Einleitung
Das „Wald und Würfel“-Brettspiel-Event fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Ausgerichtet wurde es vom BrettspielSuchties e.V., der unter anderem auch noch ein Brettspielcafé unterhält. Ich habe mit den BrettspielSuchties und dem Verein gar nichts zu tun, durch einen Freund wurde ich aber auf das Event aufmerksam gemacht. Und da ich tatsächlich an dem Wochenende keine Pläne hatte, konnte ich an allen drei Tagen teilnehmen.
Das „Wald und Würfel“-Event hat Ähnlichkeiten zum „Auryn“ des Böblinger FsF e.V., bei dem ich schon mehrmals mitgemacht habe. Leider kann ich 2026 nicht teilnehmen, sodass das „Wald und Würfel“ eine gute Alternative war. Hauptunterschied ist sicherlich die Größe. Zum „Wald und Würfel“ muss man sich vorher online anmelden und das ist auch notwendig, da die Tickets ausverkauft waren und niemand mehr hineingelassen wurde. Dafür findet man, wenn man dann drin ist, aber in der Regel in der großen Turnhalle immer noch einen freien Tisch zum Spielen. Auch die Spieleausleihe wurde beim „Wald und Würfel“ von Profis übernommen: Der Blick aufs Brett e.V. stellte alle Spiele und hatte eine sehr große Auswahl von Neuheiten und älteren Titeln dabei, von Partyspielen über Kinderspiele hin zu Expertenkrachern. Es gab auch einen Flohmarkt, der am Samstag von 12 bis 16 Uhr geöffnet war. Es bildete sich bereits um 11:50 Uhr eine lange Schlange durch zahlreiche Schnäppchenjäger. Die meisten unterbrachen sogar laufende Partien deswegen. Ich schaute lieber nach dem Mittagessen.
Vor allem die professionelle Spieleausleihe, der Platz und die prinzipiellen Erklärungen sind toll. „Prinzipiell“, weil wir oft niemanden fanden, der das gewünschte Spiel erklären konnte, oder wir auf Titel zurückgriffen, die mindestens eine Person in der Gruppe kannte und erklären konnte. Großartig fand ich, dass mit HABA, Biberstein Spiele, Steinbock Brettspiele und HeidelBÄR Games vier Verlage mit auf dem Event waren und Spiele vorgestellt haben. Und von allen Verlagen habe ich ein Spiel gespielt. Einzig den Rollenspielbereich habe ich nicht angeschaut, da ich daran zwar ein bisschen Interesse hätte, aber daheim sowieso nicht zum Spielen kommen würde.
Nachbessern kann das „Wald und Würfel“ eigentlich nur beim Essen. Die Auswahl ist nicht so groß, was vor allem dann blöd ist, wenn das Essen nicht ausreicht, was mehrfach passierte. Und dann wollte man mir einen Bratling im Brötchen für 8,50 Euro verkaufen, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis in meinen Augen nicht mehr passte. Toll war dafür das Weißwurst-Frühstück am Sonntag.
Mein Fazit zum Event vorab: In Summe hat mir das „Wald und Würfel“ sehr gut gefallen, und wenn es sich ergibt, komme ich auch 2027 wieder. Natürlich hätte das Auryn Vorrang, da ich dort auch als Supporter und Erklärer noch aktiver teilnehmen kann, auch wenn ich selbst nicht so viel zum Spielen komme.
Da ich freitags nur einen halben Tag da war und sonntags nicht ganz so lang ging, fasse ich diese beiden Tage zu einem Bericht zusammen. Gespielt wurden „Bamboo“, “Zaunkönig“, „Era of Pioneers“ (Prototyp), „Am Goldenen Fluss“, „Point of View: Lost Places“ und „Blood on the Clocktower“.
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