Sonntag, 30. Oktober 2011Ein Wort zur Ubucon-OrganisationKommentare
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Danke, dass Du das gemacht hast, Du kennst jetzt den Grund, weshalb ich das nicht mehr machen wollte. Nur zu meinem (von außen wahrgenommenen) Verständnis: Was steht denn der Hauptorganisation von dir inklusive der dann geforderten Veränderungen im Weg? Ist die Mehrheit der Leute denn mit der jetzigen und in naher Vergangenheit vorliegenden Situation, so wie du sie beschrieben hast und wie es Dirk zum "nicht mehr machen wollen" getrieben hat, zufrieden? Es gibt ja, soweit ich das verstanden habe, keinen Hauptverantwortlichen, dem du auf den Schlips treten würdest. Was steht denn also einer Entscheidung für dich als Hauptorganisator im Weg? @Dirk: Würdest du denn 'unter' Dominik wieder mitmachen? Wenn ihr mich fragen wollt, ob _ich_ denn unter Dominik mitmachen würde: Das frage ich mich gerade selbst. Bisher hat die deutsche Ubuntu-Gemeinschaft im Gesamten bei mir instinktiv und bewußt (in der Reihenfolge) den Eindruck eines "üblen Geruchs" vermittelt (vor allem "Inyoka als Closed-Source-SAAS im Einsatz(!)"[da könn'n s'e noch so viel behaupten es würde doch überall schon GPL d'rinstehen und sei deshalb doch FLOSS, wie von Anfang an behauptet! Das ist meines Erachtens _Verarschung!_] und dessen Geschichte[hier v.a. http://www.onli-blogging.de/index.php?/1010/Ubuntuusers-Ein-Team-in-Geiselhaft.html ]). Die klare Benennung eines Problembereiches hier von Dominik finde ich erstmalig seit ich die deutsche Ubuntu-Gemeinschaft von außen beobachte eine transparente Benennung der aktuellen Probleme 'von innen'. Sonst seh' ich nur resignierte Abdankungen, meist ohne Benennung der Probleme ('was meines Erachtens ein gutes Beispiel für "gute Absicht - schlechte Wirkung" ist'), und (auf mich) ekelerregendes "türsteherkodexmäßiges" Verhalten (vor allem Kommunikation) 'von Innen' gegenüber Leuten von Außen, welche die Probleme ansprechen (=Anpöbeleien von Teamleitern(!), ein Ton unter aller Sau generell, ein gefühltes "übers Maul fahren"). Bei einer Kritik meinerseits gegenüber dem Einsatz von Inyoka als Closed-Source-SAAS vor etwas über einem Jahr 'durfte' ich dies am eigenen Leib erfahren. Ich hab' zu der Zeit etwas gesucht um wieder in die FLOSS-Gemeinschaft zurückgeben zu können, hab' dann aber um diesen 'Gestank' instinktiv einen großen Bogen gemacht und mir ein anderes kleines Projekt gesucht. Wenn eine der Ursachen des Gestankes (wenn auch nicht der, welcher mir am Meisten aufstößt) angegangen wird könnte ich mir schon vorstellen, dass ich mich beteiligen würde. Auch wenn es bei der Erinnerung an vor etwas mehr als einem Jahr bei mir in der Magengegend sich wieder ziemlicher Ekel einstellt. Gruß Patrick Mit dem, was gerade mit dem Betriebssystem Ubuntu, in der deutschen Community und bei Canonical passiert, kann ich mich nicht mehr anfreunden, daher werde ich mich auch nicht weiter engagieren. Momentan unterstütze ich neben meinen eigenen auch noch andere Open-Source-Projekte, das reicht für mich. Der Ubuntu-Philosphie fühle ich mich immer noch verbunden, das hat aber leider immer weniger mit dem Umfeld um das Betriessystem zu tun. Das Problem ist, dass die Ubucon ohne Helfer nichts wird. Sprich, selbst wenn ich die Kontrolle als Chef hätte, heißt das ja nicht, dass sich für jede Aufgaben jemand findet. Bei freiesMagazin kann ich als Chef jede Rolle übernehmen. Das kriegt man sogar zeitlich hin. Bei der Ubucon sehe ich das leider nicht. Effektiv spricht also für mich gegen eine Hauptorganisation, dass ich im Notfall (niemand hilft mit) die Ubucon nicht alleine stemmen kann. Ich habe aber etwas die Hoffnung, dass sich Richard nächstes Jahr diesen Hut aufzieht und bei der Ubucon-Organisation durchgreift. Ernst gemeinte Frage: Wie soll man bei Freiwilligen durchgreifen? Wenn Du die wenigen Freiwilligen vergraulst, findet die Veranstaltung nicht statt. Das ist aber auch nicht das, was Du möchtest. Du kannst niemanden zwingen, ein Hobby auszuüben. Für mich sind in einem Open-Source-Projekt die Helfer schädlicher, die sich zwar freiwillig melden, dann aber nichts tun bzw. nicht das, was sie sollen, als gar keine Helfer zu haben. Ich kann niemanden zwingen, seinem Hobby nachzugehen. Aber ich kann demjenigen den Zugang zur Hilfe verwehren. (Was ja keine Unterschied macht, weil sie eh nichts tun.) Natürlich sollte so etwas ja gar nicht passieren, weil ich eigentlich immer annehmen würde, dass jemand, der sich freiwillig für etwas meldet, auch Interesse hat, es sauber zu erledigen. Wie wir beide wissen, ist dies aber Utopie. Ich verstehe diese Leute zwar auch nicht, möchte sie aber auch nicht in meinem Projekt haben. Wenn von vornherein bekannt ist, dass so verfahren wird, denke ich nicht, dass es die echten Helfer abschreckt. Gebe Dir absolut und mit allem Recht! > Wenn Du die wenigen Freiwilligen vergraulst, findet die Veranstaltung nicht statt. Wenn ich Dominik richtig verstanden habe, hat er die Menge an Freiwilligen eindeutig nicht als Problem gesehen, sondern die professionelle Lenkung dieser und die Kommunikation untereinander. Was in die von Dir befürchtete Richtung passieren kann ist, dass mehr Freiwillige durch die "strengere Art" vergrault werden als durch die bessere Organisation eingesetzt werden können. Im schlimmsten Fall, wie von Dominik schon gesagt, bis hin zu einem Plus von Null und einem vollen Verlust. Meiner Erfahrung nach machen die meisten ein bisschen, aber nicht gar nichts. Viele Leute, die ein wenig Arbeit erledigen, helfen auch. Hm, Du hast damit vermutlich recht, wenn es darum geht, autonome Aufgaben zu erledigen. Wenn ich mir aber vorstelle, es gäbe 10 Leute bei der Programmorganisation und jeder antwortet einem anderen Autor, dann graut mir etwas davor. Mir sind wenige Helfer lieber, die sich richtig in etwas reinhängen, als sehr viele, die dafür nur halbherzig dabei sind. Ich finde, man kann eben nicht alles durch Masse erschlagen. Das steht völlig ausser Frage, aber die wenigen, die sich rein hängen, musst Du erst einmal haben. Hallo Dee, danke für Deinen Bericht und auch für Deinen Dank an mich. :) Ich habe auch gern mit Dir bei der Ubucon zusammengearbeitet und ich teile die meisten Deiner Kritikpunkte. Ich bin insbesondere auch der Meinung, dass bei der letzten Ubucon eine Person gefehlt hatte, die die Organisation geleitet hat. Ab und zu fühlte ich, dass wir beide etwas in diese Aufgabe gedrängt wurden. Vielen Dank, dass Du Dich bei der Webseite- und Referentenbetreuung so gut engagiert hast und mich auch motiviert hast da mitzumachen. :) Liebe Grüße, Torsten |
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