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Mein Schreibtisch ... für Dirk

Da passt man mal eben kurz nicht auf und schon landet ein Stöckchen auf dem eigenen Schreibtisch, mit der Bitte, genau diesen abzulichten.

Da ich keine Lust hatte, aufzuräumen und die Details in meinen Augen eh nicht das ganze Netz etwas angehen, habe ich meinen Schreibtisch etwas abstrahiert. Und da ich ich bin, hier nun mein Schreibtisch als Stillleben oder so ähnlich ...

Mein Schreibtisch

Die Perspektive stimmt nicht so ganz, aber das Prinzip ist ja wichtig. Und nicht wundern, Drucker und Scanner stehen in meinem Rücken und sind daher nicht mit abgebildet.

PS: Dirk, Du bist aber gerne eingeladen, Dir meinen Schreibtisch mal persönlich anzuschauen. :)

Online-Comic: The Wormworld Saga, Teil 2

Pünktlich an Weihnachten hat Comic-Zeichner Daniel Lieske den zweiten Teil seiner Wormworldsaga fertig gestellt und veröffentlicht. Man erfährt, wie Jonas' Reise in eine andere Welt beginnt. Für 2012 sind sogar vier weitere Teile angekündigt, da Daniel Lieske nun hauptberuflich an dem Comic arbeitet. Der Comic steht derzeit in Englisch, Deutsch, Spanisch und Französisch zur Verfügung.

Wie schon beim ersten Teil kann man den Künstler mit Spenden oder Online-Käufen unter die Arme greifen. Ich denke, sobald es eine Printversion des Comics gibt, werde ich mir diese auch zulegen.

Musikempfehlung: One Dice

Wer die Free Music Charts regelmäßig hört, der kennt die Band One Dice bereits, da sie mit dem Song I close my Eyes dort vor einiger Zeit mal vertreten war. Diesen Monat ist nun endlich das erste komplette Album Heartbroken der Osnabrücker Band erschienen.

Auch wenn es das Album bei Jamendo kostenlos zum Download gibt, kann man es sich bei Bandcamp mit 5 Bonustracks als Digitialversion kaufen. Und ich kann nur sagen, dass sich der Kauf für alle Liebhaber der etwas düsteren Klänge definitiv lohnt.

Die Musik lässt sich dabei nicht so einfach beschreiben, da sich die Lieder sehr stark unterscheiden. „The Tale of the Dark Isle“ weicht zum Beispiel stark vom Standardschema Strophe-Refrain ab oder verschleiert dies zumindest sehr geschickt. Die Klänge mitsamt der Dudelsack-Unterstützung sind schon fast esoterisch. Das Lied „Glashhaus“ erinnert als einzig deutsches Lied an diverse andere bekannte deutsche Gothic-Bands. Und mit „Path“ ist auch ein Instrumentallied mit eher indianischen Klängen vertreten. Insgesamt ist das Album eher ruhig und wird wunderbar von Ellinas Stimme getragen.

Buch: The Eight

Titel The Eight
Autor Kathrine Neville
Sprache Englisch
Genre Historien-Thriller
Herausgeber Ballantine Books, 2008
Seitenanzahl 598

New York, 1972. Catherine Velis ist eine Computer-Expertin für statistische Analysen und soll eine neue Stelle in Algerien antreten, um dort die OPEC-Verantwortlichen zu unterstützen. Dabei wird sie von einem Freund auch gebeten, nach einem bestimmten Schachspiel von unschätzbaren Wert Ausschau zu halten: dem Montglane-Spiel, welches Hunderte von Jahren alt ist. Doch es gibt scheinbar auch andere, die nach dem Schachspiel suchen und auch vor Mord nicht zurückschrecken. Die gleiche Erfahrung muss auch die Nonne Mireille in Frankreich im Jahr 1790 machen. Bedroht durch die Umstürze der Französischen Revolution schickt die Vorsteherin des Klosters Montglane Abbey Mireille mit ihrer Cousine Valentine fort nach Paris, um die Figuren des Montglane-Schachspiels zu verstecken. Das Leben beider Frauen ist durch das Schachspiel miteinander verwoben und es ist nicht klar, welche Rolle beide auf dem Spielbrett selbst einnehmen.

Katherine Neville hat mit „The Eight“ Ende der 1980er Jahre einen hervorragenden Thriller geschaffen, der sich über zwei Jahrhunderte und mehr erstreckt. Erzählt wird abwechselnd immer die Geschichte von Mireille und Catherine, bis deren Geschichten sich am Ende des Buches treffen und für ein fulminantes Ende sorgen.

Nacheinander werden im Buch behutsam neue Figuren eingeführt und im Laufe des Buches kommen Catherine und ihre Freundin Lily dahinter, dass sie selbst nur Bauern auf einem riesigen Schachbrett sind und „von oben“ herab gesteuert werden. Der Weg von New York nach Algerien und zurück ist extrem spannend erzählt und trotz einiger Action-Passagen fast immer glaubwürdig. Die Figuren verhalten sich in der Regel so, wie man sich wohl selbst verhalten würde – von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen.

Übertrieben hat es Katherine Neville in meinen Augen etwas mit den historischen Bezügen. Hier eine unvollständige Liste der berühmten Personen, die im Buch eine mehr oder weniger große Rolle spielen: Isaac Newton, Maximilien de Robespierre, Napoleon Bonaparte, Armand-Jean du Plessis, duc de Richelieu, Voltaire, Katharine, die Große , Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, Jacques-Louis David und einige mehr.

Davon abgesehen ist „The Eight“ (im Deutschen Das Montglane-Spiel - Das Geheimnis der Acht) ein großartiger Thriller, der die Schicksale zweier Frauen geschickt miteinander verwebt und Spannung bis zum Ende aufkommen lässt.

Die Fortsetzung des Buches The Fire (Die Botschaft des Feuers) schneidet bei den Bewertungen leider extrem schlecht ab, sodass ich mir das Buch wohl nicht zulegen werden, obwohl ich schon gerne wissen würde, wie es mit Alexandra (Catherine Velis' Tochter) weitergeht und wie ihre Rolle auf dem Schachbrett ist.

Full Circle Magazine 56 erschienen

Gestern ist die 56. Ausgabe des englischsprachigen Magazins Full Circle Magazine erschienen. Themen dieser Ausgabe sind unter anderem

  • Command and Conquer: Vim
  • Ubuntu 11.10 im Classic-Modus
  • Libre Office – Teil 10
  • Backup-Strategie – Teil 4: SpiderOak
  • Persistente USB-Sticks
  • Mit dem IRC verbinden
  • Linux Lab: XMBC (Xbox Media Centre)
  • Windows-Äquivalente unter Linux – Teil 3
  • Review: Puppy Linux
  • Ubuntu Games: Multiwinia und Bobby
  • News, Leserbriefe und mehr

Links: Webseite, Forum und Wiki

PCLinuxOS Magazin „Scribus Special Edition“ erschienen

Das englischsprachige Magazin PCLinuxOS Magazine hat einer Sonderausgabe zum Thema Scribus veröffentlicht. Die Ausgabe enthält neun Artikel, die bereits in den letzten Monaten im regulären Magazin erschienen sind und nun zu dieser Sonderausgabe zusammengefasst wurden.

Alle Texte im Magazin werden unter der Creative Commons BY-NC-SA 3.0 veröffentlicht.

Humble Bundle Statistiken

Eigentlich wollte ich selbst mal eine Statistik anlegen, wie viele Humble Bundles im Laufe der Zeit verkauft wurden, wie die Beteiligung der Linux-Nutzer ist etc. Dem kam mir jemand (glücklicherweise) zuvor und so findet man auf der Seite Humble Visualisations ein paar Grafiken zu den verschiedenen Spielepacks.

Was man sehr schön sieht, ist, dass die Firmen-Bundles schlechter abschneiden als die echten Indie-Bundles. Daneben sieht man, dass der durchschnittliche gezahlte Preis bei allen Systemen für die Indie-Bundles immer mehr fällt. Insgesamt fällt er leicht, stieg mit dem Bundle #4 aber wieder an. Abschließend bleibt festzuhalten, dass das Humble Indie Bundle #3 das bisher beste war.

Film: Nausicaä of the Valley of the Wind

Titel Nausicaä of the Valley of the Wind
Genre Animationsfilm, 1984
Regisseur Hayao Miyazaki
Länge 116 min
Trailer Englisch

Dieser Beitrag ist für Dirks Blogparade. Es war gar nicht so einfach, in meiner DVD-Sammlung einen so alten Film zu finden.

Tausend Jahre in der Zukunft ist die Erde von den Menschen fast völlig zerstört. Der Raubbau aller Ressourcen, die Verschmutzung der Umwelt und natürlich zahlreiche atomare Kriege führten dazu, dass Flora und Fauna sich stark veränderten. Dort, wo nicht nur Wüste ist, wachsen Pflanzen, der Sporen für die Menschen tödlich sind. Die Ausrottung der Pflanzen scheitert, weil riesige asselähnliche Kreaturen namens Ohmu diese beschützen. Es gibt nur noch ganz wenige Oasen, in denen Menschen leben können. Eine davon ist das Tal des Windes, in dem Prinzessin Nausicaä lebt. Doch der Frieden im Tal währt nicht lange, als die Tolmekianer mit ihren riesigen Maschinen in das Tal einfallen, um den benachbarten Giftwald mit einer uralten Waffe ein für alle Mal ausrotten wollen. Nausicaä stellt sich ihnen entgegen, da sie denkt, dass hinter den Pflanzen und den Ohmu mehr steckt, als sich vermuten lässt.

„Nausicaä“ wird von vielen als Hayao Miyazakis Meisterwerk beschrieben. In meinen Augen mit Recht. Es ist einer seiner ersten großen Filme, lange vor anderen großartigen Stücken wie Prinzessin Mononoke oder Chihiros Reise ins Zauberland. Wie in vielen anderen Filmen beschäftigt sich Miyazaki mit seinem Lieblingsthema: Dem Zusammenleben zwischen Mensch und Natur, den Gegensätzen von Natur und Technik. Er zeigt sehr gut, dass nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und dass man die Dinge hinterfragen und genau betrachten sollte, bevor man einen ggf. falschen Schritt wagt. Und natürlich ist „Nausicaä“ auch ein Film, der zeigen soll, dass der Mensch mit der Natur in Einklang leben kann ohne diese vollends zu zerstören.

Auch wenn man dem Film von 1984 ansieht, dass er noch nicht so feingeschliffen ist, wie die neueren Werke aus dem Studio Ghibli, ist er dennoch sehr bildgewaltig und farbenfroh. An den Animationen gibt es nichts auszusetzen und vor allem die Musik von Joe Hisaishi trägt einen großen Teil dazu bei, dass Bild und Ton Hand in Hand gehen und den Zuschauer mitreißen. Selbst bei den (englischen) Sprechern findet man sehr große Namen wie Uma Thurman, Patrick Stewart, Alison Lohman oder Shia LaBeouf, die ihren Job wirklich gut verstehen.

Für mich ist „Nausicaä“ einer der besten Filme, die ich überhaupt je gesehen habe. Und trotz des Alters ist er in Zeiten von globaler Erwärmung, Kyoto-Protokoll und dem langsamen Zuneigegehen der Erdölvorkommen aktueller denn je.

Update zum Humble Indie Bundle #4

Bezüglich des Humble Indie Bundles #4 gibt es wieder ein paar Neuigkeiten. Zum einen wurden zu allen Spielen die Soundtracks veröffentlicht und können als MP3, manche auch als FLAC oder OGG, heruntergeladen werden.

Zusätzlich erhält jeder, der mehr als den aktuellen Durchschnitt (5,16 US-Dollar) zahlt, die Spiele des Humble Indie Bundle #3 dazu. Dies wären Crayon Physics Deluxe, Cogs, And Yet It Moves, Hammerfight und VVVVVV. Auch hierzu gibt es alle Soundtracks zum Download.

Von den Soundtracks kann man sich recht gut die Lieder von Bit.Blit.Runner (8-Bit-Sound), Crayon Physics Deluxe, Super Meat Boy und Jamestown anhören. An Aquaria kommen sie aber alle nicht heran. Aber ein nettes Gimmick ist es dennoch.

Spieltechnisch habe ich inzwischen alle Spiele außer Shank ausprobiert. Vor allem Super Meat Boy und NightSky haben mir am besten gefallen. Leider hänge ich derzeit bei beiden Spielen in Levels fest und weiß noch nicht so recht, wie ich zum Ziel komme. So etwas ist immer schade, dass wenn man an einer Stelle/in einem Level irgendwo hängt, das gesamte Spiel nicht weiterspielen kann.

Musikempfehlung: Neues von Kyoto Connection und Tinavie

Die Bands The Kyoto Connection und Tinavie hatte ich bereits vorgestellt. Da aber beide neue Alben herausgebracht haben, möchte ich noch einmal darauf hinweisen.

Das neueste Album der The Kyoto Connection heißt FATHER | SON und ist eine gute Fortsetzung der vorherigen Alben. Sehr guter Pop mit einprägsamen Melodien und großartiger Stimme bleibt einfach im Ohr hängen. Als Anspieltipp kann ich da nur „Shine for the rest of Us“ und „Full Circle“ empfehlen.

Tinavies neuestes Werk heißt Hidden Places und passt stilistisch wie schon „Augenblicke“ in keine Schublade. Die russische Band überzeugt mit sehr vielen Stilmitteln und Instrumenten, auch wenn mir das Vorgängeralbum etwas besser gefallen hat. Anspieltipps zu finden, ist dabei gar nicht so einfach, mir gefallen „Changing“, „Wrong“ und „Something New“ am besten.

Beide Alben können wie gewohnt kostenlos unter CC-Lizenz heruntergeladen und verbreitet werden. Aber natürlich freuen sich die Künstler auch über eine Spende.