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World without End

Vor knapp drei Jahren schrieb ich, dass „The Pillars of the Earth“ sicherlich nicht das letzte Buch von Ken Follett in meinem Regal sein würde. Mit dem Nachfolger „World without End“ hat sich das bewahrheitet.

Titel World without End
Autor Ken Follett
Sprache Englisch
Genre Historiendrama
Herausgeber Pan, 2008
Seitenanzahl 1237

England im Jahre 1327. Fünf Kinder treffen an Allerheiligen in Kingsbridge zusammen und ihre Leben sind ab dem Zeitpunkt bis zu ihrem Tode miteinander verbunden. Zum einen sind da Merthin und Ralph, Söhne von Sir Roland, der sein Land und seinen Titel an das Priorat in Kingsbridge verliert, weil er seine Steuern nicht mehr zahlen kann. Dann gibt es noch die Geschwister Gwenda und Philemon, Kinder des armen und hinterlistigen Joby. Und zu guter Letzt ist Caris, die Tochter des reichen Wollehändlers Edmund Wooler, mit in der Gruppe.

Am Anfang der Geschichte erinnern die Ereignisse noch an „The Pillars of the Earth“ und ich fürchtete schon, Follett kopiert einfach nur das erste Buch. Glücklicherweise ist dem nicht so. Obwohl die Liebesgeschichte von Merthin und Caris an Jack und Aliena und Merthin mit seinem Wunsch den höchsten Turm Englands zu bauen doch sehr an Jacks Wunsch die größte Kathedrale zu erstellen erinnert, sind die weiteren Umstände und Verwobenheiten der Personen ganz anders.

Follett schafft es mit viel Spannung und interessanten Wendungen die Geschichte der Person von 1327 bis 1361 zu erzählen. An vielen Stellen fragt man sich erneut, wieso der Autor so grauenvoll zu seinen Protagonisten sein kann und sie so viel Leid durchleben lässt. Und es gibt auch diesmal genügend Gegenspieler, die einen an der Gerechtigkeit der damaligen Zeit zweifeln lassen.

Insgesamt sollte jeder, der „The Pillars of the Earth“/„Die Säulen der Erde“ gelesen hat, den Nachfolger „World without End“/„Die Tore der Welt“ durchlesen. Dabei ist es kein Zwang, den Vorgänger zu kennen, auf die alten Personen wird nur selten Bezug genommen und auch dann immer erklärt, um wen es sich handelt. Aber auch Historienliebhaber werden mit dem Buch viel Spaß haben.

Einzig die über 1000 Seiten könnten ggf. den einen oder anderen abschrecken. Aber die Geschichte liest sich so flüssig, dass das kaum auffällt. Ich habe knapp drei Wochen gebraucht, um das Buch zu verschlingen.

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Kommentare

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Fonzi am :

Das Buch hört sich gut an, aber vielleicht solltest Du Deinen Beitrag nochmal lesen, im ersten Absatz sind mindestens 3 Fehler. ;)

Das Hörbuch hab ich übrigens gerad im Angebot gesehen.

Dee am :

Danke für den Hinweis. Ich hoffe, ich habe alle ausgebessert.

Hörbücher sind leider nichts für mich, die brauchen zu viel Zeit bzw. schlafe ich dabei immer ein. ;)

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