, weil der Cast nicht so groß war. Das darf man aber nicht so eng sehen. „Wyrmwood“ will kein ernster Film sein. Dafür gibt es viel zu viele coole und lustige Sprüche und auch die Story ist so abgefahren, dass man den Film gar nicht ernst nehmen kann.

In dieser Hinsicht bleibt als Kritikpunkt nur, dass es im Film dennoch einige tragische Momente gibt, die den komödiantischen Teil immer wieder unterbricht, damit aus der spaßigen Stimmung herausreißt. Aber ggf. braucht man das auch als Gegenpol, um die Bodenhaftung nicht zu verlieren.

Insgesamt war es ein unterhaltsamer Film (wenn man das Genre mag), der leider mit Erklärungen spart und diese wohl für die ggf. geplante Fortsetzung vorhält.

Film: A Girl Walks Home Alone at Night

Fantasy Filmfest ... Wohooo ... \o/

Titel A Girl Walks Home Alone at Night
Genre Vampir-Drama, 2014
Darsteller Sheila Vand, Arash Marandi, Marshall Manesh
Regisseur Ana Lily Amirpour
Länge 99 min
Trailer Trailer

Arash (Arash Marandi) lebt mit seinem drogenabhängigen Vater (Marshall Manesh) in einer iranischen Kleinstadt. Sein Vater schuldet dem lokalen Drogendealer viel Geld. Als Arash dem Dealer Geld übergeben will, findet er ihn tot zuhause auf. Kurz zuvor sah Arash noch ein geheimnisvolles Mädchen (Sheila Vand) das Gebäude verlassen. Nach einer Party trifft Arash das Mädchen wieder.

„A Girl Walks Home Alone at Night“ ist ein sehr besonderes Film. In Schwarz-Weiß gedreht und in Farsi gesprochen spricht er sicherlich nicht jedes Publikum an. Zusätzlich ist das Genre des Gangster-Vampir-Liebesfilm schon sehr speziell.

Einige Strecken über war der Film etwas zu lang, wenn Regisseurin Ana Lily Amirpour ihre Darsteller ohne Worte auskommen lassen wollte. Das funktioniert manchmal, ist aber stellenweise etwas zu langatmig. Stellenweise hat mich der Film an So finster die Nacht erinnert, der eine ähnliche Story hat und ebenso mit zahlreichen ruhigen (und langatmigen) Passagen daherkommt.

Hervorzuheben sind die schönen, stilistischen Bilder, die in Schwarz-Weiß sehr gut wirken und auch zur Stimmung des Films passen. Am besten hat mir aber die Musik gefallen, die eine recht große Rolle im Film spielt. So finden viele Stile, sowohl westlich als auch östlich ihren Weg in die Handlung.

Insgesamt war der Film okay für das Fantasy-Filmfest, im Kino hätte ich ihn mir wohl nicht einfach so angeschaut.

Terry Pratchett im Alter von 66 verstorben

Da schrieb ich am Sonntag noch über Pratchetts letztes Scheibenwelt-Buch und nun ist es wirklich das letzte. Terry Pratchett ist heute im Alter von 66 verstorben. Er litt bereits seit vielen Jahren an Alzheimer, sodass er seine Bücher auch nicht mehr tippen konnte, sondern sie per Spracherkennungssoftware erfassen musste.

TOD hat also seinen letzten Helden abgeholt … :(

via Escapist

Buch: Raising Steam

Titel Raising Steam
Autor Terry Pratchett
Sprache Englisch
Genre Fantasy
Herausgeber Corgi, 2014
Seitenanzahl 475

Moist von Lipwick hat mit Bank und Post nicht genug zu tun und steigt noch ins Bahngewerbe mit ein. Zusammen mit Unternehmer Harry King und Ingenieur Dick Simmel, der die erste Dampflokomotive erfunden hat, sehen alle das große Geld winken und legen Gleise durch die Scheibenwelt. Lord Vetinari hat dabei einen dringenden Auftrag: Uberwald muss vorrangig angebunden werden. Grund ist, dass einige Zwerge einen Aufstand proben und den Low King vom Thron stoßen wollen, was den gesamten Frieden in der Scheibenwelt stören würde.

Ggf. liegt es echt am Alter von Terry Pratchett, aber wie schon bei Snuff enthält „Raising Steam“ zwar sehr viele, sehr witzige Passagen, ist aber stellenweise auch wieder sehr düster und blutig.

In seinem 40. Scheibenwelt-Roman zeigt Pratchett wieder, was in ihm steckt. Extrem viel Wortwitz, Dialoge und lustige Begebenheiten laden öfters zum lauten Lachen ein. Wie schon bei Snuff gehofft, spielen die Goblins eine größere Rolle als zuvor und sind für den erfolgreichen Ausgang der Geschichte extrem wichtig.

Auf Deutsch ist der Roman unter dem Titel Toller Dampf voraus erschienen. Ich kann das Buch allen Pratchett-Fans nur wieder ans Herz legen.