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Bericht von der SPIEL 16 in Essen – Samstag

Samstag, 15.10.2016

Am Samstag waren die Hallen wie gewöhnlich etwas voller. Teilweise machte es keinen so großen Spaß, da fast überall die Tische belegt waren. Das war auch mitunter der Grund, wieso ich mich größtenteils in den Hallen 6 und 7 aufhielt, welche die kleinen Verlage beherbergten.

Argo (Flatlined Games/Heidelberger)

In Argo versuchen die Spieler aus einer Raumstation zu entkommen, die von Aliens angegriffen wird. Dabei ist sich jeder selbst der nächste, aber zu nah sollte man sich nicht sein, denn wenn zu viele der Mitspieler-Figuren sterben, gewinnen die Aliens.

Argo war leider ein Reinfall (auch wenn die Kickstarter-Backer das vielleicht anders sehen). Irgendwie kam keinerlei Stimmung bei dem Spiel auf. Die Sonderfähigkeiten der fünf Figuren wurden minimal genutzt, es kam kaum zum Kampf mit den Aliens. Das Schlimmste fand ich aber, dass als ich bereits viele Figuren verloren hatte und ins Hintertreffen gelangt war, es keine Möglichkeit gab, aufzuholen. Ich hatte also keine Handlungsmöglichkeiten als zu hoffen, dass die Aliens gewinnen (und wir alle verlieren), als das meine Mitspieler gewinnen. So etwas finde ich sehr schade an einem Spiel und sollte in meinen Augen nicht vorkommen, da der Spielspaß dann nur bei den Führenden gewährleistet ist.

Argo
Argo

Travel Game (Cards & Co.)

Das Travel Game war als Mitbringsel gedacht, aber nach dem Anspielen dafür leider nicht mehr geeignet. In der Mitte des Tisches liegen Aufträge mit Bedingungen: Anzahl Passagiere, Koffer, Reisemittel (Flugzeug, Zug, Schiff, Auto) etc. Man zieht jede Runde Handkarten und versucht damit die Aufträge zu erfüllen. Wenn das nicht gelingt, ist der nächste dran und in der nächste Runde versucht man es erneut.

Das war leider schon das Spiel: sehr dominiert vom Zufall und eher für Kinder geeignet. Es gibt keinen weiteren Twist, man zieht einfach Karten, bis man mal Glück hat. Erschwerend kommt hinzu, dass die Spielkarten doppelseitig bedruckt sind, sodass man sie die ganze Zeit hin- und herdrehen muss, wenn man kein super-gutes Gedächtnis hat.

Travel Game
Travel Game

Summit: The Board Game (Inside Up Games)

In Summit: The Board Game mimen die Spieler Bergsteiger und versuchen, einen Gipfel zu erklimmen. Durch das Legen von Seilplättchen kann man sich den Berg entlang hangeln, was mal mehr, mal weniger schnell geht. Abhängig vom Gewicht der Nahrung, Sauerstoffflaschen und Gegenständen kommt man auch nur langsam vorwärts. Zusätzlich kann man anderen helfen oder ihnen Steine in den Weg legen.

Summit wurde über Kickstarter finanziert, stand in Essen aber nach wie vor nur als Prototyp zur Verfügung, d.h. die minimalistische Grafik ist nicht final. Das Spielprinzip war aber klasse und sehr thematisch. Großartig fand ich die Spielertableaus, auf denen man Nahrung, Sauerstoffvorrat, Gewicht, Gesundheit und Laufweite einträgt. Auch waren die Gegenstände sehr thematische eingebunden und keine generischen 08/15-Dinge, sondern hatten alle Bezug zum Bergsteigen.

Leider gibt es das Spiel aktuell nur in Englisch. Eine deutsche Version hätte ich sofort mitgenommen. Vielleicht findet sich aber bis nächstes Jahr in Essen noch ein Übersetzer.

Summit: The Board Game
Summit: The Board Game

Scuba (Keep Exploring Games)

Scuba ist ein Tauchspiel, das über Kickstarter finanziert wurde. Mit seinem Taucher schwimmt man in die Untiefen des Meeres und entdeckt dort interessante Fische und andere Tiere. Ein Sandspur hinter dem Taucher verhindert, dass andere Spieler lukrativen Entdeckungen einfach direkt hinterher jagen. Nach jeder Runde verändert die Strömung das Spielfeld (die Plättchen), sodass ein gewisses Zufallselement dazu kommt.

Ich habe mir Scuba nur erklären lassen und es wirkte sehr interessant. Die Grafik ist recht hübsch und thematisch scheint es ebenfalls gut umgesetzt zu sein. Meine Bedenken habe ich etwas bei der Strömung, da dann alle betroffenen Plättchen umgelegt werden müssen. Bei ca. 50 Plättchen auf dem Tisch wäre dies eine Menge Arbeit. Aber da müsste man im Spiel schauen, wie es sich anfühlt.

Sollte ich dazu kommen, würde ich Scuba sehr gerne anspielen.

Scuba
Scuba

Escape The Room (HCM Kinzel)

Angemeldet über Hunter & Cron konnte ich eine Demorunde in einem Escape-Room auf der Messe spielen. Die erste Überraschung war groß, als ich erfuhr, dass die Anmeldung nur für eine Person (also mich) galt und nicht für meine Spielegruppe, die ich leider enttäuscht wegschicken musste.

Aber egal, Cron kam auch bald schon und begrüßte uns in dem kleinen, dunklen Räumchen. Hier standen wir zu sechst und versuchten die drei Rätsel zu lösen, die uns gestellt wurden. Dabei muss man in eine Rätselscheibe für vier Farben bestimmte Symbole anordnen und die Scheibe verrät einem dann, ob die Eingabe richtig war.

Ich gebe zu, dass ich das Schema mit der Scheibe etwas schade finde, da man so auch nur per „Zufall“ (oder stupidem Versuchen) die richtige Kombination herausfinden kann. Der Chrono-Decoder von Escape Room: The Game von Noris Spiele hat mir da besser gefallen.

Alles in allem hat es aber viel Spaß gemacht, auch wenn das Spiel nach knapp 9 Minuten schon wieder vorbei war. Damit hatte unsere Gruppe aber vermutlich den Tagesrekord aufgestellt und so gewinne ich hoffentlich den zweiten Teil der Escape-The-Room-Reihe.

Planet Defenders (EmperorS4 Games)

Eine positive Überraschung war für mich Planet Defenders. Die niedliche und ansprechende Comic-Grafik täuscht darüber hinweg, dass es sich um ein angenehmes und taktisches Denkspiel handelt.

Ziel des Spiels ist es, Roboter zu fangen. Hierfür benötigt man farbige Ressourcensteine. Diese erhält man auf dem Spielfeld, indem man drei Roboter auf entsprechende Aktionsfelder bewegt. Die Bewegung ist dabei der Clou, da man nur drei der möglichen sechs Bewegungen (drei verschiedenfarbige Roboter á 1 oder 2 Schritte) pro Runde zur Verfügung hat. Nachdem man eine Bewegungskarte gewählt hat, wird diese nämlich umgedreht und offenbart die Bewegung mit einem anderen Roboter.

Planet Defenders lässt sich aufgrund des Zufalls und der Mitspieler nicht strategisch spielen. So kann man erst nachdenken, wenn der vorhergehende Spieler fertig ist. Dennoch spielt es sich auch zu viert noch recht schnell, da die Aktionen nicht so vielfältig sind, und macht dabei viel Spaß.

Ich hatte lange überlegt, ob ich es mitnehme, weil ich denke, dass ich schon zu viele Denkspiele habe. Es hätte sich in meiner Sammlung aber dennoch gut getan und vielleicht findet es ja irgendwie noch den Weg dahin.

Planet Defenders
Planet Defenders

Cubist (Eagle-Gryphon Games)

Nicht angespielt, nur erklärt lassen haben wir uns Cubist. Ähnlich zu Blueprints will man mit seinen Würfeln eine Blaupause nachbauen, die ein Gemälde aus dem Kubismus darstellt. Dabei dürfen sich benachbarte Würfel aber maximal um den Wert 1 unterscheiden.

Ich hätte es sehr gerne gespielt und hätte es keine 30 Euro gekostet und würde ich nicht Blueprints besitzen, hätte ich es auch ungespielt mitgenommen. So muss ich mich gedulden, bis sich vielleicht ein deutscher Verlag dafür findet (und den Kaufpreis etwas niedriger ansetzt).

Cubist
Cubist

Dice Stars (WizKids)

Dice Stars ist ein einfaches Würfelspiel, dass ein bisschen an Qwixx erinnert. Man würfelt 1-3 neue Würfel, sucht sich aus diesen und den bereits auf dem Tisch befindlichen entweder die mit der gleichen Farbe oder der gleichen Augenzahl heraus und trägt auf dem Spielzettel entsprechende Punkte ein. Dies sollte man so geschickt machen, dass es wenig Kreuze und hohe Punkte gibt, die sich durch Sterne auch noch verdoppeln können.

Dice Stars ist ein flottes Würfelspiel mit ein bisschen Denkarbeit für bis zu vier Spieler und hat auch einen Solospiel-Modus. Für Gelegenheitsspieler ziehe ich aber Qwixx vor, als Einstieg für einen Spieleabend von Vielspielern ist es aber definitiv geeignet.

Dice Stars
Dice Stars

Mystic ScROOLS (Drawlab Entertainment)

Ein weiteres Kickstarter-Projekt ist Mystic ScROOLS, das erst vorgestern erfolgreich beendet wurde. Es handelt sich um ein einfaches Würfelsspiel in Echtzeit, ähnlich zu Escape.

Jeder Spieler hat einen Charakter mit Zaubersprüchen. Man würfelt und legt entsprechend passende Symbole auf den Zaubersprüchen ab. Das macht man solange, bis jemand den Zauberspruch in der Mitte erfolgreich gewürfelt hat oder die Würfel alle sind. Dann wird gewertet und entsprechend der Charakter geheilt oder der rechte Nachbar mit Schadenspunkten beglückt. Wer zuletzt übrig bleibt, gewinnt.

Wie man merkt, handelt es sich um ein einfaches Spiel und ist auch nicht so überragend. Die Grafik ist super und es macht kurzzeitig Spaß, um die Wette zu würfeln, aber mehr ist es leider nicht. Hier entscheidet ganz allein das Würfelglück und nicht irgendeine taktische Überlegung (maximal noch, ob man direkt auf den Zauberspruch in der Mitte geht oder lieber die eigenen, vorhandenen ausnutzt).

Mystic ScROOLS
Mystic ScROOLS

Swan Panasia

Wie letztes Jahr verbrachten wir die letzten Stunden an einem Stand, der nicht so viel Betrieb, aber dafür kleine, feine Spiele hat: Swan Panasia. Der Zusammenschluss aus mehreren asiatischen Spieleverlagen hat öfters mal die ein oder andere Überraschung mit dabei.

In Love and War schaute ich mir bereits die letzten zwei Jahre an, jetzt kam ich endlich einmal zum Spielen – und habe es gleich mitgenommen. Es handelt sich um ein einfaches Kartenspiel im Rommé-Stil mit Katzen-Mangagrafik. Mit einem kleinen Kniff gewinnt aber nicht automatisch der erste, der zwei Drillinge plus Pärchen auslegt, sondern man muss danach aus allen gelegten Karten noch zufällig eine beigelegte Hochzeitskarte ziehen. Damit es schwerer wird, dürfen die Mitspieler aus ihren Handkarten gleiche Karten des Sets noch dazu legen, um die Wahrscheinlichkeit eines Treffers zu verringern. Sehr simpel, sehr hübsch und für Gelegenheitsspieler gut geeignet.

Nightmare Castle ist ein Koop-Memory-Spiel. Man versucht gemeinsam ein Memory-Spiel zu lösen, darf den Mitspielern aber nur Hinweise über die Farbe (schwarz oder weiß) oder den Gegenstand mitgeben. 12 Runden Zeit hat man, um alle Pärchen zu finden. Das Spiel war ganz nett, aber Memory-Spiele liegen mir leider gar nicht.

Mehr Spaß gemacht hat das einfache Deduktionsspiel Tofu Kingdom. Ein Spieler ist der Prinz, der seine Prinzessin sucht. Er schließt die Augen, während alle Spieler zufällig einen Charakter zugeteilt bekommen: entweder Prinzessin, der gute Koch, einen der drei bösen Charaktere oder einen der zwei Spione. Die restlichen Karten liegen in der Mitte des Tischs und jeder – außer dem Prinzen natürlich – kennt sie. Danach werden alle Karten verdeckt und der Prinz darf jedem Mitspieler genau eine Frage stellen, um herauszufinden, wo die Prinzessin ist. Zu viert war es etwas nachteilig, weil es Konstellation gibt, wo jeder lügt und es für den Prinzen unmöglich ist, richtig zu wählen. Insgesamt war es aber ein sehr spaßiges Deduktionsspiel, das ich jederzeit gerne wieder mitspiele.

Tofu Kingdom
Tofu Kingdom

Mit Taiwan Snackback und Fire Bulls habe ich mich noch zu zwei Blindkäufen verleiten lassen und bin gespannt, wie die Spiele sind.

Colony (Bézier Games)

Colony ist ein post-apokalyptisches Dice-Building-Spiel. Mit Würfeln kauft man Karten aus der Auslage, die einem neue Würfel oder andere Eigenschaften geben. Das war auch schon das recht einfache Spielprinzip.

Am Freitag konnte ich einer Partie zuschauen, am Samstag selbst spielen. So richtig spaßig war es aber nicht. Irgendwie würfelt und kauft man vor sich hin, aber es passiert recht wenig. Wir haben die Partie daher auch nach einigen Runden abgebrochen.

Colony
Colony

Heart of Crown (Japanime Games)

Heart of Crown hatte ich mir bereits 2013 bei Japon Brand angeschaut. Drei Jahre später startete die Kickstarter-Kampagne, die das Spiel auf Englisch herausbringt. Jetzt warte ich auf die deutsche Version … :)

Bei Heart of Crown handelt es sich um einen einfachen Deckbuilder, der von der Mechanik an Tanto Cuore angelehnt, aber nicht ganz so freizügig ist. Spielziel ist es, mittels Einflusspunkten/Geld eine von sechs Prinzessinnen des Königsreichs zu bezirzen, über die man dann andere Karten mit Siegpunkten kaufen kann.

Ich warte tatsächlich ab, ob es das Spiel irgendwann auf Deutsch gibt. Grafisch ist es sehr ansprechend (wenn man Manga mag), aber der viele Text macht es auf Dauer auf Englisch zu anstrengend.

Heart of Crown
Heart of Crown

Terra Formars (Japanime Games)

Terra Formars ist ein Würfel- und Kartenspiel basierend auf der gleichnamigen Manga-Serie und Animes. Als Kämpfer versucht man gegen einfallende Alien-Kakerlaken (als Karten) zu kämpfen, indem man Würfel mit bestimmten Symbolen würfelt. Zusatzkarten erleichtern die Aufgaben.

Auf der Spielemesse war nur ein Prototyp zu sehen, die finale Produktion läuft demnächst an und nächstes Jahr sollte das Spiel fertig sein. Da die Karten sprachneutral sind, ist die Wahrscheinlichkeit sogar da, dass es eine deutschsprachige Anleitung dazu gibt.

Terra Formars
Terra Formars

Weitere Erwähnungen

  • Portal of Morth ist ein Tower-Defense-Spiel mit einfallenden Würfeln. Das Spiel sah spaßig und vor allem sehr interaktiv aus, aber leider war kein Platz mehr frei.
  • Ninja Arena sah mit seinem Holzmaterial sehr elegant aus, mit 75 Euro aus der Kickstarter-Kampagne war es aber auch sehr teuer.
  • Es gab viele weitere Escape Rooms auf der Messe und auch kleine Denkboxen, die für 5 Euro viel Spaß gemacht haben.
  • Saltlands (ebenfalls Kickstarter) sah mir wie Outlive gestern zu sehr nach einer Materialschlacht aus. Schade, denn das Setting einer post-apokalyptischen Welt hätte mich interessiert.

Portal of Morth
Portal of Morth
Saltlands
Saltlands
Ninja Arena
Ninja Arena

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Trackbacks

deesaster.org am : Bericht von der SPIEL 16 in Essen – Fazit

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Fazit Die Spielemesse war wieder sehr toll. Trotz der neuen Hallen kam es mir vor allem am Samstag voller voll als letztes Jahr. Mit den Klein- und ausländischen Verlagen hat man aber oft eine Möglichkeit sich Spiele anzuschauen, wo sonst niemand ist. (

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deesaster.org am : Bericht von der SPIEL 17 in Essen – Donnerstag

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Wie jedes Jahr waren wir auch 2017 auf der SPIEL in Essen. Wie üblich nur von Donnerstag bis Samstag, da drei Tage á 9 Stunden völlig ausreichen und der Sonntag zum Entspannen da sein kann. In dem Bericht spreche ich die Spiele, die ich angespielt habe, k

deesaster.org am : Bericht von der SPIEL 17 in Essen – Fazit

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Fazit Wie jedes Jahr hat die Spielemesse viel Spaß gemacht. Teilweise kam mir die Messe voller und lauter vor, sodass ich mich lieber in den kleineren Hallen 6 bis 8 aufgehalten habe – was man auch an meiner Spielauswahl etwas sieht. Teilweise war es schw

Kommentare

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2mt.Sebi am :

Ninja Arena sah mit seinem Holzmaterial sehr elegant aus, mit 75 Euro aus der Kickstarter-Kampagne war es aber auch sehr teuer.

Danke für die Erwähnung :)

Hattest du wenigstens die Gelegenheit auch mal eine Runde zu spielen?

Zugegeben, der veranschlagte Preis wirkt anfangs recht hoch, aber wenn man sowohl die Qualität als auch die Art der Produktion in Betracht zieht (es sind ca. 50,- reine Materialkosten im Spiel), erkennt man eben auch was man dort für sein Geld bekommt. Wir werden weiterhin versuchen die Produktionskosten zu senken, was aber vorerst nichts am Endpreis ändern wird.

Es geht eher dahin das wir noch mehr Inhalt im Spiel unterbringen können, evtl. eine 5 oder 6 Spieler Erweiterung, mehr Optionen / taktische Elemente / Material generell.

Wir freuen uns trotz allem das unser Spiel weiterhin im WWW Erwähnung findet uns langsam aber sicher immer mehr Menschen davon erfahren, nur so kann ein kleiner Publisher wie wir überhaupt weitermachen.

MfG

Sebi

Team Ninja Arena / 2mt Games

Dee am :

Hallo Sebi,

nein, zum Spielen bin ich nicht gekommen. Die Spieler am Tisch hatten aber Spaß, so sah es zumindest aus. :)

Beim Preis stimme ich Dir sicherlich zu, dass das Material diesen rechtfertigt. Aber auch der Preis eines Porsches wird durch das Material gerechtfertigt und mir reicht dennoch ein kleiner Toyota. ;) Heißt: Ich habe eine recht feste Obergrenze von 30 Euro für ein Gesellschaftsspiel, was ungefähr zwei- bis fünfmal im Jahr auf den Tisch kommt. Hätte ich nur ein oder zwei Spiele bzw. wüsste ich, dass das Spiel öfters gespielt wird (wie z.b. bei Pandemic Legacy), hätte ich kein Problem damit für diese mehr Geld auszugeben.

Daher bin ich nicht die richtige Zielgruppe für Euer Spiel. Wünsche Euch natürlich dennoch viel Erfolg! :)

2mt.Sebi am :

Es muss ja auch nicht jedes Spiel zu jeder Zielgruppe passen :)

Neben der 'normalen' Version haben wir ja z.b. auch noch eine barrierefreie im Angebot was wieder eine völlig andere Zielgruppe anspricht.

Allein die Erwähnung hier hilft uns ja bereits auch weiteren Menschen das Spiel näher zu bringen / der Welt von uns zu berichten und das ist genau das was wir aktuell als kleiner eigenständiger Publisher benötigen, nochmal ein Danke dafür.

Je mehr Leute erfahren das es uns gibt und was es damit auf sich hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit das sich genug finden denen Ninja Arena zusagt und die uns dann supporten.

(egal ob als Backer in der Kampagne oder auch nur für die social goals die wir haben, sprich teilen, andere animieren, Reichweite vergrößern.)

Wer weiß, eventuell kommt danach ja aus dem Hause 2mt Games etwas, was dir eher gefällt.

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