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Teneriffa 2016 – Tag 7

Tag 7 – Donnerstag, 15.12.2016

Am vorletzten Tag war endlich der Besuch des Pico del Teide im gleichnamigen Nationalpark angesagt. Die Buchung von Freitag klappte leider nicht so wie gedacht, denn wir bekamen so kurzfristig keine Erlaubnis für die Besteigung des Gipfels. Dennoch kommt man auf normalen Wege bis ca. 300 Meter unter den Gipfel und hat von dort ebenfalls eine sehr schöne Aussicht.

Das Ziel unserer Reise – der Gipfel des Teide.
Das Ziel unserer Reise – der Gipfel des Teide.

Abgeholt wurden wir von Andrés von Excursiones en Tenerife im Minibus, der uns auf dem Weg zum Fuße des Teide mehr über sich und die Insel erzählte. Eigentlich verstanden wir David bei der Buchung so, dass die Tour vom Gipfel des Teide bis zum Pico Veijo geht. Stattdessen hatten wir für die Tour zwei Routen zur Auswahl. Entweder wir wären mit der Seilbahn zum Gipfel gefahren, dann weiter zu den Roques de García und hätten diese umrundet. Oder wir hatten als Alternative den Aufstieg zum Teide und dann mit der Seilbahn wieder zurück im Angebot. Wir entschieden uns für den Aufstieg, da dies interessanter und anspruchsvoller klang.

Start der Tour war bei 2300 Meter Höhe am Fuße des Montaña Blanca. Von dort führt der Weg ca. zehn Kilometer mit 1200 Metern Höhenunterschied entlang. Insgesamt war das Tempo sehr angenehm. Ausgeliehene Wanderstöcke halfen beim Aufstieg, wobei man natürlich auch ohne auskommen könnte. Daneben muss man die Tour nicht geführt machen. Solange man auf dem Weg bleibt, kann man nicht verloren gehen, da es kaum Abzweigungen gibt.

Der beeindruckende Krater eines früheren Vulkans.
Der beeindruckende Krater eines früheren Vulkans.
Zahlreiche solcher „Eier“ findet man auf dem Teide verstreut.
Zahlreiche solcher „Eier“ findet man auf dem Teide verstreut.

Bis 3200 Meter ging das Laufen ohne Probleme, danach merkte ich aber die dünne Luft, sodass die Schritte etwas kleiner und langsamer wurden. Wenn man es aber nicht übertreibt, hält man das auch aus. Die wunderschöne Aussicht belohnt einen aber mit den Strapazen (natürlich kann man aber auch einfach die Seilbahn nach oben nehmen).

Da wir kein Ticket für den Gipfel bekommen haben, schauten wir uns stattdessen die beiden Aussichtspunkte Mirador de La Fortelza und Mirador de La Rambleta an. Vom zweiten sieht man auch den Pico Veijo, den wir irgendwann anders einmal besuchen werden.

Wenn man schon das echte Meer nicht sieht, dann wenigstens ein Wolkenmeer.
Wenn man schon das echte Meer nicht sieht, dann wenigstens ein Wolkenmeer.
Der Pico Veijo.
Der Pico Veijo.

Gegen 15:30 Uhr ging es dann zurück zur Seilbahn. Als wir Andrés bei der Hinfahrt das Missverständnis mit dem Pico Veijo schilderten, erklärte er sich bereit, noch für einen kleinen Fotostopp zu den Roques de García zu fahren, was supernett war. Insofern machten wir einen kleinen Umweg, der sich definitiv gelohnt hat. Die Roques sind sehr schön anzuschauen und man sollte sie unbedingt länger besuchen. Wir wollten Andrés aber nicht so lange warten lassen und hatten so nur 15 Minuten für ein paar Fotos.

Die Roques de García mit dem Teide im Hintergrund.
Die Roques de García mit dem Teide im Hintergrund.
Roques de García.
Roques de García.
La Catedral.
La Catedral.
Der Guajara mit 2715 Metern Höhe.
Der Guajara mit 2715 Metern Höhe.

Gut ausgewählt war der Tag, wie wir auf der Rückreise zum Hotel feststellten, denn die Straßen waren ziemlich nass, weil es geregnet hatte. Deswegen hatten wir vom Teide aus auch keinen freien Blick aufs Meer, sondern nur auf ein Wolkenmeer, was aber ebenso schön anzusehen war. Um 17:30 Uhr waren wir dann zurück im Hotel und mussten noch für den Rückflug packen.

Wer in Teneriffa ist, sollte den Teide unbedingt besuchen. Ob man nun die Seilbahn oder den Wanderweg nimmt, ist egal. Die Aussicht und das Gefühl auf dem über 3500 Meter hohem Vulkan ist einfach beeindruckend.

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Tag 8 – Freitag, 16.12.2016 Unser Flug startete um 11:45 Uhr, entsprechend früh ging es dann um 7:25 Uhr im Hotel los. Grund dafür war – wie wir dann feststellten – eine Fahrtzeit von über zwei Stunden, weil noch zahlreiche andere Urlauber eingesammelt wu

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