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Full Circle Nummer 12 erschienen

Gestern ist die zwölfte Ausgabe des englischsprachigen Magazins Full Circle Magazine erschienen. Themen dieser Ausgabe sind unter anderem

  • Vergleich: Ubuntu 7.04 und Ubuntu 8.04
  • How-To: HD-Verbrauchsanzeige, Gimp-Tutorial - Teil 1, Backups mit Partimage
  • Teil 4 der "Richte Deinen eigenen Server ein"-Serie
  • Review: Wiki on a Stick
  • Ein Jahr Full Circle
  • Top 5-HD-Verbrauchsanzeigen, News, Leserbriefe und vieles mehr

Links: Webseite, Forum und Wiki

Vor allem der Artikel "Ein Jahr Full Circle" ist interessant. Man erfährt dabei, wie das Magazin langsam entstand und sich gewandelt hat.

Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte

Titel Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte
Autor Paulo Coelho
Sprache Deutsch
Genre k.A.
Herausgeber Diogenes, 2000
Seitenanzahl 233

Als Jugendfreunde hatten sie sich verloren und stoßen 11 Jahre später erneut aufeinander. Sie ist eine angehende Rechtsanwältin und er ist ein Priester, der an die weibliche Seite Gottes glaubt. Bevor er seinen letzten Schritt geht, will er seine große Liebe noch einmal sehen. Und für Pilar kommt alles so unverhofft, dass sie erstmals seit Jahren das Rationale der Jura-Bücher hinter sich lässt und sich wieder dem Glauben zuwendet.

Ingesamt ein schönes Buch über den Glauben und die Liebe, welches man auf einer Zugreise leicht durchlesen kann. Gegebenenfalls hilft es ja einigen dabei, ihr Leben so zu führen, wie sie es wirklich wollen.

Kaspar Hausers Geschwister

Titel Kaspar Hausers Geschwister
Autor P. J. Blumenthal
Sprache Deutsch
Genre Sachbuch
Herausgeber Piper, 2005
Seitenanzahl 430

Die Geschichte Kaspar Hausers kennen die meisten Menschen: Hauser tauchte mit ca. 16 Jahren als schlecht gehender und kaum sprechender Junge in Nürnberg 1828 auf. Nach eigenen Angaben wurde er lange Zeit absolut isoliert gefangen gehalten, so dass zum einen seine Motorik und auch seine Sprache verkümmerte.

Blumenthal beschäftigt sich sehr ausführlich mit vielen Fällen, von denen im Laufe der Jahre 1200 bis 2002 berichtet wurde. Dabei werden aber nicht nur isolierte Menschen betrachtet, sondern auch Kinder, die (angeblich) eine zeitlang bei Tieren aufwuchsen. Die meisten Fälle sind aber nicht bewiesen, so dass nicht immer geklärt werden kann, welche Geschichte nur der Phantasie eines Erzählers entsprang und welche tatsächlich echt sind. Erst im Laufe der modernen Zeit gab es echte Beweise wie Augenzeugenberichte von mehreren Leuten, Bildaufnahmen und Zeitungsausschnitte.

Das Buch ist für die interessant, die sich gerne mit dem Homo Ferus, dem wilden Mensch, auseinandersetzen möchten. Die Berichte sind oft nur sehr knapp gehalten, da das vorliegende Material einfach nicht mehr hergab. Der Autor zweifelt dazu an jeder Geschichte, so dass es nur ganz wenige wirklich wissenschaftlich bewiesene Wolfskinder gibt.

Yalm Ausgabe 6 erschienen

Nachdem die Ausgabe letzten Monat komplett ausgefallen ist, ist gestern mit etwas Verspätung die sechste Ausgabe von Yalm erschienen.

Themen der sechsten Ausgabe sind unter anderem:

  • Rekursive Backups mit grsync
  • Datenträger verschlüsseln mit TrueCrypt
  • Musik aus dem WWW
  • Browserpower für ältere Rechner
  • Spicebird ‒ nimm dich in acht, Outlook!
  • Schnell mal was ausrechnen
  • Distri-Special: Mandriva Linux
  • und vieles mehr

Inzwischen nutzt man OpenOffice.org für den Satz, da Scribus zu instabil war. Ingesamt fällt dies nicht negativ auf, das Layout ist fast identisch zu vorher. Leider gibt es auch wie bei der letzten Ausgabe sehr viel Leerflächen. Man könnte dem Yalm-Team empfehlen, sich einen Comic zu suchen, den man als Platzhalter nutzen könnte. Einzig eine Warnung muss man bei Befehlsboxen aussprechen: Hier trennt OOo gerne Sachen, die nicht zu trennen sind, z.B. "apt-get install swiftfox-Penti-um 4". Es wurde leider versäumt, dies zu korrigieren.

Leider sieht man an obigem Beispiel auch kleinere Probleme der Artikel. Zum einen der Trennstrich, dann aber auch technische Fehler. So wurde bei "Sudo apt-get update && apt-get" das erste "sudo" groß geschrieben und das zweite "sudo" ganz vergessen, da nach "&&" immer ein neuer Befehl anfängt und sich das erste "sudo" nicht auf beides auswirkt. Das Paket oben heißt auch nicht "swiftfox-Pentium 4", sondern "swiftfox-pentium4". Ein Anfänger weiß sicher nicht automatisch, dass Pakete grundsätzlich klein und ohne Leerzeichen geschrieben werden.

Was ich besonders schade finde, ist dass man sich zu sehr auf Konsoleneingaben verlässt, da diese immer systemabhängig sind. Okay, Yalm ist ein Ubuntu-Magazin, was das apt-get erklärt. Aber wieso "sudo gedit"? Werden KDE-Nutzer völlig ignoriert?

Wochenrückblick KW 15

Linux und OpenSource

Benchmark-Sammlung für Linux veröffentlicht

Phoronix haben eine Benchmark-Suite für Linux entwickelt, die unter anderem die MP3-Codierung, Gzip-Komprimierung und Kompilierdauer testet. Auch die Geschwindigkeit und Leistung des Arbeitsspeichers, der CPU und der Grafik kann überprüft werden.

Weitere Berichte: Phoronix Test Suite erschienen, Benchmark-Suite für Linux von Phoronix mausert sich

EU: Europarlement testing Ubuntu, OpenOffice and Firefox

Nach Aussagen des britischen MEP James Nicholson testet die IT-Abteilung des Europäischen Parlaments aktuell den Einsatz von Ubuntu mit OpenOffice.org und Firefox. Demnach erfülle das neue System zwar die Anforderungen, aber eine schnelle Umstellung könne man nicht vornehmen, da zuviel von der IT-Stabilität abhänge.

Microsoft und OOXML

ODF mit Erfolgen in Deutschland, Großbritannien und Malaysia

Mit den Standards und Architekturen für E-Government-Anwendungen (SAGA) in der Version 4.0 hat die deutsche Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) offiziell das OpenDocument Format (ODF) als erste Wahl in allen Behörden empfohlen. Auch in Großbritannien empfiehlt die Behörde der britischen Regierung für Informations- und Kommunikationstechnologie im Bildungswesen (BECTA) ODF für den Einsatz im Bildungssektor. Man sprach sich dabei auch gegen OOXML aus. Wer MS Office 2007 nutze, solle die alten Dateiformate .doc, .xls und .ppt nutzen. In Malaysia ist man schon einen Schritt weiter. Die Malaysian Administrative Modernisation and Management Planning Unit (MAMPU) erstellt seit dem 1. April alle neuen Dokumente im ODF. Bis Ende 2008 sollen alle Rechner auf OpenOffice.org migrieren.

Weiter Berichte: Außenministerium verzichtet auf OOXML, Außenministerium sieht vorerst von OOXML ab, Deutsches Außenministerium lehnt OOXML ab

EC Investigates OOXML 'Process'

Laut eines Berichts hat die Europäische Kommission ein Auge auf die Vorgänge der ISO-Zertifizierung von OOXML geworfen. Es kam bei der Wahl in verschiedenen (europäischen) Ländern zu Unregelmäßigkeiten, in die auch Microsoft involviert sein könnte. Man wolle untersuchen, ob alles mit rechten Dingen zuging. Laut Microsoft war die Abstimmung aber fair, nur einige Kritiker würden jetzt im Nachhinein nicht zufrieden sein. (Microsoft hat damit wohl die Vorhänge von September in Schweden bereits ausgeblendet.) In Norwegen, dessen Standardisierungsgremium bereits offizielle Beschwerde bei der Europäische Kommission eingelegt hat, will man nun sogar gegen die ISO-Zertifzierung von OOXML demonstrieren.

Weitere Berichte: Proteste gegen Microsofts OOXML halten an

Microsoft veröffentlicht weitere Software-Unterlagen

Daneben hat Microsoft eine Vorab-Dokumentation für Office 2007-Produkte zur Verfügung gestellt. Laut eigenen Aussagen geschieht dies aber nicht auf Druck der Europäischen Kommission, sondern ist ein weitere Schritt auf dem Weg der Öffnung. Open-Source-Entwicklern wird aber nach wie vor geraten, diese Dokumentation nicht zu nutzen, da die "Open Specification Promise" keine gültige Lizenz ist und viele Fragen zu Patentansprüchen offen lasse.

Weitere Berichte: Microsoft öffnet weitere Office-Protokolle, Microsoft veröffentlicht weitere Protokoll-Spezifikationen

New South Wales setzt auf OpenOffice.org

In Australien gibt es aller Wahrscheinlichkeit eine weitere Schlappe für Microsoft. In New South Wales will man die 41.000 Schulrechner von Microsoft Office auf OpenOffice.org umstellen bzw. neue Rechner gleich gar nicht erst mit dem Microsoft-Produkt bestücken. Auch ein Upgrade auf Windows Vista hat das Bildungsministerium abgelehnt und wird alle Rechner, die mit Vista ankommen, wieder auf Windows XP "downgraden".

Weitere Berichte: Australien: 41.000 Rechner mit Open Office

Grüne: Muss EU Microsoft von Auftragsvergabe ausschließen?

Heide Rühle von den Grünen hat bei der EU-Kommission angefragt, ob Microsoft wegen diverser Verfehlungen nicht von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen werden müsse. Laut Artikel 93 der EU-Haushaltsordnung müssen "Bieter, die eine schwere Verfehlung begangen haben und rechtskräftig verurteilt wurden, von Vergabeverfahren" ausgeschlossen werden. Da dies mit der letzten Strafe von 899 Millionen Euro auf Microsoft zutreffe, sei Rühle auf eine Antwort gespannt.

Weitere Berichte: Grüne EU-Abgeordnete: EU-Vergabeverfahren unter Ausschluss von Microsoft?, Member of EU Parliament asks if Microsoft should be excluded from public procurement

ISO will Dokumentenstandards zusammenführen

Die ISO hat sich vorgenommen, den ISO-Standard OOXML zu betreuen und zu verbessern. Zusätzlich hofft man, die Betreuung der OASIS des OpenDocument Formats auch übernehmen zu können, um so beide Standards zusammenführen zu können. In Zukunft sei es dann vielleicht sogar möglich, dass es einen Grundstandard gebe, auf denen beide anderen aufbauen.

Weitere Berichte: ISO will ODF und OOXML "harmonisieren", ISO takes full charge of Open XML, sets up 'harmonization' group

Distributionen

Unterstützung für SUSE 10.1 und Mandriva 2007.0 endet

Gleich zwei Distributionen gehen in den Ruhestand. Für openSUSE 10.1 endet die Versorgung mit Sicherheitsupdates offiziell am 15. Mai 2008, wird aber wohl noch bis Ende Mai fortgeführt. Für Mandriva Linux 2007 ist am 13. April 2007 Ende und in beiden Fällen wird Benutzern empfohlen, auf eine neuere Version ihrer Distribution zu wechseln.

Weitere Berichte: Support für OpenSuse 10.1 läuft aus

Mandriva Linux 2008 Spring erschienen

Mandriva 2008.1 Spring ist als Aktualisierung von Mandriva 2008 erschienen. Vor allem die Bedienoberfläche wurde intuitiver gestaltet und neue Programme sollen das Arbeiten erleichtern: Die grafische Paketverwaltung RPMdrake zeigt mehr Informationen zu den Paketen an, NTFS-Partitionen können sofort beschrieben werden, Windows Vista-Konten werden bei der Installation importiert und vieles mehr. Aufgrund rechtlicher Probleme wurde LinDVD aus der PowerPack-Edition entfernt. Auf dem Asus EeePC soll Mandriva Spring ohne weitere Änderungen laufen. Mandriva 2008.1 steht als One-Edition (Live- und Installations-CD) mit KDE und GNOME für 32-bit-Rechner und als Free-Edition (ohne proprietäre Inhalte) auch als DVD und für 64-bit-Rechner zum Download bereit.

Weitere Berichte: Mandriva 2008 Spring ist fertig, Mandriva Linux 2008 Spring erschienen

Stand der Entwicklung von Debian 5.0

Laut Debian-Releasemanager Martin Zobel-Helas gehen die Entwicklungen an Debian 5.0 "Lenny" gut voran, so dass der Releaseplan eingehalten werden kann und Lenny im September 2008 erscheinen soll.

Puppeee: Puppy for your Eee PC

Der Asus EeePC wird immer bekannter, nur das vorinstallierte Xandros Linux sagt vielen Benutzern nicht zu. Bisher gibt es spezielle Anpassungen von Xubuntu, ZenLinux und PCLinuxOS, die die jeweilige Distribution auf dem kleinen Laptop optimal laufen lassen. Auch Mandriva läuft seit Version 2008.1 auf dem EeePC. Mit Puppeee ist nun eine weitere Linux-Distribution, basierend auf Puppy Linux, hinzugekommen, die mit 139 MB Installationsgröße sehr schlank ist. Das System läuft komplett im Speicher und ist dadurch besonders schnell.

sidux 2008-01

Mit knapp zwei Wochen Verspätung ist sidux 2008-01 "Νυξ" (Nyx) erschienen. Die auf Debian Sid basierende Distribution benutzt noch das alte KDE 3.5.9 und den Kernel 2.6.24.4, hat sonst aber Neuerungen im DNS-Management und im Buildsystem erfahren. Zusätzlich gab es Updates bei den kernelbezogenene Funktionen (High Resolution Timer und Dynamic Ticks) und bei den WLAN-Treibern für Realtek-Karten. Nyx ist als CD-Version "KDE-Lite" für jeweils 32bit- und 64bit-Rechner und als komibinierte 32bit- und 64bit-DVD "KDE-Full" erhältlich.

Software

Neue PrOOo-Box auf Basis von OpenOffice.org 2.4

Die PrOOo-Box, die das neue OpenOffice.org 2.4 sowie diverse Vorlagen, Schriftarten, Cliparts und Dokumentationen enthält, ist in einer neuen Version erschienen. Neben der Office-Suite werden auch verschiedene Open-Source-Programme mitgeliefert. Die CDs stehen für Windows, Linux, Mac, Solaris und FreeBSD zum Download bereit.

Weitere Berichte: PrOOo-Box in Version 2.4.0 erschienen

GNOME 2.22.1

Mit GNOME 2.22.1 ist das erste große Update für GNOME 2.22 erschienen und bringt neben einer aktuellen Übersetzung und Dokumentation einige Fehlerbereinigungen mit.

Treiber

Treiberpatch macht ATI-Grafik sparsamer

Im freien ati-Treiber wurden erste Versuche eine Stromsparfunktion eingebaut. Das sogenannte "Dynamic Clocks" taktet den Grafikprozessor je nach Beanspruchung. Später sollen auch der Bus- und RAM-Takt dynamisch angepasst werden.

VIA startet Open-Source-Initiative

Nach AMD erkennt auch VIA die Zeichen der Zeit. Die VIA-Treiber sind unter Linux nicht die besten, auch wenn das OpenChrome-Projekt sich alle Mühe gibt. Auf der Webseite http://linux.via.com.tw sollen im Laufe des Monats Treiber und Dokumentation zu den VIA-Chips verfügbar sein. Als Ziel will man mit der Open-Source-Gemeinde eine Treiber mit 2D-, 3D- und Videobeschleunigung entwickeln.

Weitere Berichte: VIA fördert Treiber-Entwicklung, VIA kündigt Open-Source-Initiative an, VIA to open up its devices

Statusbericht des Linux-Treiber-Projektes

Das Treiberprojekt von Greg Kroah-Hartman war gedacht, Treiber für bisher nicht unterstützte Hardware zu erstellen. Da es aber nur noch wenig Hardware gibt, die unter Linux nicht läuft, oder andere Projekte die Treiberentwicklung übernommen haben, will Kroah-Hartmann nun den Herstellern beibringen, wie sie besser mit der Linux-Gemeinschaft zusammenarbeiten können. Zusätzlich will man bestehende Treiber verbessern und dabei helfen, dass sie in den Kernel aufgenommen werden.

Weitere Berichte: Bilanz: Greg Kroah-Hartman zum Linux-Treiber-Projekt, A Linux Driver Project status report

RadeonHD 1.2 freigegeben

Der RadeonHD-Treiber für die E500- und R600-Chips von ATI ist in Version 1.2 erschienen und unterstützt Karten der Radeon X1000- und Radeon HD-Serie. Mit der neuen Version gibt es jetzt auch eine Grafikbeschleunigung für die R500-Chips, R600-Chips gehen leer aus. Bei Zweikern-Karten wird nur ein Grafikkern benutzt. Da der andere freie Treiber "Radeon" fast die gleichen Karten unterstützt, aber sowohl 2-D- als auch 3-D-Unterstützung bietet, ist dieser derzeit noch zu empfehlen.

Weitere Berichte: Freier Linux-Treiber für Radeon-Karten in neuer Version

Hardware

Linux-Notebook von Fukato angekündigt

Fukato will mit dem Mini-Laptop datacask jupiter 0817a einen Konkurrenten zum Asus EeePC veröffentlichen. Der Laptop besitzt ein 8-Zoll-Display mit 800x480 Pixel, 512 MB RAM und eine AMD Geode-CPU mit 500 MHz. Als Betriebssystem kommt ein Linux zum Einsatz, es ist aber bisher nicht entschieden, welches. Der Verkaufspreis des Laptops liegt bei 280 Euro und es wird voraussichtlich ab Mai 2008 verfügbar sein.

Weitere Berichte: Fukato greift ASUS EeePC an - Neues Notebook für 279 Euro, Eee-PC-Konkurrent von deutschem Importeur Fukato

Mini-Notebooks: HP springt auf

Mit seinem HP 2133 Mini-Note will auch HP auf dem Mini-Notebookmarkt mitmischen. Das Gerät enhält eine VIA C7-CPU mit 1,2 GHz Leistung, eine 120 GB Festplatte und 1 GB RAM (2 GB für Windows). Das WXGA-Display umfasst 8,9 Zoll, dazu hat das Notebook ein Touchpad und WLAN. Als Betriebssystem kommt SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) 10 oder Windows zum Einsatz. Aktuell ist das Gerät nur bei einem britischen Händler mit Windows XP oder in den USA - dort aber auch mit SLED 10 - verfügbar.

Weitere Berichte: HP stellt Mini Note vor, HP launches Linux-loaded Eee PC rival, Mini-notebook boasts Linux, near-fullsize keyboard, HP unveils small laptop for schoolkids

Dutch UMPC runs Ubuntu Linux

Van Der Led (VDL) Design hat in den Niederlanden einen weiteren EeePC-Konkurrenten angekündigt. Der UMPC mit Codename "Jisus" besitzt eine 1 GHz Loongson-CPU, 512 MB RAM, 4 GB Flashspeicher und ein 8,9-Zoll-Display mit 800x480 Pixeln. "Jisus" läuft mit Ubuntu Linux und soll ab Ende Mai für ca. 300 Euro verfügbar sein.

Sonstiges

A call for help

Das "Debian Package of the Day"-Projekt präsentierte früher täglich Vorstellungen von Programmen aus den Debian-Paketquellen. Die Beiträge wurden dabei von den Debian- und Ubuntu-Nutzern eingereicht. Inzwischen sind die Zusendungen leider so gering, dass maximal noch ein Beitrag pro Woche vorgestellt werden kann. Und auch dieser Trend stagniert, so dass das Projekt bald seine Pforten schließen muss, falls sich nichts ändert. Daher der Aufruf, dass interessierte Debian- und Debian-Derivat-Benutzer, die der englischen Sprache mächtig sind, etwas zu "Debian Package of the Day" beitragen können.

The Glass Books of the Dream Eaters

Titel The Glass Books of the Dream Eaters
Autor Gordon W. Dahlquist
Sprache Englisch
Genre Abenteuer, Krimi, Sci-Fi
Herausgeber Penguin Books, 2007
Seitenanzahl 753

Celeste Tempel ist eine junge, wohlhabende Frau der viktorianischer Zeit, die eines Morgens aus heiterem Himmel eine Nachricht ihres Verlobten Roger Bascombe erhält, der ihre Beziehung ohne jegliche Erklärung für beendet erklärt. Nach einiger Zeit der Trauer rafft sie sich auf und will herausfinden, was die Hintergründe sind und ob eine andere Frau dahintersteckt. Dabei gerät sie auf einen Maskenball nach Harschmort Manor, bei dem nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

Ebenfalls dort ist Cardinal Chang, ein Mann für die dreckigen Jobs, der gegen Bezahlung auch vor einem Mord nicht zurückschreckt. Er ist damit beauftragt Colonel Arthur Trapping umzubringen und folgt diesem bis nach Harschmort Manor. Dort verliert Chang ihn aber kurz aus den Augen und kurz darauf ist Trapping tot. Nur wer ist der wahre Mörder? Da sich Chang nicht gern ins Handwerk pfuschen lässt, will er dies herausfinden.

Als Drittes tritt Captain-Surgeon Abalard Svenson auf die Bühne. Der Leibarzt des mecklenburgischen Prinzen Karl-Horst von Maasmärck muss seinen Schützling aus einer mißlichen Lage befreien, damit dieser an seiner Verlobung auf Harschmort Manor mit der schönen Lydia Vandaariff teilnehmen kann. Leider kommt ihm der Prinz abhanden und er begibt sich auf die Suche nach ihm.

"Wow" kann ich nur sagen. Dies ist wieder einmal eines der Bücher, dass man nach den ersten Seiten nicht mehr weglegen kann oder will. Ich habe mich einige Male ertappt, wie ich etwas zu lang gelesen habe, weil ich "nur eben diese eine Seite noch" beenden wollte. Die Kapitel sind so aufgebaut, dass man meistens nur den Blickwinkel eines der drei Protagonisten auf einmal sieht. Im Laufe der Geschichte mischen sich die drei Handlungsstränge und gehen auch wieder auseinander. Szenen, die man in einem vorherigen Kapitel also schon einmal gelesen hat, nun aber aus einer anderen Sicht vorgelegt bekommt, sind besonders interessant.

Dahlquist mischt sowohl Orte als auch Genres durcheinander. Wo in der Tiefebene von Mecklenburg ("Macklenburg" im Buch genannt) Berge vorkommen, ist unklar. Auch erhält der Hauptort der Handlung, eine Mischung der Metropolen London und Paris, keinen eindeutigen Namen. Die gesamte Geschichte lässt sich nicht stur in eine Schublade pressen. Von Erotik-Thriller bis SciFi-Krimi ist alles dabei. Und gerade das macht Spaß beim Lesen!

Freiheit nimmt sich Dahlquist auch bei der Namensgebung seiner Charaktere. So sind Celeste Temple, Cardinal Chang und Abalard Svenson (Für einen Deutschen im übrigen ein seltsamer Name, könnte aber ans Dänische angelehnt sein.) noch relativ harmlos. Interessanter sind da schon Herr Flaüss (Ich weiß bis heute nicht, wie man das im Englischen ausspricht.), der schon erwähnte Karl-Horst von Maasmärck, Minister Crabbé, Elöise Dujong, Contessa Rosamonde di Lacquer-Sforza und Comte d'Orkancz. Dies zeugt definitiv von Phantasie.

Ich kann das Buch echt nur jedem empfehlen. Ob die deutsche Übersetzung "Die Glasbücher der Traumfresser" auch so gut ist, kann ich nicht beurteilen. Ich freue mich jedenfalls sehr auf den im Mai erscheinenden Nachfolger Dark Volume.

Reise zum Mittelpunkt des Frühstückseis

Titel Reise zum Mittelpunkt des Frühstückseis
Autor Len Fisher
Sprache Deutsch
Genre Sachbuch
Herausgeber Bastei Lübbe 2005
Seitenanzahl 288

"Reise zum Mittelpunkt des Frühstückseis" beschreibt sehr anschaulich einige physikalische (und mathematische) Grundgesetze in unserem Alltag: Wie tunkt man einen Keks in den Kaffee, ohne dass er abbricht? Wie kocht man das perfekte Frühstücksei? Wie wirft man einen Bumerang und wie fängt man einen Ball? Und vor allem: Was passiert beim Sex? ;)

Die Kapitel sind nicht aufeinander aufbauend und können daher auch in willkürlicher Reihenfolge gelesen werden. Es gibt viele interessante Dinge zu erfahren, die den meisten Menschen im Alltag zwar bekannt sind, aber das Wieso kennen die Wenigsten. Fisher erklärte dies Dinge in seinem Buch sehr gut, nur ab und zu wird er etwas zu wissenschaftlich, wo der normale Leser nicht mehr ganz folgen kann.

Für Physik- und Mathematikfreunde ist das Buch empfehlenswert, hält aber auch einige Kapitel für "normale Menschen" bereit. ;)

MagDriva 01-2008 erschienen

Das vierteljährlich erscheinende Magazin der Mandriva-Community MandrivaUser.de ist in einer neuen MagDriva-Ausgabe #1-2008 erschienen.

Die Themen sind nicht nur für Mandriva-Nutzer interessant:

  • Distributionen im Vergleich: Gentoo, Archlinux und PCLinuxOS
  • LaTeX, die elegante Art
  • Programmvorstellung: Tellico
  • Grub für Einsteiger
  • RPM im Eigenbau
  • Das Urheberrecht
  • Internet, Chancen und Gefahren
  • Leserbriefe, News und mehr

MagDriva liegt als große Version mit 8,3 MB und kleine Version mit 1,3 MB vor. Bei der kleinen Version ist (wahrscheinlich) nur die Qualität von Bildern etwas schlechter. Das Magazin wurde mit OpenOffice.org im Hochformat erstellt, unterliegt aber leider keinen freien Lizenz.

Bandnudeln mit Schinken-Nuss-Sauce

Heute mal etwas ausgefallener, aber trotzdem lecker.

Rezept Bandnudeln mit Schinken-Nuss-Sauce
Zutaten 300 g grüne Bandnudeln (natürlich gehen auch alle anderen) 300 g Kochschinken (z.B. mit Rosmarin oder Walnüssen) 1 Dose Erbsen 200 ml Sahne 75 g Nüsse (gemischt oder nach Belieben) 100 ml Weißwein Salz, Pfeffer, Paprika
Zeit 30 min

Den Schinken in in bandnudelbreite Streifen schneiden und in einer Pfanne etwas braun anbraten, danach die gehackten Nüsse dazugeben und mit Salz, Pfeffer und ein wenig Paprika würzen. Alles mit Weißwein und Sahne ablöschen, die Erbsen dazugeben und aufkochen lassen. Ggf. etwas andicken, wenn gewünscht.

Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen, danach abtropfen und unter den Pfanneninhalt mischen. Fertig!

Tipp: Sollte die Sauce zu scharf (Paprika) oder zu sauer (Weißwein) sein, wirkt etwas Ahorn-Sirup Wunder. ;)

Bandnudeln mit Schinken-Nuss-Sauce

Wochenrückblick KW 14

Linux und OpenSource

Schulen des Kantons Genf migrieren zu Linux

Im Kanton Genf sollen ab September 9000 Schulen von Windows auf Linux/Ubuntu migrieren. Dabei will man auch gleich proprietäre Programme außen vor lassen und Open-Source-Software wie OpenOffice.org und GIMP benutzen. Als Gründe werden zum einen die Kosten, zum anderen auch der pädagogische Nutzen von Freier Software genannt.

Weitere Berichte: 9000 Schulrechner des Kantons Genf werden auf Ubuntu umgestellt, Genfer Schulen steigen auf Open Source um, Umstieg: Genfer Schulen setzen auf Open Source

Distributionen

Gentoo 2008.0 verzögert sich

Aufgrund persönlicher Probleme und natürlich auch, weil es bei Gentoo in den letzten Monaten allgemein etwas turbulent zuging, wurde die Beta-Version von Gentoo 2008.0 bis auf Weiteres verschoben. Damit wird sich auch die Finalversion von Gentoo 2008.0 weiter verzögern.

Distribution Release: Dreamlinux 3.0

Die auf Debian basierende Distribution Dreamlinux ist in der finalen Version 3.0 erschienen. Neben Stabilität, Performance und Hardwareunterstützung wurde vor allem an der Bedienung gefeilt. So soll der Installer wesentlich intuitiver zu bedienen sein. Es ist nun auch möglich, Dreamlinux auf eine USB-Festplatte oder einen USB-Stick zu installieren.

Development Release: Gentoo Linux 2008.0 Beta 1

Da hieß es oben noch, dass sich die Beta verspäten wird und schon ist sie da. Leider gibt es keine Release Notes und es steht nirgends, was geändert wurde. Laut Forum scheint die Beta-Version aber noch sehr Beta zu sein.

Weitere Berichte: Gentoo 2008.0: Erste Beta verfügbar, Betaversion von Gentoo 2008.0 kein Aprilscherz

Development Release: GoblinX 2.7 Beta 1 "Mini"

Von GoblinX 2.7 ist die erste Beta-Version der "Mini"-Edition erschienen, die nur XFCE als Fenstermanager enthält. In der Beta 1 wurden vor allem die Bibliotheken und Pakete auf den neuesten Stand gebracht. Daneben kann man das System nun direkt von der Live-CD auf ein USB-Medium installieren.

Release-Kandidat von Slackware 12.1

Von Slackware 12.1 ist der erste Release Candidate erschienen, der hauptsächlich nur Programmupdates und Bugfixes mitbringt. Die Downloads gibt es nur als inoffizielle Iso-Images von einem norwegischen Server. Slackware12-Nutzer können auch per slapt-get ihr System auf den neuesten Stand bringen.

Distribution Release: GoboLinux 014.01

Mit dem ersten Point-Release von GoboLinux hat das Projekt die vor drei Monaten stabile Version 014 aktualisiert. Es gab vor allem kleinere Updates und Ausbesserungen.

Sun zertifiziert Ubuntu

Laut Mark Shuttleworth, Ubuntu-Gründer und Canonical-Chef, will Sun demnächst Ubuntu für seine Server zertifizieren. Das wäre der erste größere Einstieg von Ubuntu im Serversegment und Sun würde dann neben Red Hat und Novell eine dritte Distribution einsetzen. Vor allem für andere Hardware-Hersteller könnte dies Zeichen pro Ubuntu setzen.

Weitere Berichte: Sun will Ubuntu zertifizieren, Ubuntu Linux to Be Certified by Sun, Sun and Canonical to bring Ubuntu 8.04 to x86 Servers

Microsofts OOXML

OOXML Vote: Irregularities in Germany & Croatia and a Call for an Investigation of Norway

Wie Groklaw berichten, gab es in einigen Ländern wieder Unregelmäßigkeiten bei der Wahl, ob die Änderungen an OOXML akzeptiert werden sollen. Die Probleme in Deutschland sind bekannt. In Norwegen wurde für OOXML gestimmt, obwohl nur 2 Personen dafür waren und die restlichen 21 dagegen. Man hat dann einfach alle aus dem Raum geworfen außer 3 Leuten, wovon die 2 pro OOXML natürlich noch dabei waren.

Auch in Kroatien ist die Abstimmung seltsam gelaufen. Im September stimmte man noch für "Ja". Dieses Mal lehnte man OOXML aber mit einer überragenden Mehrheit von 14 zu 3 Stimmen ab. Dumm nur, dass mindestens 18 der 35 Mitglieder wählen mussten, damit das Ergebnis gültig ist. Als kleiner Gag am Rande: Microsoft wählte nicht mit.

Finnland, die von "Nein" auf "Ja" umstiegen, taten dies nur, weil im Meeting keine Einigung erzielt werden konnte, der Vorsitzende aber keine Enthaltung wollte. Daraus wurde dann ein "Ja" für OOXML. Dies ist eine interessante Wahlmethode.

Weitere Berichte: Endspurt der ISO-Abstimmung über Microsofts OOXML

Australia abstains on final OOXML vote

In Australien konnte man sich nicht einigen, ob man OOXML ablehnen oder annehmen will und enthielt sich daher der Abstimmung. Australien ist damit eines der wenigen Ländern, bei denen es anscheinend keine Unregelmäßigkeiten bei der Wahl gab und die, da es keine Einigung gab, sich tatsächlich enthalten (vgl. oben mit Finnland).

Microsofts Dokumentenformat OOXML wird wohl ISO-Norm

Es ist zwar noch nicht offiziell, aber wie mehrere Seiten beobachten, dürfte OOXML die Wahl zum ISO-Standard ganz knapp gewonnen haben. Microsoft benötigte nur wenige Stimmen der P-Länder mehr, damit der Antrag durchgeht und hat dies nun anscheinend auch geschafft. Damit gäbe es neben ODF einen zweiten ISO-zertifizierten Dokumentenstandard.

Die DIN dementiert derweil die angeblichen Unregelmäßigkeiten. Bei der zitierten Abstimmung ginge es nicht um die Wahl für oder gegen OOXML, sondern darum, ob der Abstimmungsvorgang bei der ISO-Organisation ordentlich verlaufen ist.

Die ISO ließ sich derweil bis Mittwoch Zeit, um das Ergebnis öffentlich bekannt zu geben.

Weitere Berichte: Is OOXML a Done Deal?, OpenXML ISO Approved: Reports, OOXML Approval Reported to have Passed, ISO to announce Microsoft Open XML result Wednesday

Microsoft's Great Besmirching

Glyn Moody gibt einen guten Über- und Rückblick auf die verschiedenen Ungereimtheiten der letzten Monate, die die OOXML-Standardisierung läuft. Auch Deutschland findet eine unrühmliche Erwähnung.

OOXML Woes Continue as Norway Files Protest with ISO Relating to its Own Vote

Gegen das norwegische Standardisierungsgremium wurde eine öffentliche Beschwerde erhoben die Bevorzugung von OOXML betreffend. Interessanterweise von einem Mitglied des norwegischen Standardisierungsgremiums. Demnach waren 27 Leute zur Wahl anwesend, wovon 4 dem Verwaltungspersonal angehörten. 24 Mitglieder haben abgestimmt, davon 19 mit einer Ablehnung und 5 mit der Annahme von OOXML. Die Verwaltung entschied dann für eine Annahme mit der Begründung, dass wenn OOXML erstmal ein ISO-Standard ist, sich das Dokumentenformat sicher noch verbessern wird.

Weitere Berichte: Formeller Protest gegen Norwegens Befürwortung von OOXML eingelegt

ISO/IEC DIS 29500 receives necessary votes for approval as an International Standard

Jetzt ist es offiziell: OOXML ist ein ISO-Standard. [Mehr ist nicht zu sagen...]

Weitere Berichte: Office Open XML ist ISO-Norm, ISO kürt Microsofts Dokumentenformat OOXML offiziell zum Standard, Microsofts OOXML ist ISO-Standard, Microsoft's ISO win may worsen its antitrust woes, ISO: Office Open XML ratified as standard

OpenOffice may support OOXML

Erste Stimmen zur ISO-Annahme von OOXML werden laut. Mark Shuttleworth, Chef von Canonical, sagte, dass für ihn und Ubuntu OOXML keine Rolle spielen werde. OpenOffice.org-Marketingmanager John McCreesh sagt, dass OOo in Zukunft OOXML vielleicht unterstützen könnte. Der Standard sei aber aktuell viel zu fehlerhaft und man wolle sich am Markt orientieren, wie OOXML aufgenommen wird. Ovum-Analyst David Mitchell orakelt, dass sich in naher Zukunft nichts ändern werde. Man müsse erst warten, bis Microsoft sich selbst an seinen eigenen Standard anpasst und Konverter für das OOXML aus Office2007 zum neuen Format hin anbietet.

Vor allem wird durch die Entscheidung der ISO-Mitglieder der Standardisierungsprozess in Frage gestellt. Man fragt sich nun, was eine ISO-Zertifizierung überhaupt bringt, wenn so fehlerhafte Formate wider besseren Wissens abgesegnet werden.

Software

LiMo stellt Linux-Plattform für Handys fertig

Die LiMo-Foundation stellte die erste fertige Version ihrer Linux-Plattform für Mobilgeräte vor. Dabei umfasst die Software aber nur den Betriebssystemkern, die grafische Oberfläche und die Anwendungen muss der Gerätehersteller selbst umsetzen. Aktuell muss die Software noch für jedes Handy spezifisch angepasst werden. Erst mit der zweiten Version Anfang 2009 soll eine allgemeine Kompatibilität erreicht werden.

Weitere Berichte: LiMo-Plattform für Linux-Smartphones fertiggestellt, LiMo Foundation stellt Version 1 der Softwareplattform vor, LiMo: Plattform veröffentlicht, Texas Instruments gewonnen, LiMo Foundation ready with mobile Linux OS, LiMo completes first mobile spec release

Wordpress 2.5 ist fertig

Das Content Management System Wordpress ist mit etwas Verspätung in Version 2.5 erschienen. Neu sind vor allem die Änderungen an der Administrationsoberfläche. Diese erscheint in einem neuen Design und liefert einen Schnellzugriff auf wichtige Funktionen wie "Eintrag erstellen". Zusätzlich wurde ein Updatemanager integriert, der mit einem Klick Updates für Plugins installiert. Daneben gibt es noch Avatare, eine bessere Medienverwaltung und einen Tag-Manager.

Weitere Berichte: WordPress 2.5 ist fertig, Wordpress 2.5: Avatare, Tag-Manager und Update-Mühen, WordPress 2.5 Review

Freie Textverarbeitung AbiWord um Teamfunktionen erweitert

Die freie Textverarbeitung Abiword liegt in Version 2.6 vor. Neu sind unter anderem das Kollaborationsplugin, mit dem mehrere Teilnehmer ein Dokument bearbeiten können, das Gnumeric-Plugin, mit dem Diagramme aus der Tabellenkalkulation übernommen werden können, der Import-Filter für OpenXML-Dokumente und vieles mehr.

Weitere Berichte: Abiword 2.6 mit Collaboration-Plugin

Adobe AIR für Linux vorgestellt

Adobe hat die erste Alpha-Version ihrer Anwendung AIR, die als Laufzeitumgebung für Web-Anwendungen gedacht ist, zum Download für Linux zur Verfügung gestellt. Mittels AIR laufen die Anwendungen nicht im Browser, sondern direkt auf dem Desktop. Die Linuxversion hängt aber, was die Funktionsvielfalt betrifft, ihren Windows- und Mac-Pendants hinterher.

Weitere Berichte: Adobe AIR für Linux, Adobe AIR für Linux, Adobe brings AIR to Linux, joins Linux Foundation

Firefox 3: Neue Beta-Version ist erschienen

Mozilla hat eine neue Beta-Version des Firefox 3 veröffentlicht. In der Beta 5 wurde wieder an der besseren Integration des Browsers in die Betriebssysteme gearbeitet und auch der Lesezeichen- und Verlaufsmanager Places wurde verbessert. Ingesamt wurden seit der Beta 4 über 750 Fehler behoben. Im Mai soll dann der erste Release Candidate von Firefox 3 folgen.

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KDE 4.0.3 veröffentlicht

Mit dem dritten Update von KDE 4.0 bringt das KDE-Projekt viele neue Funktionen und Programme im Paket "Extragear" mit. Auch kde-edu 4.0.3 wurde mit den neuen Programmen Kalzium, Parley und Kmplot bestückt. Daneben gibt es noch zahlreiche Bugfixes und Änderungen. Endanwendern wird noch geraten, mit der Benutzung bis KDE 4.1 zu warten, welches im Juli erscheinen soll.

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Hardware

Study predicts strong growth for mobile Linux

Laut einer Studie soll der aktuelle fünzehnprozentige Markanteil an Linux-Mobilgeräten in Zukunft drastisch steigen. Vor allem Google mit seiner Android-Plattform und Motorola als Hardware-Hersteller mischen dabei ganz vorne mit.

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Linux powers TV-enabled mobile phone

Motorola hat auf der CTIA Wireless 2008 sein neues Mobile TV DH02 vorgestellt. Das mit Linux betriebene Gerät hat ein HDSPA/GPRS-Modem integriert, über das man Fernsehen kann. Der 4,8-Zoll-großen Touchscreen (480x272 Pixel) ist gestenbasiert und zeigt Filme mit 25 Bildern pro Sekunde an. Daneben enthält das Gerät auch einen GPS-Empfänger und eine sprachgesteuerte Navigationskarte. An gewöhnlichen Mobilfunkoptionen unterstützt das DH02 nur den SMS-Versand.

Shuttle KPC Linux PC now available

Shuttles kPC ist nun für 100 US-Dollar verfügbar. Das Barebone wird mit Foresight Linux 2.0 ausgeliefert.

Intel updates junior laptop

Intel zeigte auf der Intel Developer Conference (IDF) die zweite Generation seines ClassmatePC. Der Mini-Laptop wurde leicht im Design verändert und erhält ein größeres 9-Zoll-Display. Zusätzlich ist Intel einer der ersten Hersteller, die sich wieder weg vom Flash-Speicher hin zu einer Subnotebook-Festplatte bewegen. Im Inneren arbeiten ein Intel Celeron ULV mit 900MHz, Intel 915M-Grafik und 512 MB DDR2-RAM. Daneben gibt es noch eine Webcam, WLAN und Ethernet. Der Preis des ClassmatePC liegt zwischen 300 und 500 US-Dollar, auch abhängig vom Betriebssystem Linux oder Windows.